Aderlässe dienten schon immer der Entgiftung. Zum Beispiel, um überschüssiges, giftig wirkendes Eisen bei der angeborenen Eisenspeicher-Krankheit auszuleiten.
Wichtig ist auch die Blutverdünnung: Die beim Aderlass entnommene Blutflüssigkeit ist schon nach wenigen Stunden wieder ersetzt (durch Körperwasser, das aus dem Gewebe in die Adern strömt).
Bis die Blutzellen vom Knochenmark ersetzt sind, dauert es aber einige Tage. Folgen: Bei gleicher Menge enthält Blut jetzt weniger Zellen (=dünnflüssiger), kann besser fließen und Organe wieder richtig durchbluten. Jeder Aderlass regt die Blutzell-Neubildung an. Über Signalstoffe stimuliert dies auch die Heilungsbereitschaft (Regeneration) im übrigen Körper (gut z.B. nach langer Krankheit oder Verletzungen). Ein Blutverlust ist für den Körper wie ein „Schreck“.
Sofort versucht er, den Blutverlust zu stoppen (z.B. bei einer Verletzung), die wichtigsten Organe weiter zu durchbluten (vor allem das Gehirn) und verlorenes Blut wieder aufzufüllen.
Dabei werden viele Organe aktiviert, die nötigen Befehle über Nerven und Signalstoffe vermittelt.
Diese „Aufregung“ auf den „Schreck“ wirkt belebend auf den ganzen Körper (=Lebenskraft anregend).
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regnerische Grüße