Nachdem ich gerade einen neuen Newsletter bekommen habe, ja es stimmt, was behauptet wird.
Liebe Leser,
zu den Langzeitwirkungen von Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zählt auch die Neuregelung der Vorhaltepauschale für Arztpraxen. Die mit der kassenärztlichen Bundesvereinigung verabredete Neuregelung tritt Anfang Januar 2026 in Kraft.
Sie sieht vor, dass jeder Hausarzt künftig in den ersten drei Quartalen 7 Prozent seiner Patienten impfen muss, im vierten Quartal sogar 25 Prozent, wenn er sich Zuschläge bei der Vorhaltepauschale sichern möchte. Umgekehrt gilt: Führt er weniger als zehn Schutzimpfungen im Quartal durch, wird die Vorhaltepauschale um 40 Prozent gekürzt.
Eigentlich soll die Vorhaltepauschale die ärztliche Versorgung in der Fläche garantieren – das hausärztliche Angebot soll honoriert werden. Nun aber wird die Pauschale an die Durchführung von Impfungen und anderen Leistungen gekoppelt. Quantität statt Qualität.
Damit geraten die ärztliche Therapiefreiheit und indirekt auch die gesundheitliche Selbstbestimmung der Patienten (Stichwort: individuelle Impfentscheidung) unter Druck. Lesen Sie dazu unsere Einschätzung.
Und deshalb muss das Volk wie schon seit Jahrzehnten unbedingt auch weiterhin mit allen möglichen Argumenten für das Spritzen bei Laune gehalten werden. Im Allgemeinen übernehmen das jährlich unsere Propagandapresse und die Nachrichten.
Noch 1980 hatte der Spiegel geschrieben:
Die Welt scheint sich der Maxime unterworfen zu haben, welche lautet: Was getan werden kann, muß getan werden. Wenn eine Waffe gebaut werden kann, muß sie gebaut werden; kann sie angewandt werden, so muß man sie anwenden. Ein teuflischer Fatalismus gegenüber der Technokratie hat jede moralische oder legale Hemmung aufgehoben.
Da die Naturwissenschaften zu dauernden Grenzüberschreitungen ermutigt werden, hat sich ihrer eine Art von Freibeutergeist bemächtigt, und der Raubbau an den Naturgeheimnissen ist eine Großindustrie geworden.
Dies tritt vielleicht in gewissen Gebieten der Biologie und der Medizin am klarsten zutage. Die unglaubliche Brutalität, mit der zum Beispiel Eingriffe in den Erbapparat oder das Seelenleben des Menschen erwogen werden, ist die direkte Konsequenz der »Statistifizierung« des wissenschaftlichen Denkens, die -- von der Physik, Chemie und Bakteriologie ausgehend, wo sie durchaus notwendig ist -- auch die Lehre vom Menschen ergriffen hat.
Anläßlich der Massenvakzination gegen Influenza, die kürzlich, vielleicht als gescheiterter Wahltrick, in den Vereinigten Staaten vorgenommen wurde, sind am ersten Tag 36 ältere Leute gestorben, davon drei im selben Spital. Die Gesundheitsexperten versicherten darauf, daß angesichts der Zahl der Geimpften so viele Todesfälle statistisch durchaus zu erwarten waren.
Mag sein; ich kann es nicht überprüfen. Aber was ich mich frage, ist: »Wenn damals keine Massenimpfungen vor sich gegangen wären, wären es dieselben 36 gewesen, die an jenem Tag die Sonne nicht mehr untergehen sahen?«
Auch ich habe einmal Wahrscheinlichkeitsrechnung studiert, und ich weiß, daß man diese Frage nicht beantworten kann. Es ist ja alles Zufall.
Aber wenn die Wissenschaft den Zufall beim Arm packt und ihm sagt: »Stoß hier zu, und hier und hier]«, so hat sie eine fürchterliche Schuld auf sich genommen; denn gelenkter Zufall ist Mord. Wer umkommt, ist dem Aktuar gleichgültig, aber nicht dem Opfer.
Wir sind nämlich von der Statistik vergiftet worden, und nicht nur von den Schandtaten, zu deren Verschleierung sie sich hergibt.
Und im Jahr 2009 hatte der Spiegel noch geschrieben:
Die Massenimpfung gegen die Schweinegrippe ist nach wie vor umstritten, die Impfbereitschaft der Deutschen wird geringer. Laut einer aktuellen Umfrage hält derzeit nur jeder Vierte eine Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe für nötig. Lediglich elf Prozent sind schon geimpft oder würden sich auf jeden Fall impfen lassen, ergab eine Erhebung von Infratest dimap für das ARD-"Morgenmagazin". 14 Prozent gaben an, dass sie sich wahrscheinlich immunisieren lassen werden. 28 Prozent der Befragten aber wollen sich wahrscheinlich nicht, 43 Prozent sogar auf keinen Fall impfen lassen. Die restlichen vier Prozent machten keine Angaben. Im Vergleich zum Oktober sei der Anteil der Impfunwilligen damit von 66 auf 71 Prozent gestiegen, hieß es.