Servus LOcke 38,
Um unseren Elektrolythaushalt unseres Körper zu regulieren brauchen wir Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Kalzium , Chlorid und Bikarbonat. - sie helfen den Säure- Basenhaushalt und Wasserhaushaltes in unserem Organismus im Gleichgewicht zu halten .
Wird der Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht gebracht, kann eine Person gesundheitliche Probleme bekommen.
Wenn
die Elektrolytkonzentration hoch ist, fließt Flüssigkeit in das
Kompartiment (ein Vorgang, der als Osmose bezeichnet wird). Wenn die
Elektrolytkonzentration hingegen niedrig ist, fließt Flüssigkeit aus dem
Kompartiment hinaus. Um den Flüssigkeitsspiegel anzupassen, kann der
Körper aktiv Elektrolyten in Zellen hinein oder heraus bewegen. Die
richtigen Elektrolytkonzentrationen (der Elektrolythaushalt) sind also
bei der Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsgleichgewichts in den
Kompartimenten wichtig.
Die Menge (Konzentration) von Natrium im Blut kann:
zu niedrig sein (Hyponatriämieˍ)
zu hoch sein (Hypernatriämieˍ)
Wenn
einer dieser Faktoren zu stark ansteigt, erkennen Sensoren im Herzen, in
den Blutgefäßen und Nieren dies und regen die Nieren zur vermehrten
Ausscheidung von Natrium an. Auf diese Weise wird das Blutvolumen
normalisiert.
Wenn
Menschen älter werden, ist der Körper aus mehreren Gründen weniger in
der Lage, das Gleichgewicht von Flüssigkeit und Natrium
aufrechtzuerhalten:
Weniger Durst, Veränderung der Nieren, Medikamenteinnahmen, Diese
Umstände können zu einem Flüssigkeitsverlust oder zu geringer
Flüssigkeitszufuhr führen und dadurch einen hohen oder zu niedrigen Natriumspiegel im Blut bedingen.
Ein niedriger Natriumspiegel im Blut (Hyponatriämie)
ist bei älteren Erwachsenen häufiger. Eine Hyponatriämie tritt
üblicherweise auf, wenn der Körper zu viel Flüssigkeit zurückhält, wie
z. B. bei Herzinsuffizienz oder Lebererkrankung. Sie tritt auch bei
älteren Erwachsenen auf, die bestimmte Diuretika einnehmen
(Thiaziddiuretika wie Hydrochlorothiazid), besonders, wenn die Nieren
nicht normal funktionieren. Diuretika, die manchmal auch harntreibende
Medikamente genannt werden, sind Medikamente, die dem Körper helfen,
überschüssige Flüssigkeit loszuwerden.
Das Gehirn reagiert besonders empfindlich auf Veränderungen des Blutnatriums. Bei stärkerem Natriummangel können Muskelzittern und Krampfanfälle auftreten.
mit freundlichen Grüßen- Guenter