Leider wieder eine ziemliche Verallgemeinerung. Es ist schon ein Unterschied, ob ein Tier in Massenhaltung gehalten wird oder es in freier Wildbahn sein natürliches Laben leben kann.
Es ist ein Unterschied, ob ein Tier aus Massenhaltung auf extrem unethische Art geschlachtet (oder wie im Islam geschächtet) wird, oder ob ein Wildtier beim Äsen auf einer Waldlichtung plötzlich und unerwartet vom Jäger geschossen wird.
Und zu Peta - ja, es wichtig, dass es solch eine Organisation gibt. Wie auch Vier Pfoten, oder Sea Shepherd, oder auch ProVieh usw. Alle unterstützenswert.
Was mich aber stört, ist beispielsweise solch eine Aussage wie von Peta "Es gibt keinen Fleisch essenden Umweltschützer."
Wie das wohl indigene Völker sehen, wie beispielsweise die nomadisch lebenden Awá oder Maku in Brasilien, die als Jäger und Sammler ihre Beute mit Blasrohr und Giftpfeilen erlegen?
Die meisten indigenen Völker bestreiten ihren Lebensunterhalt aus einem Mix aus Jagen, Sammeln und Fischen. Sie besitzen ein einzigartiges Wissen über die Pflanzen und Tiere auf ihren Gebieten und spielen eine wesentliche Rolle im Schutz der biologischen Vielfalt.
"Ihr habt Schulen, wir nicht. Wir wissen aber, wie man sich um den Wald kümmert", sagte einmal der indigene Schamane Davi Kopenawa Janomami.
Gleiches gilt auch für die frühen Indianer in Amerika, die nur so viel Büffel erlegten, dass ihr Stamm nicht verhungerte. Und so die natürlichen Ressourcen geschont wurden. Bis der weiße Mann kam und die Tiere massenhaft abschlachtete.
So viel zur Aussage von Peta zum Fleisch essenden Umweltschützer.