Frage an KI, wenn Papiersilber einen Wert hat, aber physisch nicht in Silber vorhanden ist, kann man dann von Betrug reden?
Kurze Antwort: Ja, unter bestimmten Umständen kann von Betrug gesprochen werden, wenn ein Wertpapier oder eine Zertifizierung (Papiersilber) einen echten Anspruch verspricht, aber kein reales Silber hinterlegt oder lieferbar ist. Ob es tatsächlich Betrug ist, hängt von den konkreten Umständen, den vertraglichen Vereinbarungen und den geltenden Gesetzen ab.
Was ist Papiersilber?
Papiersilber bezeichnet Ansprüche auf Silber über Zertifikate, Fonds, Leasing- oder CFDs bzw. andere derivative Strukturen, bei denen der Anspruch nicht zwingend mit physischen Silberbarren oder Münzen hinterlegt ist. Solche Strukturen können allocated (zugeordnetes) oder unallocated (nicht eindeutig zugeordnetes) Silberinventar betreffen.
Wann kann Betrug vorliegen?
Wenn ein Emittent, Händler oder Vermittler falsche oder irreführende Informationen gibt, z. B. behauptet, ein physischer Silberbestand sei vollständig vorhanden oder direkt lieferbar, obwohl das nicht der Fall ist. Das Risiko steigt, wenn mehr Papieransprüche existieren als physisch verfügbar sind (Papier-zu-Physisch-Verhältnis) und keine klaren Lieferrechte oder Audits vorhanden sind.
Welche rechtlichen Rahmenbedingungen spielen eine Rolle?
Verträge und Lieferbedingungen (z. B. allocated vs. unallocated, Lieferrechte bei Ausübung), Transparenz bei Beständen, regelmäßige Audits, und die Möglichkeit der physischen Auslieferung im Stressfall. Fehlt eine eindeutige Auslieferungspflicht oder genügende Transparenz, erhöht sich das Betrugs- oder Betrugsverdachtsrisiko.
Praktische Indikatoren für Vorsicht
Mangelnde Transparenz zu Beständen oder Audits, unrealistische oder inkonsistente Preise zwischen Papier- und physischen Märkten, und Versprechungen, die Lieferung zu garantieren, ohne klaren Lieferbezug. Medienberichte und Fachanalysen weisen oft auf Risiken des Papiersilbers hin.
Die Mama
Die Seite hatte 2017 geschrieben:
Laut Daten aus der kürzlich veröffentlichten World Silver Survey 2017 erreichte das gesamte physische Silberinvestment im Jahr 2016 ganze 4,4 Mrd. USD. Doch wie hoch fiel in dieser Zeit der Handel von Papiersilber aus?
Den Angaben in der World Silver Survey 2017 zufolge erreichte das gesamte Handelsvolumen von Papiersilber im Jahr 2016 an den Börsen weltweit 159.000 Mio. Unzen bzw. 159 Mrd. Unzen.
Damit war der Papiersilberhandel der Börsen im Jahr 2016 180 mal so hoch wie das globale Minenangebot von 886 Mio. Unzen.
Papier ist geduldig, was nützt ein Handelsvolumen von Papiersilber mit einen angeblichen Wert von 159.000 Mio Unzen bzw.159 Mrd. Unzen, wenn der Wert in physisches Silber nicht wirklich vorhanden ist? Das ist das selbe mit unseren Papiereuro der durch nix gedeckt ist, die Leitzinsen werden gesenkt, Geld wird gedruckt, die Inflation steigt und wir können uns immer weniger leisten! Es ist nur Papier!!! Was meinste warum China, Russland oder auch Indien, in den letzten Jahren wie bekloppt Gold und Silber kaufen? Die sind schlauer und wissen das der Papierdollar durch nix gedeckt ist und wenn er fällt die Welt mit in den Abgrund ziehen wird!