Hallo Amsel. Ich habe keine Herzprobleme und keine Diabetes. Aber ich kann dir einige Informationen zu den beiden Medikamenten geben. Sehe es ähnlich wie Nelli.
Es ist ein relativ neu zugelassenes Medikament.
Die europäische Zulassung ist hier:
Jardiance ist ein Arzneimittel, das zusammen mit Diät und Bewegung zur Behandlung von Erwachsenen angewendet wird, deren Typ-2-Diabetes nicht ausreichend kontrolliert ist. Es kann allein bei Patienten angewendet werden, die Metformin (eine andere Behandlung von Diabetes) nicht einnehmen können. Es kann auch als „Add-on“ zu anderen Arzneimitteln gegen Diabetes verwendet werden.
Jardiance wird auch bei Erwachsenen zur Behandlung von Symptomen einer chronischen Herzinsuffizienz angewendet (eine Erkrankung, bei der das Herz das Blut nicht so gut durch den Körper pumpt, wie es sollte).
https:/ / www.ema.europa.eu/en/m…ines/human/EPAR/jardiance
Nach Einschätzung der AkdÄ lässt sich aus den vorliegenden Daten allenfalls ein geringer Zusatznutzen ableiten. Gesamtmortalität und kardiovaskuläre Mortalität wurden durch Empagliflozin nicht beeinflusst. Hospitalisierungen aufgrund von Herzinsuffizienz wurden über den Behandlungszeitraum von 23 Monaten um absolut 3,2 % reduziert. Dieser Effekt ist aus Sicht der AkdÄ von eher geringer klinischer Relevanz, zumal die Anzahl der Gesamthospitalisierungen nicht signifikant reduziert wurde und keine Verbesserung von Lebensqualität und Gesundheitszustand gezeigt wurde.
Als Kombinationstherapie:
Fazit der AkdÄ* 2014
Auf der Basis der vom pharmazeutischen Unternehmer vorgelegten Studiendaten stimmt die AkdÄ im Ergebnis dem IQWiG in der Bewertung des Zusatznutzens von Empagliflozin bei Fragestellung B1 (Empagliflozin + Metformin) zu: Zusatznutzen nicht belegt.
*Über den Zusatznutzen beschließt der G-BA.
: https://www.akdae.de/stellungnahmen…l/empagliflozin
Neu: https://www.akdae.de/fileadmin/user…pagliflozin.pdf
Auch nicht wirklich überzeugend.
Nicht über 75 Jahre einnehmen. Nicht wenn die Nieren, die Leber nicht in Ordnung sind. Regelmäßige Kontrolle. Usw.
Auch Ernährung/Diät und Nahrungsmittel können Diabetes in Schach halten.
Da ich es bewundere, kann ich nur sagen, dass James, einer der Mods bei symptome.ch, Diabetes2 hat und selbst sogar sehr lange Insulin gespritzt hatte. Durch eine Änderung der Ernährung hat er es dann schon vor etlichen Jahren soweit in den Griff bekommen, dass er auf Insulin verzichten kann.
Das erfordert viel Disziplin und ist eine Umstellung, die sich viele nicht alleine trauen vorzunehmen. Es gibt auch Kliniken, in denen man eine solche Umstellung lernen kann.
Bei frühzeitiger Nahrungsumstellung muss es erst gar nicht zu Diabetes 2 kommen. Wenn sie irreversibel entstanden ist, muss auch nach der Nahrungsumstellung und einem Leben ohne Insulin weiterhin eine Notfall-Spritze Insulin für alle Fälle zur Hand sein.
symptome.ch/thread…es-2-ohne-insulin.142743/
Aber man kann sicher auch so den Wert wesentlich verbessern, dass man weniger Medikamente benötigt.
Dabei geht es um Beachtung des glykämischen Index. Man kann seine Werte wesentlichen verbessern, wenn man das Richtige isst.
: https://proxy.metager.de/jumk.de/glyx?u…468d5385e8860b2
Hier ist mir unbegreiflich, dass den Patienten in unseren Reha-Kliniken gesagt wird, ihr könnt ruhig alles essen und wenn es ein Stück Torte mehr ist, dann spitzt ihr halt mehr.
Was auch helfen könnte, da es Einfluss auf Diabetes hat, weil ich gerade es in einem meiner alten Beiträge entdeckt habe:
Curcumin statt Metformin?
Curcumin kann bei Diabetes oder auch der Vorstufe von Diabetes hilfreich sein. In einer Studie aus 2009 zeigte sich in Zellstudien, dass Curcumin bei manchen Wirkmechanismen das 400- bis 100.000fache Potential von Metformin aufweist (6). Metformin ist ein Medikament, das man häufig bei Diabetes verschrieben bekommt. Es hemmt die Zuckeraufnahme aus dem Darm und auch die Glucoseneubildung in der Leber. Curcumin soll auf ganz ähnliche Weise den Blutzuckerspiegel senken können. Auch weiss man, dass Curcumin die langfristigen Folgeerkrankungen des Diabetes bessern kann.
In einem Review von 2013 heisst es ferner, dass Curcumin in die Diabetestherapie integriert werden könnte, da der Stoff bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels helfe.
Und im Jahr 2012 stellte man fest, dass die Gabe von 1500 mg Curcumin pro Tag (über 9 Monate hinweg) das Risiko reduzierte, dass sich aus einer Diabetesvorstufe ein tatsächlicher Diabetes entwickelt.
Quelle: https:/ / www.zentrum-der-gesu…icht/curcumin-medikamente▹
Granatapfel: Helicobacter pylori wird bekämpft (Auslöser für Magengeschwüre und -krebs), unterstützt die Leber und ihre Funktionen, senkt den Blutzuckerspiegel (hält Diabetes mellitus in Schach) und begrenzt die Schäden nach Schlaganfällen.