Natürlich ist die Chemotherapie ohne Zweifel ein Milliardengeschäft und sehr qualvoll und oft ohne nutzen. Aber in manchen Fällen auch lebensrettend wie bei Leukämie oder verschiedene Verläufe von Non Hodgkin Lymphom.
Was mich verwundert, dass bei diesen beiden Krebs Varianten Lothar Hirneise auch generell eine Chemo ablehnt. Sowas stößt bei mir auf Unverständnis und fehlen die Worte dazu! Auch in seinen 3 E Zentrum läuft nicht immer alles rund und es gab Probleme. Wenn man danach sucht findet man Berichte im Internet. Er ist um die halbe Welt gereist und hat darüber ein Buch mit 800 Seiten verfasst. Er stellt darin etwa 100 Alternative Krebs Therapien vor,wo ich bei einigen Zweifel habe.
Auch beim Thema Ernährung zu Krebs hat er keine eigene Vorstellung und bedient sich der Öl & Eiweiß Kost nach Dr. Budwig. Nicht immer ist diese Ernährung optimal für jeden Krebs Erkrankten und muss je nach Alter und Zustand vom Erkrankten angepasst werden. Auch macht er die Aussage bei seinen Vorträgen, das jede Art von Krebs unkompliziert und einfach heilbar wäre. Das stößt bei vielen Therapeuten auf Unverständnis. So was hängt von vielen Faktoren ab, wie bereit der Erkrankte oder die pflegenden Nächsten sind es umzusetzen. Oft erfordert es viel Mühe und Geduld und wird manchmal auch zur Zerreißprobe.
Vor 20 Jahren hatte ein Familienmitglied von mir Non Hodgkin in Fortgeschrittenen Stadium, und dieser hatte bereits gestreut. Aber wir hatten Glück und nach 8 Chemo Zyklen zusammengestellt von der Uni Köln hatten wir nach 8 Monaten wieder Land in Sicht und der Krebs ging zurück. Begleitend war eine Lapacho Teekur sowie Entgiftung und Vitamin C Therapie. Natürlich hatte die Chemo Spuren hinterlassen.
Nicht nur der Haarausfall sondern beide Hüftgelenke waren zerstört und erforderte nach und nach zwei weitere Operationen in einer Fachklinik. Gefolgt von mehreren Rehas und 2 Jahren Arbeitsausfall. Aber alles in Bester Ordnung und kann wieder im vollen Umfang seine Arbeit verrichten. Hätte er keine Chemo gemacht würde er nicht mehr Leben und meiner Frau hätte das schwer zugesetzt. Zum Glück war ich damals weitgehend stabil aber hatte schon mit meiner Borreliose zu kämpfen.