Beiträge von von Perlbach

    Darf man fragen, was Du vorschlägst?

    Du hattest von "Kapital" geschrieben und das ist für mich mehr, als das, was man zum täglichen Leben benötigt. Zwei Monatsgehälter auf der Bank sind eventuell noch o.k., Man sollte auf plötzliche und unerwartete Geldausgaben vorbereitet sein - kaputte Waschmaschie, Reparatur am Auto oder ähnliche Dinge, im Normalfall reichen dann kleinere Rücklagen aus. Alle Beträge darüber hinaus gehören nicht auf die Bank.


    Das schwer verdiente Geld muss anders arbeiten

    Und genau das ist der Gedankenfehler, genau das ist das Synonym für unser schlechtes Papiergeldsystem - das Geld muss "arbeiten". Geld arbeitet aber nicht, es schafft nichts an Gütern und Waren und Dienstleistungen, es produziert nichts!

    Geldscheine waren früher nichts anderes als ein verbriefter Anspruch auf Gold, welches man hinterlegte - gab man diesen Schein (den verbrieften Anspruch) zurück, bekam man auch sein Gold wieder zurück. Es waren demnach nur immer so viele "verbriefte Scheine" unterwegs, wie auch Goldstücke hinterlegt waren. Dadurch gab es ein stabiles Wirtschaftssystem, eine Inflation war beispielsweise nicht möglich.

    Erst dadurch, dass die Obrigkeit den "Goldverwahrern" die Erlaubnis erteilte, mehr "verbriefte Scheine" ausstellen zu dürfen als an Goldbestand vorhanden war, fing das Desaster an: Preise explodierten, Wirtschaftssysteme brachen zusammen, die Inflation galoppierte, das Ende war frühzeitig vorhersehbar und wir erleben es jetzt hautnah.

    Daher kann nur von Geldanlagen bei Banken abgeraten werden, die Interessen eines Bankers sind niemals die des Anlegers. Können sie gar nicht sein. das gesamte Geld- und Bankensystem ist - da wiederhole ich mich jetzt - Betrug! Und es ist ein Leichtes, dies auch zu beweisen:

    Dazu vorab eine Frage: Woher nimmt die Bank das Geld, wenn Ihr einen Kredit braucht und die Bank Euch diesen Kredit auch bewiiligt? Von den Sparern, die ihr Geld bei der Bank angelegt haben, denken jetzt sicherlich viele. Tja, die Bank wäre schön blod, so zu arbeiten.

    Nehmen wir einmal an, Ihr hättet 10.000 Euronen auf dem Girokonto. Oder auf einem Tagesgeldkonto. Oder auf einem Festgeldkonto. Ihr zieht einen Kontoauszug und dort stehen Eure 10.000 Euro schwarz auf weiß. Alles also o.k. soweit.

    Nehmen wir jetzt an, Eure Bank nimmt nun 7.000 Euro von Euren 10.000 und verleiht sie an Euren Nachbarn. Der unterschreibt einen Kredtvertrag und schaut am nächsten Tag nach, zieht sich einen Kontoauszug und, tatsächlich, die 7.000 Euro stehen auf dem Kontoauszug. Er kann den Betrag nun abheben.

    Ihr druckt Euch zufälligerweise im selben Moment auch einen aktuellen Kontoauszug, der Kontostand ist immer noch bei 10.000 Euro.

    Wie kann das sein? Eigentlich dürften dort nur noch 3.000 Euro stehen, die restlichen 7.000 hat ja nun Euer Nachbar, (Ironie, ich weiß)

    Heißt aber jetzt: Eure 10.000 Euro plus die 7.000 Euro beim Nachbarn machen zusammen 17.000 Euro. Wundersame Geldvermehrung.

    Das Spiel ist jetzt aber noch nicht zu Ende.

    Mit den 7.000 Euro hat sich der Nachbar eine neue Küche gekauft, der Küchenhändler hat nun die 7.000 Euro auf seinem Konto. Nun nehmen wir an, dass seine Bank von den 7.000 Euro des Küchenhändlers 5.000 Euro an einen Autokäufer verleiht, dieser hat demnach am nächsten Tag 5.000 Euro als Kreditsumme auf seinem Konto.

    Rechnen wir nun mal zusammen: Auf Eurem Konto stehen nach wie vor die 10.000 Euro, auf dem Konto des Küchenhändlers stehen 7.000 Euro und auf dem Konto des Autokäufers stehen 5.000 Euro. Sind zusammen 22.000 Euro. Nun tätigt der Autokäufer aber noch den Autokauf, auf dem Konto des Autoverkäufers stehen jetzt 5.000 Euro. Von diesen 5.000 verleiht die Bank 3.000 an einen Kunden, der sich davon einen neuen Fernseher kaufen möchte. Der Fernsehverkäufer hat jetzt auf seinem Konto 3.000 Euro.

    Also nochmals hochgerechnet wurden aus Euren 10.000 Euro: 10.000 plus 7.000 plus 5.000 plus 3.000 = 25.000 Euro. Und diese Reihe könnte man noch weiter fortführen ...

    Allerdings ist dieses Beispiel absolut weltfremd, denn ich bin von einer Reservequote bei Euren 10.000 von 30% ausgegangen (es wurden ja nur 7.000 Euro weiterverliehen), die tatsächliche in der Eurozone geforderte Mindestreserve liegt aber nur bei einem Prozent. Eure Bank hätte also von Euren 10.000 sogar 9.900 EUR verleihen können. Damit hochgerechnet würden aus Euren 10.000 Euro im Extremfall eine Million Euro, die Bank(en) hätten demnach 990.000 Euro aus dem Nichts geschaffen - und halten dafür eine Mindestreserve von 10.000 Euro, also 1 Prozent. Eure 10.000 Euro also.

    Das alles nennt sich dann "Wir-schaffen-Geld-aus-dem-Nichts-und-schaffen-dadurch-Wohlstand".

    Wir schaffen also Milliarden über Milliarden neues Geld und verteilen es an alle. Niemand bräuchte mehr zu arbeiten. Dass das nicht funktionieren kann sollte jedem einleuchten.

    Jetzt wird nämlich auch klar, warum bei einer Verdoppelung der Geldmenge seit 2010 bis heute keiner von uns das Doppelte in der Geldbärse hat. Stellt sich nur die Frage, wo das Geld hin ist, bzw. wer es hat.

    Und es stellt sich die rechtliche Frage: Muss man einen Bankkredit zurückzahlen, obwohl die Bank den Betrag aus dem Nichts geschöpft hat? Der Darlehensbetrag hat in Summe als Geld vorher ja überhaupt nicht existiert! Wenn ich also etwas bekomme, was vorher nicht da war .... was soll ich denn dann zurückzahlen - Phantomgeld? (Diese Fragestellung ist wirklich mal mehr als eine Überlegung wert!)

    Fazit: Bei unserem staatlich monopolisierten Zwangsgeldsystem handelt es sich um den größten Betrug der Menschheitsgeschichte. Bzw. den größten Betrug an uns Bürgern. Und durch die geplante Abschaffung des Bargeldes wird dieser Betrug noch schlimmer.

    Also Hände weg von Banken, Hände weg vom bargeldlosen Bezahlen!

    Man sollte Kapital besser auf mehrere Banken, als ein Konto mit hoher Einlage bei nur einem Institut zu führen.

    Eine breite Streuung auf verschiedene Banken, vor allem auch Sparkassen und Genossenschaftsbanken, sichert weitgehend gegen solche „Bail in“- Maßnahmen ab.

    Man solte sein Kapital überhaupt nicht auf der Bank, egel welcher, liegen haben.

    Und zu Sparkassen und Genossenschaftsbanken: Die Raiffeisenbank Hochtaunus hat Anfang Oktober angekündigt, im Zuge der Schließung aller Filialen auch die Bargeldversorgung einzustellen. Lediglich die Zentrale in Homburg bleibt bestehen.

    In einem Kundenschreiben heißt es: "Ein- und Auszahlungen in der Filiale (Schalter sowie Geldautomat) sind in Zukunft nicht mehr möglich."

    Die Raiba Hochtaunus ist damit die erste Volks- und Raiffeisenbank in Deutschland, die diesen radikalen Schritt geht.

    Und die Sparkassen waren seinerzeit die ersten Banken, die ein kostenloses Girokonto angeboten hatten, heute sind sie die ärgsten Zinsschneider.

    So ist es halt, wenn "der kleine Mann", sprich Bürger und Steuerzahler nicht begreift, dass die extrem hohe Staatsverschuldung irgendwie auch bezahlt werden muss. Und dazu bleiben den uns so wohlgesonnen Politiker-Macht-Eliten eben nur wenig Möglichkeiten: Inflation, Währungsreform, neue Steuerarten oder Bail-in.

    Soylent Green.

    Na, Du bist gut - der Film stammt aus dem Jahr 1973, ist eine Art Science Fiction Film und spielt wann? Genau, 50 Jahre in der Zukunft, demnach also - heute!

    Und wie heute laufen in dem Film aus 1973 die Menschen mit Masken herum, es gibt Lockdowns, die Energieversorgung wird rationiert, die Lebensmittelversorgung ist zusammengebrochen, es gibt rationierte hochkonzentrierte "Proteintäfelchen aus Algen": Jeder Freitag ist Soylent Green-Day. Und die nutzlosen Esser (siehe Harari) prügeln sich auf den Straßen um die wenigen "Algen-Konzentrate".

    Die es übrigens auch heute schon gibt - nicht als Soylent Green, aber in Form von Eiweißdrinks. Essen zubereiten geht ganz schnell, man kann den Fraß mit ins Büro nehmen und muss daher den Arbeitsplatz nicht mehr verlassen, um in der Kantine zu futtern. Und Dank eines gewissen Pillen Gates marschieren wir derzeit mit großen Schritten in Richtung künstlicher Lebensmittel. Bis Soylent Green ist es nicht mehr weit .... immerhin werden in England (ich meine, es war England, müsste nochmals nachsehen) schon Ärzte und Pflegepersonal angewiesen, Patienten mit einem Alter von über 50 sterben zu lassen, zu dehydrieren oder auch ohne ihre Zustimmung zu sedieren.

    Schon interessant: Da geben die Philippinen am 29. März 2022 eine Warnung heraus, dass es sich um den Vogelgrippe-Subtyp H5N1 handelt und - schwupps - nur einen Tag früher, nämlich am 28. März 22 kam solch eine Meldung auch aus London. Am selben Tag kommt solch eine Meldung auch aus Frankreich. Dort wurden sodann 14 Millionen Geflügel gekeult.

    Da müssen die Vögel aber wirklich rasant um den Erdball geflogen sein, dass sich überall fast gleichzeitig mal wieder das Flattervirus ausbreitet.

    Aber glücklicherweise wird durch die millionenfache Keulung der Weltmarktpreis für Geflügel stabilisiert. Und für die Keulung gibt´s obendrein noch eine stattliche Prämie pro gekeultem Tier von Vater Staat. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    Bei all dem, was wir in den letzten zweieinhalb Jahren in Sachen Viruspanik erleben durften, wird jetzt eine neue Sau durch´s Dorf getrieben. Ausgerechnet auch wieder H5N1, dass eventuell auch auf den Menschen überspringen kann. Mal sehen wie lange es dauert, bis irgendwelche ausgefuchsten Internet-Rechercheure entdecken, dass die derzeit grassierenden Fotos und Videos mit toten Vögeln schon einige Jährchen alt sind ...

    Natürlich spielt das eine Rolle - die Aktienkurse werden einbrechen, Unternehmen verlieren ihren Wert, sind dadurch nicht mehr kreditwürdig, verlieren ihre Rücklagen und sind anschließend pleite. Das Heer der Arbeitslosen wächst und der Staat, der sich ja immer rührend um seine Bürger kümmert, macht es auch diesmal - mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Denn eines wird auf absehbare Zeit noch benötigt - der Konsument.

    Letztlich landen wir dann da, worüber ein gewisser Yuval Noah Harari ständig fabuliert: "Was machen wir mit den nutzlosen Essern auf der Welt? Videospiele und Drogen."

    ^^Da musste ich ja jetzt doch mal lachen - Konditor-Weltmeister bittet Bundeskanzler Scholz um Hilfe, also einen aus genau DER Truppe der Versager, die uns allen die Misere eingebrockt haben.

    Aber all das ist letztlich die Konsequenz daraus, dass vor etlichen Jährchen (genauer gesagt von 51 Jahren) ein gewisser Nixon seinen Finanzminister John Connally anwies, die Kopplung des Dollars ans Gold aufzuheben. Und genau seit dieser Zeit können nun auf Teufel komm raus von den Zentralbanken alle möglichen Scheinchen geduckt werden, um Haushaltsdefizite zu überbrücken - die Regierung braucht mal wieder Geld um Wahlversprechen vordergründig einzulösen? Kein Problem, da wird dann mal schnell die Notenpresse angeschmissen. Na ja, heute nicht mehr, heute wird das Geld per Knopfdruck aus dem Nichts geschöpft. Das Ergebnis ist dasselbe - der Staat verschuldet sich immer mehr.

    Und genau seit dieser Zeit mischen sich Regierungen in immer drastischerer Weise ins Geldsystem ein. Genau seit dieser Zeit gibt der Staat immer mehr Geld aus für alle möglichen Subventionen, für Sozialleistungen aller Art und macht dadurch den Bürger immer mehr zum Abhängigen des Staates. Und je mehr der Staat kontrolliert, umso mehr ist der Bürger UNTER-tan.

    Und deswegen bittet heute ein Konditor-Weltmeister die Apparatschiks um Hilfe.

    Das ist so, als würde ein Hausbesitzer den Feuerteufel, der ihm das Haus angezündet hat, darum bitten, ein wenig Wasser zu spenden um den Brand zu löschen.

    Das gesamte Geldsystem ist von Anfang an auf Lug und Trug aufgebaut und weil´s kaum ein Bürger durchschaut, wird weitergemacht. Auf Dauer konnte das nicht gutgehen, das Ende erleben wir jetzt.

    Morgenthau-Plan 2.0?

    Tja, die Zeichen stehen gut für Habeck, dass er aufschließt zu Größen wie Roosevelt oder auch Churchill. Der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt unterschrieb am 15.9.1944 - also fast auf den Tag genau vor 77 Jahren - im kanadischen Quebec den Morgenthau-Plan, wonach ja Deutschland umzuwandeln sei in "ein Land von im Wesentlichen landwirtschaftlichem und Weidecharakter." Gerade das Ruhrgebiet als Herz der deutschen Industriemacht und als "Hexenkessel der Kriege" sollte nicht nur von allen gegenwärtig bestehenden Industrien entkernt, sondern so geschwächt und kontrolliert werden, dass es in absehbarer Zeit nicht zu einem Industriegebiet werden kann.

    Wie wir wissen, wurde der Plan nicht umgesetzt. Stattdessen startete das Wirtschaftswunder. Allerdings kann man heute den Eindruck bekommen, dass der Kinderbuchautor Robert Habeck durch seine Energiepolitik nun einen zweiten Anlauf unternehmen will, Morgenthaus grüne Deutschland-Fantasie doch noch wahr werden zu lassen.

    Ob gewollt oder nicht, Habecks Wirken deindustrialisiert das Land. Arbeitsplätze gehen bereits jetzt schon verloren und dazu jener Wohlstand, der in siebzig Friedensjahren fleißig aufgebaut wurde:

    - ArcelorMittal ist einer der weltgrößten Stahlhersteller. Das Unternehmen will demnächst zwei Anlagen in Deutschland herunterfahren. Die Produktionskosten sind aufgrund der Strom- und Gaspreise zu hoch.


    - Andere Stahlunternehmen lehnen mittlerweile Aufträge von Zulieferbetrieben aus der Auto-, Maschinenbau- und diversen Konsumgüterbranchen ab. Die Produktion lohne nicht, wäre defizitär,

    - Der Automobilzulieferer Dr. Schneider aus Kronach in Oberfranken stellt Insolvenzantrag, 2.000 Arbeitsplätze sind betroffen.

    - Die Hellma Materials GmbH ist einer der Weltmarktführer bei der Produktion von Ausgangsmaterialien für Halbleiter. Statt am Standort Jena investiert Hellma künftig in Schweden. Dort seien Energielieferungen günstiger und zuverlässiger, so Hellma-Geschäftsführer Thomas Töpfer.

    - „Wir brauchen Gas, damit es weitergeht”, erklärt Carletta Heinz vom Traditionshersteller Heinz-Glas. Und: „Sollten die Preise im nächsten Jahr weiterhin so hoch sein, schaffen wir das nicht mehr.”

    Fazit:

    Knapp 80 Jahre ist es her, dass der damalige US-Finanzminister Henry Morgenthau für Deutschland die Zukunft eines Agrarstaates vorsah. Zumindest was die Deindustrialisierung des Landes betrifft, kommt das Land unter Wirtschaftsminister Robert Habeck auf diesem Weg ein gutes Stück voran.

    Entstanden, damals, in der DDR - und dennoch, diese beiden Stücke sind aktueller denn je:

    Gefährten des Sturmwinds

    Jeden Tag neu, wird der Sturmwind geboren

    Er fliegt um die Welt und er kennt keine Spur

    Und jeden Tag sucht er neue Gefährten

    Er klopft an mein Herz und er sucht eine Tür -

    Er klopft an mein Herz und er sucht eine Tür!

    Einsam und wild war mein Hunger nach Freiheit

    Ich habe geliebt, was der Zufall mir gab

    Ich hab' gesucht, ganz allein, meine Stеrne

    Die Träume vеrflucht und mit keinem geteilt –

    Die Träume verflucht und mit keinem geteilt!

    Auch wenn der Sturm Dein Dach zerbricht

    Und wenn er Dich bis zur Erde biegt

    Steh' wieder auf – biet' ihm die Stirn

    Denn er trägt Dich weit, wenn Du mit ihm fliegst

    Jeden Tag neu, wechseln Lichter und Schatten

    Ich zieh' meine Bahn wie ein Treibholz im Fluss

    Und manche Nacht träume ich von den Fluten

    Ich geh' durch den Sturm und er wartet auf mich

    Denn hundertmal bin ich ihm schon begegnet

    Und jeden Tag neu schau' ich ihm ins Gesicht -

    Und jeden Tag neu schau' ich ihm ins Gesicht!

    Auch wenn der Sturm Dein Dach zerbricht

    Und wenn er Dich bis zur Erde biegt

    Steh' wieder auf – biet' ihm die Stirn

    Denn er trägt Dich weit, wenn Du mit ihm fliegst

    Auch wenn der Sturm Dein Dach zerbricht

    Und wenn er Dich einmal fast besiegt

    Steh´wieder auf, biet` ihm die Stirn

    Denn er trägt Dich weit, wenn Du mit ihm fliegst.

    - - - - - - -

    KARAT - Gefährten des Sturmwinds (1982)

    https://www.youtube.com/watch?v=A4xO2kwQzUM▹

    Das Stück ist eines der beeindruckendsten Lieder von KARAT, mystisch, verspielt, ein sagenhafter Text und mit einer Brachialität, wie man sie nicht erwartet hätte.

    Im Kontext des Antikriegsalbums „Der blaue Planet“ und dem Wissen darum, dass eine explodierte Atombombe eine gewaltige Druckwelle erzeugt, bekommt das Lied aber auch eine weitere Bedeutung. Man muss sich dem Kriegsgeheul entgegen stellen, muss weitermachen. Und nur zu Zeiten des Friedens ist man am Ende wirklich frei!

    (Kleiner Tipp: Mit dem Sturmwind ist die Stasi gemeint!)

    Albatros

    Es gibt einen Vogel

    Den haben Matrosen zum Herrscher gekrönt;

    Er fliegt um die Erde

    Vom Südpol nach Norden. Kein Ziel ist zu weit:

    Der Albatros kennt keine Grenzen

    Er segelt mit Würde

    Durchwandert die Lüfte, als wär er ein Gott;

    Er folgt ihren Schiffen

    Auf Hochsee, durch Klippen, berauschend sein Flug:

    Er sucht ihren Weg durch die See

    Und krachen die Stürme mit rauher Gewalt

    Auf den Ozeanen so unendlich weit

    Dann fliegt er mit Feuer und steigt ungeheuer

    Zur Freiheit der Meere

    Doch wenn er gefangen

    In armdicken Schlingen mit Tücke und List

    Dann brechen die Schwingen;

    Es trauert das Meer, das den Herrscher vermißt:

    Gefangen sein heißt für ihn tot

    Die Sklaven der Erde

    Verhöhnt und geschunden, sie teilten sein Los

    Wenn er lag gefesselt

    Verblutend am Ufer, gebrochen sein Flug:

    Der Albatros war ihr Symbol

    Doch ruft ihn die Weite, die endlose Macht

    Dann stürmt er ins Freie mit maßloser Kraft;

    Er schwingt seine Flügel, sprengt Schlösser und Riegel

    Der Fesseln und Ketten

    Und türmen sich Wände

    Und greifen ihn Zwingen aus Wolken wie Blei;

    Und schlagen ihn Blitze

    Er kämpft mit den Schwingen das Hindernis frei

    Er findet den Weg auch im Orkan

    - - - - - - -

    KARAT - Albatros (1979)

    https://www.youtube.com/watch?v=hqyqlHfrP_s▹

    Politisch aktueller denn je, ein zeitloses Meisterwerk!

    Es ist erstaunlich, dass ein Lied aus dem Osten für Freiheit im Westen kämpfen muss! Das zeigt uns, dass egal wie die Gesellschaftsform sich nennt, immer die Unfreiheit des Volkes zum Disput steht!!

    Für mich ein Hammersong.

    Aber auch erstaunlich, dass beide Lieder damals nicht der DDR-Zensur zum Opfer fielen, man muss nur genau hinhören und jeder weiß, was gemeint ist.

    politikstube.com/petr-bystron-afd-rockt-prag-100-000-menschen-auf-der-strasse/

    Petr Bystron (AfD) rockt Prag! 100.000 Menschen auf der Straße!

    Hier ein kurzes Interview aus Prag mit Petr Bystron bei Auf1:

    https://auf1.tv/nachrichten-au…lobalistischen-regierung/▹

    "... Was Ursula v. d. Leyen sich geleistet hat, auch schon gegenüber Italien, ist eine absolute Unverschämtheit, das ist an Überheblichkeit nicht zu überbieten. Man sieht ja, was die EU macht - sie droht Polen, sie droht Italien, sie hat schon ein Verfahren gegen Ungarn eingeleitet, also es wird total überheblich aus Brüssel. Es wird bestraft, wenn jemand das macht, was sich das Volk im eigenen Land wünscht ..."

    dem US-Finanzdienstleister Goldman Sachs

    Das renommierte US-Unternehmen

    Renommiert? Ist der Laden schon lange nicht mehr, diese Zeiten sind spätestens seit der Lehman-Pleite vorbei. Früher gab es bei GS noch Kunden-Ethik, in gewissem Rahmen auch noch Moral, es wurden nur die besten der besten Uni-Absolventen als Mitarbeiter genommen und Banker konnten sich etwas drauf einbilden, dort zu arbeiten. Tja, lang, lang ist´s her.