Beiträge von kriki

    Wurde ein Blutbild gemacht? Weil bei Divertikulose geht es, wie ich aus meinem Umfeld mitbekommen habe, meist um eine angepasste, ballaststoffreiche, aber verträgliche Kost – zudem sollte sie eben nicht einseitig, sondern schrittweise aufgebaut, aufgebaut werden. Naturheilkundlich kommt häufig Flohsamenschalen und viel Flüssigkeit für den Darmaufbau zum Einsatz. Aber Vorsicht mit Experiment bei Ohnmachtsfällen.

    Wahrscheinlich wäre es am eh besten wenn das, was der Coach mit den Mitarbeitern bespricht auch bei ihm bleibt. Ich hab mit dem Chef gesprochen und wir wollen auf jeden Fall davor einen klaren Rahmen festlegen am Anfang schon, da sind wir schon dran. Es soll einfach so vertraulich wie möglich für die Mitarbeiterr sein, sie sollen das Gefühl bekommen, dass sie sich nicht vor Konsequenzen fürchten müssen, egal was sie erzählen. Im Endeffekt geht es ja dann darum, ihnen zu helfen.

    Das klingt nach einem richtig guten Schritt, ehrlich. Wenn ihr den Rahmen vorher sauber zieht, nehmt ihr schon mal den größten Druck raus. Vertraulich heißt halt nicht nur „wir sagen’s“, sondern dass es im Alltag dann auch so gelebt wird – sonst ist bei vielen sofort die Handbremse drin. Und „helfen“ klappt meistens erst, wenn man nicht das Gefühl hat, man wird bewertet oder später zitiert. Wenn euer Chef das mitträgt, kann Coaching genau diese Tür aufmachen, die intern oft zu bleibt. Habt ihr schon überlegt, wie ihr das den Leuten sagt, ohne dass es nach Maßnahme klingt?

    Unser Chef hatte damals Flyer im Aufenthaltsraum ausgelegt und gewartet, wer dafür Interesse zeigt. Das Interesse war dann so groß und er bestellte uns dann einen visionären Coach.

    Womit er allerdings nicht gerechnet hat, dass er nicht am Coaching teilnehmen durfte:)

    Jedenfalls war das eine sehr nette Erfahrung im menschlichen Bereich und hat das Arbeitsteam doch mehr zusammen geschweißt.

    Also die Tatsache, dass euer Chef damals bewusst draußen geblieben ist, empfinde ich doch als spannend. Weil das zeigt meines Erachtens ja, wie fein austariert so ein Rahmen sein muss. Gerade wenn ein Team Orientierung sucht, kann ein visionärer Zugang inspirierend wirken. Wie ein Hochglanz-Leitbild von oben sollte es aber nicht daherkommen. Für mich klingt nach dem entscheidenden Punkt, dass bei euch das Interesse freiwillig gewachsen ist. Imho ist genau dieser Punkt auch für Naturelis Arbeitgeber und dessen Team nicht: also weg vom „ihr braucht das“, sondern „hier ist ein Angebot“. Wenn ihr Chef teilnehmen möchte, ist eine extrem klare Trennung unabdingbar: und zwar wann ist er Führungskraft und wann ist er Lernender?

    Ich verstehe deinen Punkt, und ja, noch konsequenter ist natürlich komplett ausschalten. Aber es ist halt meines Wissens so, dass viele zumindest den Flugmodus als ersten Schritt leichter umsetzen. Realistisch gesehen trennt sich nicht jeder nachts sofort ganz vom Gerät. Als wichtig empfinde ich halt eben, dass man nicht auf teure „Schutzprodukte“ setzt und sich dann in falscher Sicherheit wiegt. Und nicht missverstehen, es tut uns allen gut, abzuschalten – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

    Mein Chef hat sich schon klare Vorstellungen gesetzt, was dieses Coaching bewirken soll. Er möchte die „blinden“ Flecken erkennen, lernen zuzuhören und hinzuschauen, wenn jemand etwas mit sich herumträgt. Nur dafür müssen die Mitarbeiter eben auch mitspielen. Was sie mit dem Coach besprechen würde er prinzipiell dann schon gerne wissen aber eigentlich geht es ihm eher darum, dass die Mitarbeiter jemanden haben, der neutral auf die Sache schauen kann und mit ihnen an Problemen arbeiten kann.

    Das ist das schon ein starkes Signal, wenn er wirklich lernen will hinzuschauen und zuzuhören. Weil das klingt nach echter Bereitschaft, an sich selbst zu arbeiten und eben nicht nach „wir motivieren euch jetzt mal“. Gleichzeitig gilt es genau diesen sensiblen Punkt zu beachten: Denn es geht innerlich eine Tür zu, sobald Mitarbeitende das Gefühl bekommen, Inhalte wandern zurück zur Führung. Coaching funktioniert nur, wenn Vertraulichkeit auch tatsächlich gelebt wird. Vielleicht wäre es sinnvoll, bevor es startet was er zu hören bekommt und was bewusst nicht. Ein guter Coach moderiert genau diese Grenze. Dann kann es tatsächlich mehr sein als nur ein Impuls von außen.

    Ich überlege für das Handy meiner Tochter (und auch für mich und meinen Mann) einen Memory-Chip von memon zu kaufen, um die negativen Auswirkungen von Elektrosmog zu kompensieren/reduzieren - finden Sie das sinnvoll? Was halten Sie allgemein von den Produkten dieser Firma?

    Also ganz ehrlich, ich wär da sehr vorsichtig. Diese Chips klingen nun mal beruhigend, aber messbar ändern sie nichts – im Zweifel handelt es sich eher. Sinnvoller sind einfache Dinge wie nachts den Flugmodus nutzen und das Handy nicht am Körper tragen.

    In letzter Zeit merkt man bei uns im Team ziemlich, dass die Luft ein bissl draußen ist: Aufgaben zieeeeeeehen sich, Eigeninitiative ist weniger geworden….und mein Chef jammert mich oft voll, dass er auch nicht so recht weiß, wie er das Team wieder motivieren soll. Jetzt überlegt er, ob ein externes psychologisches Coaching Sinn machen könnte, also jemand Neutrales, mit dem die Mitarbeiter vielleicht offener reden als mit der Führungsebene. Ich bin da ehrlich gesagt unschlüssig, da Jobfrust ja oft einfach an der Bezahlung lieht und wollte mal hören: Hat jemand von euch im Job schon (gute?) Erfahrungen mit Coaching oder ähnlichen Angeboten gemacht?

    Kann das helfen, wenn Motivation oder Zusammenarbeit stocken …oder eher eine Alibimaßnahme? :D

    Ich kann diese Unsicherheit auf jeden Fall gut nachvollziehen. Dass Coaching im Job richtig was bewegt hab ich schon erlebt. Wiederum hab ich auch gehört, dass komplett verpuffen kann. Meines Erachtens hängt es weniger am Thema Motivation oder Bezahlung, sondern daran, ob es von allen Seiten wirklich als Raum, in dem man ehrlich reden darf, gedacht war, also, ohne dass es später irgendwo landet.

    Wiederum merkt das ein Team sofort, wenn das nur eingeführt wird, weil „man halt was tun muss“. Wenn aber jemand von außen kommt sowie zuhört, und nicht bewertet und auch nicht reparieren will, kann sich erstaunlich viel lösen. Mit Geld hängt das natürlich auch zusammen, klar. Aber oft staut sich ja vorher schon anderes. Weiß dein Chef eigentlich, was er sich konkret davon erwartet? Oder ist es eher so ein Griff nach dem nächsten Strohhalm?

    siena: Ich find’s stark, dass du trotz allem nicht auf Pause schaltest, sondern weitergehst – auch wenn’s ruckelt. Und ja, dieses „nicht perfekt“ ist so schwer auszuhalten, besonders wenn man’s von klein auf anders gelernt hat. Aber ehrlich: allein dass du’s so benennst, ist schon der erste Riss im alten Muster. Hast du eigentlich was gefunden, was dir in diesen Momenten hilft, wo der Druck wieder zu groß wird?


    Naturheilung: Das Bild vom Verstand als Problemerfinder sitzt. Ich merk oft, dass der Gedanke „ich müsste jetzt...“ viel mehr stresst als die Situation selbst. Du hast glaub ich mal von kleinen Erinnerungen im Alltag gesprochen – gibt’s da bei dir so was wie ein stiller Anker, der dich in Sekunden wieder zurückholt?

    meinlieberschwan: Spannend, dass du beides kombinierst – Bananenmehl und Glycin sind ja auf unterschiedliche Weise „ruhig machend“. Ich nehm grünes Bananenmehl schon länger, allerdings nicht täglich. Wichtig ist, dass es wirklich aus Kochbananen stammt, sonst bringt’s kaum resistente Stärke. Ich hab gute Erfahrungen mit einem kleineren Anbieter aus Österreich gemacht (Bio, unverarbeitet, leicht nussiger Geschmack). Glycin nehm ich abends, etwa 3 g im warmen Wasser, das hilft beim Runterkommen und manchmal sogar bei Muskelspannung. Hast du’s schon mal vor dem Schlafen probiert oder eher tagsüber?

    siena: Ich mag, wie klar du das formulierst – dieses „Spüren statt Wissen“ ist was, das viele verlernen, weil alles gleich erklärt oder bewertet wird. Deine Haltung, den Kindern das so mitzugeben, find ich schön bodenständig. Und ja, die Sache mit den Arbeitsbedingungen... das ist oft kein Fachkräftemangel, sondern ein Werteproblem. Ich glaub, vieles wird sich da wirklich selbst sortieren, einfach, weil Menschen nicht ewig in Strukturen bleiben, die sich falsch anfühlen. Diese kleinen Inseln, die du dir schaffst – der Tee, der Moment im Keller – sind mehr als Notlösungen. Es sind schon Ansätze, wie man sich selbst wiederfindet, auch ohne großes System.

    Naturheilung: Ich versteh, was du meinst mit dem Abziehen der Aufmerksamkeit nach innen. Dieses „Stillwerden“ ist ja fast ein Training. Aber mich würd interessieren – wie hältst du das im Alltag durch, wenn dauernd irgendwas zieht? Kinder, Termine, Geräusche, Verantwortung – das Unterbrechen klingt leicht, ist es aber nicht. Hast du da so eine Art Routine entwickelt, wie du dich aus dem Denken rausholst, ohne dass es sich nach Flucht anfühlt?

    Lebenskraft: Das Buch klingt spannend, danke für den Tipp. Ich kenn das: Wenn man mal wirklich Stille erlebt hat, wird jedes Alltagsrauschen anstrengend. Hast du irgendwann das Gleichgewicht wiedergefunden? Also zwischen Ruhe und Welt? Ich merk bei mir, dass genau dieser Wechsel das Schwierigste ist – das Zurückkehren, ohne gleich wieder die ganze Ruhe zu verlieren.

    René Gräber: Ich find, in eine natürliche Hausapotheke gehört so ein Grundstock, der sich im Alltag bewährt hat – Arnica für kleine Verletzungen, Propolis oder Calendula für Haut, dazu was fürs Immunsystem wie Vitamin C oder Zink. Ich hab auch immer Kamillenblüten, Heilerde und Teebaumöl da, die retten mich oft. Und ehrlich gesagt: manchmal auch einfach Ruhe und Wärme, das vergisst man leicht. Hast du selbst so eine feste Grundausstattung oder wechselst du je nach Saison?

    Die Mama: Ich mag deinen Gedanken mit dem „nichts vorspielen“. Das spürt man ja auch, ob jemand sich verstellt oder einfach da ist. Diese Art Echtheit macht oft den Unterschied – vielleicht ist das sogar der Moment, wo sich Nervosität in Menschlichkeit verwandelt. Deine Bewerbungsidee mit der privaten Seite find ich großartig, das zeigt Haltung. Und ja, die Zeiten haben sich brutal verändert – man muss sich neu erfinden können, ohne sich selbst zu verlieren.

    siena: Dein Abendritual klingt rund – diese Mischung aus Kräutern und Passedan ist genau das, was den Übergang weicher macht, ohne dass man gleich abschaltet. Ich kenn das, feste Routinen würden mich auch eher stressen. Vielleicht ist’s gar nicht das „wann“, sondern das bewusste „wie“. Wenn du dir beim Tee kurz erlaubst, nichts zu müssen, wirkt’s oft schon tiefer als jede Übung. Ich frag mich, ob du irgendwann wieder fixere kleine Momente für dich möchtest, oder ob dir dieses spontane Reinspüren lieber ist?

    Naturheilung: Dein letzter Gedanke – dass jeder andere ein Teil von einem selbst ist – hat mich still gemacht. Ich glaub, wenn man das wirklich spürt, relativiert sich vieles, was sonst Druck macht. Und was du über Anzeichen von Dysbalancen schreibst, klingt so, als wär das eine Art Lauschen auf mehreren Ebenen. Ich versuch das manchmal: innehalten, wenn der Körper signalisiert „zu viel“. Aber oft übertönt der Kopf das sofort. Gibt’s für dich so eine einfache kleine Übung, mit der du wieder in dieses bewusste Wahrnehmen kommst, ohne dass es gleich Meditation wird?

    Den Satz „Essen ist mehr als seine chemischen Bestandteile“ habe ich beim Lesen fast laut mitgenickt. Weil es genau das trifft – man merkt ja schon beim Schnippeln, ob ein Gemüse irgendwie „lebt“ oder ob es nur Masse ist. Ich habe das oft, dass mir ein einfaches Stück Brot mit Honig mehr Kraft gibt als jedes „Superfood“. Und klar, manches klingt bei Steiner sehr speziell, aber dieser Gedanke, dass Essen auch seelisch wirkt, begleitet mich schon lange. Manchmal frage ich mich, ob wir das unterschätzen, wenn wir nur auf Nährwerttabellen schauen.

    Die Mama: deine Beispiele mit den Mischungen haben mich echt nachdenklich gemacht – dieses Bild von Rescue, wo nicht Angst im Vordergrund steht, sondern diese plötzliche Panik, das passt auf manches ziemlich genau. Und wie du deine eigene Bewerbungszeit beschreibst, dieses „Tasse nicht ruhig halten können“ – ich seh das Bild sofort vor mir. Vielleicht steckt genau darin der Schlüssel: einfach offen sagen „ja, ich bin nervös“, statt so zu tun, als wär alles easy. Hast du das Gefühl, dass diese Haltung dich am Ende sogar näher an den Job gebracht hat, weil’s menschlich wirkt?

    siena: ich find spannend, wie du das mit deinem Schlafzimmer erzählt hast – das konsequent zu trennen, das klingt so banal, aber verändert echt viel. Und dieses kleine Ritual mit Tee und Tagebuch, bevor die Gedanken ins Bett wandern, das wirkt fast wie ein Anker. Bei den Tropfen mit Passionsblume merk ich’s ähnlich wie du: es baut eher einen Grundton auf, keine Wunderpille, aber die Abende sind runder. Vielleicht ist’s genau das – nicht die Erwartung, dass etwas einen sofort befreit, sondern dass es wie eine stille Hand im Rücken wirkt. Wie hältst du’s eigentlich mit Atemübungen – eher sporadisch oder versuchst du dir feste Momente zu schaffen?

    Naturheilung: deine Worte über das „nicht mein Verstand sein“ haben mich getroffen, gerade weil man ja im Alltag permanent gedrillt ist, rational zu funktionieren. Dein Hinweis auf die Anamnese klingt logisch, aber auch schwer greifbar, wenn man nicht tief drin ist. Mich würde interessieren: wenn du sagst, leichte Mängel erkennt man oft schon vor den Laborwerten – worauf achtest du da bei dir selbst? Sind es kleine körperliche Signale, oder eher innere Zustände, die dich aufmerksam machen? Ich frage, weil ich manchmal denke, mein Körper ruft längst, aber ich hör ihn im Lärm kaum.

    Das regt zum Nachdenken an. Ich frag mich oft, wie viele potenzielle Heilwege wir gar nicht mitkriegen – weil sie nicht ins System passen. Irgendwas in mir schreit da immer: Wer heilt, hat Recht – egal ob aus'm Labor oder ausm Bienenstock.

    Die Mama: Die Kombis, die du nennst, lesen sich total spannend – vor allem diese gezielten Zusammenstellungen wie Aspen-Rock Rose oder Cherry Plum-Mimulus. Ich find's auch faszinierend, wie klar Tiere oft reagieren – vielleicht, weil sie nicht alles hinterfragen wie wir. Das macht neugierig, ob solche Blütenmischungen auch bei uns eine tiefere Ebene treffen, gerade wenn das Nervöse eher alte Geschichten triggert als den aktuellen Moment.

    siena: Wegen deiner Frage: Ja, das war bei mir schon eher was zwischen Tee und „richtigem Mittel“. Und was du über dieses „nicht richtig sein“ schreibst, das kenne ich nur zu gut. Manchmal ist die Unruhe gar keine Angst vorm Versagen – sondern eher der Versuch, sich selbst zu genügen.

    Die Mama: Spannend, dass du dieses Präparat erwähnst – so eine Mischung aus Passionsblume, Melisse, Johanniskraut plus Vitamine kann tatsächlich ein Stück weit die Nerven stützen. Ich hab mal was Ähnliches in stressigen Phasen probiert und gemerkt, dass es nicht sofort wirkt, sondern eher eine Grundruhe aufbaut.

    siena: Bei mir setzt Passionsblume recht schnell an, so nach ein paar Tagen spürbar. Ich nehm Kapseln, abends eine, manchmal zusätzlich ein Tropfen Lavendelöl an die Schläfen oder aufs Handgelenk. Baden mit Lavendel nutze ich nur, wenn mehr Zeit ist. Passedan ist auch so ein sanfter Helfer, gerade wenn man nicht nur eine Pflanze einzeln will, sondern eine Kombi.

    marmotta: Das mit den alten Stimmen kenn ich – manchmal spürt man die Lehrerin von damals noch im Nacken, wenn’s eigentlich nur um ein sachliches Gespräch geht. Sich dem bewusst zu werden, nimmt schon Druck raus.

    Naturheilung: Ja, das Gefühl, dass man selbst den Schlüssel in der Hand hat, ist wichtig. Ich merk oft, dass allein das Bewusstsein, wieder in Kontakt mit mir selbst zu sein, viel von der Nervosität bricht.

    Aus eigener Erfahrung: Oxycodon haut definitiv stärker rein als Tilidin, aber genau das macht’s auch heikler – die Abhängigkeit kommt schneller, und der Körper gewöhnt sich fix dran. Für kurze, heftige Schmerzphasen kann’s helfen, aber ich würde parallel immer schauen, woher der Schmerz wirklich kommt und da gezielt ansetzen.