Nur nebenbei. Sonne und Vitamin D sind ja auch nur das eine. Wir leben ab November an vielen Tagen praktisch im Dunkeln.
Im Juli scheint in Deutschland die Sonne pro Tag durchschnittlich 6 Stunden und 45 Minuten, im Dezember nur noch 1 Stunde und 14 Minuten. Zudem steigt sie um die Wintersonnenwende nur noch etwa 15 Grad über den Horizont, zur Zeit des Sonnenhöchststandes sind es über 60 Grad. Die Lichtstrahlen nehmen einerseits im Winter einen deutlich längeren Weg durch die Atmosphäre, werden dadurch also abgeschwächt, andererseits verteilt sich die Strahlungsenergie auf eine größere Fläche. So erreichen beispielsweise in Hannover im Juli etwa 4,6 Kilowattstunden Sonnenenergie pro Quadratmeter und Tag den Erdboden, im November sind es nur 0,7, im Dezember gar nur 0,4.
Ich war Mal ein großer Pflanzenfreund. Daher weiß ich, dass die Beleuchtungsstärke in Lux gemessen wird. Dazu hatte ich auch ein Messgerät und irgendwo sind auch noch diverse Leuchten für Pflanzen.
Tageslicht Helligkeit Beleuchtung Balkon 8. August
11:00 Uhr volle Sonne: ~ 130.000 Lux
11:00 Uhr Halbschatten: ~ 40.000 Lux +-10%
[gleiche Stelle jedoch 50cm weiter, hinter d. Fenster ~ 15.000 Lux]
11:00 Uhr Schatten: ~ 6.000 Lux +-20%
hinter der Balkonverkleidung, unterm Tisch etc.
Nachtrag: Diese Licht-Werte stimmen ganz gut mit dem überein, was man auf Wikipedia über natürliche Beleuchtungsstärken lesen kann. Dort steht noch:
Bedeckter Sommertag mittags: ~ 20.000 Lux
klarer Wintertag mittags: ~ 20.000 Lux
Bedeckter Wintertag: ~ 3.500 – 6.000 Lux
: https://www.pflanzenspass.de/tageslicht-hel…n-gemessen-lux/
Es schlägt natürlich auch etwas auf das Gemüt, wenn es draußen den ganzen Tag über dunkel und grau ist.
Deshalb gibt es sogar Lichttherapien. https://proxy.metager.de/www.oekotest.d…1955b01d77ad98b