Alles anzeigenWas er schon damals sagte: "Mein Vater war für mich eine Horror-Figur.
Ich bin nicht mein Vater, aber ich möchte auch nicht irgendwann so aussehen.“
„Ich habe eine gewisse Vorstellung, wie ich aussehen möchte und in die bewege ich mich eben.
Ich muss morgens in den Spiegeln sehen können und meine Seele muss sagen, das ist der Körper, in dem ich leben möchte.“
Das scheint wohl der Fall zu sein.
Auch wenn man das selbst absolut nicht verstehen kann, und denkt, dass wohl keine Seele in diesem Körper leben möchte, gefällt er sich ausgezeichnet, wie er erst letztes Jahr äußerte.
Ein Kind muss seine schwache Mutter auch nicht unbedingt bedauern, sondern kann sie auch dafür verachten, dass sie so ein Leben mitmacht oder sogar provoziert und ihr Kind nicht davor schützt, da sie immer auch einen eigenen Anteil an so einer Beziehung hat.
Denn er sagte auch: "Wieso hat meine Mutter mir das angetan? Sie hätte diesen Mann auch verlassen können."
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Wie er schon sagte: Es hat keiner ein Recht, mich zu verurteilen.
So ist es, überhaupt hat keiner das Recht, andere Menschen zu verurteilen, sondern man sollte bei sich selbst anfangen, kritisch zu sein. Selbstkritik erfordert Charakterstärke, den anderen die Schuld zu geben ist immer die bequemere Lösung, außerdem ist es schwer, Schuld objektiv zu definieren. Vielleicht war die Mutter gar nicht schwach, sondern stark, weil sie es ausgehalten hat, aus welchen Gründen auch immer. Es ist auch nicht leicht, zu verstehen, warum jemand so handelt, wie er handelt, weil man sich in ihn einfühlen, hineinversetzen können muss, was meistens schwierig ist. Das erfordert kognitive und emotionale Empathie.
Hinzu kommt, dass man Glöckler nicht verurteilen kann, weil es nichts zu verurteilen gibt, er schadet ja nur sich selbst damit, indem er seine Gesundheit durch diese OPs schädigt, vielleicht hat er auch deshalb wohl schwere Fibromyalgie? Aber er kann ja nichts dafür, dass er sich nicht so gefällt, wie er natürlich ausgesehen hat, sondern sein Aussehen ständig ändern muss. Für mich hat das einerseits psychische Ursachen wegen seiner traumatischen Kindheit, aber auch Probleme mit der Wahrnehmung?
Ist nur eine Vermutung. Dass er schon mit 6 Jahren gemerkt hat, dass er Männer sexuell attraktiv findet, deutet darauf hin, dass seine Homosexualität vorgeburtliche und/oder frühkindliche Ursachen hat. Und damit sind wir bei den Genen, Hormonen etc., also den biologischen Ursachen.
Der Vater war schwer alkoholkrank, d. h. die extreme, ja tödlich wirkende, unkontrollierte Gewalttätigkeit war durch den Alkohol bedingt, vielleicht war er aber auch insgesamt psychisch gestört, also ein kranker Mann. Die Mutter soll Glöckler nach dem Treppensturz und vor ihrem darauf folgenden Tod, gebeten haben, der Polizei nicht zu erzählen, dass der Vater sie gestoßen habe, sie wollte wohl die Familie schützen. Sie muss ihren Mann geliebt oder zumindest ihn bedauert haben, dass er so ein Schwächling war, vermute ich.
Und auch wegen der Kinder, denn wer sollte sie wohl ernähren?
Alles in allem eine von zahlreichen tragischen Familiengeschichten aufgrund von Alkoholsucht und psychischen Störungen. Darunter leiden immer die Kinder, dass ihre Eltern schwach und krank sind, aber diese Eltern sind unfähig anders zu sein und zu handeln. Eigentlich bräuchten sie passende Therapien. Das wird leider nicht immer erkannt und eingesehen, und früher war es auch besonders verpönt, schwach und krank zu sein, deshalb zog man erst gar nicht in Erwägung, professionelle Hilfe zu suchen. Außerdem musste man arbeiten und die Familie ernähren und es gab auch noch nicht viele passende Therapeuten. Wie auch immer, das Leben ist für viele anscheinend kein Zuckerschlecken und wer es schafft, die Schwierigkeiten gut zu meistern, ist stark und ein Glückspilz, denke ich.![]()