Beiträge von kriki

    Das klingt offen gesagt für mich nach dem Punkt, an dem man eher merkt, ob da wirklich etwas in Bewegung gekommen ist als an jeder großen Ankündigung davor. Es ist denk ich meistens nicht nichts wenn ein Teammeeting vor allem nach Langem ruhiger läuft. Und dass nicht alle gleichzeitig an denselben Punkt kommen, find ich ehrlich gesagt sogar logischer als dieses künstliche „ab jetzt sind alle motiviert“. Trotzdem oder gerade deshalb wär ich an eurer Stelle weiterhin weniger auf einzelne schöne Rückmeldungen fokussiert. Ihr solltet nämlich auf das, was im Alltag hängenbleibt achten. Damit mein ich konkret direkter gesprochen wird, es weniger hakt, und ob mehr Eigeninitiative zurück kommt? Weil ich empfinde bei solchen Dingen grundsätzlich dass ein mündlicher Spiegel brauchbarer als jeder Fragebogen sein kann. Merkt ihr schon, ob Leute untereinander wieder klarer werden?

    Ich glaub offen gesagt dass nicht in der ganz großen Welterklärung, sondern in der Tatsache dass vieles im Alltag bis mans kaum noch hinterfragt viel zu häufig schleichend normal wird der brauchbare Kern liegt. Aber offen gesagt landet man am Ende trotzdem irgendwie bei dem, was man selbst kauft, kocht oder liegen lässt. Sonst wird aus berechtigter Kritik schnell nur noch Dauerempörung.

    Ja wir haben da auf jeden Fall ein Auge drauf, manchmal kommen die Mitarbeiter auch gleich zu uns und geben Feedback zu einer Session, ohne ins Detail einzugehen, einfach wie ihr befinden so ist und details können sie eigenständig einfließen lassen oder nicht. Uns geht es nur darum, dass das Angebot genutzt wird und keiner sich nur so hinschleppt ohne einen Nutzen daraus ziehen zu könnne. Aber die Stimmung hat definitiv eine positive Wendung bis jetzt angenommen, aslo mal schauen wie es weiterläuft!

    Vielen Dank für dein Update auf mich wirkt das so ebenfalls am stimmigsten. Ich denke dass es in den allermeisten Fällen definitiv aussagekräftiger als irgendein Auswärtsblatt ist wenn Leute von selbst wie es ihnen damit geht, kurz spiegeln, also ohne dass ihr nachbohren müsst. Was ich aber an eurer Stelle tun würde ist primär drauf zu achten ob im Alltag langsam was ruhiger, klarer oder direkter wird und euch weniger auf schöne Worte verlassen. Daran merkt man nämlich oft mehr als an jedem einzelnen Feedbacksatz. Habt ihr inzwischen schon einen Eindruck gewonnen, ob gewisse Dinge im Team jetzt leichter als noch vor ein paar Wochen angesprochen werden?

    Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten“


    Dieses zeitlose Zitat von Konfuzius unterstreicht, wie wichtig es ist, eine Arbeit zu wählen, die den eigenen Leidenschaften entspricht. Wenn man das tut, was man liebt, fühlt sich Arbeit nicht wie eine lästige Pflicht an – sie wird ein Teil von einem selbst und Coaching kann man sich sparen.

    Grüße

    Ganz so sauber geht die Gleichung für mich ehrlich gesagt nicht auf. Ich sehe auch bei meiner Schwester und anderen in meinem Umfeld gesehen dass es genug Leute, die ihren Beruf im Kern mögen und trotzdem irgendwann in Strukturen die sie mürben machen landen gibt. Vielleicht irre ich mich ja, aber in diesen Fällen liegt das Problem doch höchstwahrscheinlich dann nicht zwingend an der Tätigkeit selbst, sondern daran an wie die Zusammenarbeit, der Druck und Rollen oder Erwartungen im Alltag vonstatten gehen. Genau da setzt so etwas ja überhaupt erst an.Deshalb würd ich Beruf und Rahmen nicht so sauber voneinander trennen. Oder glaubst du wirklich an ein gegen alles andere immun bleiben wenn jemand seine Arbeit grundsätzlich Arbeit liebt?

    Also meines Erachtens klingt das genau nach dem Punkt, an dem aus einem mal schauen langsam ein echter Prozess wird. Melden sich ja diese ersten sieben oder acht nicht wirklich, wenn der Rahmen auch nur teils schief wirkt. Ich finde dass man da schon merkt wie viel so eine erste Vorstellung ausmacht kann und auch ob jemand Vertrauen fasst oder innerlich sofort zumacht. Ich habe das auch so mitbekommen dass nach dem Kennenlernen nur Skepsis übrig und dann war das Thema praktisch tot war.

    Worauf ich jetzt fast als auf die reine Zahl mehr schauen würde ist ob die Leute nach dem Termin eher erleichtert raus oder eher verkopft rauskommen? Ich denke nämlich, dass man daran meistens ziemlich schnell merkt, ob da wirklich was in Bewegung kommt oder ob es nur brav genutzt wird.

    Mit alltagstauglich meinte ich eben das stets konsequent im Auge behalten, was der Bauch auch tatsächlich mitmacht, und nicht die halbe Küche philosophisch aufladen. Bei Flohsamenschalen scheint es ja oft genau an Menge, Wasser und auch an Timing zu hängen. Ich hatte früher eher das Gegenteil von entspannt, deshalb wäre für mich „kleine Handvoll“ schon zu viel.

    Vermutlich entscheidets sich halt oft genau da, ob das wirklich angenommen oder innerlich direkt zugemacht wird. Denn ich danke, dass es meistens schon war, sobald jemand merkt, dass da noch eine zweite Ebene mit reinschaut.

    Ich hab das in der Vergangenheit einmal in einer Firma erlebt, da hieß es auch „freiwillig“ – und gleichzeitig musste man sich beim Termin halb erklären. Deshalb ist dann kaum jemand hingegangen. Bei einer sauberen Trennung wirds eher so ein Ort, wo sich Dinge sortieren lassen, ohne dass gleich jemand mitschreibt.

    Merkt ihr aber jetzt schon, ob im Team eher Neugier vor dem Win 3 Coaching oder eher dieses „mal schauen, was das wieder wird“ da ist? Das kippt ja oft schneller als man denkt.

    da reden wir glaub ich eh gar nicht so weit aneinander vorbei. Mehr um dieses schnelle Lagerdenken gings mir mit den Etiketten. Weil hier ist es gut, dort schlecht, und trotzdem macht der Darm dann oft sein eigenes Ding. Dass kaltgepresst und wenig verarbeitet sinnvoller ist, leuchtet mir schon ein. Ich such nur grad eher die alltagstaugliche Linie dazwischen.

    Einerseits ist es gar nicht schlecht, dass dort nicht nur Arbeitsthemen stehen, sondern auch Sachen aus dem echten Leben. Viele schleppen ja irgendwas mit in den Job, ohne dass es jemand merkt. Und man sitzt irgendwann halt da, noch funktioniert man, aber schon länger knirschts innerlich. Da kann ein neutraler Blick von außen manchmal wirklich helfen, Dinge zu sortieren.

    Andererseits wirkt so eine Liste auch schnell wie ein Bauchladen für alles Mögliche. Ob das dann wirklich zu einem Team passt, merkt man wahrscheinlich erst, wenn man die Person dahinter erlebt.

    Das kurze Anklopfen wegen des Termins ist okay, solange es eben nur um die Orga geht. Sobald man das Gefühl hat, man müsste sich dafür rechtfertigen, warum man jetzt ein Gespräch braucht, machen die meisten doch eh direkt wieder dicht. Das System werdenn wir so einführen. Das Eintragen der Termine werde ich übernehmen, damit der Chef da doch etwas entlastet ist in der Hinsicht.

    Dann finde ichs ehrlich gesagt sogar gut, dass du das übernimmst. Und zwar eher, damit es sauber läuft und es nicht irgendwo zu einer Versandung zwischen Tür und Angel kommt. Sobald bei so etwas das Gefühl reinkommt, man müsse erst erklären, warum man einen Termin will, ist innerlich eh schon wieder halb zu. Ebenso denke ich, dass es genau mit einer organisatorischen Klarheit und einer menschlichen Lockerheit sein sollte. Vielleicht hilfts sogar auch, wenn man fürs Eintragen nur zwei, drei nüchterne Zeitslots anbietet und sonst gar kein großes Drumherum macht.

    marmotta Bei den Themen Übersäuerung, Säurebildnern, und Krebs als Botschaft wirds für mich schnell sehr umfassend und für meinen Bauch such ich eigentlich etwas Bodenständiges. Hast du da bestimmte Werte oder Marker an denen du dich orientierst im Blick? Und bezüglich Öl gibt es dazu konkrete Literatur wo ich mich einlesen kann?


    Die Mama Ich mag den Gedanken sich nicht verrückt machen zu lassen. Ernährung nimmt für mich eine Schlüsselrolle ein, aber ich wünsche mir das alltagstauglich und ohne dass jedes Öl zur Weltanschauung wird. Und ja, Ich sitze zwar hier recht nah an gutem Olivenöl, aber mein Darm reagiert ehrlich gesagt weniger auf Etiketten. Und ja vielleicht stimmt was nicht, aber imho kann es einfach auch eine Phase mit Reizdarm bzw. Umstellungen. Für mich zumindest ist Flohsame kein Ersatz für Ernährung, sondern eher ein Werkzeug.

    Ja, um ehrlich zu sein empfinde ich eine freie Buchung als die entspannteste Variante. Denn alles andere fühlt sich meines Erachtens schnell nach „jetzt seid ihr dran“ an, und eben das wollt ihr ja vermeiden. die Hürde niedriger ist nun mal niederiger wenn sich jeder selbst einen Slot zieht, ist. Und dass sie bei euch kurz anklopfen wegen Termin – ja, das hält den Laden zusammen, ohne dass ihr wisst, worum’s geht. Wichtig ist nur, dass es nicht wie eine halbe Anmeldung mit Rechtfertigung wirkt.

    aus meiner Erfahrung ist es Gold wert dass der Coach den Rahmen selbst erklärt. Da merkt man nämlich sofort, ob die Chemie passt oder nicht. ob man überhaupt hingeht entscheidet sich da manchmal schon innerlich.

    marmotta Also ganz ehrlich ich mag Essen als „Hebel“ grundsätzlich eh auch, aber bei deinem Rundumschlag (Öle ist böse, Soja dito, dazu Krebs als Signal…) werd ich zugegebenermaßen nervös. Du kennst dich zweifelsohne gut aus aber das kippt mir in diesem Fall doch etwas zu schnell von „hilfreich“ zu „Heilsystem“. Für meinen Bauch brauch ich was Simples = verträglich, konstant essbar und das ohne Gedankenkino. Und ja: was meinst du mit „optimal eingestellt“ – also für wen und mit welchen Werten?

    Also zumindest einmal mein Erfahrungswert ist, dass das organisatorisch ziemlich unspektakulär war. Wir hatten da einen kurzer Kickoff, wo der Coach den Rahmen erklärt, danach konnten alle Beteiligten einfach Slots buchen – und das ging teils in der Arbeitszeit, teils drumherum. Was ich wichtig fand… Der Chef kriegt nur dass es läuft mit und nicht was besprochen wird. Wie stellt ihr euch das vor, plant ihr fixe Termine oder ebenfalls eine freie Buchung?

    Danke dir, mir hat genau diese nüchterne Einordnung gefehlt. Und ich finde, dass es dieses „Darm macht erstmal Party“ ziemlich gut trifft – ich glaub, dass einfach zu hoch einsteigen und sich dann wundern. ehrlich gesagt nicht so klar war mir das mit dem Abstand zu Medikamenten, aber gerade bei Schilddrüse wird das ja schnell relevant. Siehst du eigentlich in der Praxis außer dem Quellverhalten Unterschiede zwischen ganzen Schalen und Pulver?

    Ich glaub wir würden es eher so "Check-in" nennen, also weniger wie ein Pflichtprogramm. Einfach was Neutrales wie „Austausch“ oder „Sparringsrunde“ fänd ich auch gut. Wir haben nochmal überlegt und werden das Programm dann schon aktiv an die Mitarbeiter weitergeben aber es wird nicht weitergegeben, wer daran teilnimmt, es soll für diesee dann ein sicherer Rahmen sein indem sie sich wohlfühlen.

    weil’s nicht nach „Pflichtprogramm“ klingt ist „Check-in“ meines Erachtens eine gute Bezeichnung. Als wie etwa so ein Win 3 Coaching als Sparringsrunde in Anspruch genommen haben, und dieses Gefühl von neutralem Blick von außen allein kann schon was lösen. Es wär halt wichtig, dass von Anfang an die Vertraulichkeit klar ist. Sagt ihr dazu, dass auch nur über Arbeit die Rede sein? Und wer ihr oder der Coach erklärt den Rahmen?

    Ich glaub wir werdens so machen, dass wir das ganze nicht allzu groß ankündigen, wir werden mal ein Meeting dazu nutzen, kurz am Anfang darüber zu sprechen und wenn jemand daran Interesse hatt, kann er sich bei uns näher informieren. Es soll auf jeden Fall gut übermittelt werden, dass es hier um eine Unterstützung für sie geht und nicht um Analyse. Wichtig ist uns, das Thema zu entstigmatisieren sonst traut sich am Ende vielleicht doch keiner mitzumachen. Es soll auf jeden Fall erwähnt werden, dass es anonym laufen wird und niemand davon erfährt, wer teilnimmt oder was in den Gesprächen besprochen wird, das nimmt vielen dann wahrscheinlich die Angst vor einem solchen Termin.

    Also meines Erachtens klingt das nach einem guten Plan. Durch eines normales reinwerfen ohne großes Aufblasen so wirkt’s mehr wie eine echte Unterstützung und damit einher weniger „jetzt kommt ein Programm“. Gold wert ist dieses Entstigmatisieren, sonst denkt jeder gleich dass da was nicht stimmt. Und anonym + das nicht rumliegen lassen von Teilnahme-Listen … das nimmt wirklich Druck. Vielleicht hilft auch, gleich zu sagen es geht eher ums Sortieren und man muss nichts „Privates“ erzählen. Wie wollt ihr’s nennen, damit’s nicht nach Maßnahme klingt?

    Wurde ein Blutbild gemacht? Weil bei Divertikulose geht es, wie ich aus meinem Umfeld mitbekommen habe, meist um eine angepasste, ballaststoffreiche, aber verträgliche Kost – zudem sollte sie eben nicht einseitig, sondern schrittweise aufgebaut, aufgebaut werden. Naturheilkundlich kommt häufig Flohsamenschalen und viel Flüssigkeit für den Darmaufbau zum Einsatz. Aber Vorsicht mit Experiment bei Ohnmachtsfällen.

    Wahrscheinlich wäre es am eh besten wenn das, was der Coach mit den Mitarbeitern bespricht auch bei ihm bleibt. Ich hab mit dem Chef gesprochen und wir wollen auf jeden Fall davor einen klaren Rahmen festlegen am Anfang schon, da sind wir schon dran. Es soll einfach so vertraulich wie möglich für die Mitarbeiterr sein, sie sollen das Gefühl bekommen, dass sie sich nicht vor Konsequenzen fürchten müssen, egal was sie erzählen. Im Endeffekt geht es ja dann darum, ihnen zu helfen.

    Das klingt nach einem richtig guten Schritt, ehrlich. Wenn ihr den Rahmen vorher sauber zieht, nehmt ihr schon mal den größten Druck raus. Vertraulich heißt halt nicht nur „wir sagen’s“, sondern dass es im Alltag dann auch so gelebt wird – sonst ist bei vielen sofort die Handbremse drin. Und „helfen“ klappt meistens erst, wenn man nicht das Gefühl hat, man wird bewertet oder später zitiert. Wenn euer Chef das mitträgt, kann Coaching genau diese Tür aufmachen, die intern oft zu bleibt. Habt ihr schon überlegt, wie ihr das den Leuten sagt, ohne dass es nach Maßnahme klingt?