Aber ich glaube auch das der Verbraucher viel Macht hat. Das Problem ist meiner Meinung nach der Preis den sich eben nicht alle (incl. Mir als EM Rentnerin) leisten können
Nein, die Verbraucher lassen sich leider täuschen, einlullen und verdummen.
Und das mit dem "nicht leisten können" habe ich in diesem Jahr sehr genau beobachtet, als es losging, daß Paprika als Luxus eingestuft wurde, und plötzlich 9 bis 10 Euro das Kilo kosten sollte. Im Rewe stand dann am Bio- Spitzpaprika der 500gramm Preis dran, und im Biomarkt kostete die Saison über der Paprika schwankend zwischen 4,95 bis 6,95.
Übrigens hatte ich vorher schon festgestellt, daß vieles Bio im Rewe viel teurer ist, als im EBL oder Denns, oder auch beim Bauern im Nachbardorf. Dieselbe Milch in der Braunglasflasche, Schrozenberger kostet im Ebl 1,56, im Rewe 2,39. Da sieht man doch, wie gierig Rewe mit dem Profitaufschlag umgeht.
Zum Jahresende hin zogen leider die Regionalbauern und Fleischer mit den Preisen nach, sodaß ich dort mittlerweile genauso viel zahle, wie im Biomarkt. Also ein regionales Nichtbiohuhn kostet 2 Euro weniger im Kilopreis als das regionale Biohuhn. Gestern ein kleines Körbchen mit Karotten, 1kilo Rosenkohl, 2 kleine Gurken, einer handvoll Zweibeln, 10 Eier und 2 Stäuße kleine Strauchtomaten 26 Euro. mal sehen ob ich das nächste Woche im Biomarkt zusammengerechnet bekomme, allerdings weiß ich zumindest, daß ich dort die Eier nicht für 29cent das Stück sondern 49 bekomme.
Ich rechne immernoch so gerne in DM um---> 1 Euro für 1 Ei! 
Nachtrag: Und eben habe ich den Rosenkohl, den ich gestern vom Nachbarbauer nach Hause trug, zubereitet, und 2/3 war wurmig, und das durchweg, nicht so, daß ich es hätte wegschneiden können. 