Beiträge von von Perlbach

    Ich finde es einfach nur traurig, daß sich die Allergien bei kleinen Kindern immer mehr häufen,

    Ja, allerdings haben Stadtkinder damit die weitaus größeren Probleme als Kinder auf dem Land. Daher sucht man heute immer noch nach der "immunologischen Komponente im Dreck".

    Viele werdende Mütter haben heute Mangelerscheinungen, die man früher nur aus dem Lehrbuch kannte. Diese Mütter führen aus Furcht vor Allergien während der Schwangerschaften ziemlich rigorose Diäten und das wirkt sich später auf die Kinder aus.

    Stimme Bernd voll und ganz zu. Und bitte NIEMALS mit Selen entgiften, obwohl man das immer wieder hört!! Die früheren Selengaben bei Quecksilbervergiftungen gelten heute als Kunstfehler.

    Selen verbindet sich mit Quecksilber zu Quecksliber-Selenid im Verhältnis 1:1, dieser Komplex ist schwer löslich und wird in Form von kleinen "Körnchen" im Gewebe abgelagert. (Daher sterben Fische auch nicht an einer Quecksilbervergiftung, da bei ihnen das Quecksilber als Selenid im Gewebe herumliegt.)

    Quecksilber wird durch Selen nun zwar zunächst mal als toxisches Enzymgift relativ wirksam entfernt (eben durch die Verbindung mit Selen), bringt aber trotzdem nicht so viel, da der Komplex schwer löslich ist und nicht mehr ausgeschieden werden kann. Zumal der Quecksilber-Selen-Komplex langerfristig im Gehirn abgelagert wird und dadurch neurodegenerative Störungen auslöst.

    Ich denke viele Ärzte glauben ihre Grundsätze verraten zu müssen, wenn sie sich mit Naturheilkunde beschäftigen.

    Nun ja, vielleicht muss man da etwas differenzieren.

    Die Bundesärztekammer erlässt Richtlinien, die jeweils auf einer gesetzlichen Grundlage basieren. Sie schreiben insbesondere den Inhalt, Umfang und das Verfahren einschließlich der Beteiligung von Institutionen oder Personen vor. An diese Richtlinien muss sich der behandelnde Arzt halten, sie sind verbindlich. Handelt ein Arzt gegen diese Richtlinien, kann ihm im schlimmsten Fall die Approbation entzogen werden. Da ist man als Arzt dann doch vielleicht etwas vorsichtiger.

    Es gibt zwar auch noch die Leitlinien, die als Handlungsempfehlungen entwickelt werden, von denen in begründeten Fällen auch abgewichen werden kann. Die Anwendbarkeit einer Leitlinie oder einzelner Leitlinienempfehlungen muss dann aber in der individuellen Situation nach dem Prinzip der Indikationsstellung, Beratung, Präferenzermittlung und partizipativen Entscheidungsfindung geprüft werden. Also auch hier wieder eine ziemlich schwammige Aussage. Da bleibt man als Arzt doch lieber beim Althergebrachten und ist auf der sicheren Seite.

    Auch Ärzte haben Angst um ihren Job und meist auch eine Familie zu ernähren.

    Hm, die Messung war im Oktober

    Selen: 83,4, Zink 0,92, Vitamin D3 23,5 (Weswegen ich ja auch Vitamin D3 10--tausend nehmen mußte)

    Parameter des Labors von Selen ..und wo wurde gemessen? Serum.oder Vollblut? Steht auf der Abrechnung. Entscheidend ist Vollblut.

    Wenn ich mir den Zink-Wert von 0,92 ansehe, dürfte das im Serum gemessen worden sein. Tja, und da haben wir auch schon ein kleines Dilemma - als Normwert gilt im Serum ein Wert zwischen 0,6 bis 1,2 mg/dl. Die 0,92 liegen also noch nicht einmal im oberen Grenzbereich. Wenn man diese Normwerte jetzt mal so überhaupt akzeptieren möchte. Ich habe damit immer so meine Probleme, finde die meist zu niedrig angesetzt. Normwerte werden aus Durchschnittsberechnungen abgeleitet, von Menschen, die sich beim Arzt die Blutwerte messen lassen. Und wer geht normalerweise zum Arzt? Genau - kranke Menschen. "Kranke" Durchschnittswerte bestimmen von daher also, wann wir von den Werten her gesund sein sollen!

    Sieht man aber auch - 25 mg Zink sind meines Erachtens zu niedrig angesetzt. Reichen eben nicht aus, um den Wert auf mindestens 1,2 anzuheben. Und das soll ja der Normwert für Gesunde sein. Kranke brauchen daher mehr, Zink verpufft, verschwindet bei Kranken einfach so. Wenn die Dosierung zu niedrig ist, braucht´s einen langen Atem.

    Ich für mich würde die Dosierung auf jeden Fall anheben. 40 mg dürften es da schon sein. Und dann nachmessen.

    40 mg sollte man aber nicht langfristig einnehmen. Werden die beispielsweise vier Wochen lang täglich eingenommen, kann es bei Chrom, Kupfer, Eisen und Mangan zu einem Mangel kommen.

    Ein Zinkmangel kann ziemlich gut mit Hilfe einer Haar-Analyse festgestellt werden.

    Da bist Du ja schon ganz gut aufgestellt. Wenn es etwas länger dauert, bis Du positive Anzeichen bemerkst - jeder Körper reagiert anders, schneller, oder auch langsamer. Vielleicht muss Dein Körper auch erst die Depots wieder auffüllen und das kann einige Zeit dauern.

    Wie hoch ist denn Deine Dosierung für Zink?

    Wenn´s mit dem Draufschmieren nicht funktioniert - vielleicht solltest Du es von innen versuchen, etwas einnehmen?

    Die richtigen Nährstoffe werden von gesundem Blut von innen an die Haut gebracht. Die Haut wächst ja von innen nach außen, wird dadurch wieder gesund.

    In dem Buch "Haut nah" von Frau Dr. Yael Adler kann man lesen:

    "Auch eine Schilddrüsenerkrankung oder Mangel an Mikronährstoffen wie Eisen, Vitamin D oder Omega-3-Fettsäuren wirkt sich an der Haut aus. Viele Leute denken, sie hätten Neurodermitis und schmieren immer Cortison drauf. Dabei fehlt ihnen nur Zink, und wenn sie das einnehmen (!!!) ist die Haut nach spätestens drei Wochen wieder fit!"

    Das Buch ist im Verlag Droemer Knaur erschienen:

    : https://www.droemer-knaur.de/buch/dr-med-ya…h-9783426301715

    Ist jetzt nur mal so eine Idee von mir ...

    Hm, sehe ich ein bißchen anders, liebe Nelli ;)

    Ein Wanderer entdeckt am Strand einen Jungen, der ans Ufer gespülte Seesterne ins Meer wirft. "Was machst Du da?", fragt er den Jungen. "Ich rette die Seesterne, da sie sonst in der Sonne vertrocknen und sterben", antwortet der Junge. "Aber sieh dich doch mal um, hier liegen Hunderte von ihnen, die kannst du doch unmöglich alle retten, das lohnt sich doch nicht!"

    "Mag sein", antwortet der Junge, hebt einen weiteren Seestern auf und wirft ihn ins Meer zurück. "Aber für den hier gerade, für den hat es sich gelohnt!"

    Wenn niemand hergeht und den Anfang macht ...

    Schon interessant - da spricht sich der Chef der Impfprävention beim Robert-Koch-Institut, Ole Wichmann, gegen die Einführung der Impfpflicht aus, da er "persönlich nicht ganz so überzeugt davon ist, dass wir damit ganz so viel anstellen können." So kann man heute unter anderem auf web.de lesen.

    (Da stellt sich mir jetzt spontan mal die Frage, wie lange sich dieser Ole Wichmann wohl noch auf seinem Posten halten wird.)

    Und prompt wird wieder Panikmache betrieben: Die Zahl der von Januar bis März gemeldeten Masernfälle läge nach Angaben der WHO viemal so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. 170 Länder meldeten zusammen 112.000 Erkrankungen, ein Jahr zuvor waren es lediglich 28.000.

    Nun habe ich mir mal die Zahlen der WHO (wobei 112.000 verteilt auf 170 Länder sicherlich nicht viel ist) genauer angesehen, das Ergebnis war natürlich wie erwartet:

    Zu den Top 10 Ländern mit massiven Masernfällen gehören Madagskar, Ukraine, Indien, Brasilien, Philippinen, Venezuela, Thailand, Kasachstan, Nigeria und Pakistan. Schaut man sich dann mal die Verteilung nur für Europa an, sticht auch hier wieder die Ukraine weit heraus und zwar seit Mitte 2017 durchgängig bis heute. Im Gegensatz dazu liegt Deutschland ziemlich weit abgeschlagen im hinteren Feld. Und hier soll jetzt die Impfpflicht für Masern eingeführt werden? Ist doch lächerlich!

    All die 10 oben aufgeführten Länder haben doch wohl eines gemeinsam - fast alle sind gebeutelt von Krieg, Armut, Hunger und schlechten sozialen Verhältnissen. Und wenn es den Menschen schlecht geht, breiten sich Krankheiten aus, hochansteckende erst recht. Deswegen jetzt Impfkampagnen durchzuführen, ist wohl mehr als am Ziel vorbeigeschossen!

    Denkt da bei der WHO überhaupt mal irgendjemand mit?

    Hier geht´s auf die entsprechende Seite der WHO:

    who.int/immunization/monitoring_surveillance/burden/vpd/surveillance_type/active/measles_monthlydata/en/

    als Antioxidantien und beugen damit Hautalterung, Krebs, Arteriosklerose und Rheuma vor.

    Sie beugen als NUR vor und helfen nicht bei bestehendem Rheuma?

    Ich sehe das etwas differenzierter.

    Grundsätzlich gehört Astaxanthin ja zu den Beta-Carotinoiden und unterscheidet sich von seiner chemischen Struktur kaum von den anderen ß-Carotinoiden, nur - dieses "kaum" hat eine enorme Wirkung und macht Astaxanthin so besonders. Immerhin ist Astaxanthin in der Lage, Algen, in denen das Astaxanthin enthalten ist, bis zu mehreren Jahren vor sengender Hitze oder eisiger Kälte zu schützen und kann sogar dafür sorgen, dass die Alge auch lange Zeit ohne Wasser und Nahrung auskommt. Schafft kein anderes ß-Carotin.

    Zudem können einge wertvolle Antioxidantien dem Körper schaden, indem sie plötzlich selbst oxidativen Stress auslösen. Dazu gehört beispielsweise das ß-Carotin. Oder auch das Lycopin, das Zeaxanthin oder auch Vitamin E. Man spricht dann von pro-oxidativ. Das passiert allerdings fast ausschließlich bei Verabreichung von Einzelsubstanzen.

    Auch hier ist Astaxanthin anders, da es durch seine besondere Molekularstruktur niemals pro-aktiv wirkt. Wurde 2000 von Beutner et.al. herausgefunden und veröffentlicht. (Quantitative Beurteilung der antioxidativen Eigenschaften von natürlichen Farb- und sekundären Pflanzenstoffen: Carotinoide, Flavonoide, Phenole und Indigoide. Die Rolle der Betacarotine an antioxidativen Funktionen.)

    Rheuma ist ja eine entzündliche Erkrankung des Gewebes, verursacht durch oxidativen Stress, durch freie Radikale, also extrem reaktionsfreudige Atome, denen ein oder mehrere Elektronen fehlen. Das Atom oder auch Molekül versucht nun diese fehlenden Elektronen anderen Stoffen zu entreißen. Hiergegen helfen Anti-Oxidantien, die diese freien Radikale "einfangen" und somit deren aggressives Verhalten ausschalten.

    Astaxanthin ist nun ein extrem starkes Anti-Oxidans, bis zu 500 mal stärker als Vitamin E oder auch bis zu 80 mal stärker als VitaminC.

    (Es gibt nur ein noch stärkeres Anti-Oxidans, das ist das körpereigene Gluthathion.)

    Da Astaxanthin also dermaßen stark wirkt, ist es nicht nur zur Vorbeugung geeignet, sondern auch zur Therapie!

    Gehen Entzündungen in einen chronischen Zustand über, ist dies IMMER ein Zeichen für ein Ungleichgewicht im Körper. Wie eigentlich auch jede Krankheit, ganz besonders Krebs. Durch oxidativen Stress werden unsere Mitochondrien geschwächt, oder sogar zerstört. Hat eine Zelle nicht mehr genügend Mitochondrien, also die kleinen Kraftwerke, kann sie nicht mehr vernünftig arbeiten und degeneriert. Es kommt zwangsläufig zu Entzündungen usw.

    Astaxanthin wirkt nun stark entzündungshemmend, indem es die Aktivität vieler Entzündungsbotenstoffe im Körper reduziert, es schaltet die freien Radikale aus. Dadurch kann Astaxanthin eine sehr gute Hilfe bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen sein, also auch bei Arthritis, Asthma, Morbus Crohn, bis hin zu Krebs.

    Es gibt mittlerweile viele, viele Studien, die die Wirksamkeit von Astaxanthin bei etlichen Krankheiten eindeutig belegen konnten.

    Ich halte nachfolgende Dosierungs-Tabelle für sehr gut (nehme selbst aber täglich 8 mg, ohne irgendwie erkrankt zu sein).

    Die empfohlene tägliche Dosis für gesunde Menschen liegt bei 4 mg.

    Arthritis 4 -12 mg / Tag

    Sonnenschutz (von innen) 4 - 8 mg / Tag

    Stimulierung Immunsystem 2 - 4 mg / Tag

    Augengesundheit 4 - 8 mg / Tag

    Herz-Kreislauf Gesundheit 4 - 8 mg / Tag

    Morbus Crohn bis zu 24 mg / Tag

    Guten Abend allerseits,

    Nun konnte ich sie überreden wieder mit Vitamin D3 Hochdosis-Therapie zu beginnen. Vitamin D3 in Tropfenform, vom Hersteller Fairvital. Eine Dosis von 30.000i.e. (30 Tropfen) Vitamin D3 und 200uq (10 Tropfen) Vitamin K2 tagtäglich + Magnesium für den Elektrolythaushalt. Parallel wollen wir mit Vitamin C Hochdosis i.v. therapieren.

    Hm, Hochdosis-Therapie ist sicherlich sinnvoll, wäre auch meine Entscheidung, allerdings - Hochdosis würde ich immer intravenös verabreichen. Durch die orale Einnahme (Magen-Darm-Trakt) geht einfach zu viel verloren.

    Vitamin C als der Heiler, wäre ein viel zu schöner Traum.

    Na, dann solltest Du Dir mal die einschlägige Fachliteratur zu Vitamin C besorgen. Ich könnte Dir dazu gut 200 Literaturquellen nennen.

    Da gab es beispielsweise allein im Jahr 2014 zwei Forschger an der Uni in Tübingen, die für ihre biochemisch-genetische Arbeit ausgezeichnet wurden. Sie konnten zeigen, dass das Vitamin in richtiger Dosierung malignes Melanom besiegen kann.

    Das, was die beiden Forscher da gefunden hatten, ist allerdings nicht Neues, haben sie durch ihre Arbeit lediglich das bestätigt, was schon seit über 40 Jahren längst bekannt ist. Nämlich die enormen Heilungsmechanismen des Vitamin C. Herausgefunden vom NIH, dem National Institus of Health, dem wohl berühmtesten und auch reichsten Forschungsinstitut der Welt mit Sitz in Maryland, USA.

    Und dass ein Prof. Linus Pauling schon früher von den Heilkräften des Vitamin C berichtet hatte, ist sicherlich allen längst bekannt.

    Heute ist man sogar noch ein Stückchen weiter, durch die Entwicklung von liposomalem Vitamin C, bei dem das wasserlösliche Vitamin C in eine Fetthülle eingepackt ist, wodurch es zu über 90% bioverfügbar ist. (Brausetabletten haben gerade einmal eine ca. 20%ige Bioverfügbarkeit)

    Knochen brauchen an Mineralstoffen und Spurenelementen neben Kalzium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Silizium und Strontium auch Bor, Kupfer, Mangan, Nickel, Vanadium, Zink und Selen.

    Ganz genau, und diese fehlen heute leider in unserer modernen Nahrung, da solche Stoffe selten gedüngt werden. Soll heißen, solche Mineralstoffe werden im Ackerboden durch die heutige Landwirtschaft abgereichert. Eben mit den dramatischen Folgen für unsere Gesundheit. Siehe auch Lithium oder sogar Platin. Seltsamerweise bekommen aber Kranke solche Stoffe hochdosiert zur Therapie (Lithium gegen Depressionen, Platin als Cisplatin zur Krebsbehandlung), niedrigdosiert zur Prävention sind sie aber verboten. Zumindest in Deutschland.

    Wie gesund kann eine Leber sein, wenn verschiedene Krankheitsbilder vorliegen?

    Wenn verschiedene Krankheitsbilder vorliegen, ist wohl kein Organ gesund, oder? Sorry, aber was ist das denn für eine Fragestellung?

    Eier grundsätzlich zu verteufeln halte ich für ziemlich bedenklich. Immerhin enthalten Eier auch Lecithin, was nicht nur die Darmschleimhaut schützt, sondern die Leber auch bei ihrer Entgiftungsarbeit unterstützt. Und Lecithin wiederum enthält Cholin, was wie eine Art Treibstoff für unser Gehirn wirkt.

    Zudem enthalten Eier das Carotin, B-Vitamine und Vitamin D. Eier enthalten viel hochwertiges Eiweiß, zum Beispiel Tryptophan, was ja für die Bildung von Serotonin benötigt wird. Und, und, und ...

    Dass kranke Menschen, besonders chronisch Kranke nicht alles essen können, ist logisch und nichts Neues. Und dass sich der Mensch oftmals selbst in eine katastrophale gesundheitliche Lage bringt, auch nicht.