Wir haben in jeder Öffnung im Garten, ob nun in den Bambusstäben, Rollädenstoppern, Türschlössern, ja sogar ein den Imbusschrauböffnungen kleine knubbelige eingenistete Bienchen. Wir haben Holzbienen in unseren Pilzstämmchen, Wespen unter dem Vordach, Schwebfliegen auf der anderen Seite unter dem Vordach, Muferkübchen in den Bäumen und Sträuchern, Waldameisen, Blindschleichen, Eidechsen, Kleine spinne, die ein weißes Ei mit sich herumschleppen, und was weiß ich noch alles für Tierchen.
Am schönsten aber finde ich, daß jetzt wieder die Rosenkäfer aus der Erde kommen, und mich umkreisen, als wollen sie sich bedanken.
Ach, die Hummeln habe ich vergessen. Ich schaue oft fasziniert zu, wie so ein riesen Brummer sich an den kleinsten Blüten, wie den Heidelbeer- oder Johannisbeerblüten zu schaffen macht.
So einen Garten zu haben, ist doch zumindest in meinen Augen fast der beste Beweis, dass das Helfen der Natur oft gar nicht groß klingen muss. Einfach nicht alles wegräumen, nicht jede Ecke glattziehen und Blüten stehen lassen. Dann kommen die kleinen Mitbewohner oft von selbst zurück.