Ich glaube nicht, dass der Besitz von Smartphones alles erklären kann, sondern nehme an, dass man mit solchen Meldungen die schlechte Qualität unseres Schulsystems verdecken will.
Warum denke ich das?
Es ist bekannt, dass China eigene günstige Smartphones herstellt, die mittlerweile besser als Topmarken aus dem Westen sein sollen.
Es ist auch bekannt, dass in China eine Menge hochausgebildeter Chinesen leben, Chinesen einen höheren IQ haben und auch das Schulsystem bis heute viel anspruchsvoller als in Deutschland ist.
Und das obwohl nach einer Untersuchung der Chinese Academy of Social Sciences im Jahr 2010 ca. 56 Prozent der chinesischen Kinder unter 10 Jahren über ein eigenes Smartphone verfügten, was im Vergleich zu späteren Jahren eine deutlich geringere Zahl darstellt. Denn mittlerweile sollen es ca. 90% sein.
Daher passt es für mich nicht so ganz, zu sagen, die Smartphones wären Schuld.
Tatsächlich hat Deutschland die Plandemie dazu genutzt, das ganze Schulsystem zu digitalisieren und steckt hier noch in den Anfängen.
Ein Nachbar ist Lehrer und der digitale Ausbau seiner Schule war zu Beginn der Plandemie ein Gesprächsthema.
In China gibt es derzeit räumlich begrenzte digitale Pilotprojekte, die vor allem den Anspruch haben, die etwas bildungsferneren ländlichen Kinder besser auszubilden.
In China entscheidet sich alles nach dem Erfolg diverser Projekte.
Zudem wird in der Praxis die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zwar von Lehrkräften eingesetzt, etwa durch PowerPoint-Präsentationen, aber die Integration in den Unterricht bleibt begrenzt und wird hauptsächlich von den Lehrkräften gesteuert. China scheint da vorsichtiger umzusetzen.
Ich selbst mache keinen so großen Unterschied zwischen PC-Programmen und Internet. Das ist in gewisser Weise alles eins.
Nachdem ich 1988 meine CAD-Weiterbildung gemacht habe, die ich lange nicht angewendet habe, hat schon damals ein Teil meiner Arbeit aus Arbeiten mit Excel, Word und Outlook bestanden.
Das hat sich dahingehend geändert, dass sich der Anteil an reiner PC-Arbeit später mit zusätzlichem CAD und notwendigen Internetrecherchen (da auch alle Herstellerunterlagen und viele technische Vorschriften schon lange online zu finden sind) je nach AG zwischen 70 und 90% betragen hat.
Privat habe ich mit dem Internet begonnen nach vielem rund um die Gesundheit zu recherchieren.
Ich wundere mich manchmal, wenn ich im Gespräch feststelle, dass Menschen so wenig über Quellen im Internet wissen. Aber Deutsche sind angeblich ziemlich schlecht im Recherchieren im Internet.
Als ich noch gearbeitet habe, habe ich abends zuhause in der Regel keinen PC und kein Smartphone benutzt.
Höchstens phasenweise, wenn ich in einem Forum war oder am Wochenende.
Also die Digitalisierung ist nicht neu. Sie hat schon vor vielen Jahrzehnten begonnen. Auch Smartphones sind nicht neu.
Es ist nicht einmal neu, dass man zunehmend überwacht wird, nur war es früher weniger bewusst und offen.
Es ist auch nicht neu, dass man neben den Nachrichten und MSM auch Webseiten findet, die beschreiben, was wirklich passiert. Nur, dass jetzt alles viel mehr geworden ist.
Im besten Fall sollte die Digitalisierung eine Arbeitserleichterung sein und uns über alles informieren, was wir wissen wollen. Wenn es da nicht verschiedene Kräfte geben würde, die das verhindern wollen. Sie kann aber auch viele Arbeiten einfach ersetzen.
Ich bin nicht gegen Digitalisierung und auch nicht gegen den PC. Sonst könnte ich hier gar nicht schreiben.
Ich bin auch nicht gegen Kontrolle, wenn es z.B. die Abwicklung eines meiner Bauprojekte betroffen hat. Ein Programm wie SAP ist da z.B. super.
Aber ich will mich nicht von der Regierung übermäßig kontrollieren lassen, auch wenn es eine gewisse Kontrolle immer gibt. Und ich will mich auch nicht belügen lassen.
Es lässt sich erkennen, dass auf dem Planeten Erde derzeit die Technologisierung und Digitalisierung schneller voranschreitet als die Bewusstwerdung.
Gestern lese ich von schweren neuen Angriffen der Ukraine u.a. mit britischen Storm Shadow auf Donezk DVR, jetzt Russland.
Nachricht eines Kanals der DVR:
Zwei Tote und 16 Verletzte bei Beschuss von Städten der DVR.
Die ukrainischen Streitkräfte griffen Donezk, Jenakijewo und Makejewka mit britisch-französischen Storm-Shadow-Raketen und Kampfdrohnen an.
Insgesamt führte die ukrainische Armee 28 Angriffe durch. 18 Wohngebäude und 14 Infrastruktureinrichtungen (Schulen, ein Kindergarten und Geschäfte) wurden beschädigt.
Heute wird im TV gemeldet, Russland hätte Donezk schwer beschossen.
14 Zivilisten wären regelrecht in Stücke gerissen worden und Selenski würde die Länder dringend um Hilfe bitten.
Das alleine ist schon eine Ungeheuerlichkeit.
Denn jeder könnte mittlerweile wissen, dass Russland sich nicht selbst angreift, sondern die Ukraine Donezk angegriffen hat und dass Russland es zudem vermeidet Zivilisten zu treffen, während die Westmächte prinzipiell auch ganz gezielt Zivilisten beschießen.
Das heißt, jeder der Beteiligten und der komplette globale Süden wissen ganz genau, was passiert ist und dass Selenski wieder dazu aufruft mehr Waffen zu schicken, damit die Ukraine mehr russische Zivilisten töten kann.
Und dem Volk, das man in einen Krieg treiben will, werden auf politische Weisung hin im TV irgendwelche Märchen aufgetischt.
Mir würde es daher in der Beziehung gerade ausreichen, wenn die Söhne deutscher Mütter sich darüber bewusst sind, was wirklich passiert und nicht irgendwann sinnloses Kanonenfutter werden.
Deshalb sehe ich hier durchaus einen Vorteil in der Digitalisierung, den frühere Generationen noch nicht hatten, um die Lage selbst einschätzen zu können.