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Zählerprüfung: Voraussetzung für die Nutzung eines Balkonkraftwerks ist wie erwähnt ein passender Stromzähler. Der darf nämlich nicht rückwärts laufen – sonst kommt es zu Problemen mit der Stromabrechnung, mitunter macht man sich sogar strafbar. Hintergrund: Erzeugt das Balkonkraftwerk mehr Strom als es verbraucht, laufen manche Zähler rückwärts. Dadurch stimmt die Menge des tatsächlich vom Stromanbieter bezogenen Stroms nicht mehr mit dem überein, was der Zähler anzeigt. Fehlt ein passender Stromzähler, baut ihn der Netzbetreiber vor Ort bei Ihnen ein. Das kostet einmalig zwischen 25 und 75 Euro. 
Was ist denn ein passender Stromzähler, der nicht rückwärts läuft? Aber mein erzeugten Strom bekommt der Stromversorger zum Nulltarif! Wenn ich meine Wohnung verlasse, habe ich als Grundlast niemals durchgehend 600 Watt verbrauch! Bei mir ist nur der Kühlschrank und ne Wetterstation an und das sind nicht mal 65 Watt! Wie wir wissen läuft ein Kühlschrank auch nicht durchgehend, was passiert denn nun mit meinen Überschuß, der kostenlos ins Stromnetz des Versorgers geht? 
Apropos Einspeisung: Theoretisch kann man die gewonnene Energie auch in das Stromnetz einspeisen und dem Stromanbieter in Rechnung stellen. Das ist allerdings aufwändig und nur in den seltensten Fällen lohnenswert. Auch die noch unklare Rechtslage diesbezüglich hält viele Verbraucher davon ab, selbst erzeugten Strom weiterzuverkaufen. 
Wie kann ich die Stromproduktion messen?
Klar: Wer selbst Strom erzeugt, möchte auch wissen, ob es sich lohnt und was die Anlage so produziert. Die kleinen Balkonkraftwerke verfügen allerdings über keinen sogenannten Ertragszähler, der den von der Anlage erzeugten Strom anzeigt. Wie kann man beim Balkonkraftwerk also die Stromproduktion messen? Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten – je nach dem, wie das Balkonkraftwerk angeschlossen ist und welcher Wechselrichter zum Einsatz kommt.
- Erfolgt der Anschluss über einen Schuko-Stecker, kann darüber ohne großen Aufwand ein Stromzähler verbunden werden. Entsprechende Messgeräte sind ab ca. zehn Euro im Fachhandel erhältlich und in zahlreichen Varianten verfügbar, sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich.
- Ist das Balkonkraftwerk hingegen über einen Wieland-Anschluss mit der Hausanlage verbunden, gestaltet es sich die Messung etwas komplizierter. Zwar gibt es auch Wieland-Steckdosen mit Stromzähler. Wie bereits erwähnt müssen diese allerdings vom Fachmann installiert werden. Zudem sind sie etwas teurer – und die Auswahl ist kleiner.
- Die Komfort-Option in puncto Stromproduktion messen: Wechselrichter mit WLAN-Funktionalität. Die informieren per Smartphone-App über die erzeugte Strommenge und speichern die Daten auf Wunsch zur langfristigen Auswertung.
Ist ja schön, wenn ich irgendwie sehen kann, was meine Anlage den Tag über erzeugt hat, aber wo sehe ich, was davon selbst verbraucht wurde und was ins Netz des Stromversorgers eingespeist wurde?
Zeigt mir das dann der passende Stromzähler, der ja nicht rückwärts laufen darf an?
Die vielen kleinen 600 Watt Balkonkraftwerke, die sich jeden Tag mit dem 50 Herz Netz des Versorgers synchronisieren, stützen mit ihren Überschuß das Netz des Versorgers zum Nulltarif und verkaufen den Strom dann teuer weiter! Das nennt sich Energiewende.... 