Beiträge von Die Mama

    Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Kneipp-Bewegung ideologisch komplett vereinnahmt. Die Naturheilbünde wurden gleichgeschaltet und gingen im „Deutschen Volksgesundheitsbund“ auf.
    Obwohl die Bewegung selbst keine politische Organisation war, nutzten die NS-Funktionäre die Bekanntheit von Sebastian Kneipp, um dessen Gesundheitslehre mit nationalsozialistischer Propaganda zu verbinden – etwa durch die Erhöhung von Hygiene zu „Rassenhygiene“.<X

    Nach 1945 wurde der Kneipp-Bund wieder neu gegründet und erlebte in den 1950er Jahren eine Renaissance mit der Einrichtung von Schulen und Forschungszentren.

    Heute ist der Kneipp-Bund e.V. Träger zweier zentraler Bildungseinrichtungen in Bad Wörishofen:
    Es gibt eine zentrale Sebastian-Kneipp-Schule und eine Sebastian-Kneipp-Akademie, beide in Bad Wörishofen und vom Kneipp-Bund betrieben.
    Die Sebastian-Kneipp-Schule (SKS) ist eine staatlich anerkannte Berufsfachschule für Physiotherapie und Massage.
    Die Sebastian-Kneipp-Akademie (SKA) bietet bundesweite Fort- und Weiterbildungen in Gesundheitsförderung nach Kneipp an.

    Zusätzlich gibt es über 400 zertifizierte „Kneipp-Schulen“ (Grund- und Förderschulen), die das Kneipp-Gesundheitskonzept im Alltag umsetzen und vom Kneipp-Bund anerkannt sind. : https://www.kneippbund.de/guetesiegel-ze…ierung/schulen/

    Die Therapie wirkt präventiv und begleitend bei Erkrankungen wie Bluthochdruck, chronisch-venöser Insuffizienz, Schlafstörungen und menopausalen Beschwerden. Studien bestätigen ihre Wirksamkeit, insbesondere durch die Kombination aller fünf Elemente.
    : https://drjacobs.de/de/artikel/seb…hlergehens.html

    Wir wohnen in einem Wasserkurort (staatlich anerkanntem Mineralheilbad) in einem Erholungsgebiet.
    Wenige km entfernt ist ein Heilklimatischer Kurort mit langer Tradition in der Sole- und Kneipptherapie.
    Beide Kurorte verfügen über Heilquellen mit salzhaltiger Sole.
    Daher gibt es bei uns und in den umliegenden Orten natürlich auch etliche Kneipp-Anlagen.
    Generell gibt es bei uns in Osthessen recht viele Kneipp-Anlagen, finde ich.:)
    Insgesamt sind es deutschlandweit ca. 867 öffentliche Kneipp-Anlagen.
    : https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_%C3…_in_Deutschland

    Also ganz ehrlich ich mag Essen als „Hebel“ grundsätzlich eh auch, aber bei deinem Rundumschlag (Öle ist böse, Soja dito, dazu Krebs als Signal…) werd ich zugegebenermaßen nervös.

    Du wohnst wahrscheinlich noch in Italien und sitzt damit an der Quelle für bestes kaltgepresstes Olivenöl und Balsamico, die ich persönlich beide für unverzichtbar halte.
    Man sollte schon auf das achten, was man isst, und verschiedene Dinge vermeiden oder zumindest einschränken.
    Schon das Thema so natürlich wie möglich zu essen, ist für verschiedene Menschen etwas anderes.
    Denke aber auch, man sollte darauf achten, dass man billigen Fabriköle vermeidet und statt dessen gute kaltgepresste Öle und gutes Kokosfett zum Essen verwendet.
    Ich meide auch alles mit Soja, seit vor Jahren Sojaprodukte mit extrem hohen Jodwerten in Umlauf waren.


    Jeder schreibt hier aus seiner Sicht und seiner Erfahrung.
    Liegt auch teilweise an den Erkrankungen der User und/oder ihrem persönlichen Weg.
    Der Eine isst Fleisch, der Nächste nicht. Der Eine isst Gebratenes, der Nächste nur Dampfgegartes.
    Der Eine isst Getreide, der Nächste vermeidet es. Der Eine isst viel Rohkost, der Nächste verträgt das nicht. usw.
    Franz-Anton z.B. hat seine Ernährung unter Beachtung diverser medizinischer Aspekte an seine Erkrankung angepasst, ist vor Jahren wegen der konstanten Wärme auf eine südostasiatische Insel gezogen und schreibt Bücher zu alternativer Krebsbehandlung und Borreliose.
    Daher ist Krebs für ihn natürlich ein Schwerpunktthema.
    Deshalb- Nur nicht verrückt machen lassen.

    Ich selbst habe noch nie Flohsamenschalen genommen und kann aus eigener Erfahrung nichts dazu sagen. Meines Wissens hat man die früher bei trägem Darm eingenommen.
    Aber ich denke, wenn man Hilfsmittel benötigt, damit der Stuhlgang normal funktioniert, scheint etwas nicht zu stimmen.

    Kaum hatte von der Leyen den Vertrag unterschrieben, ging es schon los mit den Forderungen zwecks Lieferkettennachweisen und Nachhaltigkeit.

    Nachdem bei uns die heimischen Bauern und Ärzte schon länger unter den zu erbringenden Nachweisen und Dokumentationen ersticken. ist uns schon länger bekannt, dass auch die ausländischen Lieferanten in allen Bereichen ständig wachsende Nachweise zu erbringen haben.
    Es wird aber keiner gezwungen mit der EU zu handeln.

    Nehmt Euch einfach ein Vorbild an China.^^ Die scheinen unser System einschl. aller technischen DINs und sonstigen Vorschriften und Nachweisen schon länger in Perfektion umzusetzen. Bin diesbezüglich schon länger beeindruckt.

    Da fordern diese ungebildeten EU-Deppen, daß Paraguay seinen Regenwald wieder aufforsten müsse.

    Wissen die überhaupt wo Paraguay liegt? Ich glaube nicht!

    Paraguay liegt in den SUBTROPEN. Hier gibt es keinen Regenwald. Gab es auch noch nie!

    Ich bin mal gespannt, mit welchen Dummheiten diese unwissenden Linksrotgrünversifften noch um die Ecke kommen werden.

    Denke hier irrst Du. Regenwald gibt es nicht nur am Amazonas.

    Hauptbiome in Paraguay:

    1. Atlantischer Regenwald (Mata Atlântica) – im Osten des Landes, auch Ost-Paraguay genannt. Dieser tropische Feuchtwald ist Teil eines globalen Biodiversitäts-Hotspots und umfasst Regionen wie Alto Paraná, Caazapá, San Rafael und Mbaracayú. Er ist stark fragmentiert und bedroht, beherbergt aber noch immer seltene Arten wie Jaguar, Puma und endemische Vögel.
    2. Großer Chaco (El Chaco) – im Westen, ein trockener bis halbtrockener Wald- und Savannenraum. Der Chaco ist das zweitgrößte Waldökosystem der westlichen Hemisphäre und bekannt für seine hohe Biodiversität, darunter Gürteltiere, Pekarischweine und bedrohte indigene Völker wie die Ayoreo.
    3. Pantanal im Südwesten ist das größte Süßwasser-Feuchtgebiet der Welt und erstreckt sich über Brasilien (ca. 80 %), Bolivien und Paraguay. Es bedeckt eine Fläche von etwa 150.000 bis 210.000 km² – fast halb so groß wie Deutschland – und liegt hauptsächlich im Einzugsgebiet des Rio Paraguay.
      Dort leben 650 Vogelarten, darunter das weltgrößte Vorkommen des Hyazinth-Aras.
      120 Säugetierarten, u. a. Jaguar, Riesenotter, Tapir, Capybara (größtes Nagetier der Welt).
      240 Fischarten, 100 Reptilienarten, darunter Brillen- und Schwarzkaimane.
      Über 1.700 Pflanzenarten, darunter gigantische Seerosen (Victoria cruziana) und Caranday-Palmen.Auch hur gibt es eine große Artenvielfalt wie Jaguare, Kaimane, Jabirus.

    In Paraguay erstreckt sich der Atlantische Regenwald (auch Mata Atlântica oder Bosque Atlántico del Alto Paraná genannt) über den Osten des Landes, insbesondere in den Regionen an der Grenze zu Brasilien und Argentinien. Dieser Regenwald ist Teil einer größeren Ökoregion, die ursprünglich fast 2 Millionen km² bedeckte, heute aber auf etwa 7 % ihres ursprünglichen Bestands reduziert ist.

    Ein bedeutendes Schutzgebiet in Paraguay ist das Urwaldschutzgebiet San Rafael im Südosten des Landes mit rund 73.000 Hektar – eines der letzten großen zusammenhängenden Reste des Atlantischen Regenwaldes. Es ist Lebensraum für zahlreiche endemische und bedrohte Arten wie Jaguar, Tapir und über 300 Vogelarten.

    Trotz Schutzmaßnahmen wie dem Ley de Desforestación Cero (seit 2004) ging allein in den letzten zehn Jahren etwa 85 % des inneratlantischen Regenwaldes in Paraguay verloren, vor allem durch Sojaanbau, Viehzucht und illegale Abholzung.


    Paraguay ist das zweitstärkst entwaldete Land Lateinamerikas nach Brasilien.

    • Zwischen 2001 und 2019 gingen 6,28 Millionen Hektar Baumbedeckung verloren, davon über 100.000 Hektar Primärwald.
    • Allein 2022 wurden 217.000 Hektar natürlicher Wald verloren – entspricht etwa 66,8 Millionen Tonnen CO₂-Emissionsaufnahme.
    • Im Osten (Atlantischer Regenwald) wurde die Abholzung durch das Zero-Deforestation-Gesetz (seit 2004) reduziert, das Landnutzungsänderungen verbietet.
    • Seit 2016 ist auch der Marihuana-Anbau eine Hauptursache für illegale Abholzung im Atlantischen Regenwald.
    • Im Westen (Chaco) geht die Abholzung weiterhin stark voran – 2019 wurden 244.324 Hektar gerodet, hauptsächlich für Rinderweiden und Sojaanbau.

    https:/ / www.ecohubmap.com/ho…n-paraguay/9iozmkll6smigu▹

    Zwischen 2001 und 2019 wurden in Paraguay, dem Land mit der zweithöchsten Abholzungsrate in Südamerika, mehr als 6 Millionen Hektar Wald, darunter auch Regenwald, abgeholzt oder brandgerodet. Entspricht ca. 1,5x der Fläche der Schweiz. Hauptursachen Viehzucht und Sojaanbau.
    Für den atlantischen Regenwald gibt es zwar Schutzbestimmungen, die aber durch illegale Abholzung Brandrodungen gebrochen werden.

    Nicht zu vergessen, dass es eine weitere Meldung zum Verschwinden von Regenwald zwischen 2023 und 2024 gab.
    Die Tropen verloren im Jahr 2024 rekordverdächtige 6,7 Millionen Hektar Primärregenwald – eine Fläche fast so groß wie Panama. Hauptursache hierfür waren massive Brände; dies ist mehr als in jedem anderen Jahr der letzten zwei Jahrzehnte.
    https:/ / gfr.wri.org/latest-analysis-deforestation-trends
    Zum größten Teil fand der Verlust in Brasilien und Bolivien statt.
    Das Pantanal , Brasiliens tropisches Feuchtgebiet, verzeichnete den höchsten prozentualen Baumverlust aller Biome:
    1,6 % des Baumbestands gingen verloren (mehr als doppelt so viel wie im brasilianischen Durchschnitt von 0,83 %).
    57 % davon waren auf Brände zurückzuführen.
    Der Verlust an Baumbestand ging in anderen Biomen zurück, mit Ausnahme des Atlantischen Regenwaldes.

    Nachdem ich die Brände der letzten Jahre in den USA und der EU verfolgt habe, waren das leider sehr oft von irgendwelchen Irren, die sich als personifizierter Klimawandel fühlten, gelegte Feuer. Daher schwierig zu sagen, welche Brände wirklich auf natürlichem Brand und welche auf versehentlich oder gezielt gelegtem Brand beruhen. :/

    In dem Versuch die weltweite Abholzung zu stoppen, beschränkt die EU-Entwaldungsverordnung , die Ende des Jahres in Kraft treten soll, jedenfalls die Einfuhr bestimmter Rohstoffe, die auf Flächen produziert werden, die nach 2020 entwaldet wurden.

    Aber wenn ich schon Multi-Stakeholder-Plattform zum Schutz und zur Wiederherstellung der Wälder der Welt lese.^^
    Das zeigt schon, dass die EU überzeugt davon ist, sie wäre in der Lage der ganzen Welt ihre Vorstellungen aufzuzwingen.

    Wenn ich schon "Freihandeszone Mercosur" höre! Da gibt es keinen freien Handel! Denn es ist kein Markt von Gleichen. Argentina und Brazil sind die Länder, die bestimmen, wo es langgeht. Paraguay ist klein und machtlos. Die diktieren sogar, was sie für den Strom der Wasserkraftwerke bezahlen wollen. Muckt Paraguay auf, dann kommt z.B. Argentina mit einer Flußmaut um die Ecke. Das Binnenland Paraguay muss alle Zoll- und Mautkröten der großen Länder schlucken.

    Es ist jedenfalls interessant von einem Anwohner zu hören, was das Abkommen für wirtschaftlich schwache kleine Länder bedeutet.
    Wobei Paraguay insgesamt mehr als 50 Länder beliefern soll und auch wenn nicht hauptsächlich, auch teilweise die EU.

    Aber ich selbst glaube mittlerweile, dass die Bauernproteste den Fokus auf dieses Abkommen bei uns in der EU etwas weg von den dahinterstehenden Zielen verlagert haben. Weg von dem, was unserer Industrie wichtig ist.
    Jede Wirtschaft treibt Handel mit anderen Ländern, um wichtige Waren einzukaufen und ihre Waren zu verkaufen. Denn auch die EU befindet sich in verschiedenen Anhängigkeiten. Dabei darf man nicht vergessen, dass unser Hauptexportland die USA sind.
    Jedes Wirtschaftsabkommen hilft dabei, die EU etwas weniger abhängig von den USA und China zu machen.

    Der Handel mit den Mercosur-Ländern läuft auch ohne das Abkommen. Nur zu ungünstigeren Bedingungen.
    Weniger wird z.B. darüber geschrieben, dass wir aus diesen Ländern auch anteilig diverse seltene Erden wie Lithium, Aluminium, Grafit, Tantal und Niob, sowie Bioenergie-Rohstoffe geliefert bekommen und dass de EU-Länder im gleichen Umfang ihre Waren in die Mercosur-Länder verkaufen.

    Deutschland selbst hatte 2023 z.B. einen Exportüberschuss in diese Länder, überwiegend nach Brasilien, von gut 11 Milliarden Euro.
    Deutsche Exporte: Ca. 26,2 Mrd. Euro
    Importe aus Mercosur: Ca. 15,2 Mrd. Euro
    Der Außenhandel mit Mercosur machte damit etwa 1 % der deutschen Gesamtexporte aus.
    Deutschland exportiert vor allem: Maschinen und Fahrzeuge, Chemie- und Pharmaprodukte, 2023 für 238 Mio. US-Dollar Lebensmittel und Getränke (z. B. Bier, Schokolade, Spezialitäten wie „Lübecker Marzipan“)

    Es scheint eher, dass die Bauern der EU angesichts der geopolitischen Turbulenzen nun durch weitere Diversifikation der Lieferketten durch die verbesserten Exportmöglichkeiten des Abkommens gleichzeitig möglicherweise weitere Nachteile erleiden werden, auch wenn dieser Handel insgesamt auf einem vergleichsweise niedrigem Niveau liegt.
    Gerade für Deutschland geht es dabei offensichtlich viel stärker um den Export der eigenen Waren, als um den Import.
    tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/mercosur-eugh-verzoegerung-wie-weiter-100.html

    Schon eine Beschreibung, unter der man sich was vorstellen kann.
    Allerdings hast Du mich damit auch daran erinnert, dass meine Mutter früher sagte, mit ehrlicher Arbeit kommt man in Deutschland auf keinen grünen Zweig. Solche Sprüche gibt es überall.

    Hatte übrigens schon vor einiger Zeit gelesen, dass die USA das bessere Fleisch exportieren würden und das schlechtere an ihr Volk verkaufen.
    Ist vielleicht sogar allgemein üblich.

    Angaben Ländervergleich:
    Nach Definition des Internationalen Währungsfonds (IMF) gehört Paraguay aufgrund seiner Wirtschaftsleistung zu den Entwicklungsländern.
    Mit einem durch­schnittlichen Jahres­einkommen von 5.820 Euro gehört Paraguay zu den Ländern mit höherem Mittel­einkommen.

    Ein Land ca. so groß wie Schweden mit nur 6,9 Millionen Menschen (das sind ca. 1/2 Million mehr als in Hessen leben) und 17 Menschen/km².
    Flächennutzung: 55% Landwirtschaft, 41% Wald, 2% Wasser. Urbanisierung ca. 70%
    Bei Ländervergleich werden nur 30 km aktives Schienennetz angegeben und nur knapp 1,9 Mio. angemeldete KFZ, aber 9 Flughäfen
    Straßennetz:
    Gesamtlänge: Ca. 221.730 km (Stand August 2025, OpenStreetMap)
    Asphaltiert: Nur etwa 15 % (ca. 33.000 km), hauptsächlich Hauptverbindungen wie zwischen Asunción, Ciudad del Este und Encarnación
    Rest: Unbefestigte Straßen, oft schwer befahrbar in der Regenzeit
    Geringere Gesundheitsversorgung, fast 97% Christen, 0,9% sprechen deutsch.
    Jeder hat mind. 1 Handy, wie in Ländern im Nahen Osten nur wenige Festnetz: 205.511
    Mit 2,4 höhere Geburtenrate, Korruption nach Index hoch, Durchschnittsalter 32,3 Jahre, nur geringe Bürgerrechte,
    BIP/Kopf nach anderen Quellen ca. 5.900 €/Jahr, Gewerbesteuern + Abgaben: 10%, 80,2% haben Grundschulabschluss
      
    perspektiveausland.com:'
    Durchschnittliches Nettoeinkommen: Ca. 370 € (ca. 3 Millionen Guaraníes) pro Monat.
    Mindestlohn: Ca. 270 € (2,1 Millionen Guaraníes) brutto pro Monat.
    Steuern (IRP – Impuesto a la Renta Personal):
    Einkommen bis 50 Mio. PYG/Jahr (~7.200 USD): 8 % Steuersatz,
    50–150 Mio. PYG/Jahr (~7.200–21.700 USD): 9 %, Über 150 Mio. PYG/Jahr (~21.700 USD): 10 %
    Wichtig: Nur lokale Einkünfte (z. B. aus Arbeit in Paraguay) sind steuerpflichtig.

    Ausländisches Einkommen (z. B. Rente, Miete, Dividenden) ist steuerfrei (Territorialprinzip).
    ; https://flaggenfrei.de/paraguay-steuern/

    Diese ganze Mercosur-Sache bei Euch erinnert mich jedenfalls etwas an den 5-Jahresplan des Georgiers Stalin zur Industrialisierung des Landes durch Getreideverkäufe. Eine Regierung setzt rücksichtslos auf dem Rücken der Bevölkerung ihre wirtschaftlichen Ziele um. 8)

    Aber das Land ist auch wirklich extrem abhängig von seinen Nachbarstaaten. Ohne Argentinien und Brasilien geht nichts.

    Gut aufgepasst.:)
    Österreich hat keine Kantone, weil es historisch als zentralistischer Staat organisiert wurde, im Gegensatz zur Schweiz, die aus einem Zusammenschluss unabhängiger Staaten (Kantonen) entstand.
    Österreich ist ein föderaler Bundesstaat mit neun Bundesländern, die weniger Autonomie haben als Schweizer Kantone. Die politische Struktur basiert auf der Habsburgermonarchie, nicht auf einem föderalen Staatenbund.

    Interessanterweise kam der Skandal im ungünstigsten Moment an die Oberfläche: genau zu dem Zeitpunkt, als die EU aktiv für ein Handelsabkommen mit dem Mercosur wirbt. Am 21. Januar stimmten die Gegner der Einigung im Europäischen Parlament dafür, das Dokument an den EU-Gerichtshof zu übergeben, um den Prozess um mindestens zwei Jahre zu verzögern.

    Die Fälle sind teils schon aus 2025 und waren überwiegend längst vor dem 17.1. bekannt. Sie sind ein Verstoß gegen das Abkommen.
    Aber da sieht man, manchmal können die Grünen, Linken und Rechten als generelle Gegner des Abkommens auch gut zusammenarbeiten.^^
    Die Fraktionen „The Left“, „Greens/EFA“ und „ESN“ (Europa der Souveränen Nationen- auch AfD) stimmten am 21. Januar 2026 für die rechtliche Prüfung des Mercosur-Abkommens durch den EuGH. Der Antrag wurde mit 334 Ja- zu 324 Nein-Stimmen angenommen.
    Die meisten Gegenstimmen kamen von EVP, S&D und Renew Europe. Hat aber nicht gereicht.

    Doch wer weiß, was alles für Gifte in die EU und ins Land kommen.
    Das Problem ist schon seit Jahren, dass es in der EU nicht genügend Prüfer gibt und nur manchmal Stichproben durchgeführt werden.

    Vor Jahren wollte ich das Mal überprüfen, zu der Zeit eigentlich wegen China, da ich damals dachte, sie wären besonders häufig betroffen. 8)
    Denn es gibt EU-Seiten, auf denen die Ergebnisse der Überprüfungen veröffentlicht werden.
    Also eigentlich wollte ich damals wissen, wie viele Lebensmittel aus China wegen unzulässigen Inhaltsstoffen/erhöhten Pestiziden usw. zurückgeschickt werden. Nachher war ich ziemlich geschockt, dass der Großteil der auf der Seite bemängelten und zurückgeschickten Lebensmittel aus europäischen Ländern kam.

    Das zeigt, man kann nie sicher sein. Egal woher.
    Und deshalb ist Bio, auch wenn es das Pseudo-EU-Bio aus Umstellbetrieben ist, immer noch sicherer.
    Aber auch bei Bio gibt und gab es früher schon Skandale.<X

    Immerhin.:)
    Aber was nutzt es bei dem wirtschaftlichen Würggriff des Westens?
    Nachdem ich hier einiges zur Geschichte des Iran, seiner Kolonialisierung und Ausbeutung, der Vertreibung des letzten Schahs, der brav mit dem Westen zusammengearbeitet und für seine Bürger von CIA/MI6/Mossad betriebene Folterkammern eingerichtet hatte, geschrieben habe, werde ich schon sauer, wenn ich hier Demos mit Exiliranern sehen, die möglicherweise von NGOs unterstützt für die Einsetzung des Sohns vom Schah werben. Da müsste jedem klar sein, dass es nur darum geht, das Land wieder ausplündern zu können.
    Nach dem Angriff durch Israel im letzten Jahr, und den massiven Zerstörungen von durch den Westen ins Land geschickten Terroristen zum Sturz der Regierung, die uns als friedliche Demonstranten verkauft wurden, passt das doch.

    Gerade ist die Frage nur noch, wagt sich Trump, der massives Militär im Nahen Osten gegen den Iran positioniert hat, tatsächlich den von Russland und China geschützten Iran anzugreifen und möglicherweise einen Weltkrieg zwischen den Großmächten zu starten.
    Irgendwann ist ein Punkt erreicht, an dem der globale Süden gegen die USA und seine Anhängsel aufstehen muss, denn ich glaub nicht mehr, dass die USA jemals bereit dazu sind, ihre unipolaren Machtansprüche freiwillig aufzugeben.

    Ich wusste es bis vor Kurzem nicht, aber eine gemeinsame Erklärung über eine multipolare Welt und die Errichtung einer neuen internationalen Ordnung auf Basis der eigentlichen UN-Werte ist nicht neu, sondern wurde bereits 1997 bei der UN eingebracht.
    https:/ / karlof1.substack.com…-of-brics-russian-chinese

    Das ist nicht richtig.

    Rindfleisch stieg in den letzten 3 Jahren um 300 %, Obst und Gemüse um 300 bis 400 %. In den Medien verbreiten sie die Lüge, daß die Inflation nur um die 3,4 % betrage. Aber die Menschen wissen, daß es nicht stimmt. Auch wenn es um die Bildung sehr schlecht bestellt ist, können die Bürger schon noch soweit rechnen, daß ein Preisanstieg von z.B. Rindfleisch von 25 000.-/kg auf fast 80 000.-/kg sicherlich NICHT 37 % sind.

    Ich bezweifle das nicht. Es ist tatsächlich so, dass wenn man allgemein bezogen auf Südamerika fragt, bekommt man auch allgemeine Antworten und in spanisch gefragt wird sich auf Angaben der Zentralbanken und anderer Organisationen bezogen. Im Fall von Paraguay werden auch öffentliche Meldungen zitiert: https:/ / digitalmisiones.com.…olpea-a-los-consumidores/

    Aber so nach und nach hab ich festgestellt, das Paraguay seinen Rindfleischexport ab 2020 gesteigert und in 2025 weiter erhöht bis verdoppelt hat, da mit Exporten höhere Preise zu erzielen sind.
    Jetzt liegt die Exportrate bei 90%. Das ist so viel, dass es bereits Rindfleischimporte aus Brasilien gibt, um die Nachfrage im Land zumindest teilweise zu decken.

    Dabei kontrollieren bei Euch 3 große Fleischverarbeitungsunternehmen rund 70% des Markts und nehmen Einfluss auf den Preis.

    Als Ursache für die 90% werden höhere Weltmarktpreise, neue Absatzmärkte wie USA, Kanada, Singapur und Israel, dadurch bedingte höhere Nachfrage und modernisierte Schlachthöfe angegeben.
    Hat wohl auch was mit Politik zu tun, nachdem Trump Südamerika zu seinem Hinterhof erklärt hat.

    Paraguay ist auch Teil von Mercosur dem Gemeinsame Markt des Südens, einem 1991 gegründeten lateinamerikanischen Wirtschaftsverband dem einige der Länder angehören und der, wie vor allem Brasilien und Argentinien, schon seit Jahrzehnten Rindfleisch und andere Produkte weltweit in die meisten Länder dieser Welt exportiert. Auch in die EU. Schon seit 2020 steigen die Exporte.

    Nachdem die EU schon seit 25 Jahren erfolglos ein Abkommen mit günstigen Bedingungen verhandelt hat, ist es trotz europaweiter Bauernproteste in 1/26 zur Unterzeichnung des Abkommens gekommen. Es wurde aber noch nicht ratifiziert.
    Dies betrifft aktuell Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay.

    Mit dem EU-Abkommen sollen ab 2027 zollfrei oder ermäßigt:

    • Rindfleisch: Zusätzliche 99.000 Tonnen pro Jahr
    • Käse: 30.000 Tonnen
    • Geflügelfleisch: 180.000 Tonnen Kontingent
    • Zucker: 180.000 Tonnen
    • Honig: 45.000 Tonnen
    • Ethanol: 650.000 Tonnen, davon 450.000 Tonnen zollfrei

    Bin nicht sicher, ob das alles ist. Diese Mengen sind angeblich bewusst begrenzt, um Marktverdrängung zu verhindern.
    Vor den Bauernprotesten waren diese Quoten bereits Teil des Abkommens – danach wurden zusätzliche Schutzklauseln beschlossen, die bei Preiseinbrüchen die Wiedereinführung von Zöllen ermöglichen.
    Außerdem werden Zölle auf EU-Agrarprodukte im Mercosur abgebaut, z. B. für Wein (von 27 % auf 0 %) und Spirituosen (von 35 % auf 0 %).

    Die Produktionssysteme werden von der EU überwacht und das Fleisch muss dem europäischen Lebensmittelstandard entsprechen.
    Verboten sind Hormonbehandelte Tiere, Überschreitung der Pestizidgrenzen, nicht zugelassene gentechnisch veränderte Futtermittel.

    Zum Vergleich- Der EU-Rindfleischimport aus den Mercosur-Staaten (Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay) betrug 191.500 Tonnen im Jahr 2023. Aber auch schon im Jahr 2018 lag er bei ca. 200.000 Tonnen im Jahr.

    Bisher wurden bereits jährlich etwa 200.000 Tonnen Rindfleisch aus Mercosur-Staaten in die EU importiert, allerdings zu Zolltarifen.
    Mit dem Abkommen kommen 99.000 Tonnen pro Jahr hinzu, die unter einem begünstigten Zollsatz von 7,5 % (nicht zollfrei) eingeführt werden können.
    Diese Menge entspricht etwa 1,5–2 % der gesamten EU-Rindfleischproduktion und soll schrittweise über sechs Jahre aufgebaut werden.

    Die Hauptexportländer für Rindfleisch im Mercosur/ Anteile (geschätzt 2025) sind:

    • Brasilien: Größter Exporteur – dominiert den Markt mit hohen Mengen, vor allem nach Russland, China und in die EU. ca. 60-70%
    • Argentinien: Bedeutender Exporteur von Premium-Steaks, vor allem in die EU und nach China. ca. 20-25%
    • Paraguay: Wächst stark – Exporte nach Chile, Russland, USA und Israel. ca. 8-10%
    • Uruguay: Hochwertiges Weidefleisch, Hauptmärkte EU, USA und China. ca. 5-7%

    Jetzt bin ich etwas schlauer. Denke aber, dass die EU aktuell kaum etwas mit der Situation in Paraguay zu tun hat.

    Zu uns kann man sagen, dass CDU/CSU/FDP/SPD das Abkommen unterstützen. Merz sogar mit sehr großer Überzeugung.

    Die liegen jetzt schon im Trend, denn in Österreich ist die FSME-Zeckenschutzimpfaktion Anfang Februar angelaufen und geht je nach Bezirk bis Ende Juli oder August 2026.
    Das nehmen die Pharmavertreter dann als Gelegenheit auch hier daran zu erinnern. Auch wenn es bei uns eigentlich kein Datum braucht, um daran zu erinnern und es ganzjährig Impf-Aufforderungen gibt.

    Eine Minderheit strebt danach die Bevölkerung zu einer Einheitsmasse zu formen die nicht mehr selbst Denken soll. Gleich einer SChafherde die man mittels zwei Hunden überall dort hintreiben kann wie man will.

    Teils als Arbeitsvieh und andererseits als KOnsumententrottel.

    Die eigentliche Frage ist, wann war es anders. Ich glaube nicht, dass es das in den letzten tausenden Jahren irgendwann war.
    Nur die Mittel sind heute andere als früher.
    Schon vor hunderten Jahren, als man mit Hilfe der Kirchenmänner als Vorhut die Sklaven aus Afrika in die USA oder Südamerika schaffte, hat man den Menschen bei uns in Europa erzählt, wie viel besser es den Menschen aus Afrika in den USA/Südamerika gehen würde, als in ihrem Land. Auch wenn die Afrikaner damals unter den schrecklichen Bedingungen oft nur wenige Wochen gelebt haben sollen.
    Letztlich genauso unwahr wie die Karl May Geschichten.

    Aber auch, wenn man heute sieht, wie schrecklich die Briten in einigen Ländern als Kolonien über mehrere hundert Jahre gehaust und wie sie die Länder ausgeplündert und die Bevölkerung in x Hungersnöte getrieben und schrecklich behandelt haben, nicht etwa für den Wohlstand ihres Volkes, sondern nur für den Reichtum der herrschenden britischen Oberschicht und im Vergleich dazu sieht, was wir darüber früher lernten, Abenteuerfilme und Geschichten über europäische Eroberer und Entdecker.
    Das ist doch ganz genau so eine Denkmatrix, in die der Verstand von Anfang an gepresst wurde.
    Sicher gibt es noch viele andere Beispiele dieser Manipulationen.

    Da fällt mir ein, Alex Krainer hat eine 2-teilige Folge verfasst, in der er u.a. mit Verweisen auf Rom und Athen aufzeigt, wie sich die Oligarchen und die Oberschicht in einer Gesellschaft ab einem bestimmten Punkt immer weiter überdehnt und auch ihr eigenes Volk immer weiter geplündert und entrechtet haben, da der Erhalt des Systems immer teurer wurde, bis schließlich auch die Oberschicht zu den Entrechteten und Geplünderten gehörte und das System schließlich komplett zusammengebrochen ist.
    Titel: Der Westen unter Oligarchen: https:/ / alexkrainer.substack.com/p/west-under-oligarchs

    Denn etliche Analysten sind schon länger der Ansicht, dass sich die Systeme der USA und europäischer Länder/der EU überdehnt haben und sie daher das Volk immer weiter ausplündern und entrechten werden, wie das geschichtlich gesehen immer wieder passiert ist, bis ein System komplett zusammengebrochen ist.

    So hat die Österr. Regierung innerhalb eines Jahres die Ausgaben für Berater über 65% erhöht weil die Entscheidungsträger nicht mehr fähig sind selbst zu DEnken.

    Wenn die Anweisung der Eliten laut Schwab seit 2020 darin besteht Europa mit dem Great Reset, also Korporatismus mit Finanzabfluss vom Volk hin zu unterschiedlichen Unternehmen (egal ob Pharma, Rüstung, alternative Energie, Finanzen, Beratungsfirmen, usw.), ganz gezielt zu verarmen, ist das nur eine weitere geplante Maßnahme, zur Erreichung dieses Ziels.
    Vielleicht sollte man die Herrschenden nicht unterschätzen und ihre Entscheidungen unter dem Gesichtspunkt der angesagten Ziele, statt unter dem Gesichtspunkt der Vernunft und Realpolitik betrachten.

    Allerdings sollte man bei den Preisanstiegen auch nicht die anderen Faktoren vergessen, die in verschiedenen südamerikanischen Ländern zu massiver Inflation und Preissteigerungen geführt haben. Ich habe mir dafür in spanisch südamerikanische Quellen gesucht, da das einfach die schnellste Möglichkeit der Information bietet.

    Seit 2020 sehen sich die südamerikanischen Länder mit einer deutlichen Beschleunigung der Inflation konfrontiert , nachdem diese in den ersten Monaten der Pandemie kurzzeitig zurückgegangen war.In Ländern wie Brasilien, Kolumbien, Peru, Chile und Argentinien stieg die Inflation stärker an als die geldpolitischen Zielvorgaben. Die Inflationsraten erreichten teilweise ein Niveau, das seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr beobachtet wurde.

    Die Inflation in Südamerika wurde durch ein Zusammenspiel externer Faktoren und interner Dynamiken angetrieben . Laut der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) lassen sich bis zu 84 % der Inflationsschwankungen in der Region zwischen 2020 und 2022 durch globale Faktoren erklären , wie etwa Unterbrechungen der Lieferketten, steigende Rohstoffpreise und die Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine.

    Darüber hinaus hat in Ländern wie Kolumbien und Peru die Abwertung der lokalen Währungen gegenüber dem Dollar die Importe verteuert, während in Brasilien eine schwere Dürre die Wasserkrafterzeugung beeinträchtigte und den Einsatz teurerer Energiequellen erzwang, was ebenfalls zu einem Aufwärtsdruck auf die Gesamtpreise führte.

    Der Preis für Fleisch , insbesondere für Rindfleisch, hat einen der deutlichsten Anstiege verzeichnet.
    In Brasilien überstieg der Anstieg innerhalb eines Jahres 66 % . Dieser Anstieg ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen:

    • Erhöhte Auslandsnachfrage , insbesondere aus Ländern wie Libanon und Ägypten, die ihre Importe von Lebendvieh aus Kolumbien und anderen Ländern steigerten.
    • Höhere Produktionskosten , unter anderem für Tierfutter (das größtenteils importiert wird), Düngemittel und Treibstoff.
    • In einigen Fällen wurde der Bestand durch Entscheidungen der Produzenten als Reaktion auf die Krise reduziert , was das Angebot einschränkte.


    Bei Obst und Gemüse sind ebenfalls starke Preisanstiege zu verzeichnen. Eine Analyse von Q'HUBO in Kolumbien zeigte, dass Produkte wie Kartoffeln, Kochbananen, Maniok, Tomaten und Zwiebeln seit Februar 2020 um 80 bis 100 Prozent zugenommen haben.

    • Ungünstige Wetterbedingungen , wie beispielsweise Trockenperioden, beeinträchtigten die Sojabohnenernte und andere Nahrungspflanzen in Südamerika.
    • Die gestiegenen Kosten für landwirtschaftliche Betriebsmittel wie Düngemittel und Treibstoff wirkten sich ebenfalls auf die Produktionskosten aus.

    Die Inflation hat Haushalte mit niedrigem Einkommen überproportional stark getroffen , da in Lateinamerika Nahrungsmittel fast ein Viertel des Konsumkorbs ausmachen .Der Preisanstieg bei lebensnotwendigen Gütern wie Fleisch, Obst und Getreide hat die Kaufkraft verringert und droht, die Armut zu verschärfen.

    Als Reaktion darauf haben die Zentralbanken in Brasilien, Chile, Kolumbien und Peru die Zinssätze aggressiv angehoben, und zwar so stark wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr.
    Ihre Fähigkeit, die größtenteils „importierte“ Inflation zu kontrollieren, ist jedoch begrenzt. Experten der IDB betonen, dass eine klare Kommunikation der Geldpolitik entscheidend ist, um die Inflationserwartungen stabil zu halten.

    • Argentinien hatte die höchste Inflationsrate in Südamerika; Ende 2025 lag sie bei 31,5 % pro Jahr und erreichte im Januar 2026 32,4 % .Obwohl es sich um ihre beste Leistung seit acht Jahren handelt, ist es immer noch die zweithöchste Quote in der Region.
    • Bolivien verzeichnete im Jahr 2025 eine jährliche Inflationsrate von 20,4 % und belegte damit den dritten Platz unter den Ländern mit der höchsten Inflation.
    • Im Gegensatz dazu gelang es Peru (1,51 %) , Ecuador (1,91 %) , Paraguay (3,1 %) , Chile (3,5 %) , Uruguay (3,65 %) und Brasilien (4,41 %), die Inflation in einem niedrigen Bereich zu halten. In Paraguay, Chile, Uruguay und Ecuador wurde im Dezember 2025 sogar eine Deflation mit monatlichen Preisrückgängen verzeichnet.

    Preiserhöhungen bei Fleisch und Obst

    • In Argentinien war Fleisch das Lebensmittel mit der höchsten kumulierten Inflation im Jahr 2025 , mit einem Anstieg von 33,2 % zwischen Januar und September und einem Anstieg von 48,4 % im Vergleich zum Vorjahr .Die Obstpreise stiegen ebenfalls stark an, mit einem Anstieg von 8,6 % im September und 20,3 % im laufenden Jahr .
    • In Paraguay stiegen die Lebensmittelpreise doppelt so stark wie die allgemeine Inflation : Während der Gesamtindex bei 3,1 % lag , stiegen die Lebensmittelpreise im Jahr 2025 um 7,1 % .Die Rindfleischpreise stiegen innerhalb von drei Jahren um mehr als 37 % , die Obstpreise im gleichen Zeitraum um mehr als 58 % .

    Kavurei, habe aktuell nur die massiven Proteste unserer Bauern gesehen und ihre Angst vor billigen Produkten.
    Obwohl das Abkommen selbst ja schon auf 1991 zurückgeht. Was aktuell das Neue daran ist, habe ich nicht einmal geprüft.

    Wir wissen es eigentlich schon lange. Mit irgendwelchen Schamlätzchen wie Umweltschutz usw. wird bei uns (wir sind ja die Guten) verdeckt, wie die Kapitalisten dort wie die Heuschrecken einfallen und Großbetriebe (auch zum Abbau von Mineralien) gründen, das Land und die Bevölkerung ausbeuten und vergiften, und die landwirtschaftliche Struktur und Umwelt schädigen.
    Auch an diverse gentechnischen Pflanzenexperimente erinnere ich mich, die zu Pestizidresistenden Pflanzen, hohem Pestizideinsatz und davon geschädigten Anwohnern führten.

    Eine Frage an Leo sagt schon einiges: was bedeutet das Mercosur-Abkommen für die bevölkerung dieser länder?

    Das Mercosur-Abkommen hat weitreichende Auswirkungen auf die Bevölkerung der beteiligten Länder:

    • Indigene Gemeinschaften in Südamerika sehen ihre Lebensräume durch Landnahme und Rodung für Agrarflächen (z. B. Rinderzucht, Sojaanbau) bedroht.
    • Umweltzerstörung und Entwaldung (z. B. im Amazonas) werden durch gesteigerte Fleisch- und Sojaexporte verschärft – mit Folgen für das Weltklima.
    • Gesundheitsrisiken entstehen durch den Einsatz verbotener Pestizide, die von der EU exportiert und in Südamerika eingesetzt werden – auch auf Obst, das wieder in die EU zurückexportiert wird.
    • Kleinbäuerliche Betriebe in Europa und Südamerika geraten unter Druck, da billige Massenprodukte den Markt überschwemmen.
    • Arbeitnehmerrechte und Menschenrechte werden durch den Fokus auf Wirtschaftswachstum vernachlässigt.

    Kritiker warnen: Das Abkommen fördert ungerechte Handelsstrukturen und gefährdet Klima, Natur und lokale Bevölkerungsgruppen.

    Mercosur hat die Armut und Ungleichheit in der Region nicht wesentlich verringert. Obwohl es den Handel erleichtert hat, sind seine Vorteile asymmetrisch :

    • Gewinner : große Exporteure, Agrarindustrie, Bergbau- und Finanzunternehmen.
    • Zu den Leidtragenden gehören : informell Beschäftigte, Kleinproduzenten, lokale Industrien und Grenzgemeinden, die von fragilen Dynamiken abhängig sind.

    Wie die Analysen von Redalyc und FLACSO zeigen , verfolgt der Block eine neoliberale Logik, die nicht den sozialen Bedürfnissen , sondern der globalen Wettbewerbsfähigkeit Priorität einräumt, was Ungleichheiten eher verschärfen als verringern kann.

    Habe jetzt nochmal generell geschaut.

    Anastrozol (z. B. Arimidex) ist ein Aromatasehemmer zur Brustkrebstherapie bei postmenopausalen Frauen.
    Wichtige Warnungen:

    • Nicht anwenden bei Schwangerschaft, Stillzeit oder vor der Menopause – kann das ungeborene Kind schädigen.
    • Nicht kombinieren mit Östrogenen oder Tamoxifen – hebt die Wirkung auf.
    • Erhöhtes Risiko für Osteoporose und Knochenbrüche – regelmäßige Kontrolle der Knochendichte erforderlich.
    • Kardiovaskuläre Risiken – Vorsicht bei Vorliegen von Herzkrankheiten, koronarer Herzkrankheit oder hohem Cholesterin.
    • Mögliche Nebenwirkungen: Hitzewallungen, Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Leberprobleme, allergische Reaktionen.
    • Reaktionsfähigkeit kann beeinträchtigt sein – Vorsicht beim Führen von Fahrzeugen oder Maschinen

    Hier ist also besonders zu bedenken, dass Sojareiche Ernährung die Wirkung von Anastrozol möglicherweise beeinträchtigen kann, da Soja pflanzliche Östrogene (Isoflavone) enthält, die strukturell dem menschlichen Östrogen ähneln.

    Daher habe ich noch eine weitere Frage gestellt, wie die Inhaltsstoffe des Drinks zur Einnahme von Anastrozol passen.

    • Enthält 45 % Sojaproteinisolat – eine konzentrierte Form von Soja, die hohe Mengen an Isoflavonen (pflanzliche Östrogene) liefert.
    • Laut BfR und EFSA wird von der Einnahme von isolierten Soja-Isoflavonen bei Brustkrebspatientinnen abgeraten.
    • Natürliche Sojaprodukte (Tofu, Sojamilch) in moderater Menge (1–2 Portionen/Tag) gelten als unbedenklich – Sojaproteinisolat jedoch nicht.

    Fazit:

    • Der Shake ist aufgrund des hohen Sojaproteinisolat-Gehalts nicht geeignet während einer Anastrozol-Therapie.
    • Bessere Alternativen: Shakes auf Basis von Molkeprotein, Hafer, Erbsenprotein oder selbstgemachte Shakes ohne isolierte Sojaproteine.

    Daher denke ich, der Shake ist nicht nur nicht gesund, sondern könnte bei Monika in Zusammenhang mit Anastrozol sogar kontraproduktiv wirken.


    Anastrozol kann durch Östrogenmangel den Stoffwechsel verlangsamen und zu Fettzunahme führen – eine aktive Lebensweise ist daher besonders wichtig. Um Gewichtszunahme unter Anastrozol zu vermeiden, werden folgende Maßnahmen empfohlen:

    • Kalorienbewusste, ausgewogene Ernährung: Mit Fokus auf Gemüse, Salatvorspeisen, Vollkorn und mäßigen Portionen. Verzicht auf weißen Zucker und Snacks.
    • Regelmäßige Bewegung: Tägliche Spaziergänge (z. B. 10 Minuten nach dem Essen) fördern den Stoffwechsel und helfen beim Gewichtsmanagement.
    • Trinken von 2 Litern Wasser täglich: Unterstützt den Stoffwechsel und reduziert Heißhunger.
    • Keine Nahrungsaufnahme nach 18:30 Uhr: Kann die nächtliche Fettansammlung reduzieren.
    • Ernährungstagebuch führen: Hilft, Essgewohnheiten bewusst zu machen und Kalorien zu kontrollieren.


    Vielleicht macht ja auch ein Tanzkurs oder die Anmeldung im Schwimmbad Spaß, und man bekommt gleichzeitig mehr Bewegung und mehr Gesellschaft, da man neue Menschen trifft. Obwohl man die mit Hund auch ständig trifft.

    Denke auch hinter dieser Industrie steht ein Milliardenbusiness und viele bezahlte Influenzer (Beeinflusser) zur Bewerbung der Produkte.

    Wenn ich mit meiner Vorliebe für Leo nachfrage, ist die Beurteilung von MetaFlow Stoffwechsel Shake, Überraschung^^:
    Dieser Abnehmshake ist nicht optimal gesund.

    Er enthält zwar viel Eiweiß (Sojaproteinisolat) und Ballaststoffe (Hafervollkornmehl), aber auch kritische Zusatzstoffe:

    • Maltodextrin: Kohlenhydrat mit hohem glykämischen Index – kann Blutzuckerspitzen und Heißhunger fördern.
    • Sucralose: Künstliches Süßungsmittel, das laut Studien das Darmmikrobiom stören und das Hungergefühl erhöhen kann.

    Trotz Vitamin- und Mineralstoffzusatz ist die hohe Menge an verarbeiteten Inhaltsstoffen problematisch.
    Besser: Abnehmen mit natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln.

    Aber auch, war 2015 vielleicht noch anders:
    SlimFast Pulver ist nicht optimal gesund.

    Es enthält Maltodextrin (schnell verdauliche Kohlenhydrate mit hohem glykämischen Index) und den künstlichen Süßstoff Sucralose, der das Darmmikrobiom stören kann. Der Eiweißgehalt ist mit 15 g pro Portion eher niedrig – bessere Shakes liefern über 30 g.

    Zwar versorgt es mit 23 Vitaminen und Mineralstoffen, doch aufgrund der verarbeiteten Inhaltsstoffe sind natürlichere Alternativen wie Almased oder selbstgemachte Shakes gesünder.

    Was ist die bessere Alternative (ohne Gewähr, da man sich alles anschauen muss):
    Bessere Alternativen sind:

    • TRINKKOST BIO SLIM: Ohne künstliche Süßstoffe, mit 23 Vitaminen, 250 kcal/Mahlzeit.
    • Almased: Natürlicher Shake mit Honig, laktosefrei, glutenfrei.
    • JARMINO Shape Collagen: Ohne Soja, Milch, künstliche Zusätze, 2:1 Eiweiß-Kohlenhydrat-Verhältnis.

    Auch selbstgemachte Shakes mit Obst, Nüssen, Hafer, Eiweißpulver ohne Zusatzstoffe oder Honig statt Sucralose sind gesündere Optionen.

    Und das mit dem Wir-Gefühl klingt echt super, so ein Miteinander merkt man erst richtig, wenn man es mal hatte und dann andere Erfahrungen macht.

    Das ist wahrscheinlich der einfache Teil. Aber das ist eben Unternehmenssache.
    Dazu sind sicher diverse Online-Unterlagen zu finden, denn ich habe jetzt das 1. Mal danach gesucht und das ist in der Schweiz, wo das Prinzip auch in der Politik verankert ist, auch heute noch so.

    Die Unternehmensführung in der Schweiz betont stark Zusammenarbeit, Vertrauen und ein gemeinsames Zielbewusstsein. Es wird Wert auf flache Hierarchien und offene Kommunikation gelegt. Der Führungsstil ist demokratisch, vertrauensbasiert und wertschätzend. Entscheidungen werden kollaborativ getroffen. Die Kultur fördert ein Wir-Gefühl, bei dem Mitarbeitende aktiv eingebunden und in Entscheidungen einbezogen werden. Ziel ist eine vertrauensbasierte, werteorientierte Führung, die individuelle Entwicklung und kollektiven Erfolg verbindet.
    Unternehmen fördern Teamorientierung, gegenseitige Rücksichtnahme und kollektive Verantwortung.

    Der Unterschied zwischen Schweizer Unternehmensführung und autoritärer Führung liegt in der Grundhaltung:

    • Schweizer Führung:
      • Flache Hierarchien, Zusammenarbeit auf Augenhöhe
      • Entscheidungen durch Konsens und Beteiligung
      • Fokus auf Vertrauen, Eigenverantwortung und „Wir“-Denken
    • Autoritäre Führung:
      • Starke Hierarchie, Top-down-Entscheidungen
      • Geringe Mitbestimmung, klare Anweisungen ohne Diskussion
      • Kontrolle und Gehorsam im Vordergrund

    Während die Schweizer Art langfristige Motivation und Innovation fördert, kann autoritäre Führung in Krisen effizient sein, aber oft zu geringer Kreativität und hohem Fluktuationsrisiko führt.

    Zum Thema Führungsstile gibt es sicher Berge an Infos, wie z.B. : https://www.hrmbooks.ch/fuehrungsstile…rbeiterfuehrung

    Mit dem Chef selbst hat man oft nichts zu tun. Höchstens mit dem Niederlassungsleiter und/oder seinen Adjutanten.
    Denke, der Führungsstil sieht sowieso in jeder Firma etwas unterschiedlich aus und hängt auch mit der Chef-Persönlichkeit zusammen.
    Habe früher auch schon in einer deutschen GmbH, aber eigentlich US-Firma, gearbeitet. Da hat der amerikanische Chef, der nur amerikanisch gesprochen hat, seine Mitarbeiterzufriedenheit eigentlich nur durch jährliche Lohnerhöhungen zum Ausdruck gebracht, sich aber kaum selbst blicken lassen.
    Und wenn ihm dabei was an einer Person nicht gepasst hat, hätte der Mann ihn nie selbst darauf angesprochen.
    Da gab es danach ein Memo an alle: to whom it may concern......... / An alle, die es betrifft................:D Fand ich total lustig.^^
    Aber auch eine Methode, ohne einen Einzelnen zu outen, obwohl alle wussten, wer gemeint war.^^

    Ich denke, dieser Mann ist einfach besessen von der Idee, jedem Schwerkranken mit einfachen Mitteln unabhängig von Arzt und Staat den Freitod zu ermöglichen.

    Vor dem aktuellen Halsband hatte er schon eine Freitodkapsel konstruiert.
    Diese Kapsel wurde nach einem Suizid beschlagnahmt und ein Strafverfahren eröffnet.
    Im September 2024 kam sie erstmals zum Einsatz, als eine US-Amerikanerin in einem Wald im Kanton Schaffhausen Suizid beging. Initiiert von der Sterbehilfeorganisation «The Last Resort», dem Schweizer Ableger von «Exit International», sorgte der Fall international für Aufsehen und mehrere Strafverfahren.
    Der damalige Präsident der Organisation, Florian Willet, hatte dem Suizid der schwerkranken 64-Jährigen als Einziger beigewohnt und danach wegen Verdachts auf vorsätzliche Tötung 70 Tage in Untersuchungshaft gesessen.
    Nach seiner Freilassung soll er an schweren psychischen Problemen gelitten haben; im Mai 2025 nahm er sich mit 47 Jahren selbst das Leben.
    Die noz formuliert es so:
    Die lange Zeit im Gefängnis stürzte den Aktivisten in eine schwere psychische Krise, er nahm sich im Mai 2025 in Köln das Leben.

    Das Strafverfahren wurde trotzdem bisher nicht abgeschlossen.
    Die Organisation hat bereits einen Nachfolger.
    : https://www.bluewin.ch/de/news/schwei…en-3084225.html

    Aber das reicht Nitschke nicht. noz schreibt mit Verweis auf die „Neue Zürcher Zeitung“:
    Die Suizidkapsel, in der die Amerikanerin starb, ist laut Nitschke weiterhin konfisziert.

    Das Suizidhalsband ist nicht das einzige neue Gerät, an dem der 78-Jährige arbeitet. Bald will er den Doppelsarco vorstellen, der Paaren den gemeinsamen Suizid ermöglichen soll.

    Und auch das Suizidimplantat verfolgt er weiter, wie er bei der Veranstaltung im Dezember sagte. Das ins Bein eingesetzte Gerät soll ein tödliches Gift freisetzen, wenn der Träger vergisst, es zu deaktivieren. (Find ich ganz schön gruselig.)
    Auf diese Weise will Nitschke das „Demenz-Dilemma“ lösen: das Problem, dass demente Personen in den meisten Ländern keine Sterbehilfe mehr bekommen können, weil sie nicht mehr urteilsfähig sind. Dies gilt auch dann, wenn eine Person in einer Patientenverfügung klar festgehalten hat, dass sie bei fortgeschrittener Demenz nicht mehr leben wolle.

    Das ist wohl die Folge, wenn man in einer Sterbehilfeorganisation tätig ist und ständig in Kontakt mit schwerkranken Menschen steht, die sterben wollen und verzweifelt sind, weil sie das nicht dürfen. Ich glaube nicht, dass diese Menschen von unserer Welt noch viel mitbekommen.

    Mehr Abwechslung und echte Herausforderungen, sowas wünschen sich viele im Job, einfach unterschiedliche dinge zu erledigen. Manchmal gibt’s aber nur das gleiche zu tun, .........

    Denke, es ist sogar bei ziemlich vielen Berufen der Fall, dass man nicht sonderlich viele unterschiedliche Tätigkeiten hat. Deshalb wohl auch der Vorschlag der Jobrotation, damit alle zur Abwechslung etwas Anderes machen als Üblich. Kommt drauf an, ob das überhaupt möglich ist.

    Als ich in der Montageplanung gearbeitet habe, war mir schnell klar, dass ich mehr Entscheidungsfreiheit, Abwechslung und Verantwortung wollte. Hatte mich deshalb Richtung Lüftung/Kleinkälte orientiert, je nach Firma etwas unterschiedliche Aufgaben, aber war die letzten Jahrzehnte meist ab Auftragserteilung für die komplette Ausführung meiner Projekte von Anfang bis Ende (Abnahme, Abrechnung und Doku) alleine verantwortlich. Lang war mein Schwerpunkt Brandschutz Lüftung. Oft waren es mehrere Projekte gleichzeitig.
    Das ist sehr komplex, abwechslungsreich und umfangreich, und umfasst sehr viele unterschiedliche Tätigkeiten.
    Da ist immer was los, weil selbst das passieren kann, mit was man nie gerechnet hat.
    In den meisten Firmen verfügt man nicht über eine Sekretärin, sondern schreibt alles Schriftliche selbst.
    Zudem muss man sich eben besonders in kleinen Firmen um absolut alles selbst kümmern, damit immer genug Material auf der Baustelle ist, damit die Monteure arbeiten können.
    Da ist man eher zu viel, als zu wenig beschäftigt. Deshalb war Langeweile eher nicht mein Problem.

    Freiwillig aufgehört zu arbeiten hätte ich ohne Burnout wahrscheinlich erst mit 70 und wenn ich tot umfalle.8) Jedenfalls hatte ich mir das früher fest vorgenommen.

    Aber es gab Firmen, in denen ich mich wohler oder unwohler gefühlt habe.
    Am Wohlsten habe ich mich gefühlt, als ich noch jung und selbständig war (Da habe ich mich auch viel freier gefühlt.) und mir die Kollegen aus der damaligen Firma für besonderen Einsatz manchmal kleine Zettelchen auf den Platz legten, mit denen sie sich bei mir bedankten. ^^  
    Man war dort noch eine gemeinsame Abteilung, wo sich außer mit dem Chef alle geduzt, technische Probleme miteinander besprochen, gemeinsam gelöst und sich gegenseitig unterstützt haben.
    Da war der Firmenbesitzer Schweizer und die Firma wurde entsprechend geführt.
    Es gab dieses alle stehen in Konkurrenz zueinander und jeder kocht sein eigenes Süppchen einfach nicht, wie sonst bei uns üblich und das "wir" und miteinander wurde auch in internen Schulungen vermittelt.
    Das fand ich richtig gut.
    Wenn ich einen Wunsch frei gehabt hätte, wäre ich gerne mein ganzes Arbeitsleben über in dieser Firma gewesen.:)

    Aber auch diese Firma ist schon seit ca. 20 Jahren eine völlig andere, da verkauft und trägt nur noch den gleichen Namen.
    In unserer Branche hat sich durch die Öffnung des Markts für viele günstigen Anbieter schon in den letzten Jahrzehnten sehr viel am Markt gravierend verändert.

    Insgesamt finde ich es aber bis heute gut, wenn man Wert auf ein Wir-Gefühl legt, denn jede Firma kann nur so gut sein, wie das gemeinsame Ergebnis aller Beteiligten.


    marmotta, dein Beitrag irritiert mich.
    Vielleicht weil Du Dinge zitierst, die ich während der Arbeitszeit generell als absolutes NoGo bezeichne, wie private Smartphone-Nutzung. Geht in meinen Augen gar nicht.
    Wüsste auch nicht, wer irgendjemand nötigen könnte irgendwas sofort positiv zu bewerten.
    Aber auch weil ich nicht glaube, dass der Sinn einer Schulung darin liegen könnte oder sollte, zu lernen, Rückfragen vom Chef oder Kunden zu missachten.

    Allerdings erinnert es mich gleichzeitig daran, dass ich zeitweilig manchmal auf dem WC kurz autogenes Training gemacht habe, um mich etwas zu erden.