Wenn Menschen ernsthafte Probleme mit ihrem biologischen Geschlecht haben, handelt es sich laut wissenschaftlichen Erkenntnissen um eine so genannte Geschlechtsinkongruenz und daraus resultierend eine Geschlechtsdysphorie. Die Nichtübereinstimmung der geschlechtlichen körperlichen Merkmale mit der Geschlechtsidentität, d.h. dem Geschlecht, mit dem ein Mensch sich selbst identifiziert, wird in der Fachsprache als Geschlechtsinkongruenz, der daraus entstehende Leidensdruck als Geschlechtsdysphorie bezeichnet. Da Geschlecht und Identität sowie andere wichtige Eigenschaften und Merkmale genetisch bedingt sind, muss man annehmen, dass es sich um genetische Defekte handelt.
Auch hormonelle Faktoren und einige andere Erkrankungen können zusätzlich eine Rolle spielen. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Studien bestätigen diese Annahmen. Die Betroffenen leider in der Regel sehr darunter, das kann man als Nichtbetroffener nachempfinden und nachvollziehen, wenn man sich als normaler Mann vorstellt, man hätte weibliche Brüste und Genitalien, und als normale Frau vorstellt, in einem männlichen Körper gefangen zu sein. Schrecklich, nicht wahr. Bei der heutigen stark fortgeschrittenen Entwicklung der Gentechnik, Genspritzen sowie den zahlreichen Hormonbehandlungen, vielfältigem Hormoneinsatz, z. B. in der Nahrungsproduktion etc., und vermehrt auftretenden Fällen von Geschlechtsdysphorie muss man nicht lange herumrätseln, wo der Hase im Pfeffer liegt. Das hat also nichts mit Mode oder Normalität zu tun. Es ist eine schwere Krankheit, die den Betroffenen das Leben total vermiesen kann.
Wissenschaftliche Studien und Artikel über die biologisch-genetischen und hormonellen Faktoren der gestörten Geschlechtsidentität, in englischer Sprache. Bei Interesse bitte mit Google oder anderweitig übersetzen:
https:/ / www.news-medical.net…-of-Gender-Dysphoria.aspx
https:/ / pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7415463/