Servus Die Mama,
Meine Aussage sollte nicht abwertend gedacht sein. Tatsache ist das durch unsere Zivilisation unser Körperaufbau - speziell unser Muskelapperat sich zurückbildet.. Entsprechend haben wie für vieles nicht mehr die Kraft mit aussergewöhnlichen Belastungen fertig zu werden. Das trifft nicht nur die Frauen sondern auch bei Männern. Ausnahmen sind Menschen die sich sportlich betätigen.
mit freundlichen Grüßen- Guenter
Günter, deine Erklärung halte ich einfach nur für einen Witz. 
Männer, die niemals eine Geburt haben werden, konstruieren sich irgendwelche absurden Gründe, warum es heutzutage mehr Kaiserschnitte gibt.
Tatsache ist, dass ich keinen Mann kenne, der egal zu welcher Zeit meiner Aussage nicht zugestimmt hätte, dass für ihn und Männer eh nur ein Kaiserschnitt in Frage kommen würde.
Viele Männer sind schon immer sehr wehleidig. Eine Erkältung ist schon der halbe Tod.
Warum also Stunden lang rumquälen.
Ich bin eine kleine dünne Frau, die niemals im Leben Sport gemacht hat. Trotzdem hatte ich mehrere natürliche Geburten.
Die Kraft von der Du sprichst ist durch die Natur gegeben, denn eine Geburt wird normalweise durch Wehen ausgelöst, durch Wehen vorangetrieben und durch Geburtswehen, die besonders mächtig sind (das kann für einen Moment so ähnlich sein, als wäre man am Ertrinken) ausgelöst. Nur in wenigen Momenten zwischendurch wird kurz gepresst und am Ende braucht man für einen kurzen Moment die Kraft, von der ich behaupte, dass jede Frau sie eigentlich hat.
Eine Geburtsvorbereitung besteht auch nicht aus sportlichen Übungen.
Ich hatte genug Geburten, um genau zu wissen, was eine natürliche Geburt ist und wusste dann schon vor der Geburt, was kommt. Dann braucht man keine Vorbereitung mehr.
Eine Geburtsvorbereitung besteht aus Atemtechnik und Entspannungsübungen.
Der größte Teil des Geburtsvorgangs, der fast immer (es gibt auch Sturzgeburten) viele Stunden lang andauert, besteht darin, die auftauchenden Wehen, die Wehen heißen weil sie Schmerzen bereiten, einfach wegzuhecheln/wegzuatmen, sich zu entspannen und das Kind nicht durch eigene Kraft vorwärtsschieben zu wollen. Praktisch den Körper seine Arbeit machen zu lassen, ohne sich selbst einzumischen.
Wann überhaupt zwischendrin gepresst werden darf, gibt die Hebamme vor.
Obwohl jede Geburt etwas unterschiedlich verläuft, ist eine Geburt ein durch die Natur vorgegebener automatischer Vorgang, der einfach immer wieder sehr ähnlich abläuft.
Natürlich gibt es auch Unterschiede, die teils durch die Vorgaben der Hebamme bedingt sind, die sich einmischen kann und dirigiert.
Mit Sport hat es sicher nichts zu tun.
Man sieht es am Kind, wie die Geburt eigentlich war. Bei der Geburt, als ich zwischendurch Momente hatte, als würde ich Ertrinken, und ich nicht mit der Entscheidung der Hebamme einverstanden war, weil die Wehen dadurch so mächtig und stark waren, war das Kind danach rosig und sah regelrecht erholt aus.
Bei der Geburt, die durch eine Tablette eingeleitet werden musste, kamen zu früh zu starke Wehen, die mit einer Spritze abgeschwächt werden mussten, da die Herztöne des Kindes sehr schwach wurden. Danach habe ich lange gestanden, weil mir mein Gefühl sagte, dass das besser ist. Das war trotz der anfänglichen Probleme eine sehr schöne einmalige Geburt für mich. Nicht für das Kind. Das sah danach aus wie ein Boxer nach einem langen und schweren Kampf.
Gleichzeitig können bei einer Geburt auch diverse Probleme auftauchen. Bei mir hatten z.B. alle Kinder die Nabelschnur mehrfach um den Hals gewickelt. Weshalb ich das Krankenhaus vorgezogen habe. Das Kind kann falsch liegen und es können noch viele andere Probleme auftauchen. Die Wehen können plötzlich schwächer werden, usw. Zudem kann auch die Mutter gesundheitliche Probleme haben.
Ich hatte mich gut vorbereitet und vorher auch Bücher gelesen, in denen auch viel über die früheren Krankenhausgeburten und die frühere Automatisierung der Geburten durch massiven Einsatz des Wehentropfs geschrieben wurde. Deshalb wollte ich das auf keinen Fall. Das war damals in den 80/90er Jahren aber auch eine Zeit, in der es eine starke Bewegung zurück zur natürlichen Geburt gab.
Die weitverbreitete PDA ist auch sowas. Wie will Frau noch die Kraft zum Pressen haben, wenn sie selbst die Wehen nicht mehr fühlen kann? Ich kann es mir gar nicht vorstellen.
Man kann sich zudem normalerweise nicht aussuchen, wann eine Geburt beginnt. Das kann auch am Ende eines langen Tages sein.
Es kann natürlich sein, dass Frau irgendwann keine Kraft mehr hat, wenn die Geburt dann auch noch sehr lange geht und nicht richtig voranschreitet und die Frau dann sehr erschöpft ist. Dann muss das Kind manchmal geholt werden.
Eine natürliche Geburt ist das Beste fürs Kind. Aber viele Frauen, die sich eine natürliche Geburt gewünscht haben, hatten nachher doch einen Kaiserschnitt, weil es irgendwelche Probleme gab.
Zudem sollte man nicht vergessen, dass ich über eine Freundin weiß, dass ihrer schwangeren Bekannten während der Plandemie keine Wahl gelassen wurde. Kaiserschnitt und fertig.
Das Thema müsste meiner Ansicht nach eher die Frage behandeln, ob die Medizin Kaiserschnittgeburten nicht immer stärker forciert, oder ob Frauen vermehrt einen Kaiserschnitt vorziehen- was nach Lockes Beitrag in den USA schon länger der Fall zu sein scheint, oder ob Frauen durch die Spritzen derart geschädigt wurden/es vermehrt absehbare Komplikationen gibt und es deshalb vorsorglich mehr Kaiserschnittgeburten gibt.
Ich denke, das alles davon zutrifft.
Aber das Männer, die garantiert keine Kinder bekommen, jetzt anfangen von degenerierten Frauen zu sprechen, also nein Günter, das geht mir zu weit.