Ich ebenso, aber ich fürchte, genau das ist der Grund, warum immer wieder Kriege, auch Wirtschaftskriege gegen die deutschsprachigen Länder geführt werden, ..
gegen?![]()
Soweit mir bekannt, hat unsere Herrscherklasse die letzten Kriege gegen andere Länder geführt und ihr Volk gezwungen oder überzeugt sich anzuschließen. Zudem ist es Deutschland, dass sich seit 2000? (ich müsste nachschauen) im Rahmen der Nato und im Namen des Neokolonialismus wieder aktiv an Kämpfen gegen andere Länder beteiligt hat und beteiligen darf. Sogar mehrfach zu einer Armee im Inneren der EU aufgerufen hatte.
Auch jetzt wieder war es eindeutig die Entscheidung der deutschen Herrscherklasse wie sie sich verhalten und wie sie das der Bevölkerung zum Zwecke der Förderung der Bereitschaft für einen neuen Krieg von Anfang an verkauft haben.
Wir haben eine sehr starke Position in der EU.
Wenn es um Wirtschaftskrieg geht, dann tobt der seit mehreren Jahren und auch momentan auf der ganzen Welt. Wir beteiligen uns doch aktiv daran und zeigen mit den Auftritten unserer Politiker in anderen Ländern, dass wir uns für die Herrscher der Welt halten.
Bislang geht es uns trotzdem noch vergleichsweise gut.
Auch nach dem Krieg hat die Bevölkerung das total zerstörte Land wieder schnell aufgebaut. Das Land hat sich sogar schneller wieder zur Wirtschaftsmacht und einem modernen Land entwickelt als andere Länder..........
was ohne die Unterstützung und das materielle Interesse der USA nicht möglich gewesen wäre.
Und wie Jeffrey Sachs sagte, folgt Europa den USA bis auf wenige Ausnahmen nahezu blind.
Wie wir jetzt sehen, haben wir kaum eigene Bodenschätze und wie wir an Frankreich und dem Uran sehen, haben die Westmächte Jahrhunderte von Kolonialismus mit anschließendem Neokolonialismus gelebt, der nicht weniger ausbeutend war. Ihr eigener Wohlstand hat sich aus den Bodenschätzen aufgebaut, die sie anderen Ländern billig weggenommen haben.
Aber da diese Länder zunehmend selbständig werden und sich nicht mehr ausbeuten lassen wollen, wird sich das Leben in Europa nicht auf Dauer auf dem vorherigen Niveau halten lassen.
Zu Europa har die Tage ein Amerikaner geschrieben:
Die meiste Zeit meines Lebens betrachtete ich Europa als eine legitime Macht, als einen der lebenswichtigen Pole einer multipolaren Welt.
Dann habe ich mir die Zeitleiste angesehen:
1. Erster Weltkrieg: Die Europäer versuchen, sich gegenseitig vom Erdboden zu tilgen.
2. Zweiter Weltkrieg: Sie wiederholen den Versuch mit noch größerer Entschlossenheit.
3. Die Amerikaner greifen ein und kaufen die Überreste Europas für einen Bruchteil ihres Dollars (auch bekannt als „Marshallplan“).
4. Die Europäer verlieren größtenteils ihre Kolonialbesitzungen oder überlassen sie den Amerikanern.
5. Die EU wird gegründet, um die verbleibenden Teile des europäischen Reichtums in die Hände ihrer Oligarchen zu schieben.
6. Die Amerikaner beschließen, die gesamte europäische Führung als Abrissbirne gegen Russland einzusetzen, und die Europäer akzeptieren dies im Großen und Ganzen passiv.
7. Nach mehr als zwei Jahren wirtschaftlicher, diplomatischer, technologischer und kinetischer Verluste gegenüber den Russen und ihren BRICS-Verbündeten geben die Amerikaner schließlich nach, entledigen sich kurzerhand ihres gescheiterten Kaisers (Biden) und ersetzen ihn durch einen Hausmeister, der das Chaos aufräumen soll: Die erste Aufgabe besteht darin, Europa zu sagen, es solle den Mund halten, sich hinsetzen und wie ein braves Hündchen gehorchen. Kein Sitzplatz am Tisch. Nur Erwachsene dürfen mit.
Die Flugbahn ist völlig klar.
Ein Misserfolg führte zum nächsten. Europa ist schon vor langer Zeit gestorben. Wir haben die ganze Zeit eine belebte Leiche betrachtet.
Dabei darf man nicht vergessen, dass es ohne Russland das bis zu 30 Millionen Menschen bei diesem Kampf verloren hat, für die USA niemals möglich gewesen wäre diesen Punkt 3 zu erreichen.
Aber ohne die USA und ich denke auch UK, die einen Lend&Lease-Vertrag mit Russland abgeschlossen hatten und Russland mit Waffen und Nahrung versorgten, (was Russland (auch für die Ukraine) erst 2006 oder so vollkommen zurückgezahlt hatte) wäre es für Russland wahrscheinlich auch nicht möglich gewesen zu siegen.
Das ist die Aufteilung, die diesen beiden Nationen und allen 4 Siegermächten, obwohl nach außen kaum noch erkennbar, da die Hegemonie der USA vor nichts Halt macht, bis heute bei der UN besondere Veto-Rechte verleiht. Dazu gehört noch China.
Das Veto-System wurde eingerichtet, um die Interessen der Gründungsmitglieder der Vereinten Nationen, die siegreich aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangen waren, zu schützen. Fünf Staaten sind ständige Mitglieder des Sicherheitsrates und haben dieses Recht:[1][2]
Vereinigte Staaten von Amerika
Volksrepublik China (seit 1971); zuvor Republic of China on Taiwan
Russische Föderation (seit 1991); zuvor Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken
Französische Republik
Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland
Wobei für Deutschland seit damals bis heute eine besondere Klausel (Feindstaatenklausel) gilt.
Die Feindstaatenklausel ist eine Klausel in den Art. 53 UN-Charta und Art. 107 sowie ein Halbsatz in Art. 77 Charta (oder Satzung) der Vereinten Nationen (SVN), wonach gegen so genannte Feindstaaten (englisch enemy states) des Zweiten Weltkrieges von den Unterzeichnerstaaten Zwangsmittel ohne besondere Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat verhängt werden könnten, falls die Feindstaaten erneut eine aggressive Politik verfolgen sollten. Die Feindstaatenklauseln wurden durch Resolution 49/58 der Generalversammlung vom 9. Dezember 1994 offiziell für „hinfällig“ (“obsolete”) erklärt,[1][2] der Passus ist jedoch weiterhin in der Satzung enthalten.[3] Sie schlossen auch militärische Interventionen mit ein. Als „Feindstaaten“ wurden in Artikel 53 jene Staaten definiert, die während des Zweiten Weltkrieges Feind eines Signatarstaates der UN-Charta waren (also primär Deutschland und Japan bzw. das Deutsche Reich und japanische Kaiserreich).
Auch wenn sie angeblich obsolet sein soll, ist sie nicht abgeschafft. Ob Trump sie nutzen kann?
Das ist jedenfalls die Einteilung der Welt, die bis heute gültig ist.
Und das Volk ist sich doch in seiner Gesamtheit eh nie einig. Es ist doch ziemlich deutlich, dass sich die Mehrheit der Wähler eh nicht über das vollständige Wahlprogramm der Parteien informiert oder über das, was da wirklich passiert und ganz unterschiedliche Ziele hat.
Ich selbst bin nicht einmal annähernd in der Lage zu kapieren, dass 10,3 Millionen Menschen in Deutschland eine Partei gewählt haben, die die Nato und transatlantische Verbindung aktiv unterstützt (allenfalls den Krieg gegen Russland nicht, weil er Deutschland schadet) und fast 50% des gesamten Bundeshalts für Rüstung ausgeben will. Nein. Beim besten Willen nicht.
Diese Menschen haben sich in meinen Augen, ohne dass es ihnen bewusst ist, selbst zu Kriegstreibern und Unterstutzern des transatlantischen Bündnisses erklärt.
Das ist auch ein Weiter so, nur noch stärker militärisch, als das jemals denkbar war, mit dem es nicht mehr möglich sein würde, für seine Bürger einen Sozialstaat aufrecht zu erhalten.