Wie auch immer, muss jeder selbst entscheiden, was er macht und wie viel er nimmt.
Denn auch alle möglichen Probleme wegen zu viel oder zu wenig D3 wird jeder selbst bekommen und kein Arzt, kein Therapeut und auch kein anderer User.
Es ist zudem interessant und scheint allem zu widersprechen, dass es offenbar Menschen gibt, die gewichtsunabhängig auch ohne Auffüllen mit 5.000 iE einen Vitamin D Spiegel von über 85 ng/ml erreichen können.
Im Übrigen stammt die Grafik von Dirk ganz neu aus dem Jahr 2020. Das ist daher interessant, da sich mit der Plandemie diesbezüglich viel verändert hat. Die Seite wurde 2014 mit Shop gegründet. Aber hier kann man nicht einfach Daten zum Vitamin D Spiegel einsehen und vergleichen.
: https://www.vitamindservice.de/
Die Seite, die Hannah eingestellt hat, lässt sich auch bis Ende 2014 zurückverfolgen.
Dort ist ein Leichtes festzustellen, dass sich alleine in dieser Zeit die Werte etwas geändert haben, obwohl sich in meinen Augen nicht wirklich etwas geändert hat. Leider funktioniert mein Ausschneideprogramm heute wieder nicht.
Daher ein Vergleich in Excel.
| Dr. Schweikart | vitamind.net/spiegel/ | |||||
| 2024 | 2014 | |||||
| Wert ng/ml | Wert nmol/l* | Interpretation | Wert ng/ml | Wert nmol/l* | Interpretation | |
| < 20 | < 50 | Vitamin-D-Mangel | < 20 | < 50 | Vitamin-D-Mangel | |
| 20 – 35 | 50 – 80 | Unterversorgung | 20 – 30 | 50 – 75 | Minimale Versorgung | |
| 35 – 60 | 80 – 150 | Gute Normalwerte | 30 – 60 | 75 – 150 | Gute Normalwerte | |
| 60 – 90 | 150 -225 | Gute hohe Werte | 60 – 90 | 150 -225 | Hohe Werte | |
| 90-150 | 225 – 374 | Überversorgung | 90-150 | 225 – 374 | Überversorgung | |
| > 150 | > 374 | Vitamin-D-Vergiftung | > 150 | > 374 | Vitamin-D-Vergiftung |
Wir sehen also, das was bei Dr. Schweikart 2014 einer minimalen Versorgung entsprach, entspricht jetzt sogar darüber hinausgehend bis 35 ng/l angeblich einer Unterversorgung, obwohl sich das nach den Studien nicht so klar bestätigt hat, da man danach ab 25 ng/l kaum noch wegen C. Probleme bekommen hat und Patienten mit 30 ng/l weder ambulant noch stationär vertreten waren.
Der oben angegebene gute hohe Wert liegt nach Studien ab 200 nmol/l oder 80 ng/l schon im Bereich der Überversorgung.
Wenn wir aber noch weiter in der Zeit zurückgehen, wie z.B. zu dem Buch von Dieter Henrichs aus 2005, dann sehen wir, dass er darauf verweist, das Burgerstein täglich 400 iE empfehlen würde, während er darin 400 bis 800 iE empfiehlt.
Burgerstein hatte 2012 in einer pdf veröffentlicht, dass Eaton et al 1997 festgestellt hatte, dass unsere Vorfahren mit der Ernährung täglich 17 Mikrogramm/Tag =680 iE. Vitamin D aufgenommen hätten.
Die Menschen bekommen hier im Forum gesagt, um die 45 ng/l wären Unterkante Normalbereich, was nach Dr. Schweikart eindeutig im Bereich guter Normalwerte liegt. Dabei ist mir nicht klar, mit was diese Behauptung überhaupt gerechtfertigt wird.
Gleichzeitig kann man User mit solchen Aussagen gleich etwas in die Panik treiben, obwohl insbesondere ab 40 ng/l von guten Effekten zu lesen ist.
Der Studie der Uni Freiburg ist bei genauer Auswertung zu entnehmen, dass kein stationärer Patienten einen Vitamin D Spiegel größer 21 ng/l aufwies.
Ich bezweifle auch ganz ernsthaft, dass man einen Vitamin D Spiegel von 80-100 ng/l damit rechtfertigen kann, das man schreibt, bei mehr als 60% würde der Spiegel im Jahresdurchschnitt bei unter 20 ng/ml liegen oder nur 12% der Bevölkerung würden im Jahresdurchschnitt eine höhere Konzentration als 30 ng/ml erreichen.
Wie auch immer haben hier in den letzten 20 Jahren definitiv ganz gewaltige Verschiebungen stattgefunden.
Nicht nur, dass sich die Werte der täglichen Einnahmedosis meist mind. verzehnfacht haben.
Vitamin D ist heute auch problemlos in täglichen Dosen bis 20.000 iE frei für jeden erhältlich, was das 50-fache der damaligen Empfehlungen von 400 iE ist und 2004 wahrscheinlich kaum frei verkäuflich war.
Natürlich soll jeder machen wie er denkt. ![]()
Aber schon darüber was der Normalbereich, der obere gesunde Bereich oder was eine Überversorgung ist, gibt es sehr viele verschiedene Sichtweisen.
Mir persönlich scheinen die Empfehlungen von Dr. Schweikart für gute Normalwerte sinnvoll zu sein. ![]()
Daher frage ich mich, ob man nicht einen extra Thread eröffnen sollte, in dem es keine Diskussionen über die Höhe gibt, sondern jeder mit regelmäßigen Tests schreibt, was für ihn persönlich die tatsächlich am eigenen Leib erfahrenen Vorteile und Erfahrungen mit einem Vitamin D Spiegel von 80-100 ng/l, anstatt von 30-60 ng/l sind.