Beiträge von Medizin_Engel

    Hallo,


    lt. Studien wirkt Vitamin D3 erst ab 300 ng/ml im Blut toxisch. Wo liegt das Problem mal Calciumwerte, Nierenwerte (Kreatinin) u. Elektrolythaushalt abnehmen zu lassen? So weiß man ob nun ein Schaden durch die Hochdosistherapie entstanden ist oder nicht. Ich finde es nur Kontraproduktiv zum Vitamin D3 noch Calcium zusätzlich zu nehmen, da Vitamin D3 die Calciumsynthese fördert. Eher wäre da Magnesium angebracht. Vitamin K2 soll ja das Calcium verwerten können, insbesondere das MK-7, viele kombinieren es sogar mit MK-4. Wichtig wäre bei einer solchen hohen Dosierung Vit. D3 Therapie - zusätzlich Omega-3 Fettsäuren und L-Arginin (Stickstoffmonoxid "NO") zuzuführen. Habe derzeit einen Vitamin D3 Spiegel von 66 ng/ml, obwohl ich in Sizilien im Urlaub war und danach anschließend Vitamin D3 supplementiert habe.


    Liebe Grüße

    medico

    Ich glaube, Krebs, Autoimmunerkrankungen und auch Infekte kommen in erster Linie von der Sialinsäure Neu5Gc (rotes Fleisch und Milchprodukte).

    Vitaminmangel und Umweltgifte verstärken diese Krankheiten nur, sind aber nicht die Ursache.

    Könntest du da näher darauf eingehen, dass rotes Fleisch und Milch verantwortlich für die genannten Erkrankungen sind? Rotes Fleisch fördert Entzündungen, kann aber auch Cortisol senken, hat wichtige Proteinquellen und Aminosäurenprofil. Milch ist ebenso Ansichtssache.


    Vitamin D3 steuert unsere Zellen, generiert neue und insbesondere gesunde Zellen. Nimm eine Pflanze tue sie in den Keller, sie entartet. Ebenso wichtig ist Omega 3, ein COX 2 Prostaglandin-Hemmer. Mit ausreichender Vitamin D3 Versorgung werden wichtige Antikörper, Zytokine stimuliert. Einfach mal googeln; Antikörper, Zytokine, Immunzellen, T-Zellen (Killerzellen), Mitochondrien.


    Vitamin D3 supplementieren ist keine Pflicht, in der Winter-Prophylaxe aber sinnvoll. Vitamin D3 findet in diversen Erkrankungen - auch aus klinischen Belegen und Studienartikel, positive Anwendungsbereiche. Daher ist Vitamin D3 in jeder Art von Erkrankung, als Basis, unverzichtbar.

    Das liest man, aber wer hat das von wo abgeschrieben und glaubt man das einfach?

    "durchschnittlich" pro Tag müsste man auch dazusagen, weil Vitamin D ja lange im Körper gespeichert wird.

    Kommt drauf an welcher Ester, ob kurz-, mittel-, oder langkettig.


    Ich will damit sagen, man muss nicht alles glauben, was so im Internet verbreitet wird, das ist voll von Werbung und auch Falschinformationen.


    Außerdem steht da auch:

    Ich hab deshalb auch Bedenken, weil Vitamin D eigentlich ein Hormon ist und der Körper die eigene Produktion einstellt, wenn er genug gebildet hat, vielleicht auch, wenn es zugeführt wird. Eventuell verliert er die Funktion Vitamin D3 selber herzustellen?

    Niemand weiß, ob es auch andere Nebenwirkungen gibt, der Hype ist viel zu kurz.

    Dazu gibt es kein Hype. Wenn der Körper auf Grund von Mangel oder einer/mehrer Erkrankung/en Vitamin D3 benötigt, ist es ihm völlig egal in welcher Form er es bekommt. In Westeuropa haben wir absolutes Mangelgebiet und hier scheint die Sonne nie an die 45 Grad um mal richtige Vorteile daraus resultieren zu können.


    Das A u. O ist Vitamin D3 und gesunde Omega 3 Fettsäuren.


    Ich finde Krebs-, Autoimmunerkrankungen, Infekte usw. steigen statt das sie nachlassen. Daher finde ich sollte man zumindest vorbeugen.

    Es gibt Studien.


    Z.B. bei Hashimoto, wurde Vitamin D3 8 Wochen lang hochdosiert therapiert, TPO Wert sinkte.


    Vitamin D3 reguliert den TSH-Regelkreis und kann noch viel mehr.


    Warum Vitamin D3 supplementieren? Wir leben in einem Sonnenmangelgebiet. Gegen Krankheiten, Autoimmunerkrankungen, Tumore usw. müsste der Vitamin D3 Spiegel im Blutserum um die 80 ng/ml - 150 ng/ml liegen.


    Hohe Vitamin D3 Spiegel aktivieren die Lymphozyten T-Zellen auszuschütten, somit können Krankheiten erfasst und zerstört oder reguliert werden. Auch Zytokine werden gebildet. Vitamin D3 kontrolliert das Immunsystem.

    Hallo,


    ich behandel derzeit Hashimoto/SD-UF.


    100.000i.e. Vitamin D3 + 800uq Vitamin K2 + 5000mg L-Tyrosin + 1000mg Magnesium (Abends) in den ersten 4 Tagen, danach weiter mit 10.000i.e. Vitamin D3, 200uq Vitamin K2 und 400mg Magnesium (Abends). Um das fehlende Antikörper (bei Hashimoto) im Serum zu stimulieren, ebenso die Lymphozyten (Immunzellen) und daraus die gebildeten T-Killerzellen. Gibt Studien die belegen, dass Vitamin D3 den TPO-Antikörper Wert inhibiert und den TSH-Regelkreis reguliert. Also ist bei Hashimoto Vitamin D3 das A und O. Durch die Antikörper-Stimulation hemmt es die Entzündung, die Zellen generieren neue gesunde Zellen an der Schilddrüse. Dazu gehört natürlich Q10,

    3-Acetyl-7-Oxo-Dehydroepiandrosteron usw..


    Nach dem Frontload mit Vitamin D3, also ab Tag 5, gibt es zusätzlich hochwertiges Astaxanthin 12mg / OPC 250mg / 3 Kapseln ALL-IN-ONE von PURE (B-Vitamine, Vitamin C und auch Q10 enthalten) / L-Tyrosin 2000mg / Thyreoidinum D6 (5x5 Tabletten für 8 Tage, dann mal weitersehen) / 100mg 3-Acetyl-7-Oxo- Dehydroepiandrosteron, - alles täglich. Vitamin D3, K2 und Magnesium gelten hier als Basis.


    Ich lese hier sehr oft Mitochondrien und L-Carnitin. L-Carnitin blockiert die Aufnahme des FT4 und erhöht TSH. Also Vorsicht!


    BR

    medico

    UF trotz gesunder Schilddrüsen, Erfahrungen?

    Hallo,

    man nimmt den TSH-Blutserumwert ab, dieser ist zu hoch und deutet auf eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) hin. Als zweites untersucht der behandelnde Arzt über ein Screenig (Ultraschall) die Schilddrüse, nun kann man nichts negatives an der Schilddrüse erkennen. So, dann nimmt der Arzt weitere wichtige Blutwerte ab, TSH, FT3, FT4 und Antikörper Anti-Thyreoperoxidase-Antikörper (TPO-AK), Thyreoglobulin-Antikörper (TAK) sowie Mikrosomale Antikörper (MAK). Es liegt kein Hashimoto vor, aber T3 und T4 arbeiten in der Referenz.

    Die meisten Ärzte in Deutschland verschreiben sofort L-Thyroxin ohne die Ursache genau unter die Lupe zu nehmen. Hat jemand von Euch ähnliche oder persönliche Erfahrungen gemacht?

    Ich gehe davon aus das es a) an der falschen Ernährung liegt b) zu viel Gifte in der Schilddrüse gespeichert wird (Fluorid, Aspartam usw.) c) ein Vitaminmangel vorliegt (Vitamin B3, B6, B12, Eisen etc.) und d) eventuell zu wenig Dopamin im Serum liegt, unzureichend Dopamin erhöht die TSH-Ausschüttung e) Überschüssige Cortisolproduktion (Stressbedingt) die Schilddrüsenproduktion hemmt

    So mal meine These. Was könnt Ihr Experten dazu schreiben?

    BR
    medico

    Hallo schönen Abend an alle,


    İch hâtte gerne mehr İnfo über diese Tumorart.

    Grüß dich,


    auf Grund einer sinnfreien Diskussion auf dem Board wurde ich mit dem Nicknamen; "medico" - gebannt.


    So nun finde ich zufällig über die Sufu des Google - deinen Beitrag.


    An eurer Stelle würde ich nach der operativen Entfernung des großen Desmoid-Tumor, die Abteilung; Radioonkologie/Strahlentherapie in Heidelberg alamieren bzw. einen vor Ort. Denn nach einer operativen Intervention wird ein Desmoid-Tumor erst Recht aggressiv und expandiert! Im schlimmsten Fall könnte er sogar bösartig/malign werden und zu einem Sarkom umwandeln, dann streut er. Eine Strahlentherapie kann eine Rezidivgefahr unterbinden! Wohl ambesten in einer Kombination mit der sog. Antihormontherapie; Tamoxifen (120-200mg/Tag nach Studienlage).


    Hallo,

    durch Zufall bin ich auf dieses Thema in diesem Forum gestossen.

    Hallo,


    viele sind der Ansicht, dass man nicht konkret einen Desmoid-Tumor behandeln kann und es doch nur Fallstudien-/berichte gibt. Teilweise richtig, nur die wenigsten wissen wie ein Medikament über welche Prozesse wirkt. Oft wird, egal ob FAP-/ oder Schwangerschaftsassoziiert bzw. Östrogenartiger Desmoid-Tumor, mit einem SERM wie Tamoxifen (High-Dosis) behandelt. Rein theoretisch, aber auch in der Praxis müsste das klappen. Tamoxifen wird als Antiöstrogen repräsentiert, es reduziert den Östrogenspiegel aber nicht im Blutserum. Tamoxifen bindet an die Östrogenrezeptoren (Andockstellen) des Tumors, so dass die Östrogenbildung aus der Tumorzelle blockiert wird. Ist der Desmoid-Tumor aber lt. Pathologie-Befund nicht oder nur gering Östrogenbedingt, findet Tamoxifen trotzdem potente Anwendung in Bezug auf eine Therapie gegen Desmoid-Tumore. Denn nur die wenigsten wissen, umso höher Tamoxifen dosiert wird, desto mehr unterdrückt es die Wachstumshormone IGF-1 und Somatropin (=HGH, GH, STH). IGF-1 auch gerne als Wachstumshormonfaktor oder Tumorwachstumshormon betitelt. Hier eine Studie, in der bereits mit nur 20mg/Tag Tamoxifen - die zwei genannten Wachstumshormone schon nach 3 Monaten im Blutserum abnahmen; https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11299809/


    Gerne verordnen die Ärzte ein Entzündungshemmendes Medikament dazu - (ähnlich die eines Diclofenac, Ibuprofen) namentlich; "Celebrex", mit der Eigenschaft zu einen COX-2-Hemmer zu konvertieren. Uns hat es auch anhand der MRT-Bilder nichts gebracht. Wir haben dann eine Zeitlang auf Aspirin gewechselt und es auf Grund des Blutungsrisiko abgesetzt. Seither therapieren wir fix mit MPA / Tamoxifen / Vitamin D3 / Vitamin K2 / Magnesium. Alles andere aus der Alternativmedizin ist bei der Desmoidtumorprävention, Hokus-Pokus. Zum Desmoid-Tumor und Vitamin D3 gibt es auch eine positive Fallstudie; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5348337/


    Wir konnten mit Vitamin D3 zumindest ein Verlangsamen Tumorwachstum verbuchen. Vitamin D3 ist sehr effektiv gegen allerlei Erkrankungen, von Stoffwechsel - bis chronischen - bis Autoimmunerkrankungen, wie auch in der Krebsprävention od. Vorbeugung, nur reicht es alleine nicht aus (siehe Uniklinik Erlangen, Vitamin D3 / Krebstherapie). Ich persönlich finde aber immer, dass Vitamin D3 als Basis dazugehört. Es aktiviert Antikörper, wirkt Entzündungshemmend, Immunstärkend und generiert neue gesunde Zellen (Zellsteuerung). Bei passendem D3-Plasmaspiegel kann es sogar den Tumor angreifen und bekämpfen.


    Auch hatten wir am Anfang der Tamoxifen-Therapie das Schlafhormon; "Melatonin" mit an Board, da es nach einer Mailänder-Studie zusammen mit Tamoxifen synergistisch wirken soll. In der Studie wurde der Wachstumshormonfaktor IGF-1 immens unterdrückt in KOMBINATION: Tamoxifen u. Melatonin. Andere Seiten spucken aus, dass Melatonin das epidermale Wachstumsfaktor (-Rezeptoren) unterdrückt und auch Östrogene bei der Frau hemmen soll, beim Mann allerdings reduziert es die Testosteronrezeptoren. Hier steht auch etwas zur Einflussgröße des Melatonin;

    https://www.krebsinformationsd…rebs-tamoxifen-abends.php


    Allerdings haben wir das Melatonin auf Grund der unzureichenden Forschung abgesetzt und entsorgt! Da es auf Grund der Tryptophanverstoffwechslung, ein Gegenspieler des Noradrenalin und Dopamin ist. Ich finde es kann gefährlich werden - wichtige Botenstoffe (Energielieferanten) auszuschalten. Erstens ist es nicht Nebenwirkungsarm (Lethargie den ganzen Tag über) und zweitens bilden Parkinsonkranke zu wenig Dopamin aus der Gehirnzelle. Meineserachtens eine gefährliche Eigentherapie! Alles was man bei Desmoidtumore nicht kennt, kann gefährlich werden oder kontraproduktiv enden.


    Möglichkeiten gibt es nach wie vor möchte ich nur mal erwähnen. Bei Tamoxifen in einer DT-Behandlung liegt die Heilungschance von 100 bei 50. Die Wirkung des Tamoxifen entfaltet sich erst so richtig nach 3 Monaten und ist für ein Langzeittherapeutikum gedacht. Wir werden uns bald bei der Radioonkologie u. Strahlentherapie in Heidelberg vorstellen, dort haben sie die modernsten Geräte weltweit die sehr speziell ausfallen. Ebenso warten wir auf eine Antwort der Universitätsklinik in Bonn, die mit einer ganz speziellen Maschine mittels Ultraschall behandeln, nennt sich; HIFU-Therapie.


    Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen. Vorab müsst ihr aber alles mit euren Therapeuten besprechen. Für meinen Beitrag gibt es keine Gewähr und weiche jegliche Haftung (Gratwanderung) aus. Dieses Wissen basiert lediglich aus Leseberichte, Foren, Erfahrungen, Studien, Fallberichte usw. etc. pp.


    MfG

    medico