Hallo Peter,
wenn ich es richtig verstehe, sind bei Dir die Lymphozyten erhöht, das Hämoglobin erniedrigt, es treten ungewöhnliche Müdigkeit, Schwindel, Herzklopfen, hoher Ruhepuls, niedriger Blutdruck etc. auf.
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Fakt ist, nichts hat geholfen, meine Werte zu verbessern.
Auszug (aktuelles Blutbild):
- Leukozyten bei 197 (G/l) (Bereich: 3,9 - 10,2) !!!
- Hämoglobin bei 6,1 (g/dL), (Bereich: 12,5 - 17,2) !!!!
- Thrombozyten bei 149 (G/l) (Bereich: 160 - 370)
Vor allem der Hb-Wert (Hämoglobin) korrelliert mit meinem Befinden seit einigen Wochen.
- Blutdruck ist recht niedrig (120 zu 70 circa)
- mein Ruhepuls recht hoch (immer über 80)
- fühlbares Herzklopfen, es "pumpt" auch hörbar in den Ohren
- Schwindel (z.B. beim Aufstehen)
- ich bin schnell aus der Puste (Treppensteigen, Wandern, Schwimmen usw.)
- Müdigkeit usw.
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Ich habe habe morgen gleich wieder einen Termin zur Blutentnahme beim Hausarzt.
Wir wollen noch einmal den Hb-Wert kontrollieren und zweitens "Kreuzblut" entnehmen. Mein Hausarzt rät wegen des gefährlich niedrigen Hb-Wertes zur Bluttransfusion, der ich eigentlich skeptisch bis ablehnend gegenüber stehe. Aber ich habe wohl keine Wahl.... 
Und gegen die Annahme des Hämatologen beim letzten Termin, werde ich wohl doch keine so lange Zeit mehr haben, bis die ersten Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Anzahl der B-Lymphozyten zu senken. Glücklicherweise ist hier die Chemotherapie nicht mehr erste Wahl.
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Da die Behandlungen alle nicht ohne Risiko bzw. Nebenwirkungen sind, such ich nach wie vor Alternativen und bin für jeden Rat sehr dankbar.
Herzliche Grüße!
Peter
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Der niedrige Hämoglobinwert könnte auf eine Anämie, Blutarmut, zu wenig rote Blutkörperchen=Erythrozyten, hindeuten, die in Verbindung mit der B-Lymphozytose, zumindest für mein Verständnis, auch die Notwendigkeit bedeutet, eine Autoimmunkrankheit ausschließen zu lassen. Damit meine ich das Vorhandensein von Antikörpern gegen die roten Blutkörperchen, das zur Hämolyse und Anämie führen kann. Du könntest ja deinen Arzt fragen, was er dazu meint, immerhin hast Du ja schon Mittel für die Blutbildung verschrieben bekommen.
Bei Autoimmunkrankheiten sind oft Allergien gegen bestimmte Metalle der Auslöser. Wenn die Metalle sich an bestimmten Zellen oder Geweben anlagern, können die Immunzellen auch dieses körpereigene Gewebe mitangreifen und zerstören. Wenn das Immunsystem auffällig ist, in diesem Fall die B-Lymphozyten, dann sollte man solche Allergien ausschließen lassen.
Ein LTT-Test auf alle wichtigen Metalle, heißt LTT-Metalle, der Allergien gegen Metalle nachweisen kann, wäre empfehlenswert. LTT bedeutet Lymphozyten-Transformations-Test. Metall-Allergien können zu Autoimminerkrankungen führen, die erhöhten Lymphozyten können also auch auf eine Autoimmunkrankheit hindeuten, die sich gegen die Blutkörperchen, Erythrozyten, richtet, wenn im Körper Metallbelastungen und sich daraus entwickelte Allergien entstanden sind. Bei solchen Metallbelastungen und -allergien wäre eine Entgiftung und Ausleitung empfehlenswert.
Zur Bluttransfusion: ich wäre auch skeptisch und ablehnend, denn das kann sowohl die Krankheit triggern als auch andere Krankheiten auslösen, wenn man Pech hat.
Zu den so genannten alternativen Therapien: Ich bin keine Expertin, kenne aber Leute, deren Zustand sich nach einer so genannten Immuntherapie rapide verschlechtert hat, anstatt sich zu bessern.
Das sind so meine Gedanken, die mir zu Deinen Schilderungen eingefallen sind. Es kann sein, dass ich mich irre. Ich wollte Dir nur ein paar Anregungen geben.
Noch eine letzte Frage: Bist Du geimpft und gegen was? Übrigens mein Großvater hatte vor Jahren auch Krebs, und hatte das Glück, ihn nur mit natürlichen Mitteln heilen zu können. Er hat danach noch lange gelebt und wurde alt.