Beiträge von von Perlbach

    Wenn Du nicht zu den Pflichtgruppen gehörst, musst Du sowieso nicht zustimmen.

    Das ist leider nur bedingt richtig: in diesem Fall hat der Messstellenbetreiber nämlich die Wahl, ob er Dir einen digitalen Stromzähler oder einen Smart Meter verbaut. Sollte er sich für letztere Option entscheiden, kannst Du den Smart-Meter-Einbau auch dann nicht verweigern, wenn du nicht in eine Pflichtgruppe fällst.

    Zitat

    Besteht die Möglichkeit, einen bestehenden Smart Meter wieder ausbauen zu lassen. Seid der im Haus ist geht es meiner Mutter immer schlechter. Als ich beim Einbau fragte ob dies ein Smart Meter sei hieß es nein, wäre es nicht.

    Man muss unterscheiden, ob es sich tatsächlich um einen Smart Meter handelt oder lediglich nur um einen digitalen Stromzähler. Eigentlich kann man es ganz gut erkennen, ob es sich tatsächlich um einen Smart Meter handelt. Ich habe unten mal solch ein Gerät (die aber auch anders aussehen können, je nach Hersteller) abgebildet: Es handelt sich dabei einerseits um den sogenannten digitalen Zweirichtungszähler (der graue Kasten an sich), zu erkennen am oberen Teil des Gerätes mit dem Display. Hier wird lediglich angezeigt, was reinkommt an Strom und was wieder rausgeht. Etwas vereinfacht ausgedrückt eigentlich das, was früher in den schwarzen Stromzählern die Drehscheibe war.


    Auf diesem grauen Kasten sitzt dann das Smart Meter Gateway, auf dem Foto gut zu erkennen, es ist das kleine blaue Kästchen auf der linken Seite. Und um genau dieses Ding geht es, dieses Gerät ist die Kommunikationseinheit, diese schickt die Daten dann an den Netzbetreiber, der die Daten anschließend mit seiner Software ausliest und verarbeitet.

    Hinzu kommt zukünftig noch die Steuerbox, zu erkennen an dem schwarzen kleinen Kasten neben dem Smart Meter Gateway. Die Steuerbox ist dann dazu da, Geräte, die viel Leistung ziehen, in einem Notfall zu regeln. Derzeit kommt diese Steuerbox aber sicherlich noch nicht zum Einsatz, da wir dermaßen viele E-Autos oder auch Wärmepumpen noch gar nicht haben und genau diese Geräte ziehen ja bekanntlich viel Leistung.


    Fazit: Hängt nur der graue Kasten im Keller, handelt es sich um einen digitalen Stromzähler, es wird nur digital angezeigt, wieviel Strom verbraucht wurde. Ist aber zusätzlich noch solch ein blauer Kasten zu erkennen (ob andere Hersteller die in einem anderen Farbton vertreiben, weiß ich im Moment nicht), handelt es sich um ein Smart Meter-Gerät.

    Kleiner Hinweis: Oftmals wird von den Netzbetreibern gern davon gesprochen, das alles sei nicht so schlimm mit den Daten, diese würden ja nur einmal am Tag übermittelt. Das ist Bullshit und Augenwischerei, denn die Daten werden trotzdem alle 15 Minuten erfasst und im Gateway gesammelt und all das wird dann an den Netzbetreiber übermittelt. Allein daran kann man schon erkennen, dass hier zukünftig ziemliche Schweinereien laufen werden, was unsere Daten betrifft. Denn die Umstellung auf eine minütliche Datenerfassung ist dabei dann nur noch ein Klacks. Aber auch die 15-minütige Erfassung ist schon ein massiver Eingriff in unser Privatleben, kann doch aus diesen Daten bereits etliches am täglichen Verhalten der Nutzer erkennbar werden.

    Zum Thema Strahlung: Sollte es sich tatsächlich um ein Smart Meter handeln, besteht immer noch die Möglichkeit, dieses Ding wegen Strahlung / Elektrosmog abzuschirmen. Etwa so, wie abgebildet:


        

    Die Blutdruckrichtlinien wurden gerade geändert – und Millionen Menschen gelten jetzt als hoch ...

    youtube.com/watch?v=MC2E0KqYUWA

    Zitate aus dem Video:

    "... der Blutdruck selbst ist nicht die Krankheit, er ist ein Zeichen, eine Folge dessen, was in ihrem Körper passiert ..."

    "... hohe Werte versteifen die Arterien, beschädigen die Endothelschicht [also die "Innenverkleidung" der Arterien], reduzieren die Stickoxidproduktion in den Arterien und belasten das Herz ..."

    " ... die Insulinresistenz verringert die Fähigkeit, Stickstoffmonoxid [NO] zu produzieren, also das Molekül, dass normalerweise die Arterien entspannt und erweitert ..."

    Na, sieh mal einer an! Genau das hatte ich in meinem oberen Beitrag geschrieben. Mit Hinweis darauf, dass ein hoher Blutdruck eine Störung im Organismus signalisiert. Und ich hatte Arginin erwähnt, eine Aminosäure ... aus der nämlich im Körper auf natürliche Weise NO entsteht, also Stickoxid. Das die Arterien weitet und entspannt. Wenn man das schon mal als Grundlage verstanden hat, braucht´s sicherlich keine ß-Blocker. Bleibt die Frage, welcher Arzt wohl Arginin (L-Arginin) "verschreibt" ... (mal etwas platt ausgedrückt)

    (Wie ich gerade zufällig entdeckt habe, gibt es sogar ein NEM als Kombiprodukt mit 2 Aminosäuren - L-Arginin und L-Citrullin -, sowie mit einigen Vitaminen und den Mineralstoffen Zink, Selen und Magnesium, das aber nur mal so am Rande)

    .. dass der Tänzer den Hula Hoop Reifen wahnsinnig gut beherrscht.
    Was so einfach aussieht, ist schon eine besondere Leistung.

    Aber nicht solch eine Leistung wie Trampolinspringen! Wer das nämlich richtig gut beherrscht, springt sogar bis in höchste Regierungskreise, wird Außenminister oder schafft es gar auf den Präsidentschaftsstuhl der UN-Generalversammlung. Klappt so etwas auch mit Hula Hoop-Reifen-Herumgezappel? Kannste doch vergessen ...

    Völlig egal, mit welcher Begründung die gekündigt haben.

    Das ist doch Blödsinn, eventuelle Kündigungsmöglichkeiten seitens der Versicherung habe ich oben schon erwähnt und solche Kündigungsmöglichkeiten sind Standardklauseln in praktisch jedem Versicherungsvertrag.


    Die Frage ist auch, ob das überhaupt geht, wenn Du mitten in Klagen bist, für die sie die Kostenzusage bereits erteilt haben.

    Nee, diese Frage stellt sich nicht. Wurde durch die Rechtsschutzversicherung bereits eine Deckungszusage gegeben, besteht auf jeden Fall Versicherungsschutz. Und es versteht sich von selbst, dass erst NACH erfolgter Deckungszusage durch die Versicherung ein Anwalt bauftragt werden sollte. Oder eine Klage eingereicht werden sollte. Sonst steht man im Zweifelsfall ziemlich blöd im Regen. Eine einmal abgegebene Deckungszusage kann der Versicherer also im Normalfall nicht mehr zurückziehen. Allerdings steckt der Teufel im Detail: Oftmals gilt die Deckungszusage zunächst nur für außergerichtliche Tätigkeiten des Anwalts. Soll heißen, die Kosten für den Anwalt selbst werden übernommen (also beispielsweise für eine Beratung), die Deckungszusage für die Kosten eines streitigen Verfahrens (vor Gericht) wird aber nicht gegeben.

    Die Versicherung kann aber gleichwohl eine Deckungszusage für weitere Fälle ablehnen, bzw. den bestehenden Vertrag kündigen. Wie gesagt, bleibt die erteilte Deckungszusage für einen "laufenden Fall" davon unberührt.

    Mit welcher Begründung denn? Wurde der Vertrag eventuell fristlos gekündigt? Und was meint Dein Anwalt dazu? Eigentlich gibt es für eine Versicherung nur zwei Möglichkeiten der Vertragskündigung:

    - Falls ein Kunde innerhalb von zwölf Monaten mindestens zwei Schäden meldet, für die Versicherungsschutz besteht, können sowohl Versicherung als auch Kunde den Vertrag beenden.

    - Werden vom Versicherten auch nach Aufforderung seine Beiträge nicht gezahlt, kann der Anbieter fristlos kündigen.

    In beiden Fällen hat der Versicherte den Nachteil, dass er nicht mehr so ohne weiteres eine neue Versicherung abschließen kann. Denn beim Neuabschluss muss der Kunde angeben, ob er vorher bereits versichert war, wie viele Schadensfälle er in den vergangenen Jahren hatte und wer den letzten Vertrag gekündigt hat. Hat der alte Versicherer gekündigt, kann es passieren, dass die neue Versicherung den Interessenten als potenziell streitfreudigen Kunden ablehnt, weil sie hohe Kosten befürchtet.

    .....

    Ah, habe gerade erst gesehen, dass Lebenskraft ebenfalls schon nach dem Grund der Kündigung gefragt hat.

    Was ich bei solchen Aussagen nicht verstehe, ist das Blutdrucksenken an sich. Wenn der Blutdruck zu hoch ist, hat das seinen Grund, der Körper reagiert dann auf eine Störung, irgendwo im Körper kommt zu wenig vom roten Saft an, also muss der Druck erhöht werden. Ist wie bei einem Gartenschlauch, der an einer Stelle gequetscht ist. Der Wasserstrahl vorne reicht dann nicht aus, um den Garten zu wässern, also geht man her und dreht den Wasserhahn weiter auf, der Druck im Gartenschlauch wird erhöht, das Ergebnis ist aber immer noch unbefriedigend. Also wird der Wasserhahn voll aufgedreht, der Druck im Gartenschlauch ist jetzt enorm, irgendwann platzt der Schlauch. Da bleibt dann nur noch der Notarzt.

    Anders als beim Wasserschlauch haben wir aber eine Regulation im Körper - ist der Blutdruck zu hoch, scheiden die Nieren mehr Salz und Wasser aus, sodass sich das Blutvolumen verringert und der Blutdruck wieder normal wird. Funktioniert das aber nicht, liegt irgendeine größere Störung vor: Nierenstenose beispielsweise. Und wie sieht´s aus mit Kalium und Magnesium? Sind die beiden Blutdrucksalze Kalium und Magnesium im richtigen Verhältnis zueinander? Optimale Blutwerte wären bei Kalium über 5,0 mmol/l, bei Magnesium idealerweise 1,0 mmol/l. Klappt nur bei regelmäßigem Nachmessen der Werte. Wie sieht´s mit Omega 3 und Arginin aus? Omega 3 täglich 2-4 g, Arginin täglich 6 g. Auch hier sollte regelmäßig gemessen werden. Gerade das Zusammenspiel von Magnesium und Arginin ist ideal - die Blutgefäße werden elastisch und weiten sich, das Blut kann jetzt besser fließen, der Druck fällt

    Was ist mit Cortisol und Testosteron? Wurden die beiden Werte auch mal gemessen? Cortisol muss runter, Testosteron rauf. Nachteil: Cortisol senkt man leider nur mit Meditation (hier kommt auch Magnesium wieder ins Spiel als "Salz der inneren Ruhe") oder mit Jogging und Laufen. Sprich Bewegung. (Ich stehe sowieso auf dem Standpunkt, dass viel zu viel gesessen wird - im Auto, im Büro, im Cafe, auf dem Sofa. Der Mensch hat eben einen Bewegungsapparat und keinen Sitzapparat)

    Das waren jetzt nur mal so einige Ansätze, es kommen natürlich weitere Faktoren hinzu wie Alter, Übergewicht, Rauchen, Medikamante, ect.

    Na prima, das ist ja mal wieder ein typischer Beitrag von Dir, ein völliges Durcheinandergewurschtel von allem Möglichen ohne Bezug zu irgendetwas. Du faselst von Menschheitsfamilie und befragst die KI (allein wenn ich KI schon lese bekomme ich Brechreiz) zu ökologischem Landbau. Und springst dann zu Impfungen, um das Ziel einer Depopulation zu erreichen. Dann kritisierst Du die Mitfinanzierung der Bürger all dieser Dinge durch ihre durch Zwang abgeführten Steuern und Krankenkassenbeiträge. Als wenn gerade die abhängig Beschäftigten daran etwas ändern könnten. Und so weiter und so fort, ect., pp. Deine Argumentationskette ist mal wieder einfach unglaublich.

    Warum trifft Menschen heute eine Mitschuld daran, dass Landwirte früher Pestizide versprüht haben? Wo liegt die Schuld von uns, also unserer Generation, dass früher massenhaft Asbest verbaut wurde, Contergan auf die Menschen losgelassen wurde oder an einem Idi Amin, der als diktatorisch agierender Präsident Ugandas während seiner Regentschaft zwischen 300.000 und 400.000 Menschen hinrichten ließ? Weil wir Mitglieder einer Menschheitsfamilie sind tragen wir für solche Dinge eine Kollektivschuld? Frei nach dem Motto "Die Väter haben saure Trauben gegessen und den Kindern sind davon die Zähne stumpf geworden"? Ich glaub´s nicht, was rauchst Du eigentlich so zwischendurch?

    Nee, wir tragen daran keine Schuld. Aber wir tragen die Verantwortung dafür, dass so etwas nach Möglichkeit zukünftig nicht mehr passiert. Und das ist ein großer Unterschied. Und dass immer mehr Menschen Verantwortung übernehmen, sieht man allerorten: 2.570 neue Bio-Betriebe sind in den letzten 5 Jahren entstanden, die Bio-bewirtschaftete Fläche in Deutschland wuchs 2024 leicht an auf 1,89 Millionen Hektar. Um nur mal dieses eine Beispiel zu nennen. (Ich kann also auch mit Zahlen jonglieren) Das hat nichts mit Schuld zu tun, sondern mit Verantwortung. Und es ließen sich noch etliche weitere Beispiele anführen.

    Um es nochmals (ich glaube, dass ich das an anderer Stelle schon mal geschrieben hatte) deutlich zu sagen:

    Ich habe mittlerweile die Schnauze gestrichen voll davon, mir von verwöhnten, pubertierenden Gören vorschreiben zu lassen, wofür ich mich zu schämen habe. Oder mir von sesselpupsenden Rotzgören aus reichem Hause erklären zu lassen, wie toll doch Elektromobilität ist, obwohl sie noch nicht mal ansatzweise den Unterscheid kennen zwischen Klima und Wetter. Ich habe es satt bis oben hin, mir ständig von irgendwelchen Durchgeknallten und Gutmenschen erklären zu lassen, dass ich schuld habe an Allem und Jedem, vor allem aber als Deutscher an früherem, heutigem und zukünftigem Elend der ganzen Welt.

    Statt dessen wünsche ich mir, dass solche Herrumkrakeeler endlich dafür sorgen, dass Menschen wieder wertgeschätzt werden, die ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen, dass Rettungskräfte während ihres Notfalleinsatzes, ohne von oben gelenkte Klimakleberidioten behindert zu werden, Menschen in Not zügig helfen können. Ich wünsche mir, dass die Alten unserer Gesellschaft wieder menschlich behandelt und respektiert werden und ihren Lebensunterhalt bestreiten können, ohne in Abfalleimern nach Pfandflaschen suchen zu müssen. Und ich wünsche mir, dass Lehrer ihrer Aufgabe wieder gerecht werden, Kindern ein Leuchtturm im Ozean des Wissen zu sein, um ihnen Mut, Zuversicht und Kreativität beizubringen. Also höre endlich auf, immer wieder mit Deiner Kollektivschuld herumzufuchteln.

    Das kommt davon, wenn man die Grenzen nicht dichtmacht. Engmaschige Grenzkontrollen, wobei die Betonung auf engmaschig, also enge Maschen liegt. Dann hätte dieses Zeckenzeugs keine Chance durchzuschlüpfen.

    Glücklicherweise sind aber schon seit längerer Zeit internationale Forscher daran, sich um eine Gefahrenabwehr zu kümmern. Zu blöd nur, dass sich das Team um Jason McLellan von der Universität von Texas in Austin und Felix Rey vom Institut Pasteur in Paris den Namen "Prometheus" zugelegt hat. Kein gutes Omen. Immerhin wurde Prometheus, der Sohn aus dem Göttergeschlecht der Titanen, nach einem Streit mit Zeus dazu verdammt, an eine Säule gekettet zu werden, wo ihm dann tagtäglich von einem Adler die nachwachsende Leber weggefressen wurde. Erst später befreite der Held "Herakles" ihn schließlich von der Qual, indem er den Adler tötete. Aber die Forscher gaben sich den Namen "Prometheus", tja, muss man jetzt nicht verstehen.

    Bin nur mal gespannt, wann ein "Herakles" zur Forschertruppe stösst, Drosten ist ja derzeit leider verhindert wegen seiner wahrscheinlich getätigten Falschaussagen in Sachen der Krönchenseuche, der Obervirusjäger hat also keine Zeit ...

    Ich für meinen Teil werde ab heute auf alle Fälle sämtliche Fenster geschlossen halten und massenweise Knoblauchzehen in den Räumen aufhängen, ist ja immerhin ein dämonenabwehrendes Mittel, wusste man ja schon im Mittelalter. Und was damals auch gegen die Pest half, macht mit Zecken ja wohl kurzen Prozess ...

    Sehe ich auch so. Habe einige Fälle von Krebs(verstorbenen) im Familien- und engeren Bekanntenkreis. Durchweg ALLE mit klassischer Krebsbehandlung, einige von ihnen später mit Rezidiv. Scheint also wunderbar funktioniert zu haben. Ich halte es daher mit Phillip Day und den Aussagen in seinem Buch "Stahl, Strahl, Chemo und Co. Vom langen Ende eines Schauermärchens". Beispielsweise seine Aussage, dass der Kampf gegen Krebs bereits vor fünfzig Jahren gewonnen wurde und sich daher die Frage stellt, warum wir immer noch weiter kämpfen?

    Auch bei Krebs steh´ ich persönlich auf dem Standpunkt dass "Kein Kräutlein in die Höhe sprießt, aus dem nicht eine Heilkraft fließt!"

    Zudem gilt, gerade auch bei Krebs: Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst ... wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu einer Therapie zu erlangen - kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist! Und wenn eine Industrie Krankheiten braucht um wirtschaftlich gesund zu bleiben, sollte man sich um seine Gesundheit tunlichst selbst kümmern! Und Prävention ist für mich die beste Medizin. Weil´s gesünder und billiger ist ...

    Schon aus diesem Grund erweckt es in mir nach wie vor kein Interesse, meine wertvolle Lebenszeit damit zu verbringen, in Richtung kirchlicher Handlungen zu recherchieren.

    Kann man so sehen, kein Problem. Nur - wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern, wie einst der 1976 verstorbene franz. Schriftsteller, Filmregisseur und Politiker André Maulraux meinte.

    Aber bitte nicht den Honig oder das Propolis über 40° erwärmen. ;)

    ... ganz genau, immerhin liegt die ideale Temperatur im Bienenstock für die Brut, die Waben und den Honig bei ca. 35° C. Wenn´s wärmer wird, wird´s für die Bienen ziemlich stressig im Stock, da müssen alle raus und sich vor den Eingang hängen. Jede Biene weniger im Stock bedeutet dort etwas weniger Körperwärme. ;)

    Sicherlich kann man dieses Gebot, wie alles andere auch, so auslegen, wie es einem oder anderen passt, ebenso wie eigene Sichtweisen einbringen …

    Nö, in diesem speziellen Fall kann man es leider nicht einfach so auslegen wie man möchte. Erstens hat der Klerus seit Anbeginn der römischen Kirche nichts mit einer "Geistigen Welt" gemein, wie Du sie verstehst, zweitens kann man alles recherchieren, die katholische Kirche hat im Laufe der letzten Jahrunderte genug päpstliche Bullen veröffentlicht, auch gibt es jede Menge an historischen Belegen zur Haltung der Kirche, beispielsweise durch hunderte von Verhörprotokollen einer "peinlichen Befragung" mit anschließendem Urteilsspruch.

    In England wurde die Abtreibung bereits seit dem 15. Jahrhundert mit Gefängnis bestraft, 1479 wird die erste "Hexe" exekutiert. Als Spezifikationen der Geburtenkontrolle bzw. der "Verhinderung der Menschengewinnung", wie es damals hieß, die von Leibesstrafen getroffen werden, nennt die Carolina (Constitutio Criminalis Carolina, die "Peinliche Gerichtsordnung" zu Zeiten Kaiser Karls V., 1519 - 1556) beispielsweise in:

    Art. 131: Kindestötung, auch wenn die Umstände für Totgeburt oder ein Sterben des Säuglings durch Krankheit sprechen

    Art. 132: Kindesaussetzung

    Art. 133: Abtreibung und Empfängnisverhütung

    Gerade Art. 133 über Abtreibung und Unfruchtbarmachung verweist auf die Hebammen, da die von ihnen gemischten Medikamente als Mittel der Abtreibung ausdrücklich genannt werden. Danach soll "jemand, der einer Frau durch Eingriffe ... ein lebendiges Kind abtreibt oder wer einen Mann oder eine Frau unfruchtbar macht ... so soll der Mann mit dem Schwert als ein Totschläger und die Frau, auch wenn sie den Eingriff an sich selbst vornimmt, ertränkt oder anderweitig mit dem Tode bestraft werden."

    Und so weiter und so fort. Wenn man sich näher mit dieser Thematik beschäftigt, sieht man, dass die kirchliche Hexenverfolgung nicht etwa einem religiösen, geistigen Eifer, sondern einzig und allein dem weltlichen Interesse des Klerus an Wiederbemannung seiner Güter entsprang. Die Schlacht zur Aufrechterhaltung der Fruchtbarkeit zeigt sich noch krasser, wenn man sich die Verfolgungen in und um Trier in den Jahren 1587 - 1593 ansieht: So blieben in zwei Ortschaften nur zwei Frauen am Leben, in zwanzig Dörfern in der Umgebung von Trier "durften" innerhalb von nur 6 Jahren 306 Personen den Scheiterhaufen besteigen. Da bleibt wahrlich nichts von einer "Geistigen Welt" und heeren Geboten Gottes. Von daher bleibt auch nichts von "reine Auslegungssache" ...

    PS: was ich wirklich dachte: du zeigst dich hiermit als würdiger Vertreter der Tausende an Jahren dauernden Herrschaft des Patriarchats.

    Verstehe ich jetzt nicht - wo habe ich in meinem kurzen Beitrag irgendetwas von Pro oder Contra einer Abtreibung geschrieben? Wir haben über Organspende geschrieben und wieviel Korruption und Elend dahinter stecken, es ging dabei um das "Ausschlachten" eines menschlichen, lebenden Körpers und was ist das Abtreiben eines Föten? Doch nichts anderes.

    Den Nachsatz bezüglich Patriarchat hättest Du Dir allerdings sparen können, er ist allgemein und besonders in diesem Kontext hier mehr als unpassend. Und nur nebenbei sei mal die These angeführt, dass, wenn das Patriarchat verschwindet, auch das Verschwinden des Feminismus denkbar wird.

    Aber, um nochmals kurz auf die Abtreibung zu kommen, und damit es vielleicht etwas deutlicher wird was ich meinte, sei einmal auf die Entwicklung des Röteln-Impfstoffs erinnert. Während einer Röteln-Epidemie 1964 (in den USA) wurde schwangeren Frauen zur Abtreibung ihres Fötus geraten. Die Föten wurden anschließend sofort seziert. Als Ergebnis wurde daraus später ein neuer Impfstoff gegen Röteln entwickelt und in Philadelphia an Waisenkindern getestet. (Stichwort Virus-Stamm RA 27/3)

    Die amerikanische Lebensrechtsbewegung "Children of God for Life" meinte denn auch dazu:

    "Wenn man bedenkt, dass es bereits zwei zugelassene Röteln-Impfstoffe gab und dass man genau dasselbe hätte tun können, wie es die Japaner getan haben um das Virus zu isolieren - nämlich einen Abstrich aus dem Hals eines infizierten Kindes zu nehmen - ist es offensichtlich, dass dieser Impfstoff lediglich entwickelt wurde, um Forschungen an fetalen Geweben zu rechtfertigen."

    Tja, um nun aber an solche Gewebe in großer Zahl zu kommen, mussten dringend mehr Abtreibungen durchgeführt werden. Und damit schließt sich für mich der Kreis zum Thema Organspende.

    Und letztlich - wo, bitteschön, passt hier jetzt Dein Hinweis zum Patriarchat?

    (Dabei fällt mir ein - vielleicht sollte ich jetzt doch mal das Buch "Das Eva-Prinzip" von Eva Herrmann lesen. Hatte ich mir vor einiger Zeit mal aus einer roten Büchertelefonzelle mitgenommen ... )

    Die gewaltsame Abtreibung verstößt gegen das kosmische Gesetz, das im Gebot „Du sollst nicht töten“ verankert ist.

    Sehe ich anders. Das kosmische Gesetz, wie Du schreibst, hat nichts, aber auch gar nichts mit dem fünften Gebot zu tun. Dieses Gebot wurde seinerzeit durch den Klerus eingeführt (wie alle anderen gebote auch), da die Päpste es nicht zulassen konnten, durch Abtreibungen "wertvolle" Arbeitssklaven für ihre immer größer werdenden Besitztümer zu verlieren. Abtreibungen wurden daher durch die Kirche auf das Schärfste verurteilt, die Hebammen und ihre Helfershelfer, die sich bestens damit auskannten, wurden an den Pranger gestellt, der Hexerei bezichtigt und durch den Scheiterhaufen wurden nicht nur sie selbst, sondern auch ihr geheimes Wissen ausgerottet. Oftmals wurden auch ihre Kinder gleich mitverbrannt, da man davon ausging, dass diese ebenfalls in der "Hexerei" ausgebildet waren.