Es hat oben mit den Google-übersetzten Links nicht geklappt, deshalb hier nochmal die Übersetzungen der Studien-Abstrakte:
ZitatGraphen, eine zweidimensionale Kohlenstoffschicht mit der Dicke eines einzelnen Atoms, ist äußerst vielversprechend für verschiedene nanowissenschaftliche und nanotechnologische Anwendungen, unter anderem in Sensoren, Katalyse und Biomedizin. Obwohl mehrere Studien die Zytotoxizität von Graphenoxid in verschiedenen Zelltypen gezeigt haben, gibt es keine umfassenden Studien an menschlichen embryonalen Nierenzellen (HEK293), die transkriptomische Analysen und eine In-vitro-Untersuchung der Mechanismen der Zytotoxizität nach Exposition gegenüber Graphenoxid umfassen. Daher setzten wir HEK293-Zellen 24 Stunden lang unterschiedlichen Konzentrationen von Graphenoxid aus und führten mehrere zelluläre Tests durch. Tests zur Zelllebensfähigkeit und -proliferation enthüllten eine signifikante dosisabhängige zytotoxische Wirkung auf HEK293-Zellen. Zytotoxizitätstests zeigten einen erhöhten Austritt von LDH (Lactatdehydrogenase) und eine erhöhte Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) sowie verringerte Werte von reduziertem Glutathion (GSH) und erhöhte Werte von oxidiertem Glutathion, was auf oxidativen Stress hindeutet. Dieser detaillierte mechanistische Ansatz zeigte, dass die Exposition gegenüber Graphenoxid eine signifikante Abnahme des mitochondrialen Membranpotenzials und der ATP-Synthese sowie der DNA-Schäden und der Caspase-3-Aktivität bewirkt. Darüber hinaus ergab unsere RNA-Sequenzanalyse, dass Graphenoxid-exponierte HEK293-Zellen die Expression von Genen, die an mehreren Apoptose-bezogenen biologischen Prozessen beteiligt sind, signifikant veränderten. Darüber hinaus störte die Graphenoxid-Exposition die Expression wichtiger Transkriptionsfaktoren und förderte diese Apoptose-bezogenen Prozesse durch die Regulierung ihrer nachgeschalteten Gene. Unsere Analyse liefert mechanistische Erkenntnisse darüber, wie die Exposition gegenüber Graphenoxid Veränderungen der zellulären Reaktionen und massiven Zelltod in HEK293-Zellen induziert
und die zweite Studie:
ZitatGraphenoxid (GO) findet vielfältige Anwendung in Bereichen wie Nanomedizin, Elektronik, Textil, Wasseraufbereitung und Katalyse. Im Vergleich zu anderen kohlenstoffbasierten Nanomaterialien lässt sich GO relativ einfach herstellen und anpassen. In der vorliegenden Arbeit wurde GO erwachsenen Wistar-Ratten intraperitoneal in vier ansteigenden Dosen verabreicht, d. h. 0,0 mg/kg (Kontrolle), 0,4 mg/kg (niedrige Dosis), 2,0 mg/kg (mittlere Dosis) und 10,0 mg/kg (hohe Dosis). Nach 15 wiederholten Dosen über einen Zeitraum von 30 Tagen wurden biochemische Tests auf Alanin-Transaminase (ALT), Aspartat-Transaminase (AST), alkalische Phosphatase (ALP), Katalase (CAT) und Malondialdehyd (MDA) durchgeführt. Auch histopathologische und morphometrische Analysen von Leber und Niere wurden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten eine dosisabhängige Toxizität von GO. ..histopathologische Veränderungen unterschiedlichen Ausmaßes wie Entzündungen im Bereich der Zentral- und Pfortader, Vakuolisierung, Leberschädigungen und nahezu normale bis abnormale Lebersinusoide. Diese Ergebnisse zeigen, dass GO ein erhebliches toxisches Potenzial für die Leber von Säugetieren besitzt..