Beiträge von René Gräber

    Da gibt es Leute, die behaupten, dass man eine Erkältung gleich zweimal bekommen kann. In der vergangenen Grippe-Saison 2017 / 2018 war es besonders heftig. Zeitweise konnten einige Betriebe nur noch mit "Notbesetzungen" arbeiten, weil ein großer Teil der Belegschaft darniederlag.

    Erkältungen kann man rasch nacheinander bekommen - das ist klar. Aber gleichzeitig? Das hört sich mehr nach einer Räuberpistole an als nach „evidenzbasierter Realität“. Aber dennoch scheint es dieses Phänomen in der Realität zu geben.

    In der Medizin gibt es das Phänomen der „Koinfektion“. Darunter versteht man eine zweifache (oder mehrfache) Infektion, die von (zwei) verschiedenen infektiösen Keimen gleichzeitig verursacht wird. Bei einer Erkältung handelt es sich um die gleichzeitige Infektion mit verschiedenen Viren, die diese Koinfektion verursachen.

    Bei diesem Phänomen muss es sich nicht notwendigerweise um nur zwei Keime handeln. Vielmehr gibt es Grund zu der Annahme, dass bei einer schweren Erkältung mehr als nur ein Virus und auch mehr als nur zwei verschiedene Viren an der Infektion beteiligt sind. Denn es gibt mehr als 100 verschiedene Viren, die eine Erkältung provozieren können.

    Zwar gibt es das Phänomen der „Kreuzimmunität“. Darunter versteht man einen Immunschutz nach durchgestandener Infektion gegen einen Erreger, der sich auch auf andere Erreger ausweitet, obwohl diese an der Infektion nicht beteiligt waren. Für viele Virus-Erreger jedoch ist der Aufbau einer Kreuzimmunität die Ausnahme, so dass eine geschwächte Immunlage diese Koinfektionen begünstigen kann.

    Genauere Daten und Untersuchungen zu Koinfektionen kommen von Studien mit relativ gefährlichen viralen Erregern, wie zum Beispiel Hepatitis und HIV. Diese Arbeiten zeigten allerdings widersprüchliche Ergebnisse. Denn Koinfektionen können den Verlauf einer Infektion verschlechtern (was der allgemeinen Erwartung entspricht), aber auch verbessern oder überhaupt nicht beeinflussen (was auf den ersten Blick unverständlich erscheint). Wie und warum dies so geschieht, das hängt von der Art der beteiligten Viren ab.

    Ein Beispiel für eine günstig verlaufende Koinfektion und für eine sehr ungünstig verlaufende Koinfektion: Bei einer HIV-Infektion bewirkt eine Koinfektion mit den beiden Haupttypen HIV-1 und HIV-2 eine signifikante Verlangsamung des Krankheitsverlaufs. Eine Koinfektion von HIV und Hepatitis C Viren dagegen beschleunigt und verschlechtert den Krankheitsverlauf.

    Bei einem Befall mit Influenza-Viren kommt es zu einer Infektion der Atemwege, deren Symptomatik ähnlich verläuft wie bei einer gewöhnlichen Erkältung. Hier ist eine Koinfektion mit Influenza-A und -B, die beiden Hauptvertreter der Grippeviren, relativ selten. In weniger als zwei Prozent der Fälle gibt es eine solche Koinfektion, die aber auf den Krankheitsverlauf so gut wie keinen Einfluss zu haben scheint.

    Das Studium von Koinfektionen bei Erkältungen ist keine einfache Angelegenheit, da hier eine große Zahl von Viren infrage kommt, die eine Erkältung provozieren können. In den letzten Jahren jedoch haben Fortschritte in der Molekulargenetik es den Wissenschaftlern ermöglicht, mehr über Rhinoviren zu erfahren. Diese Viren sind hauptverantwortlich für Schnupfen und Erkältungen.

    Im Jahr 2009 konnten Wissenschaftler die Sequenzierung des gesamten genetischen Materials von 99 bekannten Stämmen von Rhinoviren abschließen. Dabei fanden sie heraus, dass Koinfektionen mit mehreren Stämmen von verschiedenen Rhinoviren bei Erkältungen und Schnupfen eher die Regel als die Ausnahme zu sein scheinen. Sie fanden dabei auch heraus, dass diese Koinfektionen für die beteiligten Viren die Wahrscheinlichkeit erhöhten, zu mutieren und neue Stämme zu bilden.

    Es gibt inzwischen eine Reihe von diagnostischen Verfahren, die auf Erkältungsviren testen können und kommerziell verfügbar sind. Im Jahr 2013 wurden diese Tests von Ärzten benutzt, um 225 Kinder in einem Kindergarten zu untersuchen.

    Rund die Hälfte aller Kinder wiesen mehr als nur einem Virus auf als sie erkranken. Die andere Hälfte zeigte nur einen Virus als Verursacher der Erkältung. Aber Kinder mit mehreren Koinfektionen waren vom Krankheitsbild her gesehen nicht kränker als Kinder, die nur mit einem Virus infiziert waren. Der einzige Unterschied war, dass die Kinder mit Koinfektionen etwas länger krank blieben als die Kinder mit nur einem Virus als Auslöser.

    Es gibt inzwischen weitere Arbeiten zu diesem Thema, wie zum Beispiel eine Arbeit (Metaanalyse) aus dem Jahr 2016, die diese Beobachtungen aus dem Jahr 2013 bestätigt haben.

    Fazit

    Man kann nicht nur zwei Erkältungen auf einmal bekommen, sondern es scheint die Regel zu sein, dass eine Erkältung als Koinfektion abläuft. Aber es scheint auch die Regel zu sein, dass eine Koinfektion nicht notwendigerweise doppelt oder mehrfach so schlimm verläuft wie eine einfache Infektion mit nur einem Stamm. Der einzige Unterschied, der sich hier möglicherweise bemerkbar macht, ist, dass man bei einer Koinfektion etwas länger „zu leiden hat“ als dies bei einer einfachen Infektion der Fall ist.

    Auf verschiedenen Webseiten wird behauptet, dass das Kochen von bereits gekochtem Wasser zu Gesundheitsschäden führen kann.

    Als Begründung hierfür wird angegeben, dass das wiederholte Kochen die Entwicklung von einigen Substanzen fördert, „die gefährlich für unsere Gesundheit sind - Nitrate, Arsen und Fluorid“.

    Weiter erfahren wir, was Nitrate und mehrmals gekochtes Wasser mit unserem Organismus anstellen kann. Leukämien, Nierensteine, Gallensteine etc. sollen angeblich durch das wiederholte Kochen von Wasser provoziert werden.

    Also scheint es sich angeblich nicht zu lohnen, mit Wasser sparsam umzugehen, zumindest nicht aus Sicht der Gesundheit. Gesund dagegen soll angeblich sein, einmal gekochtes Wasser zu verwenden. Und sparsam soll sein, nur die Menge Wasser zu erhitzen, die auch wirklich benötigt wird.

    Meine Einschätzung hierzu:

    Viele der Schreiber solcher Beiträge versäumen es, Quellen anzugeben, die belegen, dass das zweite Erhitzen von bereits gekochten Wasser zur Bildung von Arsen, Nitraten und Fluoriden führt. Wenn dies der Fall ist, warum führt einmaliges Erhitzen dann nicht zur Bildung dieser Substanzen?

    Außerdem ist es fragwürdig, wie so ein Erhitzen überhaupt dazu in der Lage sein soll, ein Metall (Halbmetall genauer gesagt) wie Arsen zu bilden. Dazu müsste schon eine Kernfusion oder Kernspaltung her, um dieses Element entstehen zu lassen. Auch Fluoride und Nitrate sind nicht Produkte wiederholter Erwärmung. Vielmehr sind diese Schadstoffe bereits im Wasser, und zwar im ungekochten Zustand. Durch mehrfaches Kochen jedoch verdampft reines Wasser und konzentriert somit die Schadstoffe im verbleibenden heißen Wasser, was eine höhere Belastung mit sich bringen kann. Und mehrfaches Kochen des gleichen Wassers erhöht dann auch die Konzentration der unerwünschten Inhaltsstoffe.

    Damit ist also nicht das mehrfache Kochen der Übeltäter, sondern dass bereits verunreinigte Wasser, welches man aus dem Wasserhahn oder der Wasserflasche entnimmt.

    Denn mehrfaches „Kochen“ von Wasser ist Teil des Wasserzyklus, dem unser Wasser unterworfen ist. Wasser wird „gekocht“, wenn es durch die Sonneneinstrahlung im Meer erhitzt wird und als Wasserdampf aufsteigt und dann als Regenwolken und Niederschlag wieder den Weg zurück auf die Erde findet. Beim Kochen beziehungsweise Kondensieren handelt es sich lediglich um physikalische Vorgänge, bei denen das Wasser seinen Aggregatzustand verändert, nämlich von flüssig zu gasförmig und wieder zurück. Chemische Veränderungen sind damit nicht verbunden.

    Um die Konzentrierung von Schadstoffen im Trinkwasser durch mehrfaches Kochen zu vermeiden, gilt das nicht das Kochen zu vermeiden, sondern die Schadstoffe. Hier besteht die Möglichkeit, entsprechend behandeltes Wasser mit einem TDS (totale gelöste Feststoffe im Wasser) von weniger als 5 ppm zu kaufen. Ein solches Wasser, auch als Osmose-Wasser bekannt, hat einen Reinheitsgrad, der dem von Regenwasser gleichkommt. Dieses Wasser lässt sich mehrmals kochen, ohne dass hier signifikante Veränderungen bei der Konzentration der gelösten Feststoffe zu befürchten ist.

    Das dachte ich mir fast. Die Dinger sind einfach zu ungenau.

    In diesem Zusammenhang darf ich auch mal an die "Diagnosen" der klassischen Medizin erinnern: viele davon stimmen einfach nicht oder sind nicht genau.

    Dramen spielen sich im Bereich der Mammografie ab, bei Allergien und ebenso bei Diagnosen auf Bildern (Röntgen usw.). Beiträge dazu hatte ich auch schon hinreichend veröffentlicht, u.a. auch hier:

    https://www.yamedo.de/blog/imm…alsche-diagnosen-2012-2/▪

    Ich will es mal so sagen: Es würde eine "Verdachtsdiagnose" stützen - aber nicht zwangsläufig beweisen.

    Für mich fast immer entscheidend:

    1. kommt der Patient damit zurecht?
    2. hilft es dem Patienten?
    3. schadet es dem Patienten in irgendeiner Weise? (Nebenwirkungen)

    Und bei MSM und OPC würde ich meinen: wenn es hilft - weiter so.

    Mein erster Rat: Niemals aufgeben!

    Fibromyalgie ist heilbar!

    Ich würde hier erst einmal auf meinen Grundsatzbeitrag zum Thema verweisen wollen:

    : https://www.naturheilt.com/muskelrheuma/

    Wichtig sind aus meiner Sicht viele Dinge:

    Ernährung, Bewegung, Vitalstoffe, Heilpflanzen, Säure-Basen-Haushalt.

    Es stellt sich natürlich sofort die Frage:

    Welche Bewegung?

    Welche Heilpflanzen?

    Welche Ernährung? (hier würde ich unbedingt auf das Fastenˍ verweisen wollen!)

    usw.

    Dies würde ich aber gerne im weiteren Verlauf hier diskutieren.

    Zur Homöopathie: die klassische Homöopathie ist nicht einfach bei der Fibromyalgie. Ich weiche da gerne auf die Komplexmittel-Homöopathie▪ aus.

    Zur Akupunktur: Auch die sehe ich als Unterstützung hilfreich an, ist aber bei vielen Patienten kein "Bringer".

    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    passend zu meinem letzten Newsletter zum Thema Brot und Getreideˍ, möchte ich ihnen hier die Antwort eines Lesers nicht vorenthalten:

    Guten Tag Herr Graeber,

    danke für Ihre Newsletter und interessante Infos.

    Leider ist das Thema Weizen- und Glutenunverträglichkeit bei unseren Kunden ein verbreitetes Thema.

    Dabei wird gerne den glutenhaltigen Getreide die Schuld gegeben, aber eben nicht den Essgewohnheiten.

    Es ist heute in Mode gekommen, nur frische Brote und Backwaren zu konsumieren. Wodurch bei einer Mahlzeit zu grosse Mengen von diesem weichen Brot verschlungen und auch entsprechend schlecht gekaut und eingespeichelt wird.

    Hinzu kommt wie im Artikel erwähnt, auch die Art der Herstellung. Dabei folgen die Bäckereien den Kundenwünschen und müssen auch dem Preisdruck gerecht werden.

    Durch die massive Verteuerung der Nachtarbeit und Druck auf die Preise, wurden traditionelle Triebführung mit Sauerteig und langer Gärung durch Express-Methoden und Tagesproduktion ersetzt.

    Damit aber die Brote trotzdem noch nach Brot schmecken und gut aufgehen, werden Backhilfsmittel hinzu gegeben.

    Das diese Backhilfsmittel die Zusammensetzung der Darmflora und Verdauung stören können, wurde lange Zeit zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

    Die traditionelle Triebführung mit Sauerteig und langer Gärung bereitet das Getreide für die Verdauung vor und es geschieht dabei schon ein enzymatischer Abbau des Klebers.

    Dieses Brot sollte nach dem Backen Minimum einen Tag und mehr vor dem Verzehr ruhen.

    Dadurch wird pro Mahlzeit viel weniger eingenommen und dies muss es erst richtig gekaut und eingespeichelt werden. Die Enyzme im Speichel bereiten den Kleber optimal für die Verdauung vor und helfen diesen abzubauen und umzuwandeln, damit dem Körper jene Eiweisse wieder zur Verfügung stehen können.

    Der Hype wegen Glutenunverträglichkeit ist Hausgemacht und ein Ausweichen auf Glutenfrei-Produkte ist längerfristig keine Lösung.

    Die meisten Glutenfrei-Produkte beinhalten einen hohen Anteil an reiner Stärke aus Mais, Reis oder Weizen, welches für den Blutzuckerspiegel und Insulinausschüttung nicht gerade ideal ist.

    Glücklicherweise gibt nun wieder vermehrt Bäckereibetriebe, neben denen die noch bestanden haben, die diesen Trend erkannt haben und ihre Produktion wieder auf traditionelle Produktion umstellen.

    Parallel sind auch immer mehr Kunden bereit, für ein gutes handwerklich und dadurch auch gesundes Lebensmittel etwas mehr auszugeben.

    Ich kann den Ausführungen des Lesers nur zustimmen und würde hier gerne auch weitere Meinungen und Erfahrungen hören :)

    Zur Sache mit der Glutenintoleranz hatte ich ja auch schon hier berichtet: https://www.naturheilt.com/glutenintoleranz/

    Ich würde es sehr begrüßen, wenn alle Kunden mehr Wert auf traditionell hergestelltes Brot legen würde.

    Denn: wie Sie schon richtig bemerken, senkt eine längere Teigführung die Gluten-Konzentration. Auch der Gehalt an den sogenannten “FODMAPs“ sinkt deutlich.

    Im Weizenteig sind schon nach 4 Stunden 90 % dieser “Fermentierbaren Oligo-, Di-, Monosaccaride und Polyole“ verschwunden.

    Die Hefe hat dann die größte Menge der Zucker und Zuckeralkohole verdaut. Nach nur einer Stunde Gehzeit, wie es in industriellen Bäckereien üblich sein mag, steigt der Gehalt der FODMAPs sogar noch an! FODMAPs entpuppen sich zunehmend als zusätzlicher Auslöser für entzündliche Darmerkrankungen.

    MSM und OPC sind nicht meine Mittel der ersten Wahl bei einer Allergie.

    MSM hat allerdings eine Indikation bei Allergie, wie ich einem meiner Grundsatzbeiträge auch zeige:

    : https://www.gesund-heilfasten.de/msm-methylsulfonylmethan/

    Bei OPC sieht es ähnlich aus.

    Ansonsten würde ich erst einmal auf meinen Grundsatzbeitrag zum Thema Allergie verweisen wollen:

    : https://www.naturheilt.com/allergie-naturheilkunde/

    Dort gehe ich auch kurz auf das ein, was Avalonis ansprach: die emotionale Ebene (siehe im Beitrag: Sprache der Symptome),

    Das ist allerdings nicht das was Patienten erst einmal hören wollen. Es muss auch gar nicht sein. Aber es kann natürlich eine bedeutende Komponente sein.

    Hallo Kairos,

    hier ein paar Gedanken von mir dazu:

    a) es ist gar nicht so selten, dass wenn eine Infektion "rumgeht", man während des Fastens keine Symptome hat, diese aber nach der Kur auftreten. Für manche Paradox, aber ich habe das schön öfter erlebt.

    b) Die ph-Werte lesen sich "normal". Wenn wir es mit einer Darminfektion zu tun haben, dann ist das Absinken des ph in gewisser Weise normal. Mich würde da eher interessieren wie es dir geht - das ist das Entscheidende. Ernährung hört sich ordentlich an, insofern würde ich derzeit keinen Grund zur Sorge sehen.

    Hallo Manfred,

    da müsste ich selbst mal in der Literatur nachschauen. Ich sehe nur selten mal 24 Stunden EKG´s.

    Aber aus der Hüfte heraus finde ich die Schwankung schon sehr stark - aber nicht bedenklich, denn im unteren Bereich 44 ist schon sehr entspannt und für "Hobbysportler", die Ausdauertraining betreiben "normal".

    Ich würde mir als erstes mal das Gerät anschauen ob das "richtig gemessen" hat.

    Erst wenn ich mir da sicher bin, würde ich das Thema weiter verfolgen.

    Noch was zur Herzratenvariabilität: Das ist nicht das was Manfred (kokosfan) beschreibt. Die HRV spielt sich zwischen zwei Herzschlägen ab, bzw. mehrerer Schläge.

    Aus Erfahrung kann ich aber fast sagen, dass man sich die HRV-Geräte sparen kann, denn der Ruhepuls ist ein ziemlich verlässliches "Instrument", das man nicht nur Morgens, sondern auch tagsüber nutzen kann. Es erfordert allerdings ein gewisses "Körpergefühl".

    Wir verlassen uns m.E. heute zu sehr auf Apps und sonstige Messinstrumente. Da sind für viele Menschen die "alten Sachen" nicht hip genug.

    Hallo Karl,

    leider sehe ich deine Frage erst jetzt und ebenso, dass hier noch niemand geantwortet hat.

    Also: Über den Ruhepuls und wie man den messen kann habe ich hier kurz etwas verfasst:

    : https://www.der-fitnessberater.de/herz-kreislauf…uhepuls-messen/

    Allgemein kann man sagen:

    Wenn der Körper morgens nach dem Aufwachen einen erhöhten Puls zeigt (höher als sonst), dann ist dieser "beschäftigt". An diesen Tagen sollte man es dann z.B. mit dem Training ruhiger angehen, bzw. auf ein "Erholungstraining" umsteigen.

    Eine andere Sache, die damit zusammenhängt und etwas aussagekräftiger ist, ist die Herzratenvariabilität, Herzfrequenzvariabilität, die etwas über den "Stresslevel" aussagt. Dazu gibt es verschiedene Geräte, die die aufzeichnen können, die im Prinzip alle wie ein EKG arbeiten, nur mit weniger viel "Aufwand", sprich: weniger Ableitungen (wenige Elektroden).

    Nun ja, deine Tochter hat ja schon die "passende Antwort" gegeben. Das würde ich als "normale Antwort" für eine 16-jährige ansehen. Klar: die Ernährung ist grundsätzlich ein Problem, vor allem das Übergewicht. Aber es ist so, dass unsere Kinder irgendwann eigenverantwortlich handeln müssen. Wichtig ist es aus meiner Sicht, den Kontakt nicht zu verlieren und im Fall der Fälle dennoch deutliche "Ansagen" zu machen, zu denen wir als Eltern verpflichtet sind.

    Hi,

    versuch es bitte noch einmal.

    Vielleicht mit einem anderen Browser...

    Ich habe festgestellt, dass der Internet Explorer immer mehr "schlapp" macht und einige Sachen nicht berabeitet werden können.

    Chrome und Firefox sollten besser sein.

    Wenn das auch nicht das Problem löst muss ich das mal weitergeben.

    Zur Not kann ich auch versuchen was zu editieren, dann bitte eine PN.

    Das neue Forum ist da.

    Naja, ich fand den alten Stil irgendwie "gefälliger" -- mehr so wie ein Forum wie man es von vor 10 Jahren kannte.

    Aber es lief nicht mehr so stabil wie es das sollte.

    Das Impressum muss noch eingepflegt werden - da ist noch ein Bug.

    Und die Headgrafik muss neu erstellt werden.

    Zudem versuche ich das Forum noch dem "alten grün" anzupassen.

    Wenn ihr Fehler findet oder Anregungen habt: Bitte hier posten!

    Liebe Forum Leserinnen, Leser, Nutzerinnen und Nutzer,

    am Donnerstag den 12.4.2018 wird das Yamedo Forum "erneuert". Das Upgrade wird vor allem notwendig, weil ich in den letzten Wochen technische Probleme hatte, die nur aufwändig zu beseitigen waren. Zudem soll die neueste Version auch sicherer sein, was bzgl. der allgegenwärtigen Hacker-Angiffe auch ein Vorteil ist.

    Ich denke, dass wir Donnerstag-Nachmittag wieder online sein werden und hoffe, dass alles zur Zufriedenheit läuft!

    Bis dann,

    Euer

    René Gräber

    Ja, da ist guter Rat teuer. Ich habe selbst drei Kinder und da macht man sich halt Sorgen.

    16 ist in gewisser Weise auch ein schwieriges Alter. Da muss man als "Eltern" lernen in gewisser Weise loszulassen, muss aber dennoch darauf achten "einzugreifen", wenn etwas droht aus dem Ruder zu laufen.

    Jetzt erst mal zu den "medizinischen" Sachen:

    Die Sache mit dem Autismus würde ich streichen, denn deine Tochter ist diesbzgl. mit sehr Wahrscheinlichkeit raus. Vermutlich hattest Du das hier von mir gelesen: https://naturheilt.com/blog/autismus-…darmflora-2012/

    MMS: wird ja zur Zeit für und gegen alles angepriesen. Ich rate da zu starker Vorsicht! Ich habe dazu bereits einen Beitrag veröffentlicht:

    : https://www.gesund-heilfasten.de/mms-chlordioxid/

    Und auch hier im Forum haben wir einige Beiträge dazu: MMS▪

    Allerdings in Bezug auf das von dir beschriebene Problem, kann ich nur dringend abraten damit zu experimentieren.

    Was könnte stattdessen ratsam sein?

    Nun, als Vater würde mich natürlich interessieren: Wer ist der Junge? Hat der sich schon mal bei euch vorgestellt? Esst doch mal bei Euch zu Hause. Das ist alles leichter geschrieben als getan. Aber: Irgendwann muss eure Tochter alleine klarkommen - und dazu gehört auch das Thema Ernährung...

    Ich habe einige Jahre sowohl die "große", als auch die "kleine" Neuraltherapie (Quaddeln, Narben unterspritzen, usw.) genutzt. Diese ist in bestimmten Fällen sehr hilfreich, vor allem wenn es um Störfelder geht.

    Ich hatte dazu auch mal eine Art Grundsatzbeitrag verfasst:

    https://www.yamedo.de/neuraltherapie/▪

    Spezieller zum Bereich der Schmerztherapie habe ich hier geschrieben:

    : https://www.naturheilt.com/neuraltherapie/

    Heute verwende ich nur noch sehr selten Spritzen, denn meist lassen sich Methoden finden, die weniger invasiv für den Patienten finden. Und das erste Prinzip der Medizin lautet immer noch, dem Patienten nicht noch mehr zu Schaden...

    Der Vollständigkeit halber verlinke ich mal hier noch eine Frage zur Neutraltherapie, bei der es um eine vermutliche Erstverschlimmerung nach Neuraltherapie geht:
    https://www.symptome.ch/threads/schmer…ltherapie.6573/