Auch mit Hilfe von Impfstoffen kann man Unfruchtbarkeit verursachen, wie z. B. in folgender wissenschaftlicher Publikation aufgeführt:
Zitat6. Dezember 2014, 3:247 Uhr. doi: 10.4103/2277-9175.146369. eSammlung 2014.
Immunkontrazeptiva: Wie weit sind sie von der Realität entfernt?
Seema Lekhwani 1, Nd Vaswani 2, Veena Singh Ghalaut 1, Vijay Shanker 1, Ragini Singh 3 Mitgliedschaften
PMID: 25590025 PMCID: PMC4283252 DOI: 10.4103/2277-9175.146369
Abstrakt
Trotz großer Erwartungen in Bezug auf sicherere, wirksamere, wirtschaftlichere und länger wirksame Verhütungsmittel sind bis heute keine zugelassenen Impfstoffe zur Empfängnisverhütung auf dem Markt erhältlich. Dennoch können Impfstoffe zweifellos dazu beitragen, den Geburtsabstand zu verlängern und ohne Operation Unfruchtbarkeit zu erzeugen. Die Forschung auf diesem Gebiet war bisher bei Katzen erfolgreich, es sind jedoch noch umfassende Studien an Menschen erforderlich. Die Zukunft der Impfstoffe zur Empfängnisverhütung ist vielversprechend, was Komfort, Preis, Wirksamkeit, seltene Komplikationen und eine möglicherweise nichtselektive Wirkung auf Tierpopulationen ebenso wie auf Menschen angeht. In dieser kurzen Übersicht werden die grundlegenden Aspekte der Immunkontrazeptiva sowie die bisherigen Bemühungen behandelt. Aspekte wie die Entwicklungsrate von Verhütungsresistenzen aufgrund von Genetik, Resistenzphänotypen oder generationsübergreifenden Effekten müssen weiter erforscht werden. Das Gonadotropin-Releasing-Hormon und das Luteinisierungshormon wurden noch nicht an Menschen untersucht, da bei beiden bei Tieren Impotenz beobachtet wurde. Das follikelstimulierende Hormon kann Oligospermie verursachen. Zona pellucida wurde ebenfalls nicht an Menschen untersucht, da sie irreversible Oophoritis verursacht, während das Sperma auf Grundlage von Daten aus immunreproduktiven Studien beim Menschen erfolgreich sein könnte. Auch wenn die Position des humanen Choriongonadotropin-Impfstoffs vielversprechend erscheint, wird die Forschung an anderen möglichen Zielen fortgesetzt, mit dem letztendlichen Ziel, einen Impfstoff zu finden, der immunogen wirksamer ist.
Schlüsselwörter: Immunkontrazeptiva; reproduktive Gesundheit; Spermienantigene; Zona pellucida-Antigene.