Das hatte ich letztes Frühjahr meiner Freundin zu PPI geschrieben, als sie mir sagte, sie hätte Omeprazol verschrieben bekommen:
Das Ranitidin, das ich früher genommen habe, ist vom Markt.😮
Das hatte ich nach langer Recherche rausgesucht. Es hat nämlich ansonsten sehr viel weniger schwere Nebenwirkungen, die nicht mit den PPI vergleichbar sind. Dann habe ich mich angeblich nach eigener Entscheidung damit leicht vergiftet, da ich das nicht regelmäßig und nicht viel davon aber lange genommen habe. https://www.arznei-telegramm.de/voll/01regbegr…name1=Ranitidin
Im Sommer 2018 waren weltweit Sartane mit Tetrazolring-Struktur zurückgerufen worden, weil sie mit wahrscheinlich krebserregenden Substanzen wie NDMA, NDEA und NMBA verunreinigt waren (und teilweise noch sind). Schuld an der Verunreinigung sollen bestimmte Synthese-Bedingungen, aber auch potenziell verunreinigte Rohmaterialien sein.
Allerdings haben sie sehr seltsame Methoden zur Prüfung genommen, die selbst schon Nitrosamine bilden. Andererseits haben den Menschen früher Nitrosamine nicht besonders gestört. Wenn man auf Nitrosamine verzichten wollte, müsste man Essen und Trinken weitestgehend einstellen. Vielleicht soll das auch vom Markt, damit sie was Neues verkaufen können.
Insgesamt sind PPI wirklich ganz böse Medikamente. Egal, ob die Omeprazol oder Pantoprazol heißen. Die können alle aus einem kleinen Problem ein sehr großes Problem machen.
Wegen der vielen Probleme mit PPI hatte ich damals gesucht und Ranitidin wurde im Vergleich sehr gelobt.
Die einen sagen das Risiko für Magenkrebs ist bei PPI verdoppelt:
: https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/de…enpumpenhemmer/
Die anderen es ist 8x so hoch:
: https://www.ernaehrungsmedizin.blog/2017/11/15/mag…enpumpenhemmer/
Es sind zahlreiche Nebenwirkungen aufgeführt, wie auch dadurch verursachte Nierenentzündungen, was ich heute das erste Mal sehe.😮 Damals nach der Not-OP war ich einfach froh überlebt zu haben und habe halt das genommen, was mir verschrieben wurde. Habe nämlich seit ich Pantoprazol genommen habe, 6 Monate Hochdosis, bis heute häufiger Nierenschmerzen. Untersucht wurde dann zweimal der Urin ohne Befund. Das wars. Mein HA hat mir Cystinol verschrieben. Das ist ganz gut. Nehme das nur nach Bedarf.
Eigentlich kannst Du von den PPIs fast alles bekommen. Probleme mit den Knochen, der Haut , dem Herzen, dem Hirn und Verstand, den Augen, Leber und Nieren, Tinnitus, Blutbildungssystem, Depressionen, vaskuläre Schäden, Thrombosen, etc. und schwere Vitamin- und Mineralstoffmängeln.
Tinnitus- liegt an der Innenohrtoxizität. https://www.arznei-telegramm.de/html/2005_04/0504044_02.html
105 Artikel zu Omeprazol: https://www.arznei-telegramm.de/voll/01regbegr…name1=Omeprazol
Wird Omeprazol niedrig dosiert und weniger als zwei Wochen am Stück eingenommen, ist es angeblich sehr nebenwirkungsarm. Daher ist die 20 mg Dosierung rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Betroffene können diese Dosis zur Selbstmedikation nutzen. Folgende Beschwerden treten selten bei der Einnahme auf: Bauchschmerzenˍ, Übelkeit und Erbrechen, Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schlafstörungen
Die Langzeit-Anwendung galt lange Zeit als sehr sicher und die Verkaufszahlen von Omeprazol stiegen jährlich an. Seit einigen Jahren thematisieren jedoch immer mehr Studien mögliche Nebenwirkungen bei der Langzeit-Einnahme.
Einer lange Einnahme-Dauer und eine hohe Dosierung werden mit folgenden Erkrankungen in Verbindung gebracht: Nieren- und Leberschäden, Osteoporose, Demenz
Welche Nebenwirkungen treten in Magen und Darm auf? Seine volle Wirkung entfaltet Omeprazol im Magen, daher sind viele Nebenwirkungen spezifisch für den Magen-Darm-Trakt. Die Magensäure ist an der Aufnahme verschiedener Minerale, Salze und Vitamine im Magen beteiligt. Wenn Magensäure-Blocker wie Omeprazol die Produktion von Säure im Magen hemmen, können nur noch geringe Anteile der Nährstoffe Kalzium, Magnesium und Vitamin-B-12 aus der Nahrung aufgenommen werden. Als Folge können Mikronährstoff-Mängel entstehen. Eine weitere wichtige Aufgabe der Magensäure ist die Abwehr schädlicher (pathogener) Bakterien. Bei einer langfristig niedrigen Konzentration von Magensäure können potentiell krankheitserregende Bakterien in den Magen und in den vorderen Darmabschnitt eindringen. Es kommt zu einer Dünndarm-Fehlbesiedlung mit Bakterien, auch SIBOˍ (small intestinal bacterial overgrowth) genannt. Eine SIBO ist typischerweise mit einem aufgeblähtem Bauch und Durchfällen verbunden.
: https://cara.care/de/behandlung/…nebenwirkungen/
welt.de/gesundheit/article138568439/So-gefaehrlich-sind-die-beliebtesten-Medikamente.html
Weil ich von meiner Recherche vor ca. 10 Jahren noch im Kopf hatte, dass die Mittel das Herz schädigen, habe ich mal nachgeschaut:
Dr. Shah hat 16 Millionen klinische Daten ausgewertet und fand heraus, dass sich bei Patienten unter Einnahme von Säureblockern, wie z. B. Omeprazol, Lansoprazol, Pantoprazol, das Herzinfarktrisiko um 16 bis 21 Prozent erhöhte.
Die herz-kreislaufbedingte Sterblichkeit (Mortalität) war gegenüber der Allgemeinbevölkerung sogar doppelt so hoch. Betroffen von dem erhöhten Herzinfarktrisiko waren auch Patienten unter 45 Jahren, die außer Sodbrennen keine weiteren Vorerkrankungen hatten.
Säureblocker hemmen sehr effektiv und irreversibel die Bildung der Magensäure. Sie schützen daher vor Magengeschwüren, verbessern die Verträglichkeit von magenreizenden Arzneimitteln und mindern Sodbrennen.
Leider haben diese Medikamente auch starke Nebenwirkungen
So weiß man heute, dass Säureblocker die aktive Aufnahme von Vitamin B12 zu 99 % hemmen und somit ihre Einnahme zwangsläufig zu einem Vitamin B12-Mangel führt.
Dieser Vitamin B12-Mangel bleibt nicht ohne Folgen. Er kann zu einer Störung der Bildung von roten Blutkörperchen, Beeinträchtigung des Nervensystems, Abgeschlagenheit, Gedächtnisschwäche, Depressionen und Erhöhung des Homocysteinspiegels führen. Gerade ein erhöhter Homocysteinspiegel gilt als Risikofaktor für Demenz, Schlaganfall und Osteoporose. Daneben wird ein erhöhter Homocysteinspiegel mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt in Verbindung gebracht, was die oben genannten Daten erklären könnte.
Säureblocker haben aber noch weitere Nebenwirkungen. So ist nicht nur die Aufnahme von Vitamin B12 beeinträchtigt, sondern auch die von Folsäure, Magnesium, Vitamin C, Calcium und Vitamin D.
Säureblocker sollten daher prinzipiell sehr vorsichtig eingesetzt werden. Ist ihre Einnahme nicht zu vermeiden, so sollte man die möglichen Nebenwirkungen durch Einnahme spezieller Mikronährstoffe vermindern.
Besonders wichtig ist die Einnahme von hochdosiertem Vitamin B12 ... da nur noch 1 % passiv aufgenommen wird.
Deshalb muss die Vitamin B12-Dosis deutlich höher liegen als in üblichen Nahrungsergänzungsmitteln.
Zusätzlich sinnvoll ist die Ergänzung von Vitamin B2, Vitamin B6, Folsäure, aber auch Calcium und Magnesium. Wenn Sie Säureblocker einnehmen müssen, fragen Sie daher Ihren Arzt, ob Ihre medikamentöse Therapie durch eine zusätzliche Ergänzung von Mikronährstoffen unterstützt werden kann.
: https://www.bodymed.com/magazin/artike…cht-fuers-herz/
Mir war einige Zeit nach der OP (Der Durchbruch war ganz oben am Magenansatz, weshalb ich halt bis unter die Brust aufgeschnitten wurde.) als meine Probleme auftauchten, ziemlich schnell klar, dass sie alle auch von der Pantoprazoleinnahme kommen können. Kann nur keiner feststellen.
Alternativen: https:/ / www.zentrum-der-gesu…wirkungen-medikamente/ppi▹
Schlimm finde ich auch die üblichen freiverkäuflichen Antazida, bei denen man sich mit Aluminium vergiften kann.
Hatte das Problem, bei mir waren es stressbedingte Magenschmerzen, beim ersten Mal für viele Jahre wegbekommen, indem ich jeden morgen als Erstes Ananas und Kiwi zum Frühstück gegessen hatte. Auch Zitronensaft wirkt basisch auf den Magen.
https:/ / www.zentrum-der-gesu…ativen-fuer-saeureblocker▹
: https://hausmittelhexe.com/hausmittel-gegen-sodbrennen-2/
Ein Versuch was zu ändern und zu probieren lohnt sich immer.
Damit ist von meiner Seite alles zu PPI gesagt.
Ich habe alles gewusst und mich nach der OP trotzdem davon schädigen lassen. 
Dabei hatte ich das damals bei den ersten Problemen schon vor Renes Artikel gründlich recherchiert und mir schon damals bei den ersten Problemen für alle Fälle Ranitidin aufschreiben lassen. Es ist natürlich so gedacht, dass man das eine Zeit lang konstant einnimmt. Ich habe natürlich nur 1/2 genommen, wenn es unbedingt sein musste. Die haben auch als 1/2 saumüde gemacht. 
Ich liebe es, dass ich zu so vielen Dingen, die mich in meinem Leben beschäftigt haben einen Artikel von Rene posten kann. 
Deshalb: Magensäurehemmer - Höhere Sterblichkeit durch Protonenpumpenhemmer bestätigt (yamedo.de)▪