Es wird leider im Vergleich zu früher vieles schlechter, die Krankenhäuser, die Pflegeheime, die Rentner, die von ihrer Rente nicht leben können, die vielen Arbeitslosen, die schlechten Straßen, die Busse kommen oft zu spät und nicht mehr alle 10, sondern alle 20 Minuten, die Postfilialen haben kürzere Öffnungszeiten, bei Anrufen bei Behörden und Firmen landet man in der Warteschleife und muss manchmal 30 Minuten oder länger warten u. v. m., man könnte endlos so weiter aufzählen.
Rentner, die von ihrer Rente nicht leben können, gab es bei uns schon immer und wird es auch immer geben, weil es davon abhängt, was man an von der DRV anrechenbaren Leistungen erbracht hat, wenn es nicht ein anderes System geben wird oder eine grundsätzliche Mindestrente. Das sehe aber nicht.
Bei uns sind die Straßen nicht schlecht. Aber ich erinnere mich, als ich Anfang der 90er in dem kleinen Kaff im Odenwald gewohnt habe, war die km lange Straße, die die Ortsteile verband voller Schlaglöcher. Da dachte ich, für den Osten haben sie das Geld und dass hier die schlechteste Straße meines Lebens ist, interessiert keinen. ![]()
Bei uns hat auch die Post Öffnungszeiten wie immer.
Bei der AfA kann man bei uns in Hessen schon seit sehr vielen Jahren keinen Sachbearbeiter anrufen. Hab mich aber auch schon aufgeregt, dass sich die Behörden und manche Unternehmen zunehmend total abschirmen.
Aber es gibt auch Positives und da regt mich der Typ vom Vermietertagebuch total auf.
Seit ich denken kann, ist für Arbeitslose eine Anfahrt von 50 km hinzunehmen. Zudem hat das auch Vorteile.
Handwerker verdienen mittlerweile entgegen den Aussagen vom Vermietertagebuch im Vergleich zu früher in der Regel recht gut. In großen Städten meist mehr als auf dem Land.
Unbemerkt von allen hat die Regierung die Lohnsteuer um ca. 16% gesenkt. So dass jemand mit Durchschnittslohn Steuerklasse 1 trotz gestiegenem Pflegebeitrag fast 70 Euro mehr netto hat.
Meine Monatskarte Preisstufe 7 würde mich heute 325 Euro kosten. 11 Millionen Arbeitnehmer fahren mittlerweile mit der vom Bund mitfinanzierten Deutschlandcard für 49 Euro/Monat.
Das heißt, jemand mit Durchschnittsverdienst, der täglich gut 60 km Anfahrtsstrecke hat und seine Fahrtkosten selbst trägt, hat bar fast 346 Euro mehr im Monat.
Zudem kann er die Strecke dann am Jahresende beim Lohnsteuerjahresausgleich angeben. Da ist es egal, mit was der Weg zurückgelegt wird. Da erhält er dann fürs Jahr ein paar tausend Euro vom Finanzamt zurück.