Beiträge von bermibs

    Hallo,
    heute bekam ich vom Kopp-Verlag einen Newsletter mit einer sehr interessanten Buchempfehlung, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Dieses Buch basiert auf intensiven Recherchen aus 20 Jahren Forschung, die zum Teil nie veröffentlicht wurden.
    Die Impf-Illusionˍ von Dr. Suzanne Humphries und Roman Bystrianyk

    Viele Ärzte drängen ja förmlich Eltern zu allen möglichen Impfungen. Mit der folgenden Bescheinigung werden die meisten kleinlaut und machen einen Rückzieher:
    Impfbescheinigungˍ
    Liebe Grüße
    Bernd

    wenig Milch/Milchprodukte ist sehr gut, da sie entgegen landläufiger Meinung nicht gerade gesund sind. Auch viel Obst und Gemüse, ich hoffe ein Großteil davon naturbelassen (frisch) :rolleyes:
    Bei Leinöl (Omega 3) darfst du richtig zuschlagen :D Für 2 Gramm EPA/DHA sind 3 - 4 Esslöffel erforderlich, bei 4 g natürlich das Doppelte. Wegen der Menge nehme ich deshalb Fischöl und ergänzend gelegentlich Leinöl ;)
    Geflügelfleisch bitte nur als Filet verwenden, da Haut und Fett von den Fliegern sehr viel Arachidonsäure enthalten. Und die ist pures Gift für unseren Körper. Den geringen Eigenbedarf stellt er selbst her und damit sind externe Quellen vollkommen überflüssig.
    Fleischmahlzeiten nach Möglichkeit auf eine pro Woche beschränken. Deine Sortenauswahl ist sehr gut, Schwein ganz meiden.

    Thema Braten ist sehr heikel. Die Verwendung von ungesättigten Fetten wie Rapsöl, Olivenöl oder Sonnenblumenöl ist sehr kritisch, da hier die schädlichen Transfette entstehen können. Deshalb sollten zum Braten ausschließlich gesättigte Fette wie Butter und Kokos-/Palmfett verwendet werden.

    Jetzt zu deiner ersten Frage - was sollst du nehmen? Vitamin B-Komplex ist einfach. Du gehst in die Apotheke und holst dir den Komplex B-100, mindestens aber B-50. Bei Forderung lässt du dir ein Privatrezept von deinem Arzt geben. Langfristig kannst du dich nach preiswerteren Quellen außerhalb der Apotheke umschauen.
    Alternative Möglichkeit aus Bayern: BioMadaˍ

    Bei Vitamin D wäre als erstes dein Blutspiegel wichtig. Den Test kannst du bei deinem Arzt veranlassen (Kosten ca. 30 €). Da bei dir garantiert gravierender Mangel vorliegt, dränge deinen Arzt, dass er den Test über Kasse veranlasst. Eine nachträgliche Erstattung ist nicht möglich. Bei nachgewiesenem Mangel (unter 20 ng/ml) ein Rezept für Dekristol 20000 geben lassen. Das muss die KK bezahlen.
    Für die Berechnung der hoch dosierten Starttherapie und anschließenden Erhaltungsdosis bräuchte ich Ausgangswerte von dir, die du mir auch als PN zuschicken kannst: Ausgangswert 25D, Zielwert (mein Vorschlag 80 ng/ml), Gewicht und IE je Kapsel/Tablette. Die Berechnung erfolgt nach einer in der Praxis bewährten Formel von Dr. von Helden.

    Die Aminosäure L-Tryptophan kannst du nur im Web suchen, da Ratiopharm L-Tryptophan zur Zeit nicht verfügbar ist.
    Zur Dosierung empfiehlt Burgerstein in seinem Handbuch folgendes:
    "Der tägliche Bedarf eines gesunden Erwachsenen, um den normalen Tryptophanverbrauch zu kompensieren, liegt bei 5 mg/kg Körpergewicht; bei einem Körpergewicht von 70 kg müsste man also 350 mg/Tag zuführen. L-Tryptophan wird gewöhnlich in Dosen von 0,5 g – 5 g verabreicht, je nach Indikation. Die Einnahme sollte auf leeren Magen erfolgen, bei Schlafstörungen 30–45 Minuten vor dem Zubettgehen."
    Da es gewichstabhängig ist, würde ich 3 - 5 Gramm empfehlen, am besten langsam einschleichen.
    Aber wie gesagt, zuerst mit dem Arzt wegen der SSRI und dem Ausschleichen der Anti-Depris sprechen.

    Omega 3 hatte ich ja schon im ersten Teil beschrieben.

    Sofern du es dir leisten kannst, wäre natürlich die fachliche Begleitung durch einen Heilpraktiker oder Alternativmediziner sinnvoll.
    Liebe Grüße
    Bernd

    ich finde es gut, dass du von den Antidepressiva wegkommen willst. Bei ihnen liegt auch die Hauptursache für die Gewichtszunahme. In den Beipackzetteln wird sie hinter der Nebenwirkung Darmträgheit versteckt.
    Aber 5-HTP allein reicht dazu nicht aus. Hier sind neben gesunder Ernährung (auf Insulin-Diät gehe ich später ein) weitere Mikronährstoffe ganz wichtig.
    Hast du schon einmal deinen Blutspiegel von 25D (Zwischenstufe Vitamin D) bestimmen lassen? Gerade bei solchen Erkrankungen sollte er mindestens um/über 60 ng/ml liegen.
    Des weiteren ist für die Synthese der Gehirnbotenstoffe wie Serotonin der gesamte Vitamin B-Komplex wichtig. Hier wäre B-100 sinnvoll.
    Auch die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA spielen eine wichtige Rolle bei dieser Erkrankung. Zwei Gramm der beiden Säuren wären angeraten. Das entspricht in etwa 6 Gramm hochwertigem Fischöl. Therapeutisch sind bis 4 Gramm möglich, auch bei Adipositas.
    Bei 5-HTP würde ich eher zur natürlichen Vorstufe, der Aminosäure Tryptophan (Fisch, Nüsse, Hülsenfrüchten und Bananen) tendieren, da sie auch den Appetit zügelt. Hier ist es aber wichtig, dass deine Antidepressiva keine Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) sind. Denn dann besteht die Gefahr eines Serotonin-Syndroms. Hier wäre unbedingt eine Absprache mit dem Arzt erforderlich.
    Hier noch eine orthomolekulare Übersicht zu [Link zu Depressionen auf Wusch per PN].

    Gegen Beschwerden in den Wechseljahren ist auch ein Kraut bzw. eine Wurzel gewachsen. Es ist die Wilde Yamswurzelˍ. Die Inhaltsstoffe - Phytoöstrogene - beseitigen den Progesteronmangel und damit die Östrogendominanz. Diese Dominanz ist eine Hauptursache für die Beschwerden.

    Doch jetzt zu deiner Insulin-Diät. Für mich ist sie zweischneidig und ich würde sie nur kurz-, höchstens mittelfristig einsetzen. Sie ist mir eindeutig zu eiweißlastig. Das führt zur Übersäuerung des Körpers und Überladung mit nicht benötigten Eiweißen. Diese wiederum führen zu zum Teil verheerenden Spätfolgen. Unser Körper braucht eine basische, überwiegend vegane (ca. 90 %) und naturbelassene Ernährung. In einem gehe ich mit: Reduzierung der Kohlenhydrate, vor allem der raffinierten.
    Auch das Negieren des dritten Hauptteils Fette ist nicht gut, da wir sie auch dringend brauchen. Natürlich kein Fett vom Schwein oder Huhn. Fettarm ist gefährlich bis tödlich (Herzinfarkt, Schlaganfall).
    Die LOGI-Methode spricht von folgender Aufteilung: Kohlenhydrate und Eiweiße je 20 - 30 % und Fette 40 - 50 %!!!
    Unser Körper benötigt alle Fette:
    - einfach gesättigt: Butter
    - mehrfach gesättigt: Kokosfett, Palmfett
    - einfach ungesättigt: Olivenöl
    - mehrfach ungesättigt (Omega 3 und 6): Rapsöl, Leinöl, Chiaöl, Perillaöl, Fischöl
    Bei diesen Fetten ist das Verhältnis wichtig: Omega 3 zu 6 - 1:2 bis höchstens 1:4; deshalb auf reine O6-Vertreter wie Sonnenblume und Distel verzichten; ungesättigte Fette niemals stark erhitzen - > Bildung von schädlichen Transfetten

    Die Reduzierung der Kohlenhydrate ist bei dieser Diät positiv, aber leider auch nur die halbe Wahrheit. Morgens kann man alle KH essen, egal welche. Bei Kohlenhydraten kommt es auf komplexe an, also unverarbeitet oder zumindest Vollkorn von Roggen, Hafer und Dinkel. Weizen sollte ganz gemieden werden. Komplexe Kohlenhydrate werden nur langsam verdaut, genau so wie es unser Körper benötigt. Schnelle Kohlenhydrate machen Krank, einschließlich Depressionen.
    Ich selbst stufe diese Diät zu denen ein, die man eher nicht machen sollte (eiweißlastig, Fett wird negiert).

    Es gibt auch andere Möglichkeiten. Über die Ernährung hatte ich ja schon gesprochen. Thema Ausschleichen der Antidepressiva können wir auch als erledigt ansehen. Bewegung setze ich voraus.
    Die Natur hat eine Doppelstrategie, einerseits mit den richtigen Mikronährstoffen die Bildung und Einlagerung von körpereigenem Fett zu reduzieren. Hier sind die eigentlichen Übeltäter raffinierte Kohlenhydrate und nicht körperfremde Fette. Aber genau eine Fettsäure ist dazu in der Lage - die Omega-3-Fettsäuren.
    Dazu Burgerstein aus seinem Handbuch Nährstoffe:
    "Adipositas: Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) hemmen Schlüsselenzyme, die verantwortlich sind für die Fettbildung, fördern die Fettoxidation, die Thermogenese, und schützen freie Fettsäuren vor dem Eintritt ins Fettgewebe."
    Hier kannst du deinen "Fettkonsum" auch auf 4 Gramm EPA/DHA (12 Gramm Fischöl) steigern.
    Die andere Schiene ist die Fettverbrennung in den Mitochondrien. Für eine optimale Funktion benötigen diese Kraftwerke einige Beistoffe, wichtige Bestandteile der Atmungskette: Coenzym Q10 (200 - 400 mg) und Alpha-Liponsäure (500 -1.000 mg). Auch 3 - 5 Gramm Vitamin C wären für den Fettstoffwechsel wichtig.

    Abschließend noch ein Literaturtipp, eine Anleitung zum Selbstmachen.
    Mitochondrientherapie - die Alternative -- Schulmedizin? Heilung ausgeschlossen!ˍ

    Liebe Grüße
    Bernd

    das ist das Prinzip unseres Gesundheitsunwesens, Schulmedizin und ihre Medikamente werden milliardenschwer bezahlt aber so gut wie keine Alternativbehandlung. Das ruft natürlich auch schwarze Schafe auf den Plan, so zum Beispiel ein Dr. Hittich mit seinen vollkommen überteuerten Produkten. Aber auch unsere Apotheken gehören mehr oder weniger zu den Abzockern, da hier Medikamente, die der Patient selbst bezahlen muss, auch vollkommen überteuert sind (z. B. Vitamin-D-Präparate, Dona als Knorpelnährstoff u.v.a.).
    Deshalb bin ich bei vielen Mikronährstoffpräparaten auf das Ausland, vornehmlich USA, ausgewichen.
    Hier hilft nur eins. Zuerst nach den Behandlungen bzw. Mikronährstoffen suchen, die dich interessieren. Und erst danach Anbieter und ihre Preise. Bei Mikronährstoffen am besten immer auf Preis pro Gramm Wirkstoff umrechnen. Dann kannst du leichter vergleichen.

    Die Zellsymbiosetherapie ist nicht gerade preiswert, da sie sehr komplex ist. Aus diesem Grund wird sie auch nicht auf der Seite der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr (GfBK) aufgeführt, obwohl sie nach meiner Auffassung die Alternative bei einer Krebstherapie ist.
    Es gibt aber das Buch von Dr. Bodo Kuklinski Mitochondrientherapie - die Alternativeˍ, dass die Selbstanwendung zum größten Teil ermöglicht.
    Nitrostresstest und Therapie dazu sind auch Bestandteil dieses Buches.

    Zitat von Annie88

    also ich muss sagen, dass ich mit Zucker und Weißmehl keine Probleme habe


    Das ist leider ein Trugschluss. Nachzulesen auch im Link zu Akne. Das ist ja das Dilemma, dass die Auswirkungen von Zucker und Weißmehl schleichend sind und nicht sofort wie bei einem Gift zu Tage treten.
    Man kann es extrem ausdrücken: Unsere falsche Ernährung ist eine sehr langsam schleichende Vergiftung!

    Zitat von Annie88

    Also Vitamin D habe ich zu hause ... und werde es wohl doch mal die nächste Zeit ausprobieren.


    Das ist kein guter Ausgangspunkt. Hier sollten zuerst Laborwerte zum Blutspiegel her. D kann man auf Grund der Fettlöslichkeit überdosieren, sehe aber die Gefahr bei dir wegen deiner Übervorsichtigkeit ;) nicht.
    Mit dem Laborwert, deinem Gewicht, deinem Wunschwert (wenigsten 60 ng/ml :whistling: ) und den I.E. je Kapsel/Tablette deines Präparates könnte ich dir mit dem D-Rechner von Dr. von Helden die Hochdosis für die Starttherapie und die Erhaltungsdosis berechnen. Wenn du 10 € übrig hast, kannst du dich auch selbst auf Vitamin-D-Serviceˍ und dem D-Rechner einloggen.
    Und du wirst erstaunt sein, was da für Dosen rauskommen. Probieren hilft hier nicht weiter.

    Bei den von mir genannten Mikronährstoffen möchte ich noch einmal auf Omega 3 zurückkommen. Du gibst auch hier leider keine Mengen an und eine Fischölkapsel wäre absolut nicht ausreichend. Es sollten schon 6 Gramm hochwertiges Fischöl sein. Das entspricht in etwa 2 Gramm EPA/DHA. Therapeutisch werden bis zu 4 Gramm eingesetzt.

    Ich melde mich noch einmal per PN wegen dem Buch von Dr. Kuklinski.
    Liebe Grüße
    Bernd

    P.S.:
    Ich habe dein Zitat in deiner Antwort gekürzt, da es doppelt und mein kompletter Beitrag war.
    Bitte nach Möglichkeit nur einzelne Textpassagen zitieren, auf die du direkt Bezug nehmen möchtest. :rolleyes:
    Sonst wird das Thema etwas unübersichtlich.

    bei heilkraeuter.de bin ich auf weitere Pflanzen gestoßen, die sich auf Gedächtnis und Konzentration positiv auswirken können:
    Weihrauchbaum / Olibanum
    Schisandra
    Selbst der allseits bekannte Salbei
    Verbena
    Schneeglöckchen
    Muskatnuss
    Auch Jiaogulan findet man hier
    Liebe Grüße
    Bernd

    bei deiner Hautgeschichte dürften sehr viele Faktoren mitspielen, die man hier im Forum gar nicht alle erfassen kann.

    Ich möchte einmal einige anreisen.
    Ernährung:
    Du schreibst von vegetarischer, fast veganer Ernährung. Das ist grundsätzlich der richtige Ansatzpunkt. 100 % entspricht nicht unserer Natur und ist auch nicht optimal. Wie schaut aber der Anteil von raffinierten Kohlenhydraten (vegan!) auf deinem Speisezettel aus? Zucker und Weißmehl sind pures Gift für die Haut.
    Wie schaut es mit pflanzlichem Fett, insbesondere den ganz wichtigen Omega-3-Fettsäuren aus? Eine gesunde Haut braucht sehr viel davon.

    Mikronährstoffe:
    Viel Mikronährstoffe liegen bei uns im Argen, meistens durch schlechte Ernährung aber auch geografisch bedingt. Hier ist Vitamin D zu nennen, dass im Winter absolut auf dem Nullpunkt ist. Hast du mal deinen Blutspiegel bestimmen lassen?
    Du nimmst ja schon einige Mikronährstoffe. Du gibst leider keine Dosierungen an. Die wären aber wichtig für eine Einschätzung. Vitamin D und Omega 3 sind zum Beispiel gute Entzündungshemmer.
    Hier eine orthomolekulare Übersicht zur [Link zu Akne bei Wunsch per PN].

    Stress:
    Stress ist ein entscheidender Faktor für Entzündungsprozesse, da psychischer aber auch körperlicher Dauerstress zu Nitrostress in den Zellen und Mitochondrien führt. Hast du dich schon einmal auf nitrosativen Stress Testen lassen? Den kann man ganz einfach am Stickstoffmonoxidgehalt (NO) in der Ausatemluft bestimmen. Solche Geräte haben z.B. Pulmologen und ein Test kostet privat ca. 20 €.
    Der Referenzwert liegt zwischen 10 - 15 ppb. Über 20 beginnt schon Nitrostress. Unsere liebe Schulmedizin setzt natürlich die Grenze noch höher, auf 25.
    Ich lasse in nächster Zeit auch so einen Test machen, allerdings mit gegenteiligem Hintergrund - zu wenig NO, da ich zuviel Gegenspieler in Form von B12 schlucke 8o

    Weiterhin sehe ich Handlungsbedarf bei der Gift- und Schadstoffbelastung, bei der Regulierung des Immunsystems u.e.m. Meines Erachtens wäre hier eine komplexe und ganzheitliche Herangehensweise in Form einer Zellsymbiosetherapie/Mitochondrientherapie sinnvoll, die alle Störfelder in dieser Symbiose beseitigt. Allerdings setzt das voraus, dass du so eine Therapie auch selbst bezahlen kannst. Unsere lieben KK halten sich hier fein säuberlich raus. Schließlich kommt ja kein gewinnträchtiges Medikament zum Einsatz :thumbdown:
    Liebe Grüße
    Bernd

    hier im Forum ist doch keiner böse auf dich ^^
    Allein du bist für deine Gesundheit die "Entscheidungsträgerin" und wir sind lediglich "Informanten" :rolleyes:

    Ein Vorschlag zur weiteren Gestaltung dieses Themas. Es sprengt ja den Bereich der Vorstellungsrunde. Wenn du nichts dagegen hast, würde ich das Thema ab 23.01. zu Krankheiten, Beschwerden und Symptome▪ verschieben.
    Die Überschrift könntest du selbst eintragen oder teilst mir deinen Wunsch dazu mit.
    Liebe Grüße
    Bernd

    die Nosodentherapie ist ja ein Spezialgebiet der Homöopathie. Die Hauptbestandteile sind DNA- und Eiweißsequenzen von Erregern in Potenz. So habe ich es zumindest verstanden.

    Impfkomplikationen/Impfschäden beruhen in der Regel auf den Adjuvantien. Und da muss ich Sabine Recht geben, dass Nosoden bei der Ausleitung von Schwermetallen (Quecksilber), Aluminium und anderen Schadstoffen wahrscheinlich keinen großen Erfolg bringen.
    Zudem wäre es angeraten, so eine Behandlung in die fachlichen Hände eines Heilpraktikers/Homöopathen zu legen.

    Neben der Homöopathie wäre zur Therapie von Impfschäden eine komplexe Zellsymbiosetherapie nach Dr. Heinrich Kremer (Dr. Bodo Kuklinski) sinnvoll. Sie beginnt mit einer umfassenden Entgiftung und Beseitigung aller weiteren Störfaktoren der Symbiose zwischen Zellen und Mitochondrien mit natürlichen Mitteln (Mikronährstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe), außer Chelatbildner zur Entgiftung.
    Liebe Grüße
    Bernd

    auch von mir beide Daumen :thumbup: , dass es weiterhin so gut läuft.

    Du hast ja in deinen älteren Beiträgen einige Mikronährstoffe angeführt. Bei Interesse könnte ich dir aus "meinem Spezialgebiet" weitere Infos geben, so z.B. zu Vitamin D, unserer lieben Sonne 8)
    Liebe Grüße aus der Nachbarschaft
    Bernd

    in der orthomolekularen Medizin gibt es zwei Vitamine bzw. Vitaminvorstufen, die sich positiv auf die Haarfarbe auswirken können.
    Dazu gehört das B-Vitamin B5 (Pantothensäure) mit 1.000 bis 3.000 mg (Ohlenschläger geht sogar bis 10.000 mg - aber nicht gerade für die Haarfarbe :rolleyes: ) und die B9-Vorstufe Para-Aminobenzoesäure (PABA, auch inoffiziell als B10 bezeichnet) mit 1.000 - 2.000 mg. PABA schützt auch vor Sonnenbrand, da es die UVB-Strahlen in der Haut filtert. Das reduziert aber auch die D-Produktion der Haut durch UVB. Der mögliche längere Sonnenaufenthalt ist dann im Interesse von Vit. D zwingend.

    Ich gehöre ja mittlerweile auch zum "weißen Alter" und habe diese beiden B-Vitamine schon einige Zeit "im Programm". Durchschlagende Erfolge kann ich nicht vorweisen, jedoch hier und da "Schattierungen" und einzelne dunkle Haare. Ganz wird es wohl nichts mehr werden. Da hätte ich schon vor Jahrzehnten mit den ersten Grauen anfangen müssen. ;(
    Liebe Grüße
    Bernd

    Hallo Sabine,
    eigentlich recht sicher. Der Hersteller von meinem Multi "Source Naturals" trägt das Bio-Siegel. Das ist zwar auch noch keine Garantie. In den USA gibt es aber auch entsprechende Lebensmittelkontrollen, so dass sich die Hersteller auch keine Tricks auf Dauer leisten können. Der Markt ist im Gegensatz von Deutschland offen und der Konkurrenzdruck entsprechend hoch, der zu Qualität zwingt. Und das entsprechende Kundenspektrum sieht auch mehr auf Qualität und gesunde Ernährung.

    Was du anführst, zielt auf den "Normalbürger" ab, der sich um gesunde Ernährung keinen Kopf macht und alles isst, was auf den Teller kommt. Und das ist die große Masse, wo Lebensmittelindustrie, allen voran Monsanto richtig mit ihren Giften verdienen können.
    Liebe Grüße
    Bernd

    von mir ein herzliches Willkommen. ^^

    Für ein schlechtes Hautbild gäbe es drittens aber auch noch andere Ursachen. So zum Beispiel chronischer Mikronährstoffmangel durch falsche Ernährung. So haben unter anderem die Omega-3-Fettsäuren eine herausragende Bedeutung für unsere Haut. Fette (natürlich die richtigen!) werden ja allzu gern in unserer Ernährung verschmäht.

    Ich würde dir empfehlen, unter Krankheiten, Beschwerden und Symptome▪ dazu ein neues Thema zu eröffnen.
    Liebe Grüße
    Bernd

    Hallo,
    meine B12-Werte wurden schon mehrfach bestimmt. Dabei lagen sie regelmäßig über den Referenzwerten. Deshalb ja auch meine Vermutung, über die nur ein NO-Test Klarheit bringen kann.
    B12 (ECLIA): 715 ng/l (Referenz: 191 - 663)
    B12 (aktives): > 128 pmol/l (Referenz 50 - 128 )
    Liebe Grüße
    Bernd

    ich habe das Zitat etwas eingekürzt, da es ja eine 1:1-Kopie meines Beitrages ist und du keinen Bezug auf einzelne Passagen nimmst. Du kannst auch Text selektiv für Zitate auswählen.

    Du darfst hier im Forum ruhig duzen. Das ist in der kleinen Gemeinschaft eigentlich Usus :rolleyes:
    Liebe Grüße
    Bernd

    das GAÄD-Merkblatt zu Vitamin D überzeugt mich nicht. Diese Gesellschaft lehnt ja wie die DGE eine generelle Supplementierung von D in den Wintermonaten ab. Die Begründungen entsprechen nicht dem neusten Erkenntnisstand in diesem Bereich. Ein Absinken in den Wintermonaten wird als "normal" eingestuft, da offensichtlich keine Mangelsymptome eintreten. Die sind aber gerade bei D so vielschichtig und zum Teil auch unspezifisch. Auch wird nicht gesagt, dass die Wintersonne kein Vitamin D bringt. Ein Vergleich kann nur mit unserem "Stammgebiet" Afrika und nicht mit unserem "Wanderziel" Mitteleuropa durchgeführt werden. Und da gibt es ganzjährig hochstehende, D-intensive Sonne.
    Die Ausführungen sind nach meiner Auffassung nicht stimmig.

    Ein Literaturtipp meinerseits wären die Bücher von Dr. Bodo Kuklinskiˍ und von Dr. von Heldenˍ.

    Noch ein paar Anmerkungen zu deinem vorhergehenden Beitrag (den hatte ich heute schon einmal geschrieben und verschwand beim Absenden im Nirwana 8| )
    Auch Chiasamen ist eine sehr gutes natürliches Multi 8)

    Wurde bei deinen Erkrankungen der Zusammenhang mit Inhaltsstoffen aus dem Multi geprüft? Die Vielfalt kann ich mir in dieser Verbindung nur schwer vorstellen.
    Die Stichworte Schlaganfall, Autoimmunerkrankung und vollvegan machen mich nachdenklich. Wieviel Fett ist in deiner Ernährung enthalten? Vegan heißt nicht automatisch gesund. Zucker und Weißmehl sind auch vegan aber nicht gesund.
    Die alte These "wenig Fett = viel Gesundheit" ist äußerst gefährlich bis tödlich (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall). Wir brauchen sehr viel Fett. Neuste Erkenntnisse gehen bis 50 % bei den drei Hauptenergieträgern. Entscheidend ist nur, dass wir die richtigen Fette essen. Obenan steht Omega 3 aber auch mehrfach gesättigte Fette wie Kokos oder Palm.
    Tierische Fette (außer Butter) sind absolut außen vor (Schwein, Geflügel), schon allein wegen dem hohen Arachidonsäuregehalt.

    Auch bei Autoimmunerkrankungen spielt Omega 3 eine besondere positive Rolle. Hier würde ich dir zusätzlich zur Zellsymbiosetherapie raten.

    Bei den Links ist nach meiner Auffassung nur der von Dr. Kuklinski (dr-kuklinski.info/publikationen/gefaehrlichkeit-vitamine-mikronaehrstoffe.pdf

    Titel: Dr. Kuklinski) ohne Beeinflussung von Big-Pharma. Dieser Aufsatz liegt schon einige Jahre auf meiner Seite ^^ Das Wort "Gefährlichkeit" ist ja sarkastisch gemeint und der Beitrag räumt mit der Verdummung durch Pharma auf.
    Focus und Ärztezeitung sind mir zu pharmalastig und mit Med1 habe ich persönliche Erfahrungen. Der Betreiber (Dr. und Schulmediziner vom Feinsten) duldet keine "abweichlerischen" Meinungen (z.B. MMS - wurden gnadenlos gelöscht) und hat mich als "aufmüpfigen" User dauerhaft gesperrt.

    Der Umkehrschluss "Eine gesunde Lebensweise ersetzt die Einnahme von Vitaminpräparaten" ist nicht haltbar. Da gibt es so viele Variablen, die man nur mit einem dicken Portemonnaie bestimmen kann. Wer legt den täglichen Bedarf fest? Wie und wie oft wird der Spiegel bestimmt? Wer trägt die Kosten? Mache ich es selbst oder renne jedes mal zu meinem Arzt? Wie ist der aktuelle Mikronährstoffgehalt unserer täglichen Lebensmittel? Die Liste lässt sich fortsetzen.
    Hier braucht man gangbare Wege, die auch bezahlbar sind. Dazu rechne ich die Bestimmung der wichtigsten Blutwerte zweimal im Jahr (hier unbedingt Vit. D), eine generelle Supplementierung von Vitamin D, Omega 3, Coenzym Q10 und Alpha-Liponsäure. Alles weitere nach eigenem Gusto. Hier gehe ich persönlich auf Nummer sicher (lieber mehr als zu wenig) :S
    Bisher habe ich nur gute Erfahrungen gemacht mit Ausnahme meines Verdachtes (zuviel B12?).

    Das Mikronährstoffe als Supplemente Geld kosten ist Fakt. Aber es gibt zwei große Unterschiede. Mit patentierten Medikamenten und Behandlungen macht Big-Pharma wesentlich mehr Gewinn als durch NEM. Das bekommen wir ja gar nicht mit, da zweitens diese Supergewinne über die KK laufen, die NEM aber auf den eigenen Geldbeutel schlagen. Und genau das nehmen wir meistens nur wahr und vergessen, dass wir monatlich KK-Beiträge für Big-Pharma bezahlen.
    Aufpassen sollte man natürlich, dass man nicht Abzockern auf den Leim geht und die sitzen meistens in Deutschland, angefangen bei unseren lieben Apotheken, einem Dr. Hittich und vielen anderen.
    Nur einmal ein Vergleich: ein Gramm Alpha-Liponsäure (in Deutschland apothekenpflichtig!!!) kostet in einer Online-Apo ca. 72 Cent und bei Amazon (EU-Lieferant) ca. 22 Cent. In der Apo vor Ort legt man noch mehr hin.

    Liebe Grüße
    Bernd

    was dieses Help-Centrum von sich gibt, ist schlichtweg Blödsinn. Arthrose ist ein langer, schleichender Prozess, der viele Stadien und Bilder hat. Die Medizin gliedert Arthrose in vier Grade ein. Die Anfangsstadien I und II sind nahezu uneingeschränkt heilbar (aber nicht mit Medikamenten!). Bei der mittleren Stufe III wird es schon problematisch, aber es gibt auch hier noch berechtigte Chancen.
    Aussichtslos ist es jedoch bei Grad IV (Endstufe). Hier existiert kein Knorpel mehr im Gelenk und der ist Voraussetzung für eine aktive Knorpelregeneration und Heilung.

    Und die meisten Menschen warten leider bis es zu spät ist. Auch die wenigsten Orthopäden weisen darauf hin, dass man mit den ersten Beschwerden (Anfangsstadien) noch alles selbst in den Griff bekommen kann.

    Du kannst es durchaus selbst testen ^^
    Du kaufst dir das Buch von Dr. Feilˍ, stellst deine Ernährung auf überwiegend vegan (ca. 90 %) und maximal naturbelassen um, bewegst dich viel ohne zu übertreiben (keine schwere Belastung für Gelenke) und führst deinem Körper wichtige Knorpelnährstoffe als Supplemente zu.
    Auf die Schulmedizin brauchst du nicht hoffen, da sie die eigentliche Ursache Ernährung ignoriert.
    Du solltest dafür alles, was Entzündungen fördert, wie der Teufel das Weihwasser meiden. Dazu gehören an erster Stelle die Arachidonsäure (Omega 6 - nur in tierischen Quellen!) aus Schweinefleisch/-schmalz und Geflügelhaut/-fett sowie raffinierte Kohlenhydrate wie Zucker und Weißmehl (insbesondere Weizen).

    Dieses "Testprogramm" solltest du aber auf mindestens ein Jahr anlegen, da Knorpelregeneration nur sehr langsam vonstatten geht ("mikrometerweise"). ;)
    Nach ca. einem Jahr waren damit meine Knieprobleme verschwunden.

    Es kommt also nicht auf teure Studien im Interesse der Pharmaindustrie sondern auf richtige Ernährung und Lebensweise an. Und das geht meistens nur in Eigenregie.
    Liebe Grüße
    Bernd

    Hallo René,
    Spülungen mit Emsersalzlösungen sind bei Nasennebenhöhlenproblemen auch hilfreich.
    Auch wenn du im Süden lebst, solltest du mal deinen D-Spiegel prüfen lassen. Er sollte über 40, besser über 60 ng/ml liegen.
    Spirulina kannst du ruhig auf 5 Gramm (auch mehr) erhöhen.
    Liebe Grüße
    Bernd

    vielen Dank für deine Infos.
    Würden wir uns ausschließlich naturbelassen ernähren, dann könnten wir (ich) tatsächlich auf einige Ergänzungen verzichten. Dann bleibt aber immer noch die Frage, was ist überhaupt drin bei den überzüchteten Pflanzen? Und da bin ich mir nicht so sicher und gehe lieber auf sicher :rolleyes:
    Unbestritten bleibt die gesunde Ernährung die Basis. Aber werden denn Menschen zum Beispiel im Seniorenheim gesund ernährt? Wieviel Sonne und damit Vitamin D bekommen sie? Hier liegt leider vieles im Argen. Deshalb empfehlen auch verantwortungsvolle Orthomolekularmediziner gerade Menschen im fortgeschrittenem Alter ein hochwertiges Multivitamin. Schon allein durch die geringere Nahrungsmenge nehmen sie automatisch weniger Mikronährstoffe auf. Sie brauchen aber mehr als in jungen Jahren, da die Resorbtion schlechter ist.

    Hast du eventuell Quellen für deine ersten Aussagen? Das würde mich einmal interessieren, da es mir neu ist und bei Burgerstein dazu nichts steht.

    Mit einem Schnupfen könnte ich ja leben, aber die jährlichen Hustenattacken sind einfach nur lästig X(
    Heute habe ich mir bei meiner HÄ Schüßler Salze (Globuli) geben lassen.

    Homöopathisch habe ich auch etwas in petto, habe es aber zu spät zum Einsatz gebracht: oscillococcinum. Das hatte mir ein Arbeitskollege empfohlen.
    Liebe Grüße
    Bernd

    vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

    Mit der TCM habe ich mich noch nicht intensiv beschäftigt, sehe sie aber als eine beachtenswerte und sensible alternative Medizinrichtung mit sehr langer Erfahrung. Zum Glück betrifft es bei mir keinen chronischen (allergischen) Schnupfen noch die Lunge selbst. Es ist ja fast ausschließlich die obere Luftröhre (Brustkorb). Und das ein, höchstens zweimal im Winter. Also nichts Chronisches.
    Rohkost esse ich teilweise ausschließlich zu Mittag. Das möchte ich aber auch nicht ändern :S
    Bei der Ernährung insgesamt sind wir uns vollkommen einig. Daran kann es eigentlich nicht liegen.

    Bei dem Wort "vegan" denken die meisten Menschen an 100 %. Und da hast du Recht Kerstin, dass das nicht zu "100 %" gesund ist. Die Natur kennt keine 100 %. Jede Ernährung ist vom Typ her eine Mischform mit verschiedenen Schwerpunkten. Und ich sehe den menschlichen Schwerpunkt in der veganen Ernährung, nämlich als Frugivore ("Früchtefresser") mit einem geringen tierischen Bedarf (ca. 10 % - meine Einschätzung). Es gibt prinzipiell keinen Mikronährstoff, der nicht aus dem Pflanzenbereich abgedeckt werden kann. Es ist in der Regel eine Frage der qualitativen und quantitativen Verfügbarkeit.
    Daneben gibt es einzelne Mikronährstoffe, die ich nur über Supplemente in ausreichender Menge aufnehmen kann. Dazu zähle ich Vitamin D, die Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10 und die Alpha-Liponsäure.

    Um noch einmal auf das komplizierte und sensible Gleichgewicht des Körpers zurückzukommen. Heute habe ich bei Dr. Kuklinski noch eine interessante Passage gefunden:
    "Für den Atemtrakt ist NO ein besonders wichtiger Faktor. Einerseits ist er als Infektionsschutz gegen Bakterien erwünscht. Die antimikrobielle NO-Wirkung nutzt der Körper z. B. im Nasenraum. Hier liegt bei Gesunden die NO-Konzentration 5- bis 10-fach höher als in der ausgeatmeten Luft. Auch im Bronchialtrakt ist aus diesem Grund der NO-Gehalt erhöht. Infektionen induzieren in Abwehrzellen zusätzlich eine starke NO-Freisetzung: bis zu 30-fach gegenüber den Vorwerten.
    ...
    Doch immer kann mit Vitamin B12 gegen zu viel NO vorgegangen werden."

    Ich habe heute schon Kontakt zu einer Pulmologin zur Messung des NO-Wertes aufgenommen. Mit einem Privat-Rezept (ca. 20 €) kann ich sofort ohne Warteliste aufkreuzen :whistling:
    Jetzt brauche ich aber nicht zu gehen, da durch die Entzündung der Luftröhre die Werte von Haus aus erhöht sind. Ich brauche ja den "Normalzustand" (gesund) :D
    Liebe Grüße
    Bernd