Deshalb habe ich auch eine Hypothese aufgestellt.
Ich kann deiner Vitae nichts entnehmen, was dich zur Aufstellung einer wissenschaftlichen Hypothese qualifizieren würde.
Denn die ist mit einer gewissen Qualifikation und einer bestimmten Form der Erstellung verknüpft.
: https://www.fb03.uni-frankfurt.de/86914723/merkb…-2020_final.pdf
Wäre ja noch schöner, wenn jeder Bürger ohne wissenschaftliche Ausbildung wissenschaftliche Hypothesen aufstellen könnte. 
Du kannst als normaler Bürger darauf hinweisen, dass es in einer Studie zu bestimmten Abweichung von den Metastudien mit reinem Myo-Inositol gekommen ist.
Dabei solltest Du aber nicht vergessen:
Insgesamt wurden zwischen Januar und April 2011 45 Männer in die Studie aufgenommen.
Hormon- und Stoffwechselprofile sowie Spermienparameter wurden in der entsprechenden Studie zu Beginn und nach drei Monaten Therapie ausgewertet. Die Patienten wurden mit einem zweimal täglich verabreichten Nahrungsergänzungsmittel behandelt, das 1 g MI, 30 mg L-Carnitin, L-Arginin und Vitamin E, 55 μ g Selen und 200 μ g Folsäure enthielt (Andrositol, Lo.Li. Pharma srl, Rom).
Ich denke nicht, dass das aussagekräftig ist und finde es noch seltsamer, dass diese Studie erst 5 Jahre später in 2016 veröffentlicht wurde.
Offenbar hatten wohl die Ersteller selbst aufgrund der Studienmängel Zweifel, ob sie die Studie aufgrund der aufgeführten mangelhaften Qualität überhaupt veröffentlichen sollten.
Die letzten Sätze:
Darüber hinaus ist diese Erkrankung im Allgemeinen mit einem verringerten Testosteronspiegel sowie erhöhten E2-, FSH- und LH-Werten verbunden [ 25 ].
Insgesamt führen diese klinischen Ergebnisse zu der Annahme, dass der Erfolg der Therapie mit Andrositol hauptsächlich auf die Kombination von MI mit Selen und L-Arginin zurückzuführen ist.
Es ist wahrscheinlich, dass die antioxidative Rolle dieser beiden letzten Moleküle für die Verbesserung der Spermienparameter wichtig war.
Andererseits könnte MI geholfen haben, die hormonellen und metabolischen Parameter auszugleichen, da es als zweiter Botenstoff fungiert, der die Aktivitäten mehrerer Hormone wie FSH, TSH und Insulin reguliert [ 61 ].
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Nahrungsergänzungsmittel den klinischen Zustand der asthenospermischen Patienten mit MS deutlich verbessert hat; daher sollte seine Verwendung gefördert werden.
Die vorliegende Studie weist mehrere Einschränkungen auf, wie z. B. fehlende Kontrollen, begrenzte Patientenzahl, kurze Behandlungsdauer und unsegmentierte Gruppe von MS-Patienten.
Daher sind im Anschluss größere prospektive randomisierte Fall-Kontroll-Studien erforderlich, um die Rolle und Wirkung von MI, Selen und L-Arginin bei asthenospermischen Patienten mit unterschiedlichen klinischen MS-Ausprägungen aufzuklären.
https:/ / pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5056296/
Man könnte im Umkehrschluss auch annehmen, dass Myo-Inositol sowohl erhöhte hormonelle Werte bei Frauen, als auch erniedrigte hormonelle Werte bei Männern ausgleichen und für beide gleichermaßen vorteilhaft kann.
Unter dem Gesichtspunkt normaler Werte, kann ich in dieser Studie keine Abweichungen bei LH und FSH erkennen.
Der normale LH-Wert für gesunde erwachsene Männer liegt zwischen 1,8 und 8,6 IU/L oder auch bei 1,7 - 8,6 mIE/ml
So dass eine Erhöhung von 2,5 auf 3,3 keine Abweichung vom Normalwert darstellt.
Bei Männern liegen die FSH-Normalwerte im Blutserum bei 2 bis 10 IU/ml oder auch bei 1,5 - 12,4 mIE/ml.
: https://www.endokrinologikum-aesculabor.de/leistungsverze…des-hormon.html
So dass eine Erhöhung von 3,4 ± 1,2 auf 3,5 ± 1,1 keine Relevanz haben dürfte.
Eigentlich geht es hier im Thread doch darum, wie man Insulinspritzen vermeidet, wobei die Ernährung den wichtigsten Platz einnimmt.
Abgesehen davon teile ich deine Schlussfolgerungen nicht, und denke wir sehen im Gegenteil, dass Myo-Inositol auf alle Menschen eine stark regulierende Wirkung zu haben scheint.