Asklepios

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  • Hallo Asklepios,


    Du hast letzte Woche zu meiner Frage wegen der Parkinson-Fatigue etwas geschrieben, wozu ich folgende Nachfrage habe:

    Meine Mutter nimmt Musuna Pruriens Kapseln mit dem Inhalt der ganzen Pflanze incl. L-Dopa ein. Somit ist dieses L-Dop kein künstlich hergestelltes L-Dopa.

    Hat L-Dopa aus Kapseln der ganze Pflanze Mucuna Pruriens auch nicht die Signalwirkung zum Abbau von Prolaktin, genauso wenig wie das künstliche?

    Was bringt eine Messung des Prolaktin-Spiegels? Angenommen das Prolaktin ist zu viel bei meiner Mutter, wie könnte man das reduzieren? - Gerne möglichst ohne folgendes Massensterben von Nerven (als Nebenwirkung der Medikamente zur Reduktion des Prolaktins?). Geht das auch durch den Wirkstoff in einer Pflanze ohne Nebenwirkungen?


    Über eine helfende Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Monika

    • Diese Frage ist sehr sehr schwer zu beantworten, weil Parkinson kann viele verschiedene Ursachen haben.Eine ist, dass das

      Bei den Nerven die Signalübertragung von den Präsynapsen zu den Postsynapsen nicht mehr funktioniert, weil die Natriumionen Kanäle durch

      zum Beispiel irgend eine Stoff, wie beim Neuroleptika Valproat die Natrium -Ionen-Kanäle blockiert. Weiterhin wenn man das

      Serotonin durch MAO-Hemmer blockiert, also am Abbau hindert, oder durch Tryptophan-haltige Medikament vermehrt, bekommen die

      Präsynapsen nicht das Signal Dopamin welche in Versikeln dort gebildet wird in Richtung synaptischen Spalt zu wandern und dann an den Postsynapsen dort an deren Rezeptoren anzudocken wo vorher das Prolaktin hing und das Signal zum Abfallen und Rückbau des Prolaktins ebenso ,jedoch über die Natrium-Ionen-Kanäle der Postsynapse gesteuert wird! Egal wie ich jetzt, oder welches L-Dopa ich dem Patienten zuführe, es ist fremd und nicht über das Signalsystem der Nerven und Drüsen initiiert entstanden.

      Wenn die Hypophyse kein Signal, oder ein zu schwaches Signal bekommt, die Prolaktin Bildung einzustellen, ackert die weiter und bildet und bildet immer weiter Prolaktin, bis sie sich verdickt zum Adenom und später Prolaktinom!

      Im Körper und Gehirn finden Millionen Feedbacks statt, so dass eigentlich eine Endokrinologe zwar kurzfristig, scheinbar etwas verbessert, jedoch auf die Dauer macht er mehr Schaden als wenn der Organismus das wieder selbst tätigt.

      Dazu muss man wissen dass eigentlich unser Darm das Urhirn des Menschen ist und wenn der irgendwie durch falsche Nahrung, oder Giftstoffe, oder Medikamente außer Takt gerät, geht es irgendwann dem Gehirn schlecht.

      Häufig kommt es bei falsch Dosierungen von Neuroleptika zu Parkinson-Symptomen bei Patienten, weil der Mangel an dem Botenstoff Dopamin führt letztlich zu einer Verminderung der aktivierenden Wirkung der Basalganglien auf die Großhirnrinde und dadurch zu den Bewegungsstörungen.

      Die Frage ist jetzt um das einzugrenzen, ob bei Ihrer Mutter am Anfang auch Störungen wie Psychose, Depressionen, oder eine Schizophrenie auftraten? Wenn ja, ist das dopaminerge System gestört, wenn jedoch so sie normal war, sondern nur diese Bewegungsstörungen auftraten, dann ist das eigene Dopamin nicht in der Lage auf die Basalganglien zu wirken. Wenn ich jetzt künstliches zuführe nehme ich dem Darm und dem Gehirn so zu sagen die Arbeit ab und es dauert einige Jahre und der Patient ist dann am Ende sowohl geistig, als auch körperlich am Ende.

      Das Prolaktin wird bei künstlichem Eingriff in das Gehirn dann nur noch zufällig abgebaut, da wo die Nerven noch in Ordnung, weil noch eigenes Dopamin vorhanden ist. Also ich hatte verschiedene Neuroleptika bekommen die das eigene Dopamin blocken sollten, weil ich mehrer Psychosen, wegen B12-Mangel hatte. Nach etwa 2 Jahren hatte ich statt wie normal beim Mann 15 Mikrogramm ( Frau 20 Mikrogramm)Prolaktin/Liter Blut 100 Mikrogramm/Liter Blut. Ich hatte geringe Parkinson-ähnliche Symptome, wie das ich Aufmerksamkeitsstörungen wie ein Tag-Träumer hatte, oder beim Badminten wie ein Roboter gehandelt habe. Ich war sonst sehr kreativ, aber in dem Zustand eher Ideenlos. Ich bekam eine leichte weibliche Brust, die Libido war=0, die Carnitin Bildung, die für die Fettverbrennung wichtig ist war gestört, ich nahm 12 Kg zu. Ich habe das alles abgesetzt und ich habe 3 Jahre mit 2 leichten Rückfällen, wegen B12_Mangel, vegan/vegetarisch, gebraucht um das alles wieder zu korrigieren.

      Die Amerikanische Psychiaterin Dr. Med. Kelly Brogan, ist bisher eine der sehr wenigen Ärzte und gleichzeitig Psychiater, die die Methode über

      die Ernährungsumstellung mit Erfolg betreibt. Unter http://www.dr-schnitzer.de können Sie auch umfassende Maßnahmen über die natürliche Heilung

      von MS finden. Leider haben sich wenige, also ich selbst kenne keinen Arzt, mit der Botenstoff-Thematik so auseinander gesetzt, wie ich das mache.

      Ich haben das durch 100 derte Seiten lesen, quer denken und Hypothesen aufstellen getan. Wiederlegt hat mir bisher keiner etwas, aber leider

      geholfen auch nicht, wie denn auch, wenn die Endokrinologen, sagen nicht heilbar, basta! Stimmt aber nicht!


      Ja ich hoffe das ich da ein wenig Licht ins Dunkel bringen konnte.

      Wichtig ist erst auch einmal der tatsächliche Prolaktin Status, ist der >>> 20 Mikrogramm /Liter Blut, dann ist der Abbau nicht optimal, oder gestört.

      Dann schauen ob der Darm in Ordnung ist, ob die Verdauung optimal funktioniert, was eigentlich ein Wunder wäre.

      Dann schauen was die Mama alles zu so zu sich nimmt, welche Zusatzstoffe in der Nahrung.

      Ganz schlimm wäre künstlicher Zucker wie Aspartam, weil der zu Asparaginsäure, Phenylanalin und Methylalkohol im Körper zerfällt

      und sowohl die Dopamin Bildung und Tyroxin Bildung der Schilddrüse negativ beeinflusst.

      Kein Glutamat, kein Jod, kein Fluorid (Trinkwasser, Medikamente)! Also ich könnte hier Stunden schreiben, doch wir machen erst einmal hier einen Break, denn vielleicht sehen sie etwas mehr Licht am Horizont!


      Gruß AS

  • Bin Hobby-Natur-Heilpraktiker, der den Renè Gräber über das Internet gefunden hat!

    Ich habe gemerkt, dass er eine fast identische Wellenlänge wie ich hat und wenn ich

    mich so hier einsetze, dass Wellenberg auf Wellenberg trifft, dann ergibt das eine

    Verstärkung, zumindest physikalisch. Ich denke aber medizinisch auch!