Beiträge von von Perlbach

    Sag ich doch - es ist schwer zu verstehen, dass Geld nicht arbeitet. Insbesondere deshalb, weil wir mit Aussagen wie "Lassen sie ihr Geld für sich arbeiten!" aufgewachsen sind. Solch eine Aussage ist allerdings nichts anseres als ein cleverer Werbespruch der Banken und Finanzdienstleister, weckt er doch beim Kunden die irrige Annahme, nicht bis zur Rente warten zu müssen, um mit der täglichen Plackerei aufhören zu können.

    Banken verleihen nicht das Ersparte ihrer Kunden, um es arbeiten zu lassen. Oder hat schon mal jemand sein Geld auf dem Konto vermisst, weil es gerade "auf Arbeit" war? Natürlich nicht. Aus einem einzigen Grund - Geld arbeitet nicht. Nie. Es sind die Menschen, die arbeiten. Werte entstehen durch Arbeit, nicht durch Geld.

    Egal, ob das Geld für eine neue Solaranlage von Blackrock, einem kanadischen Pensionsfonds, einem Bundessparbrief, der EZB oder Omas Sparbuch kommt: Irgendjemand muss Silizium, Kupfer und Aluminium fördern, die Chemikalien raffinieren, die Wafer schneiden, die Module verschrauben, das Gerüst aufbauen und die Wechselrichter anschließen. Geld erledigt nichts davon, denn Geld arbeitet nicht – es ermöglicht unter Umständen nur einigen wenigen Menschen, sich von der notwendigen Arbeit freizukaufen.

    Und wenn davon gesprochen wird, Geld arbeiten zu lassen, reicht ein kurzer Blick auf die Definition von Arbeit: Darunter versteht man eine zielgerichtete, soziale, planmäßige und bewusste, körperliche und geistige Tätigkeit. Ursprünglich war Arbeit der Prozess der Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur zur unmittelbaren Existenzsicherung.

    In der Soziologie ist Arbeit ein Prozess, in dem Menschen soziale Beziehungen eingehen, die im gesamten Lebenszusammenhang von zentraler Bedeutung sind; hierzu gehören die Strukturierung der Zeit, die soziale Anerkennung und das Selbstwertgefühl.

    Auf Geld trifft all dies nicht zu. Geld arbeitet nicht.

    Eine Rentenzahlung auf Dein Konto ist etwas völlig anderes, als eine Geldanlage bei der Bank. Man denke nur mal an die Griechen, die von heute auf morgen nicht mehr an ihre Kohle konnten, da die Banken alle geschlossen hatten. (Und solche Entscheidungen werden aus gutem Grund - nebenbei bemerkt -, immer am Wochenende beschlossen).

    Tja, die Lohntüten damals waren das Übel der Hausfrauen, da die Männer damit zunächst mal in die nächste Kneipe gingen. Und diue Frauen auch selten wussten, was ihre Kerle so in der Lohntüte hatten. :P

    Und dann kamen die Sparkassen ... und warben mit einem kostenlosen Girokonto ... (Und dann muckten die Frauen auf ... und schon war´s vorbei mit der Herrlichkeit :D )

    In einer Rede im schwedischen Fernsehen forderte Professor Magnus Soderland, es sei an der Zeit, dass die Menschheit zu der Idee „erwacht“, menschliches Fleisch zu verschlingen, weil es nachhaltiger sei als Fleisch und Milchprodukte – oder sogar Insekten – wenn die Nahrungsquellen in Zukunft knapp werden.

    „Ich fühle mich etwas zögerlich, aber um nicht übermäßig konservativ zu wirken… muss ich sagen…. Ich wäre offen dafür, es zumindest zu probieren “, sagte er dem schwedischen Sender TV4.

    Es ist der komplette Wahnsinn, der rasant zunimmt.

    Der Typ hat lediglich zu oft "Manhunter - Roter Drache" und anschließend die Fortsetzung "Das Schweigen der Lämmer" gesehen.

    Wir sollten nicht jeden Mist von irgendwelchen durchgeknallten Typen als bare Münze nehmen. Früher wurden solche Menschen einfach nur belächelt und in die Klapse eingeliefert.

    Darf man fragen, was Du vorschlägst?

    Du hattest von "Kapital" geschrieben und das ist für mich mehr, als das, was man zum täglichen Leben benötigt. Zwei Monatsgehälter auf der Bank sind eventuell noch o.k., Man sollte auf plötzliche und unerwartete Geldausgaben vorbereitet sein - kaputte Waschmaschie, Reparatur am Auto oder ähnliche Dinge, im Normalfall reichen dann kleinere Rücklagen aus. Alle Beträge darüber hinaus gehören nicht auf die Bank.


    Das schwer verdiente Geld muss anders arbeiten

    Und genau das ist der Gedankenfehler, genau das ist das Synonym für unser schlechtes Papiergeldsystem - das Geld muss "arbeiten". Geld arbeitet aber nicht, es schafft nichts an Gütern und Waren und Dienstleistungen, es produziert nichts!

    Geldscheine waren früher nichts anderes als ein verbriefter Anspruch auf Gold, welches man hinterlegte - gab man diesen Schein (den verbrieften Anspruch) zurück, bekam man auch sein Gold wieder zurück. Es waren demnach nur immer so viele "verbriefte Scheine" unterwegs, wie auch Goldstücke hinterlegt waren. Dadurch gab es ein stabiles Wirtschaftssystem, eine Inflation war beispielsweise nicht möglich.

    Erst dadurch, dass die Obrigkeit den "Goldverwahrern" die Erlaubnis erteilte, mehr "verbriefte Scheine" ausstellen zu dürfen als an Goldbestand vorhanden war, fing das Desaster an: Preise explodierten, Wirtschaftssysteme brachen zusammen, die Inflation galoppierte, das Ende war frühzeitig vorhersehbar und wir erleben es jetzt hautnah.

    Daher kann nur von Geldanlagen bei Banken abgeraten werden, die Interessen eines Bankers sind niemals die des Anlegers. Können sie gar nicht sein. das gesamte Geld- und Bankensystem ist - da wiederhole ich mich jetzt - Betrug! Und es ist ein Leichtes, dies auch zu beweisen:

    Dazu vorab eine Frage: Woher nimmt die Bank das Geld, wenn Ihr einen Kredit braucht und die Bank Euch diesen Kredit auch bewiiligt? Von den Sparern, die ihr Geld bei der Bank angelegt haben, denken jetzt sicherlich viele. Tja, die Bank wäre schön blod, so zu arbeiten.

    Nehmen wir einmal an, Ihr hättet 10.000 Euronen auf dem Girokonto. Oder auf einem Tagesgeldkonto. Oder auf einem Festgeldkonto. Ihr zieht einen Kontoauszug und dort stehen Eure 10.000 Euro schwarz auf weiß. Alles also o.k. soweit.

    Nehmen wir jetzt an, Eure Bank nimmt nun 7.000 Euro von Euren 10.000 und verleiht sie an Euren Nachbarn. Der unterschreibt einen Kredtvertrag und schaut am nächsten Tag nach, zieht sich einen Kontoauszug und, tatsächlich, die 7.000 Euro stehen auf dem Kontoauszug. Er kann den Betrag nun abheben.

    Ihr druckt Euch zufälligerweise im selben Moment auch einen aktuellen Kontoauszug, der Kontostand ist immer noch bei 10.000 Euro.

    Wie kann das sein? Eigentlich dürften dort nur noch 3.000 Euro stehen, die restlichen 7.000 hat ja nun Euer Nachbar, (Ironie, ich weiß)

    Heißt aber jetzt: Eure 10.000 Euro plus die 7.000 Euro beim Nachbarn machen zusammen 17.000 Euro. Wundersame Geldvermehrung.

    Das Spiel ist jetzt aber noch nicht zu Ende.

    Mit den 7.000 Euro hat sich der Nachbar eine neue Küche gekauft, der Küchenhändler hat nun die 7.000 Euro auf seinem Konto. Nun nehmen wir an, dass seine Bank von den 7.000 Euro des Küchenhändlers 5.000 Euro an einen Autokäufer verleiht, dieser hat demnach am nächsten Tag 5.000 Euro als Kreditsumme auf seinem Konto.

    Rechnen wir nun mal zusammen: Auf Eurem Konto stehen nach wie vor die 10.000 Euro, auf dem Konto des Küchenhändlers stehen 7.000 Euro und auf dem Konto des Autokäufers stehen 5.000 Euro. Sind zusammen 22.000 Euro. Nun tätigt der Autokäufer aber noch den Autokauf, auf dem Konto des Autoverkäufers stehen jetzt 5.000 Euro. Von diesen 5.000 verleiht die Bank 3.000 an einen Kunden, der sich davon einen neuen Fernseher kaufen möchte. Der Fernsehverkäufer hat jetzt auf seinem Konto 3.000 Euro.

    Also nochmals hochgerechnet wurden aus Euren 10.000 Euro: 10.000 plus 7.000 plus 5.000 plus 3.000 = 25.000 Euro. Und diese Reihe könnte man noch weiter fortführen ...

    Allerdings ist dieses Beispiel absolut weltfremd, denn ich bin von einer Reservequote bei Euren 10.000 von 30% ausgegangen (es wurden ja nur 7.000 Euro weiterverliehen), die tatsächliche in der Eurozone geforderte Mindestreserve liegt aber nur bei einem Prozent. Eure Bank hätte also von Euren 10.000 sogar 9.900 EUR verleihen können. Damit hochgerechnet würden aus Euren 10.000 Euro im Extremfall eine Million Euro, die Bank(en) hätten demnach 990.000 Euro aus dem Nichts geschaffen - und halten dafür eine Mindestreserve von 10.000 Euro, also 1 Prozent. Eure 10.000 Euro also.

    Das alles nennt sich dann "Wir-schaffen-Geld-aus-dem-Nichts-und-schaffen-dadurch-Wohlstand".

    Wir schaffen also Milliarden über Milliarden neues Geld und verteilen es an alle. Niemand bräuchte mehr zu arbeiten. Dass das nicht funktionieren kann sollte jedem einleuchten.

    Jetzt wird nämlich auch klar, warum bei einer Verdoppelung der Geldmenge seit 2010 bis heute keiner von uns das Doppelte in der Geldbärse hat. Stellt sich nur die Frage, wo das Geld hin ist, bzw. wer es hat.

    Und es stellt sich die rechtliche Frage: Muss man einen Bankkredit zurückzahlen, obwohl die Bank den Betrag aus dem Nichts geschöpft hat? Der Darlehensbetrag hat in Summe als Geld vorher ja überhaupt nicht existiert! Wenn ich also etwas bekomme, was vorher nicht da war .... was soll ich denn dann zurückzahlen - Phantomgeld? (Diese Fragestellung ist wirklich mal mehr als eine Überlegung wert!)

    Fazit: Bei unserem staatlich monopolisierten Zwangsgeldsystem handelt es sich um den größten Betrug der Menschheitsgeschichte. Bzw. den größten Betrug an uns Bürgern. Und durch die geplante Abschaffung des Bargeldes wird dieser Betrug noch schlimmer.

    Also Hände weg von Banken, Hände weg vom bargeldlosen Bezahlen!

    Man sollte Kapital besser auf mehrere Banken, als ein Konto mit hoher Einlage bei nur einem Institut zu führen.

    Eine breite Streuung auf verschiedene Banken, vor allem auch Sparkassen und Genossenschaftsbanken, sichert weitgehend gegen solche „Bail in“- Maßnahmen ab.

    Man solte sein Kapital überhaupt nicht auf der Bank, egel welcher, liegen haben.

    Und zu Sparkassen und Genossenschaftsbanken: Die Raiffeisenbank Hochtaunus hat Anfang Oktober angekündigt, im Zuge der Schließung aller Filialen auch die Bargeldversorgung einzustellen. Lediglich die Zentrale in Homburg bleibt bestehen.

    In einem Kundenschreiben heißt es: "Ein- und Auszahlungen in der Filiale (Schalter sowie Geldautomat) sind in Zukunft nicht mehr möglich."

    Die Raiba Hochtaunus ist damit die erste Volks- und Raiffeisenbank in Deutschland, die diesen radikalen Schritt geht.

    Und die Sparkassen waren seinerzeit die ersten Banken, die ein kostenloses Girokonto angeboten hatten, heute sind sie die ärgsten Zinsschneider.

    So ist es halt, wenn "der kleine Mann", sprich Bürger und Steuerzahler nicht begreift, dass die extrem hohe Staatsverschuldung irgendwie auch bezahlt werden muss. Und dazu bleiben den uns so wohlgesonnen Politiker-Macht-Eliten eben nur wenig Möglichkeiten: Inflation, Währungsreform, neue Steuerarten oder Bail-in.

    Soylent Green.

    Na, Du bist gut - der Film stammt aus dem Jahr 1973, ist eine Art Science Fiction Film und spielt wann? Genau, 50 Jahre in der Zukunft, demnach also - heute!

    Und wie heute laufen in dem Film aus 1973 die Menschen mit Masken herum, es gibt Lockdowns, die Energieversorgung wird rationiert, die Lebensmittelversorgung ist zusammengebrochen, es gibt rationierte hochkonzentrierte "Proteintäfelchen aus Algen": Jeder Freitag ist Soylent Green-Day. Und die nutzlosen Esser (siehe Harari) prügeln sich auf den Straßen um die wenigen "Algen-Konzentrate".

    Die es übrigens auch heute schon gibt - nicht als Soylent Green, aber in Form von Eiweißdrinks. Essen zubereiten geht ganz schnell, man kann den Fraß mit ins Büro nehmen und muss daher den Arbeitsplatz nicht mehr verlassen, um in der Kantine zu futtern. Und Dank eines gewissen Pillen Gates marschieren wir derzeit mit großen Schritten in Richtung künstlicher Lebensmittel. Bis Soylent Green ist es nicht mehr weit .... immerhin werden in England (ich meine, es war England, müsste nochmals nachsehen) schon Ärzte und Pflegepersonal angewiesen, Patienten mit einem Alter von über 50 sterben zu lassen, zu dehydrieren oder auch ohne ihre Zustimmung zu sedieren.

    Schon interessant: Da geben die Philippinen am 29. März 2022 eine Warnung heraus, dass es sich um den Vogelgrippe-Subtyp H5N1 handelt und - schwupps - nur einen Tag früher, nämlich am 28. März 22 kam solch eine Meldung auch aus London. Am selben Tag kommt solch eine Meldung auch aus Frankreich. Dort wurden sodann 14 Millionen Geflügel gekeult.

    Da müssen die Vögel aber wirklich rasant um den Erdball geflogen sein, dass sich überall fast gleichzeitig mal wieder das Flattervirus ausbreitet.

    Aber glücklicherweise wird durch die millionenfache Keulung der Weltmarktpreis für Geflügel stabilisiert. Und für die Keulung gibt´s obendrein noch eine stattliche Prämie pro gekeultem Tier von Vater Staat. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    Bei all dem, was wir in den letzten zweieinhalb Jahren in Sachen Viruspanik erleben durften, wird jetzt eine neue Sau durch´s Dorf getrieben. Ausgerechnet auch wieder H5N1, dass eventuell auch auf den Menschen überspringen kann. Mal sehen wie lange es dauert, bis irgendwelche ausgefuchsten Internet-Rechercheure entdecken, dass die derzeit grassierenden Fotos und Videos mit toten Vögeln schon einige Jährchen alt sind ...

    Natürlich spielt das eine Rolle - die Aktienkurse werden einbrechen, Unternehmen verlieren ihren Wert, sind dadurch nicht mehr kreditwürdig, verlieren ihre Rücklagen und sind anschließend pleite. Das Heer der Arbeitslosen wächst und der Staat, der sich ja immer rührend um seine Bürger kümmert, macht es auch diesmal - mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Denn eines wird auf absehbare Zeit noch benötigt - der Konsument.

    Letztlich landen wir dann da, worüber ein gewisser Yuval Noah Harari ständig fabuliert: "Was machen wir mit den nutzlosen Essern auf der Welt? Videospiele und Drogen."