Ich gehe doch fest davon aus, dass alle Menschen dieser Erde die Grundsubstanz Bor in unterschiedlichem Maße einnehmen, da sie in vielen Lebensmitteln, Cremes, Mineralwässern, diversen Medikamenten, Leitungswasser, der Umwelt, etc. in Spuren und unterschiedlicher Form enthalten ist.
Das Zentrum der Gesundheit schreibt:
Bor ist ein Spurenelement, das in Form von Borax als Nahrungsergänzung eingenommen werden kann.
https:/ / www.zentrum-der-gesu…offe-spurenelemente/borax▹
Auch hier bezieht man sich wieder auf die 6 mg Bor, entsprechend ca. 53 mg Borax.
Naturheilung, natürlich hast Du Recht, dass das Bor in NEMs in Form von Borax enthalten ist.
Die deutsche Apothekerzeitung hat einen Artikel zu Bor.
: https://proxy.metager.de/www.deutsche-a…ea8360d57210c2d
Ich nehme an, wir befinden uns bei Borax wie bei CDL, Wasserstoffperoxid, etc. im Bereich der industriell hergestellten billigen Chemikalien/Substanzen,
: https://seilnacht.com/Chemie/ch_borax.htm, für die sich einige Menschen vor Jahrzehnten ausgedacht haben, sie als Heilmittel zu vermarkten, was sich in gewisser Weise verselbständigt hat.
Für mich sind das ehemals überall billig erhältliche industriell gewonnene/hergestellte für jeden leicht verfügbare Chemikalien/Substanzen, die von manchen Menschen früher als billiges Heilmittel eingesetzt wurden und von anderen bis heute werden, obwohl sie eindeutig bei Pharma und Industrie zuhause sind. Also Mittel aus der Pharmaecke, quasi als Alternative zur Pharma eingesetzt werden.
Dazu passend ist das Bor in Sunday dann auch ein Hochreiner Premium-Wirkstoff in Pharmaqualiät.
Jedenfalls passen diese Substanzen als eigenständige Therapie im Prinzip in keine Sparte natürlicher Heilmittel, da sie in dem Sinn nicht natürlich sind, sondern Substanzen darstellen, die beim industriellen Abbau und der chemischen Verarbeitung von abgebauten Rohstoffen anfallen und als solche in zahlreichen industriellen Prozessen und industriell hergestellten Produkten einsetzt werden.
Für diese Produkte gelten nach meinem Eindruck bei den Anwendern mittlerweile andere Gesetze, als das normalerweise für Spurenelemente üblich ist.
Hier die Zusammenfassung mit Bezug auf Walter Last, den auch schon Eugen in diesem Thread erwähnt hat und Rex Newnham, die den Ursprung des Borax-Hypes begründet haben dürften und in der man alles findet, um weiter zu recherchieren.
johann.dokusammlung.de/dateien/Borax.pdf
Es sind sicher auch weitere Anwender-pdfs hier im Forum verlinkt.
Dort wird dann zwar behauptet, es gibt Bioäpfel, von denen nur einer 20 mg Bor enthalten würde, was ich für unglaubwürdig halte, aber es geht im Ursprung noch um mg Bor und nicht um die Einnahme von 4 Gramm Borax am Tag.
Im Wesentlichen geht es je nach Anwendungsbereich in erster Linie um 1 gehäufter TL (5-6 Gramm) Borax auf 1 Liter Trinkwasser.
1 gehäufter TL Borax auf 1 Liter Trinkwasser ist dann die Standardmischung für das Konzentrat.
Davon 1 Teelöffel ist dann die Standdosis, die ca. 3 mg Bor enthalten soll.
Genau genommen enthält 1 TL a` 5ml bei 5 Gramm Borax/Liter ca. 2,8 mg Bor und 6 Gramm Borax/Liter ca. 3,4 mg Bor.
Diese Menge soll man dann bei Problemen auf drei oder mehr Standarddosen erhöhen, was letztlich durchaus auf Studien beruhen mag.
Zu speziellen Zwecken wie Kandidose werden in 2012 maximal 1x täglich 1/4 TL, also ca. 1000mg Borax auf 200 ml Wasser (113 mg Bor) für dicke Menschen oder 1/8 Teelöffel, also ca. 500mg Borax auf 100 ml Wasser (56,5mg Bor) für dünne Menschen für 4-5 Tage empfohlen, wobei man die Dosis vorher langsam darauf erhöhen soll. Das Ganze evtl. zur besseren Verträglichkeit in 1 Liter Wasser.
Ich kann nur vermuten, das hat sich seit damals durch die mittlerweile mit Borax in Verbindung gebrachten Triggerbegriffe Natrium, Sauerstoff und Wasserstoff, die durch andere industriell hergestellten Substanzen bestens bekannt sind, zu einer neu darum herum gewebten Geschichte entwickelt und derart verselbständigt, dass es nur noch so wenig mit Wissenschaft und Studien zu tun hat, dass man schonmal vergessen kann, dass man Borax eigentlich wegen dem Bor einnimmt. ![]()
In den USA gibt es jedenfalls viele Seiten, auf denen öffentlich über die eigenen Erfahrungen und Versuche mit der vor beschriebenen Anwendung und auch über die Einnahme von viel höherer Dosen Borax diskutiert wird und es gibt auch Seiten, die für mich persönlich inhaltlich sehr ähnlich zu MMS-Seiten aufgebaut sind.
Z.B. habe ich auf einer dieser Seiten von einem amerikanischen User gelesen:
Ich lese deine Aussagen zu Borax. Ich nehme es derzeit selbst für Candida. Ich nehme 4 mal täglich 1/4 Teelöffel Boraxpulver in einem Glas Wasser. Allerdings merke ich keine Besserung. Glaubst du, es ist sicher, viermal täglich 1/2 Teelöffel Borax in einem Glas Wasser zu trinken? Das macht insgesamt 2 Teelöffel Pulver pro Tag.
Wäre das ok?
Und schon ist aus den 3 bis 4 TL der ursprünglichen Standardlösung von Last und Newnham, die je nachdem zwischen 8,5 oder 13,6 mg Bor am Tag entsprechen, bzw. den Empfehlungen von 56,5 bzw. 113mg/Tag abhängig vom Gewicht für 4-5 Tage eine Dosis von 1 gestrichenen Teelöffel = 4 Gramm Boraxpulver in Wasser und der Einnahme von 452 mg Borax am Tag geworden und man überlegt sich sogar, ob man besser 2 Teelöffel = 904 mg am Tag nehmen sollte. ![]()
Ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist und ich will es auch gar nicht wissen.
Denke, das ist soweit korrekt:
| 1 TL Borax | Anteil Bor | Wasser | Anteil Bor | Anteil Bor | Anteil Bor | |
| Gramm in mg | 11,3% Bor in mg | 1 Liter in ml | 1TL=5ml-mg | 3 TL= mg | 4 TL = mg | |
| 6000 | 678 | 1000 | 3,4 | 10,2 | 13,56 | |
| 5000 | 565 | 1000 | 2,8 | 8,5 | 11,3 | |
| TL | gestr. TL In mg | 11,3% Anteil Bor | 4x 200 ml | mg Bor/Tag | ||
| 1/8 | 500 | 56,5 | 800 | 56,5 | ||
| ¼ | 1000 | 113 | 800 | 113,0 | ||
| 1 | 4000 | 452 | 800 | 452,0 | ||
| 2 | 8000 | 904 | 800 | 904,0 |
Ich kann an diesen experimentellen durch nichts gedeckten für mich unseriösen Selbstversuchen in diesem kompletten Bereich einfach nichts enddecken, was mich persönlich ansprechen oder irgendwie überzeugen könnte, solchen Beispielen zu folgen.
Wahrscheinlich werden schädliche Folgen nur deshalb so selten bekannt, weil natürlich keiner im Ernstfall zugeben wird, dass er seine eigenen Experimente mit Substanzen durchgeführt hat, vor deren Einnahme in hohen Dosen überall ausdrücklich gewarnt wird.
In den USA würde die Versicherung dann möglicherweise auch die Zahlung verweigern. Denn dort ist nicht alles durch die Versicherung abgedeckt.
Bei Candida denke ich sowieso als Erstes an Kapuzinerkresse, Angocin und in Joghurt getauchte Tampons.
Campana dagegen würde sagen: Der Ort des Auftretens spielt keine Rolle. Der Pilz ist nur ein Symptom, ein Symbiont, der die Giftstoffe assimiliert. Würde es keine Pilze geben, würde das Zellgewebe verhärten und absterben. Deshalb ist es völlig sinnlos den Pilz zu beseitigen. Das wird nur temporär oder gar nicht helfen. Mit einer intensiven Entsäuerungstherapie muss die Grundlage des Pilzbefalls beseitigt werden.