Wir leben in einem Stadtteil einer Kleinstadt quasi auf dem Berg in einem ländlichen Feriengebiet. Bei uns ist überall jede Menge Wald und Felder und die Landschaft ist sehr hügelig.
Die Verwaltung, die Bahnstation, alle Supermärkte, die Banken und Sparkassen mit Mitarbeitern sind bei uns im Hauptort der Kleinstadt, wo wir früher nahe der Bahn wohnten.
Im Hauptort selbst sind nur 2 Supermärkte (Netto und Edeka), Bank und Sparkasse, unsere Apotheke und einige Läden für Bekleidung und so. Früher war noch ein Aldi an anderer Stelle im Ort der längst umgezogen ist und noch einige andere Geschäfte in der früheren Ortshauptstraße, die schließen mussten, der Metzger nur weil er keinen 2. Metzger zu Unterstützung gefunden hat. Die Kneipe einer kleinen Brauerei und diverse Restaurants gibt es aber immer noch.
Denn vor einigen Jahren wurde ein zentraler Einkaufspark an anderer Stelle außerhalb des Hauptorts und unserem Stadtteil errichtet.
Im Mittelalter fanden dort die Hinrichtungen statt.
Der Platz mit Bushaltestelle liegt sehr nah an der Autobahnab- und auffahrt, ca. 10 Minuten Fußweg von hier entfernt.
Dort sind jetzt fast alle Supermärkte wie Aldi, Lidl, Edeka, Rewe, Penny, ein Tedi, ein Rossmann, easyApotheke, 2 Bekleidungsgeschäfte, 1 Schuhgeschäft, 1 Bäcker, 1 Blumengeschäft, Baumarkt mit Post und im Sommer ein Stand des Bauern für Erdbeeren und Spargel als Einkaufmöglichkeiten für die umliegenden Gemeinden untergebracht.
Leider gibt es hier keinen Bauernmarkt. Bioladen gibt es auch nicht. Da muss man zu einem Bauern im Nachbarort fahren. Aber es gibt doch viele Bioangebote in den Supermärkten.
Der Bus ist höchstens voll, wenn man in einen der Busse steigt, der auch die Schulkinder transportiert.
Morgens fährt der Bus dann erst zur Schule und danach zum Bahnhof. Mittags holt er die Kinder ab, die zurückgebracht werden.
Alle anderen Busfahrten sind nur sehr gering besetzt. Auch diejenigen, die Zuggäste von der Bahn abholen. Voll werden damit höchstens die Kleinbusse, die manchmal eingesetzt werden. Aber zu uns auf den Berg fährt leider kein Bus und abends kann man sich hier höchstens ein Taxi nehmen, wenn man kein Auto hat.
Dafür ist im eingemeindeten Kurort, 4 km von uns, ein großer Kurpark mit vielen Veranstaltungen, einigen Hotels, Apotheke, Restaurants, unsere Lieblingseisdiele, eine große Therme, diverse Rehakliniken und sehr wenig Einkaufmöglichkeiten für Lebensmittel, aber für Klamotten usw.
Früher gab es auch noch eine nette Kneipe mit Live-Musik. Könnte noch Halli-Galli-Lokale für Kurgäste geben, die wir aber meiden.
In diese Richtung sind die Busse etwas besser besetzt.
Es ist sehr ruhig und idyllisch hier. So ruhig habe ich mir das Leben im Alter früher gar nicht vorgestellt. ![]()
Ps. Ich war vor Jahren für mehrere Schulungen meiner damaligen Firma mit Hauptsitz in Köln für mehrere Wochen in Köln. War teilweise zu der Zeit als die Häuser und das Stadtarchiv wegen U-Bahnbau abgesackt waren. Ich fand Köln und die Kölner sehr nett.
Aber ich gestehe, dass ich mir damals öfter ein Taxi genommen habe.