Das tägliche trinken von Kokoswasser zum Frühstück ist nur der Starter. Und statt Kaffee bevorzuge ich seit 2010 Bambusblättertee. Für mich ist es das gesündeste Getränk was die Natur zu bieten hat seit Menschengedenken. Zudem schmeckt er sehr gut und kann auch ohne bedenken über den ganzen Tag getrunken werden
Es gibt weltweit über 900 Unterarten von Bambus, aber die meisten davon sind extrem bitter und daher nicht für einen Tee Aufguss geeignet. In Südkorea, Japan und Philippinen werden für Teezubereitung die Sorte Sasa und Palmate angebaut. Dieser wächst auch in meinen Garten wo ich über das ganze Jahr ernte. Zu den Inhaltsstoffen werde ich nur das wichtigste beschreiben, weil es sonst den Rahmen sprengen würde.
Neben einen hohen Anteil an natürlichen Silizium von über 70 % ist er reich an Polyphenolen die sich positiv auf Kreislauf und Krebs wirken. Ebenso wirkt Bambustee schonend auf die Magenschleimhaut und verhindert die Bildung einer Fettleber. Da er reich an Ballaststoffe ist verhindert er während dem Essen eine zu schnelle Aufnahme der Kohlenhydraten. Das wirkt sich wieder rum positiv auf dem Blutzuckerspiegel aus und entlastet die Bauchspeicheldrüse.
Die enthaltenen Aminosäuren in den Bambusblätter sind biss zu 200 Grad Hitze beständig und daher muss dieser Tee mit kochenden Wasser überbrüht werden. Nur so können sich alle Wirkstoffe voll entfalten die zu einer Genesung beitragen.
Der hohe Gehalt an Kieselsäure spielt eine wichtige Rolle für die Elastizität unserer Blutgefäße, und die Fähigkeit den Organismus zu Entgiften. Wer täglich Bambusblättertee trinkt verhindert die Einlagerung von Schadstoffen, weil diese durch den Urin sofort wieder ausgeschieden werden.
Das enthaltene Silizium strafft das Bindegewebe und schützt vor Azidose und stärkt die Haarwurzeln. Gerade in der zweiten Lebenshälfte baut der Körper enorm an Silizium ab und sollte daher regelmäßig zu geführt werden.
Das Resultat mit meinen fast 72 Jahren: Straffes Bindegewebe, voller Haarwuchs und mein Idealgewicht von 68 Kg bei 1,76 Meter Größe.
Bambusblättertee schmeckt nicht nur warm gut, sondern auch mit Zitronen oder Orangensaft und Eiswürfel ein hervorragender Durstlöscher in der Sommerzeit. Der Einsatz ist nahezu unbegrenzt. Das war jetzt nur mal das wichtigste und könnte dazu endlos weiter berichten. Aber dafür fehlt mir die Zeit.
Und das Beste zum Schluss: Der Sasa und Palmate Bambus hat kleine Blätter und ist recht mild und nicht bitter wie die meisten Sorten. Er wächst auch in heimischen Gärten.