Beiträge von René Gräber

    Kein Sonnenbrand mehr durch Astaxanthin

    Eine Leserin schrieb mir heute und berichtete, dass Sie seit der Einnahme von Astaxanthin keinen Sonnenbrand mehr habe:

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    ich habe gerade Ihre Vit D Report gelesen. Danke für die Infos.
    Ich möchte noch etwas zu den Carotinoiden sagen: ich bi hellhäutig und blauäugig und habe mein fast ganzes Leben (werde heuer 60) schwere Probleme it Aufenthalt an der Sonne gehabt. Als Kind: Haut rot, weh, jucken, Abschälen der Haut, rot.
    Vor zwei Jahren bin ich über Internetshopping auf die Produkte von Bärbel Drexel gekommen. Da war die Rede von Astaxanthin, wie überall dokumentiert, vor allem für Verringerung der Müdigkeit und Leistungssteigerung.
    Nun, ich nehme jeden Tag eine Astaxanthin Kapsel [...] und was soll ich sagen, kein Problem an der Sonne (ohne Eincremen, das ich hasse) und meine Kurz- und Weitsichtigkeit wurden nachweislich besser. Freitag hatte ich den Härtefall (in Wien), habe ab 12.20 Golf gespielt, blauer Himmel, mehr als 30 Grad, und ein unglaublich starker heißer Wind. Hatte nach 4,5 Stunden (ohne eincremen, Hut tragen war wegen Sturm nicht möglich, daher nur Stirnschild) nur eine ganz leichte Rötung am unteren Ende der Sonnenbrillen, die schnell verging. Sonst nichts!!! Keine Rötungen, keine sensible Haut beim Angreifen. Das wäre vor der Zeit mit Astaxanthin ganz unmöglich gewesen. Habe übrigens an dem Abend noch ein Astaxanthin genommen.
    Allerdings hatte ich z.B. die sonst überall berichtete Energieerhöhung und Steigerung der Leistungsfähigkeit leider nicht. Nach dem Motto: „Frau kann nicht alles haben“. ;-))) Habe übrigens zwei hellhäutigen Freundinnen und einer rothaarigen Freundin Astaxanthin empfohlen und alle berichten ähnlich wie oben.

    Meine Antwort:
    Das größte Problem der Patienten die sehr schnell Sonnenbrand bekommen ist, dass diese über viel zu wenige Antioxidantien verfügen um die Bildung der Radikale (die durch die Strahlung der Sonne zwangsläufig entstehen) abzufangen. Und genau da setzt das Astaxanthin an. Ich hatte im Beitrag:

    : https://www.vitalstoffmedizin.com/astaxanthin/ dazu berichtet und auch einige Studien dazu beschrieben.

    Es gibt einige wenige Literatur. Leider gibt es zahlreiche "Meinungen" und unterschiedliche Interpretationen der Befunde.

    Im Internet findet man sehr brauchbare Beiträge von Dr. Enby, u.a.:

    : https://web.archive.org/web/2010081123…bendem-blut.pdf

    oder

    : https://web.archive.org/web/2010081106…-erkrankten.htm

    Ein derzeit gutes "Grundlagenbuch" wäre das von Andreas Gerzen: Therapiehandbuch Dunkelfeld-Blutdiagnostik. Der macht das sehr vernünftig. Aber: Wenn Sie mehr Informationen in der Ableitung zur Therapie der Sanum-Therapie suchen, brauchen Sie weitere Bücher. Da geht Herr Gerzen nicht so sehr drauf ein.

    Ein weiteres gutes Buch kam 2016 vom Kollegen Günter Weigel auf den Markt, der m.E. auch eine sehr seriöse herangehensweise an das Thema hat.

    Ich schreibe deshalb "seriös", weil ich es immer wieder erlebe, was das für "angebliche" Phänomene im Dunkelfeld abgeleitet werden. Da werden dem Blutstropfen bestimmte Organzuordnungen zugeschrieben, frei nach dem Motto: oben ist der Kopf, unten die Beine. Das sind m.E. Dinge, die weder mit Prof. Enderlein etwas zu tun haben, noch mit der klassischen Hämatologie.
    Aber vielleicht bin ich noch nicht "gebildet" genug um das sehen zu können, was die Kolleginnen da so alles interpretieren.

    Auch die Sache mit den Farben: Meine Güte! Das hat in erster Linie auch etwas mit der verwendeten Technik zu tun: Lichtquelle, Diffusor usw. Das ist klassische Physik. Bei einem Mikroskop kann da ein Phänomen grünlich erscheinen, bei einem anderen eher gelblich.

    Zum Abschluss noch meine Beiträge zum Thema wo ich kurz auf die Thematik eingehe:

    Sanum-Therapie: https://www.naturheilt.com/sanum/

    Zur Dunkelfeldmikroskopie: https://www.yamedo.de/dunkelfeldmikroskopie/

    Ebenfalls zur Dunkelfeldmikroskopie - Was ist das? Beispiel und Unterschied zur "normalen" Mikroskopie (yamedo.de)

    Dunkelfeldtherapie: https://naturheilt.com/blog/dunkelfeldtherapie/

    Was ich für wichtig halte (und da stimme ich mit dem Kollegen Günter Weigel voll überein): Das Blut sollte über einen Zeitraum von 24 Stunden beobachtet werden:
    sofort, 1 Stunde nach Abnahme, 2 Stunden nach Abnahmen, 6, 12 und 24 Stunden danach.
    Der Patient sollte nüchtern zur Untersuchung kommen und keine Cremes, Seife, Kosmetika zuvor angewendet haben.

    Man kann ein Sofortrezept nach 5 Minuten Betrachtung erstellen, anhand des Sofortbefundes und der Beschwerden des Patienten. Aber die weitere Betrachtung im Verlauf der nächsten 24 Stunden halte ich für sehr wichtig!

    Hallo Luise,

    Colestyramin wird „eigentlich“ zur Behandlung eines zu hohen Cholesterinspiegels eingesetzt, da die Substanz Cholesterin aus der Nahrung und Gallensäure bindet und an der Resorption hindert. Es kam erstmalig zum Einsatz bei Patienten mit Morbus Crohn, bei denen das Ileum (Krummdarm) operativ entfernt worden war. Denn in diesem Teil des Darms erfolgt hauptsächlich die Resorption von Gallensäuren. Fehlt dieser Teil, dann gelangen die Gallensäuren in den Dickdarm und verursachen dort Durchfälle. Ich vermute jetzt einmal, dass Sie wegen einer operativen Entfernung des Ileums auf die Substanz angewiesen sind.

    Leider habe ich keine Literatur finden können, die Flohsamen mit Colestyramin vergleicht in seiner Wirksamkeit, Gallensäuren zu binden und an der Resorption zu hindern. Es gibt eine Arbeit, die die Schleimstoffe von Flohsamen und deren Bindungsfähigkeit mit der von PVP (Polyvinylpyrrolidon) und Traganth vergleicht (https:/ / ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23286525/). PVP wurde früher als Blutplasmaexpander genommen. Heute wird es in Verbindung mit Iod bei der Wundbehandlung eingesetzt (Betaisodona etc.). Die Arbeit spricht von einer Vergleichbarkeit von einer 5-prozentigen Lösung Flohsamen und einer 3-prozentigen PVP. So viel ich weiß, ist PVP nicht für Morbus Crohn vorgesehen, obwohl es auch in Tabletten vorkommt.


    Eine Arbeit von 2013 spricht von einem chemisch manipulierten Flohsamen, der eine höhere Bindungskapazität für Gallensäuren hat als das „Original“. Das scheinen aber momentan nur „Spielereien“ im Labor zu sein und keine anwendbare Alternative
    (https:/ / ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23286525/).

    Von daher ist es fast unmöglich, einen „guten“ Rat zu geben, da ein pauschal abgegebener Ratschlag in Ihrem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit ein nicht so guter sein wird. Für eine zuverlässige Beurteilung brauche ich mehr Hintergrundinformationen, die natürlich nicht hier ins Forum gehören.

    Ansonsten würde ich zum Morbus Crohn auf meinen Grundsatzbeitrag verweisen wollen mit dem Titel:
    Morbus Crohn ist heilbar – und zwar durch konsequente Naturheilkunde!
    : https://www.naturheilt.com/morbus-crohn/

    Aus der Einleitung

    "Ja, ich halte Morbus Crohn für vollständig heilbar! Auch wenn das die klassische Medizin für nicht möglich hält.

    Eine echte Heilung erfordert aber Arbeit von Patienten und Disziplin – und: die “richtige” Therapie. Doch dazu später mehr.

    Zuerst möchte ich darauf eingehen, was unter der Crohn-Erkrankung verstanden wird und wie die klassische Medizin das Problem angehen will…"

    Hallo Daniela,

    gerade dieses ewige „Durcheinander“ und "Wirrwarr" zeigt, wie chaotisch es in der Ernährungswissenschaft zuzugehen scheint. Nicht nur die verschiedenen „Trends“ zu verschiedenen Zeiten rauben einem den Glauben an diese Wissenschaft. Es existieren auch bunt gestreute, sich widersprechende Auffassungen innerhalb dieser Wissenschaft zu aktuell verkündeten Trends und Themen.

    Besonders deutlich wird dies beim Thema „Fasten“ (einem meiner Lieblingsthemen, siehe https://www.gesund-heilfasten.de/). Da ist die ganze Palette vertreten, von „wirksam“ und „empfehlenswert“ bis zu „esoterischer Quatsch“ und „todbringend“.

    Unter dem Strich bedeutet dieses Wirrwarr doch nur, dass kaum jemand aus der Schulmedizin die Auffassung von Hippokrates teilt, dass „unsere Nahrungsmittel unsere Heilmittel und unsere Heilmittel unsere Nahrungsmittel sein“ sollten. Oder mit anderen Worten: Es ist in der Schulmedizin noch nicht angekommen, dass Nahrungsmittel heilen können. Heilen können beziehungsweise dürfen nur amtlich zugelassene Chemikalien der Pharmaindustrie.

    Welche Diäten jetzt wie aussehen und welche empfehlenswert oder auch nicht so empfehlenswert sind, das habe ich unter Verschiedene Diäten im Testˍ versucht zu beschreiben. Aber grundsätzlich plädiere ich für Ernährungsgrundsätze, so wie ich diese hier im Interview beschrieben habe:

    : https://www.gesund-heilfasten.de/ernaehrung/

    LG

    René Gräber

    Die "Tipps zum Impfen" sind nicht ganz so einfach. Generell sehe ich 3 Möglichkeiten:

    1. Alle Impfungen gem. dem empfohlenen Plan der STIKO (ständige Impfkommission).
    de.wikipedia.org/wiki/Impfkalender
    Zumindest einige dieser Impfung sind stark fragwürdig.
    Ich verweise an dieser Stelle exemplarisch auf diese Beiträge:
    : https://freie-impfentscheidung.de/impfung-gebaer…ebs-umstritten/
    und
    : https://freie-impfentscheidung.de/kindstod-hepatitis-b-impfung/

    Da muss man sich auch als Impfbefürworter (angesichts der Zahlen) fragen: Muss das sein?

    2. Ein "Alternativer Impfplan", der weniger Impfungen vorsieht:
    : http://www.impfschaden.info/impfungen-allg…r-impfplan.html

    3. Gar nicht impfen

    Die Entscheidung müssen die Eltern treffen. In der Praxis schaue ich schon genauer hin.
    Beispiel: Die junge Mutter stillt nicht, bzw. nur die ersten 3 Monate. Der Säugling wird oft "abgegeben" und ist "unterwegs". Von "Nestschutz" wäre somit keine Rede. Auch in Punkto Ernährung und Gesundheit der Mutter bestehen Zweifel, ob die Immunlage des Kindes "stark genug" ist. In solchen Fällen würde ich durchaus zum impfen raten.

    Dennoch rate ich allen Betroffenen, selbst zu einer Entscheidung zu gelangen.
    Die Sache mit dem Autismus steht ja auch noch im Raum:

    Auch hierzu hatte ich bereits mehrfach Stellung genommen:

    : https://naturheilt.com/blog/autismus-…-maedchen-2013/

    https://www.yamedo.de/blog/mmr-impfung-und-autismus/▪

    https://www.yamedo.de/blog/bri…rurteilen-hexenjagd-2012/▪