Hallo,
ich habe zu diesem Thema auch noch etwas beizusteuern, auch nach einem Jahr, da ich erst jetzt diesen Beitrag fand.
Mein Partner wurde wegen Verdacht auf Schlaganfall, welcher sich bis zuletzt nicht bestätigt hatte, ins UKE HH eingewiesen.
Definitiv jedoch stellte sich ein zu hoher Blutdruck heraus.
Der behandelnde Arzt teilte ihm mit, als mein Partner Medikamente ablehnte, das er sein Leben lang nun Medikamente einnehmen müsse!
Zu einer späteren Teilnahme an einer Studie aufgefordert, erwähnte mein Partner die vom Arzt getroffene Aussage.
Nun dürft Ihr raten, welche Antwort er erhielt : Der Arzt habe vorausgesetzt, das die meisten Menschen zu einer Ernährungs- und entsprechenden Lebensumstellung nicht bereit seien (und dieses, obwohl mein Partner die Ablehnung von Medikamenten signalisiert hatte).
Aha, man setzt also (dieses entscheidet natürlich der Arzt im Vorfeld für mich!?) voraus, das der Patient eh' nicht bereit sei, irgendetwas zu verändern. Also ist eine Aufklärung erst gar nicht nötig!?
Der nachträglich behandelnde Arzt forderte ebenfalls eine Medikamenteneinnahme, so das die Überlegung, den Arzt zu wechseln, im Raum stand.
Selbstverständlich verzichtete er eigenmächtig auf diese Einnahme.
Der Blutdruck meines Lebensgefährten ist in einem normalen Bereich, denn er hat SOFORT eine komplette Umstellung (Ernährung, Bewegung und Entspannung) vorgenommen, da er die Brisanz erkannte und fühlt sich heute rundum wohl.
Der Arzt war begeistert, als er die konsequent geführte Blutdruck - Messwert -Liste sah.
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Gruß
Brigitte