Aus Beitrag #9.116:
So konnte Wieler sich beispielsweise nicht erinnern, ob das RKI Empfehlungen zum Ausfüllen von Totenscheinen bei Impftoten gab. Er erinnert sich auch nicht, ob es Thema beim RKI war, dass der Anstieg der Übersterblichkeit möglicherweise etwas mit der Impfung zu tun hat. Und er kann sich auch nicht erinnern, dass er die Landesregierung informiert hätte, dass die Einschätzung der Wirksamkeit zur Corona-Impfung nicht auf eigenen Studien beruhte.
Dazu erklärte er, dass er weder belegen noch widerlegen könne, dass es eine hohe Anzahl an Menschen in Krankenhäusern gab, deren Corona-Impfstatus nicht bekannt war. Meldeverstöße zu Impfnebenwirkungen wären ihm nicht bekannt. Jedoch weiß er, dass das RKI keine Anweisung dazu machte, dass keine Obduktionen bei Corona-Fällen durchgeführt werden.
Zudem erklärt der ehemalige RKI-Chef: „Corona-Impfungen haben sehr viele Leben gerettet.“ Mehrere 10.000 Menschen in Deutschland wären durch die Corona-Impfung gerettet worden, in Europa eine Million Menschen und laut WHO weltweit 14,5 Millionen Menschen, so der Professor für Mikrobiologie und Tierseuchenlehre.
Genauere Angaben, wie die Zahl 10.000 entstanden ist, kann er jedoch nicht machen. Aber man würde sie in einem RKI-Bulletin finden, berichtet er. Schließlich wären Nutzen und Risiko bei Corona-Impfungen immer positiv gewesen, resümiert die Wissenschaftler. Eine britische Studie, die etwas anderes belegen würde, worauf ihn ein AfD Politiker hinweist, hätte man beachtet, aber sie sei ihm nicht bekannt.
Laut ihrer Aussage war die SafeVac-App „ein großer Erfolg“. „700.000 Teilnehmer sind jetzt registriert und wir sind dabei, die Daten auszuwerten“, so die ehemalige Abteilungsleiterin. Auch wäre man personell überfordert gewesen.
Das heißt, eine App zur Erhebung der Verträglichkeit von COVID-19-Impfstoffen wurde im Dezember 2020 herausgegeben, doch bis jetzt wurden die Daten nicht ausgewertet. Und wenn die Datenmenge so groß ist, heißt das dann nicht auch, dass viele Impfnebenwirkungen gemeldet wurden?
Sie begründet die Verzögerung damit, dass man so viele Daten bekommen habe, dass die IT-Struktur nicht darauf vorbereitet gewesen wäre. Zudem erklärt sie, dass schwere Komplikationen in den Daten der Kassenärztlichen Vereinigung nur unzureichend enthalten wären. Und Krankenkassen hätten die Zusammenarbeit mit dem PEI abgelehnt.
Aber das RKI habe mittlerweile eine App entwickelt, mit der man die Daten der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) nutzen könnte. Man benötige jedoch eine angepasste App. Man sei dabei, diese zu entwickeln. Das heißt, dem PEI liegen noch keine ausgewerteten Daten der Kassenärztlichen Vereinigung vor. Dabei ist das PEI in Deutschland zuständig für Zulassung und Überwachung von Impfstoffen samt Chargenprüfung.
Für Lausen ist dies unverständlich: „Das heißt, sie haben keine Daten der KV, sie haben keine Krankenkassen-Daten, sie haben nur vom passiven Meldesystem Rückmeldungen und die SafeVac-Daten, die nicht ausgewertet sind.“ Dass in dieser Situation damals der Gesetzgeber nicht aktiv geworden sei, obwohl die Datenweitergabe gesetzlich vorgeschrieben gewesen sei, versteht der Datenanalyst nicht.
Für mich liest sich das eher wie ein Kuriositätenkabinett.
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Besonders kurios.
Die ganze Internet ist noch gespickt mit den Artikeln dazu, dass das RKI für die angeblich an C Verstorbenen den Verzicht auf Obduktionen empfohlen hat, wie das weltweit der Fall war. https://www.aerzteblatt.de/archiv/covid-1…f8-e5dbc7ea9e6e
Wir wissen es sowieso wegen der expliziten Kritik daran von Dr. Schiffmann. Hatte damals auch sehr viel dazu recherchiert.
Aber ein Herr Wieler kann sich nach all dem durch diese Empfehlungen ausgelösten Trubel und den unzähligen Artikeln auch in den MSM nicht daran erinnern und will sogar wissen, dass das nicht der Fall war. ![]()
Auch 1 Jahr später und danach war man sehr zurückhaltend, wie hier mit Bezug auf das RKI erklärt wird: