Beiträge von von Perlbach

    Hm, da bin ich überfragt, denn ich trinke keine Milch und esse keine Milchprodukte außer ab und zu mal ein Stückchen Käse. Fleisch und Wurst esse ich auch nicht.

    Müßte ich da einen Kalziummangel haben?

    Das mit der Milch und dem Calcium ist ein schönes Märchen. Von wegen "Milch ist gegen Maroditis" und so. Diese "Krankheit" ist eine schöne Erfindung der Werbefachleute. Milch enthält neben Calcium auch Phosphate und diese sind Antagonisten zum Calcium, machen das alles also nur kontraproduktiv.

    das mein 11 Jahre altes Handy, was ich sowieso nur zum Musik hören nutze, nicht kaputt geht.

    Hm, schon mal daran gedacht, dass auch das Musikhören dafür sorgt, dass die Mobilfunkmasten in der Umgebung deswegen zusätzlich strahlen und so etwas den Mobilfunkbetreibern in die Hände spielt?

    Jede Nutzung eines Handys, oder wie die Dinger heute auch heißen mögen, ist eine Nutzung zu viel. Ich nutze seit über 5 Jahren konsequent keines von diesen Dingern mehr, kein Telefonat, keine SMS, kein Whats App oder sonst etwas. Sogar Dirk Rossmann, Inhaber der Rossmann-Drogeriekette hat kein Handy.

    Und das Leben funktioniert doch ....

    halte ich es für besser die Einnahmemenge zu beschränken

    Stimme Dir zu. Besonders diejenigen, die bis jetzt noch kein oder nur selten Xylit genutzt haben, sollten anfänglich sparsamer dosieren. Bei ihnen kann Xylit abführend wirken, da der Dünndarm nur geringe Mengen aufnehmen kann. Und das, was der Dünndarm nicht aufnimmt, wandert in den Dickdarm. Da Xylit aber wasserbindende Eigenschaften besitzt, führt das dann zu Durchfall. Wenn sich der Körper nach einiger Zeit an Xylit gewöhnt hat, sollten diese Symptome allerdings nachlassen.

    Übrigens ist Xylith kein körperfremder Stoff: unsere Leber kann täglich bis zu 15g davon synthetisieren- zu welchem Zweck, das fände ich auch interessant- habe noch keine Antwort darauf gefunden-

    Hm, ich weiß lediglich, dass Xylit im Körper immer dann entsteht, wenn Kohlenhydrate verstoffwechselt werden. Im Dickdarm wird es dann von Darmbakterien zersetzt und abgebaut.

    Da Hunden das entsprechende Enzym fehlt, können sie Xylit nicht abbauen, die Folge sind Leberschäden, starker Abfall des Blutzuckerspiegels, bis hin zum Tod.

    Bei Stevia würde ich aber auch aufpassen. Dahinter verbirgt sich auch eine chemiekeule

    Hättest Du geschrieben, dass sich dahinter eine Chemiekeule verbergen kann, hätte ich Dir zugestimmt.

    Wie schon mehrfach erwähnt, kommt es nicht nur darauf an, irgendein Produkt zu verwenden, sondern das richtige. Es gibt nämlich viele aus Stevia hergestellte Produkte.

    Auf Nummer sicher geht man immer, wenn man die natürliche Variante - also beispielsweise die pulverisierte Form oder einen natürlichen Extrakt aus der gesamten Pflanze - wählt.

    Und das, was ich schon zum "schlechten Image" von Xylit geschrieben hatte, passt auch hier ganz gut: Monsanto, das eine zeitlang Hersteller von Aspartam war, soll seinerzeit eine umstrittene Studie finanziert haben, bei der Mäuse mit extrem überhöhten Dosierungen von Stevia-Süßstoffen gefüttert wurden. Die Mäuse zeigten anschließend DNA-Veränderungen. Und schon hatten wir den Salat - die EFSA, also die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, hatte dann zwar eigene Studien in Auftrag gegeben, diese Studie mit den DNA-Veränderungen aber weitestgehend ungeprüft übernommen und Stevia daher zunächst verboten. Das war irgendwann Ende der 1980er Jahre.

    Etliche Studien folgten, im Jahr 1997 wurde dann beispielsweise eine neue Karzinogenitätsstudie (Toyoda K., H. Matsui, T. Shoda, C. Uneyama, K. Takada and M. Takahashi) zu Stevia durchgeführt mit so genannten F344 Ratten (Fischer 344-Ratte, eine Inzuchtratte, die fast obligatorisch bei allen möglichen Labor-Studien ihr Leben lassen muss).

    Die Dosen entsprachen 155, 310, 625, 1250 und 2500 mg/kg Körpergewicht/Tag. Auf einen 70 kg schweren Menschen umgerechnet wären das stolze 10,8 / 21,7 / 43,7 / 87,5 und 175 g Stevia pro Tag.

    Man kam zu dem Schluss, dass Steviosid in F344 Ratten unter diesen experimentellen Umständen nicht karzinogen ist. Jedoch hatten nahezu alle männlichen Ratten einschließlich der Kontrollgruppe interstitielle (also im Zellzwischenraum liegende) Zelltumore in den Hoden entwickelt.

    Nun ja, wenn ich täglich 175 g Stevia futtern würde .... wer weiß, was ich da so alles entwickeln würde ...

    Und seltsam, dass auch die Kontrollgruppe solche Zelltumore entwickelte.

    Es gab weitere Studien zu Stevia mit Hamstern und auch mit WISTAR-Ratten zu Fruchtbarkeit, Paarungsverhalten, Trächtigkeit, Anzahl der Föten, ebenso wie Größe und Fruchtbarkeit der Nachwuchses. In allen Fällen zeigten die Behandlungen keine Effekte.

    (WISTAR-Ratten sind speziell gezüchtete Ratten für biologische und medizinische Versuche. WISTAR leitet sich ab vom Wistar Institute in Philadelphia, USA, einem international führenden Unternehmen in der biomedizinischen Wissenschaft. Vielleicht hat der eine oder andere schon mal etwas gehört von der Zelllinie WI-38. Es ist ein Zellstamm, der aus dem Lungengewebe eines 3-monatigem Schwangerschaftsabbruch gewonnen wurde. WI steht in diesem Fall eben für Wistar-Institute. Auf dieser Zelllinie werden übrigens Impfstoffe entwickelt.

    Wer mehr über die Wistar-Ratte, ihr zutrauliches Verhalten und dem Schutz von Labortieren allgemein erfahren möchte: savemylife.at/Wistar.html )

    Letztlich wurde Stevia aber freigesprochen und ist seit dem auch im europäischen Handel.

    Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass man in Süditalien Grillkäse in die Blätter der Amalfi-Zitronen einwickelt und das dann auf den Grill legt, bis der Käse weich ist. Soll ganz gut schmecken.

    Ich habe mehrfach im Netz gelesen, dass die Schale der Zitrone tatsächlich mehr Vitamin C hat, als die Frucht.

    Stimmt! In der Schale steckt gut 5 bis 10 soviel Vitamin C als in der Frucht selbst. Die Schale gehört deshalb auf den Teller oder ins Glas und nicht in die Tonne! Natürlich nur, sofern es Bio-Zitronen sind.

    Er wird aber auch chemisch gewonnen, ich hab ihn noch nicht probiert, weil er nicht natürlich ist.

    Na ja, irgendwie muss das Xylit ja aus der Pflanze gewonnen werden, man kann´s nun mal nicht einfach rausschütteln.

    Im Endeffekt gibt es zwei Möglichkeiten der Gewinnung von Xylit - durch Hydrierung oder durch Fermentation.

    Bei der Hydrierung wird im ersten Schritt aus pflanzlichem Material Holzzucker (Xylose) gewonnen. Meist kommen hierfür Maispflanzenfasern oder auch Holz zum Einsatz. Rinde enthält einen sehr hohen Anteil an Xylose. In China wird für die Herstellung mit Natronlauge gearbeitet, die Finnen arbeiten nur mit Wärme. Aus der Xylose wird dann in einem weiteren Schritt mittels Hydrierung in einem so genannten Raney-Nickel-Katalysator reines Xylit gewonnen.

    In Frankreich werden für die Fermentation spezielle gentechnikfreie Hefen mit einer glukosehaltigen Lösung in riesigen Behältern gefüttert. Diese Hefen sind dabei in der Lage, die Glykose direkt in Xylit umzuwandeln. Anschließend erfolgt eine Reinigung und die Trocknung es Xylits. Die verwendete Glukose wird dabei aus Weizen und Mais hergestellt, beide kommen aus der EU und sind ebenfalls gentechnikfrei.

    Man sollte aber, wie bei allem anderen auch, auf Qualität achten. Es gibt sicherlich auch Xylit, das mit Hilfe von Gentechnik hergestellt wurde.

    Da muss man aber unterscheiden - zugesetztes Fluorid ist meist Natriumfluorid, das in unseren Lebensmitteln enthaltene ist Calciumfluorid. Fluorid ist also nicht gleich Fluorid.

    Das Schüßler-Salz Nr. 1 (Calcium floratum) enthält beispielsweise Calciumfluorid und kein Natriumfluorid. Hat sicherlich seinen Grund.

    Nun ja, das mit den Laborwerten ist immer so ein Ding, da jedes Labor etwas anders arbeitet. Kann man ganz schnell merken, wenn man den Arzt wechselt und dort dann Blutwerte bestimmen lässt. Nicht jeder Arzt arbeitet mit ein und demselben Labor zusammen.

    Und cerascreen ist ok.

    Damit´s schneller geht und Du etwas Geld sparen kannst, nutze einfach den Vitamin D-Test von cerascreen.de Kostet keine 30,-- Euro und Du bist relativ schnell im Bilde. Beim Arzt zahlst Du zusätzlich noch das Arzthonorar.

    Ich finde es aber immer ziemlich gewagt, ohne vorher die Blutwerte zu messen, so etwas wie Vitamin D einzunehmen.

    Von meiner Seite zuvor eines vorweg - ich hasse dieses Zeugs, habe es nie genutzt und werde dies auch nie tun! Genauso wenig wie Cyclamat oder auch Acesulfam K.

    Jetzt aber mal meine Gedanken dazu:

    Ich bin zum einen fest davon überzeugt, dass viele Kritiken, bzw. dieses Schlechtreden - gerade von Aspartam - heftig von der Zuckerindustrie gesteuert wurde und auch noch wird. Immerhin ist jeder Aspartam-Kunde ein Zuckerkunde weniger. Und wenn ich mal an das sogenannte "Süße Gespräch" denke, bei dem die Zuckerindustrie und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein ein "Stillhalteabkommen" getroffen hatten, was die Entstehung von Karies anlangt, weiß ich, wie aggressiv Kapitalinteressen sein können. Immerhin hat Aspartam die Zuckerindustrie Milliarden Dollar an Umsatz gekostet.

    Zum anderen weiß ich aber auch, dass viele Studien zu Aspartam in Form von Tierstudien vorgenommen wurden. Beispielsweise mit männlichen "Schweizer Mäusen". Das ist ein Mäuse-Stamm, der besonders leicht Krebs bekommt.

    Abgekürzt kam man bei solchen Studien zu dem Ergebnis, dass Aspartam eben Krebs verursacht. Allerdings werden mit diesen Mäusen aber nur Studien gemacht, die nicht länger dauern als 104 Wochen. Einfach weil diese Mäuse ansonsten extrem krebslastig sind. Genau das hat man dann aber bei der Aspartam-Studie nicht gemacht und die Tiere bis zu ihrem normalen Tod weiterleben lassen und anschließend seziert. Ergebnis war klar - massenhafte Krebszellen. Aspartam machte also Krebs.

    Zudem werden Tierstudien in solchen Fällen oft mit 4.000 mg/kg Körpergewicht pro Tag gemacht, entspricht in etwa der Menge von 26.600 Aspartam-Tabletten. Täglich. Umgerechnet auf einen Menschen natürlich. Ich sage dazu Schrottstudie. Deren Ergebnis aber haften bleibt - Aspartam ist schädlich.

    Wenn ich mir Aspartam chemisch ansehe, besteht es aus zwei Aminosäuren - nämlich Phenylalanin und Asparaginsäure. Das Dumme ist jetzt, dass diese beiden Aminosäuren auch in Bananen vorkommen. Oder in der Milch. Oder auch in Tomatensaft. Auch gekochte Eier enthalten die beiden Aminosäuren:

    Phenylalanin

    Asparaginsäure

    Methanol

    Aspartam-Getränk, 375 ml

    90 mg

    72 mg

    18 mg

    gekochtes Ei

    334 mg

    632 mg

    ---

    Banane

    58 mg

    146 mg

    21 mg

    Orangensaft, 375 ml

    24 mg

    180 mg

    23 mg

    Tomatensaft, 375 ml

    58 mg

    346 mg

    107 mg

    Die Tabelle stammt von Magnuson a.nd Kantor von der Uni Maryland und ist aus 2008.

    Bleibt noch das Methanol. Wird im Zusammenhang mit Aspartam als giftig beschrieben. Stimmt auch. Je nachdem, welche Menge man zu sich nimmt.

    Nun enthält aber Tomatensaft gut sechsmal mehr Methanol als ein mit Aspartam gesüßtes Getränk. Auch der Orangensaft enthält mehr. Und diese Getränke gelten nicht als giftig.

    Und jetzt bin ich, zugegeben, ziemlich ratlos.

    Bis auf einen Punkt - Süßstoffe wie Aspartam, Cyclamat oder auch Acesulfam K sind keine Natur. Eben nur ein Kompromiss. Besonders für Diabetiker. Wenn man´s denn unbedingt süß haben muss.