Dirk, es scheint mir, Du willst etwas sagen, aber du bringst etwas ganz anderes rüber.
Du bist so von Lithium überzeugt, dass für dich das damalige Stimmungsdoping der enteigneten Bevölkerung mit dem als frei verfügbaren Medikament zugelassenen 7 UP, über das sich viele Amerikaner empört haben als es vor einigen Jahren bekannt wurde, nur ein Schmankerl ist, das dich amüsiert. Obwohl es eine weitaus höhere Dosis beinhaltete, als Du bewirbst, die auf 60-180 mg geschätzt wird.
: https://images.tedium.co/uploads/0211_7uplithiated.jpg
Gleichzeitig machst Du in Beitrag #14 wie zum Hohn auf meinen Hinweis auf den Einsatz in der Psychiatrie auch noch ganz real Werbung für den Einsatz von Lithium in der Psychiatrie, in der Kinderpsychiatrie und bei bestimmten psychiatrischen Erkrankungen, während Du keine Ahnung zu haben scheinst, was Du da bewirbst. Ich finde daran absolut nichts lustig.
Dann soll man nach deiner Werbung für Lithium in der Psychiatrie bitte nicht erwähnen, welche weitreichenden Schäden bis hin zur Dialyse das Zeug bei der Behandlung psychiatrischer Erkrankungen auslöst und schon ausgelöst hat und bis zu welchen Höhen man es in dem Bereich und in der Psychiatrie einsetzt, und schon gar nicht Unterlagen aus dem Antipsychiatrieverlag posten, die das noch etwas weiter detaillieren und in denen unter anderem erwähnt wird, dass es eine beliebte Methode zur Behandlung hyperaktiver Kinder war und Bezug auf Lehmanns Buch genommen wird.
Du betätigst sogar den ersten Satz der pdf: Lithium sei ganz toll: wirksam, harmlos, lediglich kleine, unwesentliche ,Neben'-Wirkungen. So sagt es nahezu jeder
Psychiater in Einklang mit den Werbebroschüren der chemischen Pharmaindustrie.
In Peter Lehmanns Buch "Der chemische Knebel" wird eine Reihe von Lithium-bedingten geistigen, körperlichen und psychischen Schäden genannt: Hirnschäden, EEG-Veränderungen, Krampfanfälle, Müdigkeit, Tremor (Muskelzittern), Muskelschwäche, EKG-Veränderungen, Diabetes, Hormonstörungen ( wie z.B. Gewichtszunahme, Libido- und Potenzverlust), Kropfbildung, Chromosomenschädigungen, Schwangerschaftsmissbildungen, Verblödung und Kreativitätsverlust.
Nicht zu vergessen, die durch Lithium erzeugte Suchtkrankheit:
- Lehmann, Peter: Abhängigkeit und Entzug (mit den Kapiteln "Tranquilizer", "Psychostimulanzien", "Carbamazepin", "Lithium", "Antidepressiva", "Neuroleptika" und "Tipps zum Absetzen", in: Peter Lehmann: Schöne neue Psychiatrie, Band 2: Wie Psychopharmaka den Körper verändernˍ. E-Book-Neuausgabe. Berlin / Lancaster: Antipsychiatrieverlag 2022, S. 353-456
- Gold, Ilse: Nach der Entlassungˍ (über das Absetzen von Neuroleptika). In: Peter Lehmann (Hrsg.),
Coming off Psychiatric Drugs: Erfolgreicher Entzug von Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium, Carbamazepin und Tranquilizernˍ (2004), S. 41-48
- Lehmann, Peter: "Abhängigkeit und Entzug" mit dem Kapitel "Lithium", in: Peter Lehmann: Schöne neue Psychiatrie, Band 2: Wie Psychopharmaka den Körper verändern. E-Book-Neuausgabe. Berlin / Lancaster: Antipsychiatrieverlag 2022, S. 386-390
Zudem tust du in für dich ungewohnter Weise gerade so, als würde das über das natürlich in Wasser und Nahrungsmitteln vorkommende Lithium hinausgehende Lithium, das für NEM eingesetzt wird, auf Bäumen wachsen und nicht wie alles andere Lithium im industriellen Abbau gefördert und zu einem gewissen Teil auch von Pharma vermarktet werden.
Ich kann mir dein Verhalten nicht erklären, da du ansonsten immer kritisch bist. Hier verklärst du eine Substanz, die äußerst kritisch bei der Behandlung von Menschen zu sehen ist und viele Schäden hervorruft und schon hervorgerufen hat, zu einer Art Wunder-Alkalimetallsalz.
Mehr noch hypst Du sogar die Psychiatrie.
Dabei tut die Psychiatrie nur eins. Sie schüttet Menschen mit Drogen voll um sie in gewisser Weise abzuschalten und ruhig zu stellen und definiert nach Belieben, welches Verhalten krank und welches gesund ist. Erfindet sogar Erkrankungen.
Hast Du gewusst, dass es früher viele Methoden in der Psychiatrie gab, bei denen Menschen gequält und körperlich verstümmelt wurden?
Früher gab es für junge Frauen, die sich nicht angepasst verhalten haben, auch eine heute nicht mehr bekannte psychiatrische Erkrankung namens weibliche Hysterie, bei der jungen Frauen die Gebärmutter rausoperiert wurde, um sie wieder auf Spur zu bringen.
Das Du in einem Forum für Naturheilkunde Werbung für die Psychiatrie und die Behandlung mit Lithium machst, finde ich zumindest sehr fragwürdig.
Ich fürchte, Du hast dich mit dem Thema in Wahrheit kein bisschen tiefergehend befasst, sondern referierst im Namen der Ärzte, die früher an solchen Orten mit Lithium gearbeitet haben, und denen die Folgen ihrer Behandlung für den Patienten üblicherweise ziemlich egal waren.
Denn in der Schulmedizin geht es bei Medikamenten nur um die Behandlung von Symptomen, aber nie um Heilung oder die Folgen dieser Behandlung. Die Folgen dieser Behandlung hat ja auch nur der Patient zu tragen.
Dr. Wright warb denn auch nicht etwa für die Reduzierung der Höchstdosis Lithium bei seinen Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen in seinem Krankenhaus. Nein. Sondern allenfalls für die zusätzliche tägliche Gabe von Leinsamenöl mit Vitamin E, um bestimmte Nebenwirkungen zu unterdrücken. Aber im ganzen Internet habe ich keine Aussage zur Nephrotoxizität von ihm gefunden. Das kommt mir nicht sehr naturheilkundlich vor. 
Es sei denn, man reduziert Naturheilkunde auf eine komplementäre Behandlung wie das bei der Chemo üblich ist.
Zudem schreibst du selbst Minimengen genügen. Gleichzeitig ignorierst Du aber die Studie zum Einsatz von Minimengen zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen, die besagt: Ein Liter Wasser mit 1 mg/L Lithium pro Tag entspricht 6,9 mg Lithiumcarbonat pro Tag,
Wie Du ebenfalls erwähnt hast, ich hatte auch darauf verwiesen, gibt es diverse Mineralwässer, die einen natürlich hohen Gehalt an Lithium aufweisen, die Interessierte trinken können.
Und wenn du schreibst: Die Bad Mergentheimer Albertquelle beispielsweise hat einen Lithiumgehalt von 11,8 mg / l, Hirschquelle Heilwasser hingegen nur 1,31 mg / l. Heppinger, Staatlich Fachinger oder auch Gerolsteiner Heilwasser schaffen es noch nicht einmal auf 1 mg / l. dann muss man feststellen, dass dies entsprechend der Aussagen der zuvor geposteten Fachseite einem Gehalt von weniger als 6,9, 9 oder 81,4 mg Lithiumkarbonat entspricht.
Weit mehr, als das, um was es geht.
Denn nur ein Zehntel der Dosis von 1mg Lithium/Liter, also 0,1 mg Lithium oder 0,69mg Lithiumkarbonat sollen ausreichen, die Suizidrate zu senken.
Auf vor erwähnter Seite ist ebenfalls zu lesen: Zum Schutz vor Alzheimer reicht nach Studien eine Menge von 1,5 mg Lithiumkarbonat/Tag aus.
Das ist bei einem Wasser wie Hirschquelle mit 9 mg Lithiumcarbonat/Liter 1 Glas mit 167 ml Wasser.
Bei der Bad Mergentheimer Heilquelle mit 81,4 mg Lithiumkarbonat benötigt man im Prinzip nur 19 ml/Tag um die 1,5 mg Lithiumkarbonat zu erreichen. Ich habe also nicht das geringste Verständnis dafür, warum man sich irgendein NEM besorgen sollte, wenn man mit sich einem Liter Heilwasser 54 Tage lang ausreichend mit Lithium versorgen könnte, wenn man das möchte.
Hier ist eine weitere Liste: https://www.originalhealth.net/3606
Und auch hier wieder die Frage, wie viel ist es denn in unserem Wasser und unserem Essen?
Fulda hat übrigens gerade eine Studie dazu: https://web.archive.org/web/2022070904…n-lebensmitteln
Ich wäre nicht glücklich, wenn wir nachher nicht nur zwangsjodiert, sondern auch noch zwangslithiumisiert werden.