mein Fettanteil ist ähnlich wie bei Manfred recht hoch. Ich kann dir aber keine Gramm-Angaben machen. Lediglich bei Kokosfett täglich zwei Esslöffel und bei Omega 3 sechs Gramm Fischöl und sporadisch Leinöl.
Beim mittäglichen Rohkostteller ist es reichlich Olivenöl und einzelne Exoten. Auf Brot und Brötchen kommt Butter mit 30 % Rapsölanteil.
Seit dem ich meinen Omega-3-Anteil wesentlich erhöht habe, ging es auch mit dem Körpergewicht ganz langsam in Richtung "Jugendgewicht" von 78 kg (183 cm). Vorher lag ich zwischen 82 und 85 kg.
Hier ein Auszug aus Burgerstein Handbuch Nährstoffe zu Omega 3:
"Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) hemmen Schlüsselenzyme, die verantwortlich sind für die Fettbildung, fördern die Fettoxidation, die Thermogenese, und schützen freie Fettsäuren vor dem Eintritt ins Fettgewebe."
Alle Fettarten sind für uns wichtig. Es sollten allerdings die richtigen Quellen sein. Bei tierisch sehe ich nur als Ausnahme Butter und Fischöl.
einfach gesättigt: Butter
mehrfach gesättigt: Kokos- und Palmfett (mittelkettige Triglyceride)
einfach ungesättigt: Olivenöl
mehrfach ungesättigt (O3 und O6): Rapsöl, Leinöl, Chiaöl, Perillaöl, Fischöl
Verhältnis O6 zu O3: höchstens 4 : 1, besser 2 : 1 (reine O6-Vertreter wie Sonnenblume, Distel meiden, da O3 als Gegenspieler äußerst wichtig)
Die Ernährung "High Carb" ist genau so wenig gut wie "High Protein". Die LOGI-Methode geht bei den drei Hauptenergieträgern von folgendem Verhältnis aus:
- Fette: 40 - 50 % (Verteilung siehe oben)
- Kohlenhydrate: 25 - 30 % (naturbelassenen, komplex)
- Proteine: 25 - 30 % (vorzugsweise pflanzliche Aminosäuren als Bausteine; je höher entwickelt desto ungünstiger sind tierische Proteine für den menschlichen Stoffwechsel)
Für mich gehen diese Relationen mit unserer Evolution konform, da wir vordergründig auf Ausdauer und weniger auf Schnellkraft ausgelegt sind. Und der Energielieferant für Ausdauer ist und bleibt nun einmal Fett. Schnell- und Spitzenkraft bedarf der schnell verfügbaren Kohlenhydrate.
Liebe Grüße
Bernd