Karl Lauterbach (SPD) .... Dieser twitterte: „Mit der Wissenschaft werden Pandemien bekämpft und Krankheiten geheilt. Wir brauchen mehr Wissenschaft in der Behandlung, nicht weniger. Die Homöopathie hat keinen Platz in der modernen Medizin.“
Wieder mal Fake News eines Klabauterbachs.
Was hat moderne Medizin mit Wissenschaft zu tun? Die Medizin sieht keine Katastrophen voraus, sie reagiert nur auf sie. Eine solche Haltung kann man nur schwerlich als "wissenschaftlich" bezeichnen.
Im British Medical Journal vom Oktober 1991 berichtet der Herausgeber, Dr. Richard Smith, dass es "auf der ganzen Welt vielleicht 30.000 biomedizinische Fachzeitschriften gibt und ihre Zahl seit dem siebzehnten Jahrhundert stetig um etwa 7% pro Jahr angewachsen ist. Aber nur 15% aller medizinischen Eingriffe basieren auf soliden wissenschaftlichen Beweisen" und "nur 1% der Artikel in medizinischen Fachzeitschriften sind wissenschaftlich fundiert." "Viele unserer Behandlungsmethoden", sagt Dr. Smith, "sind nie auch nur im geringsten geprüft worden."
Was ist das für eine Wissenschaft? Wie können sich die Ärzte als Wissenschaftler sehen, wenn sogar die Schulmedizin zugibt, dass sechs von sieben Behandlungsmethoden nicht wissenschaftlich untermauert sind und wenn 99% der Artikel, auf deren Basis klinische Entscheidungen getroffen werden, nicht auf wissenschaftlichen Forschungen beruhen?
Wenn Ärzte überhaupt jemals Wissenschaftler waren, dann vielleicht noch zu Zeiten vor und während der Renaissance. Wie beispielsweise der Franziskanermönch Roger Bacon, der die Brille erfand und sich einmal darüber beschwerte, dass "die Männer der Medizin Drogen verwenden, deren Wirkung und Preis sie nicht kennen." Oder auch Paracelsus, später dann Galilei, weiter Andreas Vesalius, der als erster eine vernünftige Beschreibung der menschlichen Anatomie vornahm, oder auch der spanische Arzt Michael Servetus, dessen wichtigster Beitrag zur medizinischen Lehre in seiner Entdeckung des Blutkreislaufes von und zu den Lungen bestand.
Die moderne Medizin ist keine Wissenschaft, und die heute in Kliniken und in der Forschung tätigen Mediziner sind keine Wissenschaftler.
Die Wahrheit ist, dass die Schulmedizin nichts weiter ist als Mittler zwischen Pharma-Industrie und Patient. Wir erleben daher heute eine Droh-, Reparatur- und Resignationsmedizin.
"Wenn ein Arzt hinter dem Sarg eines Patienten geht, folgt nicht selten die Ursache der Wirkung", meinte schon Voltaire. Passt auch auf einen Klabauterbach.

