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Renommierte Fachzeitschrift Nature: COVID-Versuche stoßen auf Probleme bei der Infektion von Teilnehmern
Wissenschaftler versuchten, Menschen COVID zu verabreichen – und scheiterten
In sogenannten “Challenge”-Studien infizieren Forscher Teilnehmer
absichtlich mit SARS-CoV-2 – doch die hohe Immunität erschwert die
Erprobung von Impfstoffen und Therapien.
Als Paul Zimmer-Harwood sich freiwillig mit SARS-CoV-2 infizierte,
wusste er nicht, was ihn erwarten würde. Er erwartete eine Wiederholung
seiner ersten Begegnung mit COVID-19 durch eine natürlich erworbene
Infektion, die bei ihm grippeähnliche Symptome hervorrief. Aber er
hoffte, dass seine Immunität ihm helfen würde, sich gut genug zu fühlen,
um den Indoor-Fahrradtrainer zu benutzen, den er in die Quarantäne
mitgebracht hatte.
Wie sich herausstellte, hatte Zimmer-Harwood, ein Doktorand an der
Universität Oxford im Vereinigten Königreich, nichts zu befürchten.
Weder er noch eine der 35 anderen Personen, die an der
“Challenge”-Studie teilnahmen, erhielten COVID-19.
Die Ergebnisse der Studie, die am 1. Mai in der Fachzeitschrift
LancetMicrobe1 veröffentlicht wurden, werfen Fragen über den Nutzen von
COVID-19-Versuchen für die Erprobung von Impfstoffen, Medikamenten und
anderen Therapien auf. “Wenn man Menschen nicht infizieren kann, kann
man diese Dinge auch nicht testen”, sagt Tom Peacock, Virologe am
Imperial College London. Die Herstellung von Virusstämmen, die in
Provokationstests verwendet werden, dauert viele Monate, sodass es
unmöglich ist, neu auftretende zirkulierende Varianten zu finden, die
eine starke Immunität in der Bevölkerung überwinden können.
Das Immunsystem kann es doch besser, als die Spritzplempen und wenn man versucht sich absichtlich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, kann das Virus ja nie gefährlich gewesen sein?!
