O-Ton Olaf Scholz: Wir müssen die Hoheit über die Kinderbetten erlangen.
Noch nie gehört, aber die haben sie doch schon längst.
Kaum ein Kind wird geboren. ohne dass das im Krankenhaus passiert, wo es sofort irgend eine Spritze bekommt und umfassend getestet wird. Viele geben ihr Kind schon mit wenigen Monaten in einer Kindergrippe ab. Auch im Kindergarten und dann in der Schule wird es im Sinne des Systems, der Kultur und der Religion mit Hilfe des Schulstoffs, Unterrichts und der Lehrbücher geprägt. Früher bekam es auch in der Schule alle Impfungen.
Das ist eine altbekannte Geschichte, die wir jetzt auch wieder gut in Bezug auf Test Insektennahrung im Kindergarten, Bundeswehrbesuchen in der Schule wie schon früher bei uns üblich, Impfbussen an der Schule, Impfwerbung als Schulstoff, usw. sehen können.
Und während der Plandemie hatten sie diese Hoheit durch Gesetze noch viel stärker erlangt und hatten Kinder teilweise sogar dafür verantwortlich gemacht.
Ich finde es auch immer belustigend, wie man mit den alten Griechen oder sonstwem argumentiert, wo doch niemand genau wissen kann, ob dies nicht im Nachhinein erfunden wurde.
Das halte ich für absurd, da es dazu genug Beweise gibt.
Man kann sich natürlich auf die Position zurückziehen, dass man nur den Chemikalien die Schuld gibt.
Aber es ist einfach völlig sinnlos, weil man völlig außer Acht lässt, dass es Intersexualität auch als Folgen zahlreicher Probleme während der Schwangerschaft und schon ewig gibt.
Ich gehe davon aus, dass LGBTQI schon immer Teil der Menschheit ist. Aber eben nicht in der christlichen Kultur.
Das wird auch durch Indien und einige asiatische Kulturen bewiesen.
Die Ablehnung scheint bei manchen Menschen so tief eingebrannt zu sein, dass sie einfach ignorieren wollen, dass die alten Griechen, die an ihre Götter geglaubt haben dürften, Intersexuelle wegen ihren Göttern besonders verehrt haben und dass es auch in der Geschichte von anderen Völkern und Kulturen entsprechende Berichte und Beweise gibt.
In Asien gibt es sogar in verschiedenen Kulturen und Religionen wie Hinduismus, Buddhismus, Janaismus, religiösen Schriften, Gemälden und steinernen Zeugen zahlreiche Beweise dafür, dass Intersexualität, Transsexualität und Homosexualität bis zum Kolonialismus anerkannter Teil der dort lebenden Völker und ihrer Kultur war.
Besonders auffallend hier, dass Hijras (Intersexuelle, die mit beiden Geschlechtsmerkmalen geboren wurden) im HInduismus als durch den indischen Gott Rama besonders gesegnete Menschen galten und gelten, die bis heute traditionell religiöse Aufgaben der Segnung haben und bis zum britischen Kolonialismus als wohlhabende hochstehende Menschengruppen in Indien lebten.
Dann kamen die Briten, brachten, wie der Kolonialismus generell, das Christentum und verfolgten und kriminalisierten alle vom Christentum abweichenden Menschen und insbesondere Hijras per Gesetz.
Seitdem leben sie in Armut.
In 2014 hat das oberste indische Gericht alle Hijras, Transsexuelle und Homosexuelle wie es der alten indischen Kultur entsprach offiziell als drittes Geschlecht anerkannt und der Richter sich für die erlittenen Demütigungen entschuldigt.
Es wird davon ausgegangen, dass früher hunderttausende mit dem dritten Geschlecht in Indien lebten. Heute soll es bis zu 2 Millionen Hijras geben.
Die Frage ist nicht, ob es das nicht auch früher gegeben hat, denn das hat es zweifellos, bis die Kirche, bzw. die oberen Führer des AT und NT es in ihrem Geltungsbereich kriminalisiert und pathologisiert haben.
Nicht zu vergessen, weil erst kürzlich gehört und ich dann weiter recherchiert habe:
Im jüdischen Glauben wird Adam nach rabbinischer Traditionen (Midrasch Bereschit Rabba) als ursprünglich androgyn gedeutet – also mit männlichen und weiblichen Merkmalen.
Die Aussage „männlich und weiblich schuf er sie“ (1. Mose 1,27) wird so ausgelegt, dass Gott den ersten Menschen als zweigeschlechtliches Wesen (Androgynos) erschuf, das später geteilt wurde, um Adam und Eva zu bilden.
Dieser Androgynos gilt als eine der sechs Geschlechterkategorien im Talmud, neben dem Tumtum (Person mit nicht sichtbaren Geschlechtsmerkmalen). Beide werden als eigenständige, gottgewollte Geschlechter angesehen.
Dazu habe ich noch weiter nachrecherchiert:
Der Babylonische Talmud, der maßgebliche Text des Judentums, entstand im 5. bis 6. Jahrhundert.
Er kennt sechs Geschlechtskategorien, die im jüdischen Recht verwendet wurden, um religiöse Pflichten und Rechte festzulegen, die auf biologischen Merkmalen und Entwicklungsverläufen basieren:
- Zachar – männlich, mit typischer Entwicklung und Fruchtbarkeit
- Nekevah – weiblich, mit typischer Entwicklung und Fruchtbarkeit
- Androgynos – Person mit sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtsmerkmalen (intersexuell)
- Tumtum – Person mit nicht erkennbaren oder verdeckten Genitalien (geschlechtlich unbestimmt)
- Aylonit – genetisch weiblich, entwickelt aber keine sekundären weiblichen Merkmale und gilt als unfruchtbar
- Saris – genetisch männlich, entwickelt keine typischen männlichen Merkmale; unterteilt in Saris Chama (angeboren) und Saris Adam (durch Kastration)
Es gibt ganz unstrittig etliche Religionen, Völker und Kulturen, denen diese Unterschiede im menschlichen Geschlecht schon vor ca. 2.000 Jahren und davor bekannt waren, die meist sogar als besonders anerkannt wurden.
Es gab übrigens schon 2018 eine neue Leitlinie Transsexualität, in der beschrieben ist, dass sie die alte Leitlinie von 1997 zur Transsexualität ablöst. Sie hatte sich bereits auf ICD-11 bezogen.
In dieser neuen Leitlinie steht auf Seite 10, dass die Version ICD-11 in 2018 vorab in den Ländern veröffentlicht und im Mai 2019 auf der 72. WHO-Versammlung dann verabschiedet wurde. Als gültig veröffentlicht wurde sie dann eben erst in 2022.
Dass Transsexualität nun erstmals seit dem ICD-9 Code in 1975 nicht mehr pathologisiert wird, finde ich total ok, da es im Prinzip widernatürlich war, das zu tun.
Sollen sich die Betreffenden jetzt ohne die Jahrzehnte übliche Zwangsbehandlung gleich als Frau oder Mann eintragen lassen. Tut keinem weh. Mir jedenfalls nicht.
Ich finde es auch richtig, dass Kinder mit 2 Geschlechtsmerkmalen nicht mehr sofort operiert werden müssen.
Das ist aber nur die eine Seite.
Wenn es darum geht, all das als mögliche menschliche Entwicklung zu sehen, habe ich kein Problem damit.
Seine persönlichen Neigungen soll aber jeder Mensch gefälligst in seiner eigenen Entwicklungen selbst herausfinden können und nicht schon in der Schule oder im Kindergarten aufgezwungen bekommen.