als Antioxidantien und beugen damit
Hautalterung, Krebs, Arteriosklerose und Rheuma vor.
Sie beugen als NUR vor und helfen nicht bei bestehendem Rheuma?
Ich sehe das etwas differenzierter.
Grundsätzlich gehört Astaxanthin ja zu den Beta-Carotinoiden und unterscheidet sich von seiner chemischen Struktur kaum von den anderen ß-Carotinoiden, nur - dieses "kaum" hat eine enorme Wirkung und macht Astaxanthin so besonders. Immerhin ist Astaxanthin in der Lage, Algen, in denen das Astaxanthin enthalten ist, bis zu mehreren Jahren vor sengender Hitze oder eisiger Kälte zu schützen und kann sogar dafür sorgen, dass die Alge auch lange Zeit ohne Wasser und Nahrung auskommt. Schafft kein anderes ß-Carotin.
Zudem können einge wertvolle Antioxidantien dem Körper schaden, indem sie plötzlich selbst oxidativen Stress auslösen. Dazu gehört beispielsweise das ß-Carotin. Oder auch das Lycopin, das Zeaxanthin oder auch Vitamin E. Man spricht dann von pro-oxidativ. Das passiert allerdings fast ausschließlich bei Verabreichung von Einzelsubstanzen.
Auch hier ist Astaxanthin anders, da es durch seine besondere Molekularstruktur niemals pro-aktiv wirkt. Wurde 2000 von Beutner et.al. herausgefunden und veröffentlicht. (Quantitative Beurteilung der antioxidativen Eigenschaften von natürlichen Farb- und sekundären Pflanzenstoffen: Carotinoide, Flavonoide, Phenole und Indigoide. Die Rolle der Betacarotine an antioxidativen Funktionen.)
Rheuma ist ja eine entzündliche Erkrankung des Gewebes, verursacht durch oxidativen Stress, durch freie Radikale, also extrem reaktionsfreudige Atome, denen ein oder mehrere Elektronen fehlen. Das Atom oder auch Molekül versucht nun diese fehlenden Elektronen anderen Stoffen zu entreißen. Hiergegen helfen Anti-Oxidantien, die diese freien Radikale "einfangen" und somit deren aggressives Verhalten ausschalten.
Astaxanthin ist nun ein extrem starkes Anti-Oxidans, bis zu 500 mal stärker als Vitamin E oder auch bis zu 80 mal stärker als VitaminC.
(Es gibt nur ein noch stärkeres Anti-Oxidans, das ist das körpereigene Gluthathion.)
Da Astaxanthin also dermaßen stark wirkt, ist es nicht nur zur Vorbeugung geeignet, sondern auch zur Therapie!
Gehen Entzündungen in einen chronischen Zustand über, ist dies IMMER ein Zeichen für ein Ungleichgewicht im Körper. Wie eigentlich auch jede Krankheit, ganz besonders Krebs. Durch oxidativen Stress werden unsere Mitochondrien geschwächt, oder sogar zerstört. Hat eine Zelle nicht mehr genügend Mitochondrien, also die kleinen Kraftwerke, kann sie nicht mehr vernünftig arbeiten und degeneriert. Es kommt zwangsläufig zu Entzündungen usw.
Astaxanthin wirkt nun stark entzündungshemmend, indem es die Aktivität vieler Entzündungsbotenstoffe im Körper reduziert, es schaltet die freien Radikale aus. Dadurch kann Astaxanthin eine sehr gute Hilfe bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen sein, also auch bei Arthritis, Asthma, Morbus Crohn, bis hin zu Krebs.
Es gibt mittlerweile viele, viele Studien, die die Wirksamkeit von Astaxanthin bei etlichen Krankheiten eindeutig belegen konnten.
Ich halte nachfolgende Dosierungs-Tabelle für sehr gut (nehme selbst aber täglich 8 mg, ohne irgendwie erkrankt zu sein).
Die empfohlene tägliche Dosis für gesunde Menschen liegt bei 4 mg.
Arthritis 4 -12 mg / Tag
Sonnenschutz (von innen) 4 - 8 mg / Tag
Stimulierung Immunsystem 2 - 4 mg / Tag
Augengesundheit 4 - 8 mg / Tag
Herz-Kreislauf Gesundheit 4 - 8 mg / Tag
Morbus Crohn bis zu 24 mg / Tag