ausser Nitrat und Nitrit steht da aber nix von irgendwelchen Schadstoffen?
Ich hatte unten einen Vergleich des wahrscheinlich besten Berliner Wassers (Spandau) und schlechtesten Berliner Wassers (Tiefwerder) mit dem Wasser des Tiefbrunnens, aus dem wir auf dem Land versorgt werden, "auf Basis unserer begrenzten Wasseranalyse" gepostet.
Wir haben hier im MKK riesengroße Wald- und Wiesenflächen.
Ich schrieb dazu, dass das Wasser aus dem Tiefbrunnen (77 Meter tief) bei uns auf einer Wiese am Waldrand mitten im Grünen ist.
Brunnenwasser aus einer Tiefe von 77 Metern stammt aus dem Tiefen Grundwasser und ist in der Regel sehr gut geschützt vor oberflächlichen Verunreinigungen. Aufgrund der langen Versickerungszeit ist es meist klar, kühl und mineralreich, kann aber je nach geologischer Schicht erhöhte Gehalte an Eisen, Mangan oder Sulfid aufweisen.
Das wird untersucht. Eine Untersuchung wie bei Stadtwasser ist aber nicht vorgeschrieben.
Zudem wurde dieser Brunnen in den vergangenen Jahren, zwischen 2018 und 2025, für mehr als 1 Million Euro einschl. neuer Verrohrung und neuer Wasserbehandlungsanlage komplett saniert.
Aber es ist auch so an dem höheren Nitrat- und Nitritgehalt gut erkennbar, dass unser Wasser in einem ländlicheren Gebiet liegt, als Berlin.
und Glyphosat 0,00irgendwas in dem bwb link? Naja, ich glaube auch dass der Storch......
Man bräuchte keine hochmodernen Wasserwerke, wenn man damit das Wasser nicht nochmal gründlich reinigen könnte.
Bist Du jetzt enttäuscht?![]()
Wie man sieht, liegt der Grenzwert für Glyphosat bei 0,00010 mg/l und der Messwert bei <0,000020 mg/l. Das sind Spuren.
Grenzwert= 100 Nanogramm/Liter. Messwert: kleiner 20 Nanogramm/Liter.
Je nach dem, welche Einheit man verwendet, kann man einen Wert psychologisch kleiner erscheinen lassen.
Der Grenzwert für Glyphosat im Trinkwasser in Deutschland liegt offiziell bei 0,1 µg/l (Mikrogramm pro Liter), was 0,0001 mg/l (Milligramm pro Liter) entspricht oder eben 100 ng/l (Nanogramm pro Liter).
: https://www.laboranalyse24.de/info/glyphosat…r-unbedenklich/
Ich hatte Tiefwerder nur gewählt, da die Wasseranalyse wie schon vorher erwähnt, an mehreren Stellen wie beim Blei oder Aluminium die gesetzlichen Grenzwerte überschreitet.
Aber es ist interessant, von was man in Berlin bis hin zu Diclofenac und Metformin alles Spuren findet.
Ich muss mich aber dahingehend korrigieren, dass das Wasser aus Berlin angeblich auch nicht wiederaufbereitet wird, sondern ebenfalls Grundwasser und auch Sickerwasser liefert.
Das Berliner Trinkwasser stammt aus ca. 650 Tiefbrunnen zwischen 30 und 170 Metern Tiefe, die auf das Grundwasser im Berliner Untergrund zugreifen.
Ein Teil des Wassers wird aber auch durch Uferfiltration gewonnen, bei der Oberflächenwasser aus Flüssen und Seen über mehrere Monate durch den Boden in tiefere Grundwasserleiter sickert.
Wie geraten Medikamente und Chemikalien ins Grundwasser?
Das gereinigte Abwasser aus Kläranlagen wird nach der Reinigung dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt, etwa über Flüsse oder Seen. Dies ist die übliche Praxis für Kläranlagen in Deutschland, bei denen das aufbereitete Abwasser nach der Reinigung in ein nächstgelegenes Fließgewässer geleitet wird. Von dort kann es indirekt – nach erneuter natürlicher Filtration während des Versickerns – wieder in die Trinkwassergewinnung gelangen, z. B. durch Uferfiltration.
In einer großen Stadt mit Industrie, Krankenhäusern, Heimen, Millionen Menschen dürfte das Wasser anders aussehen, als in gering besiedelten ländlichen Bereichen wie bei uns.
Daher sind für Großstädte sehr ausführliche Wasseranalysen vorgeschrieben.
Aber nicht jede Stadt scheint sie so ausführlich wie in Berlin zu veröffentlichen.
: https://www.abfallmanager-medizin.de/themen/medikam…n-nachgewiesen/
Manche Städte testen auch nicht häufig auf Medikamente und Co..
Vergleichsweise belastet war das Wasser schon vor Jahren in: Duisburg, Essen, Fürth, Dortmund, Bochum, Berlin, Münster und Bonn.
: https://walutec-germany.de/arzneimittelru…im-grundwasser/
Wie schon vorher geschrieben kommt die Hauptbelastung im Trinkwasser in der Regel nicht aus dem Rohwasser, auf das in der Regel sehr gut geachtet wird, sondern aus alten innerstädtisch verlegten Leitungen oder z. B. durch Bleirohre in alten Gebäuden.