Beiträge von Maikom

    Klingt vieles in die Richtung Belastungsstörung und Psychosomatik. Hast du viel Stress im Alltag / Beruf, auch wenn du das erst im zweiten Moment als Wahrheit empfindest ? Hast du Ängste oder Sorgen die dich belasten ?


    Was sagen deine Blutwerte ? Eisenmangel, schlechter HB-Wert ?

    Sorry hatte auf dem handy getippt, deshalb ist die 20% gekommen statt 10% die ich eigentlich tippen wollte. Ich meine gelesen zu haben, das man spezielles Rick Simpson Öl braucht für die aktive Tumorbekämpfung und ein CBD-Öl nicht ausreichend dosiert bzw. gemischt ist.


    Dabei geht es primär um die Zusammensetzung und das Verhältnis von CBD und THC für die Tumorbekämpfung. Wenn du andere Informationen hast, können wir uns gerne austauschen.


    Mit illegal meinte ich, das es ja aus Hanf / Cannabis produziert wird und der Anbau und der Import in Deutschland illegal ist, es sei denn jemand hat eine Ausnahmegenehmigung, wenn dann aber bestimmt nicht für den gewerblichen Vertrieb.

    Naja gut das der Versand nicht nachweisbar sein soll, ist klar. Es ist in Deutschland illegal und man will nicht unnötig Spuren hinterlassen, schon gar keine Rechnung. Finanzamt lässt grüßen.


    Das Öl ist meiner Meinung nach viel zu niedrig dosiert, meiner Meinung nach muss der CBD-Gehalt mindestens über 20% sein, sodass für eine aktive Tumorbekämpfung nicht ausreichen wird.

    Chemo und Bestrahlung willst du verbieten und kommst mit Herrn Hamer????


    Sorry Kerstin ich glaube dir ist nicht zu helfen...du klammerst dich an sehr sehr diskutable Strohhalme...über Herrn Hamer und seine Behandlunsmethoden habe ich gelesen...wenn das deine Hoffnung ist...dann viel Erfolg.

    Hallo Illona,
    wir waren hier beim Morbus Hodgkin und meine Aussagen bezogen sich auch auf die Therapie des Morbus Hodgkin. Dein Sohn hatte aber kein Lymphom sondern eine schwere Form von Leukämie, dort kommt die "konventionelle" Medizin um Stammzellen/Knochenmark-Transplanationen noch nicht herum, bei Morbus Hodgkin kommt die eher seltener zum Einsatz, meist bei Rezidiven der Primärtherapie.


    Ich konnte beispielsweise während der Chemo noch arbeiten gehen.


    Für deine Sohn wünsche ich alles Gute und stetige Fortschritte bei seiner Genesung.

    Hallo Maikom,
    Krebs sind eben nicht entartete Zellen, wie uns die Schulmedizin immer weismachen will. Das sind ganz normale Zellen, die durch die genannten Stoffwechselstörungen im Stadium der anaeroben Zuckervergärung gefangen bleiben und nicht mehr zur aeroben Sauerstoffverwertung in den Mitochondrien zurückkehren können.


    Das trifft leider für Lymphome nicht zu, Lymphome sind nicht mit klassischen Krebs vergleichbar, weil sie teilweise durch Fehler im blutbildenen System enstehen (ähnlich einer Leukämie) und meist auf DNA-Fehlern der Lymphozyten basieren.


    Du führst eine Reihe von Umwelt- und Zivilisationsfaktoren an. Den wichtigsten vergisst du - der Mensch selbst mit seiner grundlegend falschen Ernährung. Wenn ich es will, kann ich mich auch in der westlichen Welt gesund ernähren und meine Lebensweise entsprechend einrichten.


    Ich habe mich gesund ernährt, habe selbst Obst und Gemüse angebaut, kein Niktotin, kein Alkohol, keine Drogen. Ausgewogene Ernährung ohne viel Fleisch. Trotzdem bekam ich Morbus Hodgkin und nun willst du mir verkaufen, ich war zu blöd mich zu ernähren ? Das ist nicht die ganze Wahrheit warum Leute Krebs kriegen, dann müssten ja alle krebskranken übergewichtig und Stammkunden bei McDonalds sein. Es liegt vermutlich eher daran, welche Umweltgifte wie Glyphosat oder Pestiziden wir mit der Nahrung aufnehmen. Aber nicht auf allem wo Bio oder Demeter drauf steht, ist auch Bio drin. Der Biobauer kann sich noch soviel Mühe geben, wenn der Flieger mit den Giften bspw. für Eichenprozessionsspinner an seinem Acker vorbeifliegt oder sein Acker an einer viel befahrenen Straße liegt, dann verkauft er genauso Umweltgifte mit der Nahrung.


    Du fragst nach Studien. Wo lebst du denn. Studien werden in der Regel durch Pharmafirmen durchgeführt. Und nur dann, wenn profitträchtige Patente winken. Wer bitte schön soll diese Studien finanzieren?.


    Die meisten Studien kommen tatsächlich durch die Pharmaindustrie, weil sie sonst die Arzneimittel in Europa gar nicht verkaufen dürfen. Die Europäische Zulassungsbehörde EMA prüft, ob ein Medikament die angebene Wirkung erzielt, erst dann darf der Konzern das Mittel verkaufen. In wie weit dort mit Schmiergeldern gearbeitet wird, weiß ich nicht. Aber es müssen ja keine Pharma-Studien sein. Heut zu Tage kann jeder Informationen auf Webseiten veröffentlichen und seine Thesen und Wirksamkeiten belegen, aber auch dort findet man im Bereich der Lymphome wenig. Es gibt Vitamin-D-Projekte, Cannabis-Projekte und einiges in Verbindung mit Curcuma, aber meist begleitend, nicht als Primärtherapie....Aber wie bereits Kerstin geschrieben, als Vater von 2 Kindern macht man keine Experimente, sondern greifst aus bewährte Therapien zurück und machst keine Selbststudien als medizinischer Laie und Selbstexperimente die mich innerhalb von 8 Wochen von Stadium II in eine Stadium IV E katapultieren, so wie es Kerstin tut.


    Maik

    Hallo Bernd,


    ich führe hier keinen Disput. Ich bin auf Kerstin's Beitrag gestoßen und wollte sie motivieren sich doch noch "konventionell" behandeln zu lassen, denn eigentlich ist der Morbus Hodgkin gut behandelbar und niemand sollte daran sterben.


    Mit meinem letzten Post ging es darum, definitive Falschaussagen richtig zu stellen, als öffentliches Forum hat man auch gewisse Verantwortung für die Beiträge die gepostet werden, es lesen am Tag einige "Unwissende" das Forum und viele nehmen das was sie sich ergooglen für bare Münze und als die Wahrheit. Die Aussage das Morbus Hodgkin NICHT heilbar ist, ist definitiv falsch, das kann man auch zahlenmäßig belegen.


    Das die Behandlung auch perspektivisch Konsequenzen haben kann, will auch keiner leugnen. Zytostatika sind kardio-toxisch oder auch toxisch für die Lunge - das muss man wissen. Aber wie gesagt, es kann später zu Folgeerkrankungen kommen, muss aber nicht. Unbehandelt endet ein Morbus Hodgkin tödlich, diese Informationen muss man haben und dann kann jeder selbst entscheiden, ob und wie er sich behandeln lässt. Ich bin kein Oberlehrer und Weltverbesserer und es ist Kerstins Leben und ihre Entscheidung. Ich habe es probiert sie zu motivieren, sie hat abgelehnt und damit ist gut.


    Das es eine Industrie gibt, die mit der Behandlung von Krebs Milliarden verdient, das will auch keiner abstreiten, aber dennoch wird auch in diesem Bereich auch viel geforscht und was du schreibst, ist eine Ohrfeige für alle Ärzte die sich in der Krebsforschung engagieren, dort gibt es einige die versuchen die Behandlung und Toxitäten zu minimieren und alternative Präparate zu finden. Nicht jeder Schulmediziner ist in seinem Denken schlecht und auf Kommerz aus.


    Woher der Krebs kommt ??? Schaut man sich mal die Verteilung der Krebserkrankten, dann sieht man deutlich, das es größten Teils die Hochindustrie-Länder trifft - Deutschland, Amerika, Frankreich, Großbritannien, China, Japan. Es ist der Preis den man zahlt, für den Raubbau an der Natur, keine Frage. ich wohne nahe Berlin an der Havel, man muss sich nur mal schauen, was das für eine Drecksbrühe als Fluß in dem so gar aktiv Fischfang betrieben wird. Wer kontrolliert, was dort in Berlin eingeleitet wird, wer hat in Fukujima eingegriffen, als die ihr Reaktorwasser ins Meer "gekippt" haben. All das hat Einfluß auf das menschliche Immunsystem, denn der menschliche Körper hat alle Mechanismen um entartete Zellen zu erkennen und zu bekämpfen. Krebs ist auch ein Versagen des Immunsystems der Menschen.


    Wenn Mitochondrien und Zellsymbiosetherapie helfen, was ich fachlich nicht bewerten kann, da ich kein Biochemiker bin, warum findet man darüber keine Studien, wo die Wirkung belegt wird. Selbst Kerstin schreibt, das sie nichts findet, was alternativ Morbus Hodgkin heilen kann.


    Wie du siehst, lese ich auch in "alternativen" Foren um eventuell andere Behandlungswege zu finden und davon auf meinem Fachportal www.hodgkinlymphom.de zu berichten, nur bin ich bis heute noch nicht fündig geworden...

    Morbus Hodgkin ist heilbar, ich weiß auch nicht, warum das dein Onkologe nicht sagen sollte....Behandlungserfolge von 90% würde ich als Heilung akzeptieren.


    Einige Non-Hogkin-Lymphome sind nicht heilbar, sondern nur therapier- bzw. kontrollierbar.

    Du kannst auch nicht den Kassen den schwarzen Peter in die Schuhe schieben - keine Frage - das Gesundheitssystem in Deutschland ist weit weg davon von ideal und gerecht zu sein, aber wir haben zumindestens eins. Vergleich mal das mit dem System in Amerika, wo viele ich eine Behandlung nicht leisten können.


    Die Kassen würden sogar alternativen Therapien bezahlen, wenn jemand nachweislich darlegen kann, das diese Behandlung eine Wirkung und Verbesserung erzielen, zumindesten war so die Aussage der AOK, auf eine Anfrage von mir. Die Berufsparte der Heilpraktiker hat einen schlechten Ruf, weil jeder Maler oder Bauarbeiter sich morgen Heilpraktiker nennen kann und seine "Gesundheitsdienste" anbieten kann. Die Kassen übernehmen die Kosten einer Heilpraktiker-Behandlung, wenn der Heilpraktiker sich bemühen würde eine krankenkassenseitige Anerkennung zu besorgen - nur warum tun die Heilpraktiker dies nicht ????

    Kerstin : "DAS finde ich ja das ungerechte an unserem Gesundheitssystem. Für Chemo und Bestrahlung werden Milliarden jährlich ausgegeben, obwohl diese Behandlungen (im besten Fall) nur das Leben verlängern, aber die Krankheit nicht heilen können. :S"


    Auch wenn wir wieder an einander rasseln, ist diese Aussage so falsch....Morbus Hodgkin kann man heilen. Laut Robert-Koch-Institut sogar zu 90%, auch in höheren Stadien. Die Quoten eines Rezidives liegen bei 10% bis 15% und auch dort hat man weiterhin gut Chancen von 60% danach noch eine Heilung zu erreichen.

    Hallo Kerstin,


    ich will zum Abschluss noch eine Metapher bemühen, bevor ich meine Hoffnung aufgebe.


    Ein Fußgänger geht am Fluss entlang und sieht wie jemand im Wasser droht zu ertrinken. Er will demjenigen helfen und aus dem Wasser ziehen, aber er ruft : "Nein, ziehe mich nicht aus dem Wasser, ich könnte mich dabei verletzten und weh tun!".


    Du hoffst, das du beim Ertrinken noch Schwimmen lernst, so sehe ich das im Moment. Aus Sicht des Fußgängers finde ich das dramatisch und traurig.

    Hallo Kerstin,


    es ging nicht darum ein Loblied auf die Schulmedizin zu singen, ich bin weder Arzt noch Apotheker und verdiene kein Geld mit Krebs.


    Es war lediglich ein verzweifelter Versuch, ein Leben zu retten - nämlich deins - weil das Kraut was du suchst, es aus meinen Augen nicht gibt. Vermutlich enden deine Experimente mit dem frühzeitigen Tod und du betrügst dich selber um ein paar Lebensjahre, die dir noch zugestanden hätten, aber wie du schon schriebst, es macht dir nichts aus, zu sterben, auch wenn eine Heilung möglich gewesen wäre. Das klingt für mich viel Depression in deinen Aussagen...und ich frage mich, warum deine Aussagen über dein Leben so verbittert sind.


    Wohl weißlich das du deine Entscheidung getroffen hast, wünsche dir trotzdem alles Gute...voller Interesse verfolge ich dich weiter, in der Hoffnung das du einen Weg für dich findest...


    Maik

    Hallo Kerstin,


    ich bezeichne weder das eine als Schulmedizin noch das andere als Homöopathie. Mir ist es gleich, wo es herkommt, und wie es heißt, wenn es eine signifikante Verbesserung der Krankheit mit sich bringt, da sehe ich bei Flohsamen und Heilerde nicht.


    Die Schulmedizin kann Hodgkin heilen, eine Umstellung der Ernährung aus meiner Sicht nicht. Der Hodgkin kommt auch nicht von schlechter Lebensweise oder schlechter Ernährung, sondern es sind Auswirkungen für das Leben in einem Hochindustrieland mit Glyphosaten, Pestiziden, Atomreaktoren und den damit verbundenen Katastrophen (Tschernobyl, Fukujima).


    Du schreibst: "Schulmedizin dich/ euch gesund macht? Viel Glück" - Kerstin wo fängt gesund an und wo hört gesund auf. Zeig mir einen Menschen, der von sich sagen kann, er ist gesund. Kann man nach der Diagnose Krebs je wieder gesund sein, weißt du es ist mir egal, mein Leben wurde verlängert, unbehandelt wäre ich Tod. So kann ich weiterleben und meine Kinder beim groß werden zu sehen. Wohin haben dich deine Recherchen gebracht, du schreibst selbst, von Stadium II auf Stadium IVE innerhalb von 2 Monaten, du schreibst von Schmerzen und Kraftlosigkeit und das stellt im Moment keine Lebensqualität für dich da oder ? Es gibt immer Mittel und Wege die Knoten kurzfristig schrumpfen zu lassen, das schafft selbst Kortison, aber es tötet halt die Tumorzellen nicht ab. Macht dich die Alternativ-Medizin gesund ? Du wirfst dein Leben weg, nur weil du nicht vor der Schulmedizin niederknien willst.


    Warum ist es dir dein eigenes Leben nicht wert, dir helfen zu lassen. Auch Vitamin-D wird dir nicht weiterhelfen...ich habe zig Studien und Berichte über den Vitamin-D-Einsatz beim Morbus Hodgkin gelesen. Das dein Vitamin-D-Spiegel momentan tief ist, ist normal das ist bei 80% aller Hodgkin-Patienten so.


    Ich habe damals die Schulmedizin gewählt, weil sie eine Verbesserung des Zustandes anbot, dann brauchen wir es nicht Heilung nennen. Experimente kannst du nicht machen, wenn du Kinder hast, so ist jedenfalls meine Sicht der Dinge.

    was ist in deinem Leben passiert, das du so eine Einstellung zum Leben entwickelt hast ? Gibt es nicht schönes, was dich bewegt, weiter auf der Welt zu sein ? Kinder ? Freunde ? Verwandte ?


    Du schriebst du bist arbeitslos und Hartz IV, aber das muss nicht das Ende vom Leben sein. Du musst ja mehr ans Leben glauben, sonst würdest du ja nicht hier nach dem "letzten Rettungsanker" suchen. Homöopathie hin- oder her ?


    Weshalb die Abneigung zu Chemo...Am Ende sind es einfach nur Infusionen, die man bekommt. Das was man sich unter Chemo vorstellt, ist bei weitem nicht so schlimm wie es ist. Ich bin zwischen den Chemo's sogar arbeiten gegangen, man wird dabei kein Krüppel oder ein geistiger "Dummdödel". Ich will dich nicht bekehren oder retten, sondern nur verstehen...warum schlägt man die Hilfe, die einem am Leben hält komplett aus.


    Ich kann es nur noch einmal wiederholen, es gibt bessere Arten zu sterben...als wenn die Lymphome dich von innen zerdrücken und im Zweifelfall quälend ersticken lassen.