Also die Bedrohung für den Staat besteht praktisch darin, dass das Volk erkennt, dass es getäuscht wird. ![]()
Beiträge von Die Mama
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Wir hatten das Thema schonmal. :RE: Verschiedenes
Den anderen Thread/Beitrag finde ich gerade nicht.
Dabei hatte ich auch ein Video von einem ehemaligen Soldaten der Bundeswehr gepostet oder gesehen, der dachte, dass er Deutscher wäre und feststellen musste, dass er auf Nachfrage bei dem betreffenden Amt gar nicht als Deutscher registriert war.
Einer, der den Ausweis bereits vor Jahren und dem letzten Gerichtsurteil erfolgreich beantragt hat, hat in einem anderen Forum geschrieben:
Aber wie kommt man an den Staatsangehörigkeitsausweis ?
Dazu fand ich im Netz beim Bundesverwaltungsamt in Köln den "Antrag auf Feststellung der Deutschen Staatsangehörigkeit".
Um diese zu erlangen muss selbstverständlich der Antrag ausgefüllt werden und man muss als eheliches Kind mittels Geburtsurkunde seiner Väter nachweisen, dass diese aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg, also aus dem deutschen (Kaiser)Reich stammen.
Also Kopien der Geburtsurkunden meines Vaters (geb.1933) und meines Großvaters (geb. 1893) mit dem Antrag eingereicht und einige Tage später konnte ich meinen Staatsangehörigkeitsausweis bei der Stadtverwaltung abholen.
Dieser hat kein Ablaufdatum, darin steht die Zeile "...ist deutscher Staatsangehöriger", anstatt "DEUTSCH" und es steht nicht "NAME: MAX MUSTERMANN" darin, sondern "Familienname: Max Mustermann". Man beachte die Schreibweise.
Das ist der Status "capitis deminutio minima".
Im Perso/Reisepass mit komplett Großbuchstaben ist der Status "capitis deminutio maxima" verliehen. Das ist der "Bürgerliche Tod" (mort civile). Dieser war im deutschen Reich unter Bismarck verboten, wurde aber durch Adolf Hitler und Unterzeichnung des katholischen Konkordates wieder eingeführt und bis heute in der BR(i)D beibehalten.
Die Eintragung der Staatsangehörigkeit beruht auf dem nach wie vor gültigen Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz, RuStAG § 4, Abs. 1 vom 22. Juli 1913 zu finden im aktuellen Lehrbuch für Staatsrecht III (Völkerrecht, Europarecht) von Prof.Dr. jur. M. Schweitzer und Prof.Dr. jur H.G. Dederer,
11. neu überarbeitete Auflage von 2016, Seite 310.
Pkt 1039 aa) Umfang.
Erwerb und Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit richten sich nach dem Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz vom 22. Juli 1913 (StAG; Sartorius I, Nr 15), das trotz vieler Änderungen auch heute noch gilt, jetzt aber als "Staatsangehörigkeitsrecht“ betitelt ist.
Pkt 1042
Wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, ist damit gemäß Art. 116 Abs. 1 Deutscher im Sinne des Grundgesetzes, was insbesondere im Bereich der Grundrechte eine Rolle spielt („Deutschengrundrechte“, vgl.dazu Pieroth/Schlink/Kingreen/Poscher, Randnrn 122ff).
Nachdem mir der Staatsangehörigkeitsausweis ausgehändigt wurde bin ich damit zum Standesamt und habe meinen Perso auf Grund von falschen Eintragungen (PassAusweisGesetz § 5 Abs. 1 u. 2) zurückgegeben. Die Rückgabe wurde mir schriftlich bestätigt.
Sie wollen im Allgemeinen gerne ein Grund für diesen Ausweis und wimmeln wohl auch gerne ab, auch wenn man als Deutscher ein Recht darauf hat.
Mein Mann hat schon bei unserer letzten Diskussion darüber gesagt, mir doch egal.

wiki hat einen Artikel dazu, in dem alle Details stehen sollten, woher man ihn bekommt bzw. wo man erfahren kann, ob man überhaupt Deutscher ist..
: https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsang…rigkeitsausweis
Und hier noch ein Auszug der kleine Anfrage von 2018:
Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg hat mit Schreiben vom 2. Mai 2017 Nr. 7-0141.5/16/1883/1 im Rahmen der Kleinen Anfrage des Abgeordneten Daniel Lede Abal der Fraktion GRÜNE (Drucksache 16/1883 des Landtages von Baden-Württemberg) in Bezug auf den Staatsangehörigkeitsausweis der Bundesrepublik Deutschland dessen Frage 3 („Welche Dokumente erfüllen ersatzhalber den gleichen Zweck?“) wie folgt beantwortet:
„Der Staatsangehörigkeitsausweis ist das einzige Dokument, mit dem das Bestehen der deutschen Staatsangehörigkeit in allen Angelegenheiten, für die es rechtserheblich ist, verbindlich festgestellt wird (§ 30 StAG). Der deutsche Reisepass und Personalausweis sind kein Nachweis für die deutsche Staatsangehörigkeit, sie begründen nur eine Vermutung, dass der Inhaber die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.“
Des Weiteren wird zu Frage 5 („Wie viele Staatsangehörigkeitsausweise sind von der jeweils zuständigen Behörde seit 1. Januar 2009 ausgestellt worden (aufgeschlüsselt nach Jahr und ausstellender Behörde)?“) geantwortet, dass vom 1. Januar 2009 bis zum 12. April 2017 insgesamt 8 800 Staatsangehörigkeitsausweise in Baden-Württemberg vergeben wurden. Bei einer Einwohnerzahl von fast 11 Millionen deutet dies daraufhin, dass wohl nicht einmal ein Promille der Bevölkerung Baden-Württembergs seine Staatsangehörigkeit nachweisen kann bzw. sicher sein kann, überhaupt eine zu haben.
Gemäß § 12 Absatz 1 des Bundeswahlgesetzes gilt: „Wahlberechtigt sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes, […]“
Gemäß Artikel 116 Absatz 1 des Grundgesetzes (GG) gilt: „Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt [...]“.
Antwort in der pdf: https://dserver.bundestag.de/btd/19/037/1903734.pdf
Zu der Antwort in der pdf fällt mir nur ein- Ich habe durch eine Bescheinigung der IHK, einen alten Brief meines Lehrherrn und Vorlage meines Ausbildungsvertrags mein letztes Lehrjahr gegenüber dem Rententräger glaubhaft nachgewiesen, für das keine Beiträge im System erfasst wurden, und sogar, dass ich mich auch im 3,5 Lehrjahr in dieser Firma befand und bekomme für das letzte Lehrjahr trotzdem keinen Pfennig Rente.
Glaubhaft gemacht bedeutet doch gar nichts.

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Torcer, das
"Sämtliche Gerichtsvollzieher in der Bundesrepublik sind seit dem 01.08.2012 freiberuflich tätig und aufgrund einschlägiger Gesetzesänderungen u.a. in der GVO (Gerichtsvollzieherordung) nicht mehr als Beamte der Justiz tätig." Voraussetzung für eine Ersatzvornahme - sprich dass ein Freiberuflicher hoheitlich tätig werden darf - ist nämlich, dass die Handlung übertragbar ist. Gemäß Art. 33 Abs. 4 GG iVm Art. 1 GG und Art. 20 Abs. 2 und 3 GG ist jedoch die Zwangsvollstreckung - die ggf. unter Anwendung oder Androhung unmittelbaren Zwangs erfolgt - nicht auf Freiberufler übertragbar und damit in der jetzigen Form verfassungswidrig.
Dies hat auch das BVerfG schon in seiner Entscheidung vom 27.4.1959 festgestellt (BVerfGE 9, 268): „Würde die ständige Ausübung hoheitlicher Befugnisse in größerem Umfang auf Nichtbeamte übertragen, so wäre dies mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.“
hatte ich irgendwann schon gelesen und wollte es nicht glauben.
Da denke ich an das Urteil:
Berlin: (hib/AHE) Das Bundesverfassungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung festgestellt, dass das Völkerrechtssubjekt „Deutsches Reich“ nicht untergegangen und die Bundesrepublik Deutschland nicht sein Rechtsnachfolger, sondern mit ihm als Völkerrechtssubjekt identisch ist
: https://www.bundestag.de/webarchiv/pres…6/380964-380964
Und daran, dass 2015 und zuletzt 2017 Bundestagsabgeordnete den Bundestag gefragt haben, welche Papiere zweifelsfrei und juristisch verwertbar eine Staatsangehörigkeit nachweisen. Der Bundestag hat geantwortet;
Der deutsche Reisepass und Personalausweis sind kein Nachweis für die deutsche Staatsangehörigkeit. Der Staatsangehörigkeitsausweis ist das einzige Dokument, mit dem das Bestehen der deutschen Staatsangehörigkeit in allen Angelegenheiten, für die es rechtserheblich ist, verbindlich festgestellt wird.
Kürzlich habe ich gelesen, dass beim 2 plus 4 Vertrag die Verfassung der BRD außer Kraft gesetzt wurde und seither bundesweit die Verfassung der DDR gilt.

Mittlerweile halte ich alles für möglich, denn mich wundert in diesem Land rein gar nichts mehr.

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Lebenskraft, deine Schwester hat wirklich Pech.
Aber das ist leider kein seltenes Problem.Dass man da niemand für Auskunft an die Leitung bekommt, kann doch nicht wahr ein.
Über mögliche OP-Folgen nach meiner Not-OP hatte ich damals lange nach der OP auch nachgedacht, obwohl ich mich nach der OP völlig fit und klar gefühlt habe. Erst da habe ich gesehen, dass das Risiko ab 60 deutlich ansteigt.
Das Glück darüber, dass ich überhaupt noch lebe und in meinem 2. Leben bin, hat bei mir jedenfalls über Monate sehr deutlich vorgeherrscht.
Wer am Montag nach dem Aufwachen vom Krankenhaus aus sofort seinen Chef anruft, um persönlich Bescheid zu sagen und total traurig ist, wenn er aus der Intensiv mit den vielen schnuckeligen gestylten Krankenschwestern geschoben wird, ist vielleicht doch etwas verwirrt.

Mein Mann meint jedenfalls ich war danach ganz schön neben der Kappe.
Vielleicht merkt man das selbst gar nicht.
Mein Mann hat es auch nicht bemerkt, dass er noch Tage nach seiner OP Unsinn geredet und beim Reden gelallt hat. Da war er auch schon über 60.Er hatte vorher gesagt, ich soll nicht einfach kommen, er gibt Bescheid. Und nachher ruf ich irgendwann an und er war Tage wegen dem Quincke-Ödem auf Intensiv und wurde sogar kurz ins künstliche Koma gelegt.
Dass er irgendwie geistig verändert war, hat auch über Monate angehalten.
Eugen, habe noch nie etwas davon gelesen, dass bei uns Menschen vor einer OP auf ihre Narkosefähigkeit getestet werden.

Eine OP, die sein muss, wird doch in jedem Fall ausgeführt. Ob Du danach verändert warst kann wahrscheinlich nur deine Frau beurteilen.
Das schreibt die München Klinik:
Rund jede*r Ditte über 60-jährige in Deutschland erleidet nach einer Operation ein Delir. Dabei handelt es sich um einen akuten Verwirrtheitszustand, der meist wenige Tage, aber auch Wochen bis Monate anhalten kann. Patienten verweigern medizinisch wichtige Maßnahmen, entfernen sich Sauerstoffschläuche oder Katheder oder versuchen teils sogar zu fliehen.
Die Folgen können gravierend sein: Ein unerkanntes Delir erhöht das postoperative Sterblichkeitsrisiko oder das Risiko für Folgeerkrankungen wie eine Demenzˍ.
Rund 25 Prozent der Patienten behalten nach einem Delir kognitive Funktionsstörungen zurück, vergleichbar mit einer milden Alzheimer-Demenz.
: https://www.muenchen-klinik.de/delir/
Da wünsche ich deiner Schwester viel Erfolg, dass sich die Symptome bald bessern.

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Ich bin jedenfalls froh, dass nach kuscheligen 17,5°C heute Mittag, die nur in Bewegung akzeptabel sind, dann endlich doch noch die Heizung eingeschaltet wurde.
Denn gestern war es bei 18°C mit Kälteabstrahlung der Außenwände dann doch schon recht unangenehm am PC zu sitzen und auch 2 Jacken und Socken haben nicht viel gebracht. Da war bei uns beiden durch die Kälte der Rücken schon ganz verspannt.
Unsere FB-Heizung ist sehr träge. Ich rechne damit, dass es einen Tag oder länger dauern könnte, bis wir 20°C haben.
Aber immerhin sind jetzt keine 17, sondern zwischen 18,3 und 19°C. Es geht aufwärts.

Für die von der Politik letztes Jahr vorgeschlagenen 18°C sind wir jedenfalls definitiv zu alt.

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Wo bleibt dabei die Empathie und Demut, wo die Achtung für das, was größer ist als der Mensch und dessen Wille geschieht, ob wir das wollen oder nicht?
Amen!
Lebenskraft, ich frage mich wirklich, was ein Allmächtiger damit zu tun haben soll, dass Menschen krank werden und/oder irgendwann sterben.
Sterben gehört zum Kreislauf des Lebens. Denn zum Einen ist Sterben das unabänderliche Ziel eines jeden Lebens.
Zum Anderen gibt es eine Menge Todesfälle und Krankheiten, die durch andere, wie die Nahrungsmittelindustrie, uns als Westmächte, den Kapitalismus, unser Medizinsystem mit seinen Impfungen, schädlichen Medikamenten, falsche Behandlungen, den Einsatz vieler schädlicher Gifte, sogar durch unsere Gesellschaft, usw. willentlich und wissentlich, also durch "Menschen", hervorgerufen und in Kauf genommen werden.
Leid zu erfahren ist zudem für die meisten der Milliarden Menschen dieser Erde in mehr oder weniger großem Ausmaß unvermeidlich und sowieso Teil unseres Lebens, wie Freude und Glück.
Da kaum einer lebt, ohne dass er nicht zumindest seine Eltern irgendwann verliert, worunter ebenfalls etliche Menschen sehr leiden, gibt es kaum einen lebenden Menschen, der niemals zumindest irgend ein Leid erfahren hat.
Wobei der größte Teil der Menschheit in den letzten 400 Jahren sehr viel Leid durch uns Europäer erfahren hat und auch heute noch viele Menschen auf dieser Erde durch die Westmächte und Kapitalisten sehr viel Leid erfahren.
Rein rechnerisch sterben auch heute noch jedes Jahr mehr Kinder auf der Welt, bevor sie 5 Jahre alt werden, als in Deutschland leben.
Millionen Menschen hungern und alle 4 Sekunden soll ein Mensch verhungern.
Das alles passiert nicht wegen jemand, dessen Wille größer ist, als der Wille des Menschen.
Angesichts der Tatsache, dass wir Menschen selbst für einen sehr großen Teil des Leids dieser Welt verantwortlich sind, finde ich es einfach unerträglich, wenn man mit einem virtuellen höheren Wesen argumentiert, das absolut nichts mit dem zu tun hat, was auf dieser Erde passiert.
Ich kann mit deinem Beitrag rein gar nichts anfangen. Für mich gibt es niemanden, dem ich mit Demut begegne, weil sein Wille geschehen ist. Im Gegenteil. Für jeden Toten und jede Krankheit gibt es ganz reale irdische Gründe.
Die Schlimmsten, was das zwischenmenschliche Übergehen des Leids anderer angeht, weil ich es selbst und mein Mann schon erlebt haben, waren bisher Ärzte und Krankenschwestern.
Der härteste Fall war eine Krankenschwester in Ausbildung, die sich noch im Zug mit ihren Freundinnen darüber halbtot gelacht hat, wie lustig sie es fand den abgefaulten Fuß eines Diabetikers auf einem Tablett durch die Station zu tragen und wie geschockt alle geguckt haben.

Aber gut, wenn man sich vom Leid anderer runterziehen lässt, ist man nicht wirklich für den Job geeignet. Es bringt absolut nichts, wenn eine Krankenschwester aus Mitgefühl mitleidet und irgendwann krank wird, weil sie das viele Leid nicht verarbeiten konnte und krank gemacht hat.

Das Wort Mitleid kommt schließlich von mitleiden.
Zitronengras Im Gegensatz zu den kaum erwähnenswerten Fehlkäufen von homöopathischen Mitteln halte ich es aber durchaus für eine Form des persönlichen Leids, wenn man ein Kind mit Epilepsie hat. Denn natürlich leidet man als Eltern mit, wenn ein Kind krank ist. Und natürlich besteht auch für das Kind ein gewisser Leidensdruck.
Meine Eltern waren damals über Jahre irgendwie immer in Bereitschaft und einer der Beiden hat Abends meist nochmal in meinem dunklen Zimmer gestanden und kontrolliert.
Aber ein Mucks von mir und meine Mutter stand sofort in meinem Zimmer und hat das Licht angemacht. Wenn das Licht anging war es meistens, aber leider nicht immer, ganz schnell vorbei.
Auch wenn die Rolando Epilepsie eigentlich eine harmlose Form der Epilepsie ist, wie ich später im Internet recherchiert habe, hatte man durch die Ärzte einen ganz anderen Eindruck von der Krankheit. Obwohl dadurch, dass sie schlafgebunden war, nicht einmal eine Verletzungsgefahr bestand.
Habe durch die Einnahme der Medikamente doch sehr darunter gelitten, da mich die Medikamente stark verlangsamt haben.
Sie hatten auch diverse Nebenwirkungen, die sich auf mein späteres Leben ausgewirkt haben.
Bei einer normalen, nicht schlafgebundenen Epilepsie kann ein epileptischer Anfall dagegen jederzeit auftreten und ist alleine wegen der dadurch bedingten Verletzungsgefahr schon sehr gefährlich. Da kann man dann wirklich Angst um sein Kind haben.
Ein ehemaliger Kollege einer anderen Abteilung ist trotz Medikamenten wegen seiner Epilepsie an allen möglichen Stellen, an der Bahn auf die Schienen, in der Dusche, auf der Straße, usw. plötzlich einfach umgekippt, war während des Anfalls auch nicht bei Bewusstsein und hatte häufig Verletzungen. War ganz vernarbt durch seine Wunden.
Alleine das Gefühl, wenn man vor all seinen Klassenkameraden in der Klasse einen Anfall bekommt, wie ein Junge meiner Nachbarklasse, muss für jedes Kind einfach völlig unerträglich sein.
Da war ich mit meiner schlafgebundenen Rolando damals heilfroh, dass mir so etwas nicht passieren könnte, denn ich hätte mich in Grund und Boden geschämt.
Überhaupt hat ein blöder Spruch damals manchmal ausgereicht, und ich habe mich gefragt, ob ich vielleicht wirklich nicht ganz dicht bin. Schließlich wurden Kinder mit Epilepsie bei Adolf damals als unwertes Leben getötet.
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Ja, so macht man das eigentlich auch. Also dass man die Heizung eigentlich nie ganz ausschaltet.

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Meldung vom 13.10.23:
Heute haben die Mitgliedstaaten im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel (SCOPAFF) über den Vorschlag der Kommission abgestimmt, die Verwendung von Glyphosat um zehn Jahre zu verlängern. Die erforderliche Mehrheit zur Annahme (oder Ablehnung) des Vorschlags wurde nicht erreicht. Infolgedessen wird der Vorschlag, der auf einer Stellungnahme der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) basiert , dem Berufungsausschuss vorgelegt. Der Ausschuss wird den Kommissionsvorschlag voraussichtlich in der ersten Novemberhälfte diskutieren und darüber abstimmen. Eine Entscheidung über die Erneuerung von Glyphosat muss bis zum 14. Dezember 2023 getroffen werden, da die aktuelle Zulassung am 15. Dezember 2023 ausläuft.
https:/ / ec.europa.eu/commissio…tail/en/statement_23_4962Ich frage mich aber auch, ob man sich nicht Mal die sonstigen erlaubten und vor allem die statt Glyphosat von Klöckner wieder zugelassenen bereits verbotenen giftigen Pestizide anschauen sollte.
Könnte ja sein, dass vor allem die schon verbotenen Pestizide noch viel schlimmer sind als Glyphosat. Wird ja einen Grund haben, warum sie verboten waren.
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Lebenskraft, abgesehen davon, dass Bernd hier doch schon sehr deutlich geschrieben hat, um was es bei ihm geht, hat er auch geschrieben, dass er unter ständiger Betreuung seines Hausarztes steht. Da kann er ja auch mit seinem Arzt noch einmal Rücksprache über alles halten, wenn er das will, da sein Arzt sich sehr um ihn bemüht.
Schließlich ist das eine Empfehlung von einem verstorbenen Arzt, für dessen Audienz zuletzt mehrere hunderte Euro abgerechnet wurden.
Da gehe ich davon aus, dass der Arzt die Wirkstoffe mit Bedacht und einem kleinen bisschen Expertise ausgewählt hat.
Abgesehen davon sehe ich das als im Wesentlichen rein natürlichen Cocktail entzündungshemmender und gesundheitsfördernder Wirkstoffe an, die auch das Immunsystem verbessern sollten.
Daher weiß ich eigentlich gar nicht welches Problem Du damit hast bzw. warum Du das Problem mit all den anderen Empfehlungen, teilweise mit Substanzen die ich niemals im Leben nehmen würde, nicht hast.

Aber wenn wir das spezifizieren:
-Lysin wurde hier doch schon öfter empfohlen, da es eine bekannte natürliche Substanz auch gegen mögliche virale Belastungen ist.
: https://www.naturheilpraxis-elke-ruehl.de/lexikon/l/lysin.html
-Katzenkralle ist ein sehr wirkungsvolles natürliches Heilmittel, gegen fast alle Erkrankungen.
: https://tiergewuerze.de/Katzenkralle-U…schnitten-500-g
-Olivenblattextrakt besitzt eine umfassende stark antioxidative, antibakterielle, antimykotische, antivirale und antiparasitäre Wirkung.
https:/ / www.zentrum-der-gesu…lanzen/olivenblattextrakt▹
-GLA oder Gamma-Linolensäure besitzt eine nachgewiesene entzündungshemmende Wirkung.
https:/ / www.ingentaconnect.com…0000007/00000006/art00016▹
- Im Darm sitzt unser Immunsystem. Es ist also wichtig, die Anzahl der dort lebenden Bewohner nach schulmedizinischen Behandlungen zu erhöhen.
Ich kann auch nichts schädliches an Probiotika erkennen.
https:/ / www.zentrum-der-gesu…ka-uebersicht/postbiotika▹
Im Übrigen hatte ich persönlich, wie bermibs Bernd auch bereits geschrieben hatte, noch Omega 3 dazu empfohlen und halte zusätzlich noch Omega 3, auch wenn ich gestern nicht daran dachte, nach wie vor für eine sehr gute Idee.
Man kann das natürlich noch weiter vertiefen, in dem man sich z.B. generell für eine antientzündliche Ernährung entscheidet.
: https://www.wir-essen-gesund.de/antientzuendli…-lebensmitteln/
Oder, indem man sich auf Mängel prüfen lässt und bei einem Mangel noch diverse Vitamin- und Mineralstoffe zu sich nimmt oder statt dessen den Moringatee trinkt, den Eugen empfiehlt.
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Ich bin der Ansicht, dass es vor allem bei Minustemp. eigentlich immer eine Grundbeheizung geben sollte, weil die Außenwände sonst zu stark auskühlen. Kommt natürlich auch auf die Isolierung der Außenwände an.
Mein Mann hatte in dem ungedämmten Haus früher einmal bei der Heizölbestellung nicht aufgepasst und bis der Lieferant dann endlich kam, mussten wir bei Minustemp. 3 Tage ohne Heizung leben. War auch eine Erfahrung. Aber ich glaube nicht, das man die braucht.

Daher weiß ich jetzt, dass 3 Tage ohne Heizung bei Miinustemp. eine unglaublich kalte Wohnung erzeugt haben.
Ich meine, in unserem Schlafzimmer mit teilweise schrägen Wänden vom Dach waren zum An- und Auskleiden stolze 6°C und dass ich ordentlich mit meinem Mann geschimpft habe, dass er nicht aufgepasst hat. Nur gut, dass ich da tagsüber auf der Arbeit war.

Also man sieht ohne Heizung und Dämmung kühlt eine Wohnung bei Minustemp. ziemlich schnell aus.
In der superisolierten asthmafördernden Wohnung vorher mit den 60 cm Dämmung und neuesten Isolierfenstern wäre wahrscheinlich gar nicht so viel passiert.
Habe jedenfalls wenig Lust, irgendwann austesten zu müssen, wie kalt es in der aktuellen ungedämmten Wohnung ohne Heizung werden könnte.

Wir haben das Heizproblem nämlich noch gar nicht, weil unsere Heizung noch aus ist.
Gestern war der erste Abend mit eine RT unter 20°C. Genau genommen 19,1°C bei mir. Bei meinem Mann im Zimmer 18,5°C.
Auf dem Feld beim Gassigehen waren es gestern Abend schon 2,5°C. Bei uns auf dem Berg 3°C.
Da wir wegen der Hunde heute schon öfter die Balkontüren nach draußen offen hatten, es war ja auch wieder sehr sonnig hier, sind bei mir gerade behagliche 18,24°C RT.
Tendenziell wird sie wahrscheinlich heute Abend Richtung gegen 17°C gehen.Gerade habe ich endlich Socken an die Füße gezogen.

Das Ehepaar über uns scheint auch gerade am ausziehen zu sein.
Wer weiß, ob im Winter über uns bewohnt und beheizt ist.
Denn wenn nicht, haben wir in jedem Fall höhere Heizkosten, da wir nach oben hin auch heizen müssen. -
Echt ? Danke, dass du es mir sagst. Meine Tochter hat auch E. Aber nicht Rolando, glaube ich. Ist das nicht diese ganz schwere Form ? Aber bei ihr war es auch schon heftig. Grandmals und Abscencen. Wir oder ich möchte aber bald mal zu einem guten Homöopathen mit ihr gehen. Vorher ging es nicht, werde sie noch ihr Vater wollten das. Weißt du noch in welcher Potenz euer HP es deinem Sohn verschrieben hatte ? Hat er die Erkrankung inzwischen nicht mehr ?
Rolando-Epilepsie ist eine Form der Epilepsie, die mit der Pubertät beginnt und angeblich fast immer mit der Pubertät endet. Da mein Sohn als einziges Kind die Veranlagung dazu von mir geerbt hat, wie ich schon durch einen frühen Test gewusst habe, habe ich sehr darauf geachtet, dass er nicht wie ich maximal ruhig gestellt wird, als es anfing.
Ich hatte die letzten Jahre mit Zentropil und Mylepsinum schwere Antiepileptika bekommen. Kam mir damit wie ein Zombie vor.

Bei mir wurden die Anfälle mit der Zeit und den Medikamenten auch immer schwerer. Im Nachhinein bezweifle ich schon lange, dass ich richtig behandelt wurde. Ärzte setzen eben immer das ein, was nach Leitlinien gerade vorgeschrieben wird.

Überhaupt war unser Sohn anders drauf als ich. Er ist während seines ersten Anfalls bis in den Flur zu uns gelaufen.
Wäre mir unvorstellbar gewesen, dabei aufzustehen und zu laufen. Gut, dass ich wusste, was er hat.Bei der Rolando-Epilepsie ist man im Gegensatz zu vielen anderen Epilepsieformen während eines Anfalls geistig voll da und bekommt alles mit.
Zudem war sie bei mir und meinem Sohn schlafgebunden. Heißt, Anfälle sind nur in der Einschlafphase aufgetreten. Niemals in der Wachphase.
Wie auch immer, habe ich einige Zeit in und nach der Einschlafphase am Bett unseres Sohnes gesessen und die Medikamente weiter reduziert, nachdem die ans Krankenhaus angeschlossene Ärztin meinem Mann mitteilte, dass sie das Mittel erhöhen wollte und Barbiturate verordnet hat, weil das Hirn meines Sohnes noch zu viel Bewegung zeigen würde. Obwohl er keinen einzigen Anfall bekommen hatte. Da hat es mir gereicht.
Die Barbiturate hat er nicht bekommen, gab eine große Diskussion mit meinem Mann, und ich habe dann eine Ärztin gesucht, die meine Meinung geteilt hat. So viel als nötig, so wenig wie möglich.
Er hat es mit Ospolot und Zincum Val. gut hinbekommen und insgesamt nur 2 oder 3 kleine Anfälle bekommen.
Irgendwann mit 15 oder 16 hat er wie ich meine beiden Antiepileptika sein Medikament und das homöopathische Mittel einfach weggelassen, weil er es nicht mehr gebraucht hat.
Wahrscheinlich wäre alternativ noch mehr möglich gewesen. Aber man darf nicht vergessen, das war noch eine völlig andere Zeit, in der ich vieles noch nicht wusste, es für mich in dem Sinn noch kein Internet gab und ich mich selbst auch noch gar nicht getraut hatte.
Das Zincum Val., das wir hier haben ist D4. Aber hier sollte man nicht vergessen, dass ich nicht sicher bin, ob es nicht noch besser geeignete Mittel oder Potenzen gibt, da es von unserer homöopathischen Ärzten ist, die eh immer niedrig potenzierte Mittel verschrieben hat. Es ist aber schon passend.
Gemäß DHU Repetitorium sind die Hauptmittel bei Epilepsie:
Cicuta (das ist Wasserschierling), Cuprum (zur Injektion)
Ansonsten Acidum hydrocyanicum, Agaricus, Cocculus, Hyoscyamus, Kalium bromatum, Oenanthe crocata.
Aber die möglichen Mittel sind viel umfassender, wie man schon am Projekt Gutenberg zur Epilepsie lesen kann:
Von den homöopathischen Arzneien verdienen, bei gewissen der Epilepsie ähnelnden Krampfanfällen, die folgenden die meiste Beachtung:
Argenium nitricum: Ist angezeigt, wenn für Stunden oder Tage vor dem Anfall die Pupillen erweitert sind, sowie wenn den Konvulsionen für kurze Zeit große Unruhe vorangeht.
Belladonna: Ein vorzügliches Mittel bei allen Krampfanfällen mit bedeutenden Kongestionen nach dem Kopfe, Benommenheit oder völlige Bewußtlosigkeit; Verdrehen der Augen oder Starrsehen bei erweiterter Pupille. Die Konvulsionen beginnen an den oberen Extremitäten. Plötzliches Auffahren aus dem Schlafe mit Geschrei. – Eigensinn, Bosheit, Lust, alles zu zerreißen oder zu beißen; große Angst und Furcht und erschreckende Visionen.
Calcium carbonicum: Dies Mittel ist, besonders zur Verbesserung der Konstitutionsverhältnisse, bei skrofulösen oder anämischen Personen zu empfehlen und soll sich bewähren bei Krampfanfällen, die besonders des Nachts eintreten.
Cimicifuga racemosa: Hat viel Ähnlichkeit mit den Belladonna-Symptomen und ist bei Krampfanfällen des weiblichen Geschlechts zu empfehlen; auch bei Hysteroepilepsie.
Cuprum: Die Krampfanfälle bei Kupfervergiftungen haben teilweise einige Ähnlichkeit mit epileptischen Anfällen. Dieselben beginnen mit Zuckungen an den Fingern und Zehen. Häufig auch nachts eintretende konvulsivische Bewegungen einzelner Körperteile.
Digitalis: Wird empfohlen von Dr. Bähr, wenn übermäßige Pollutionen oder Onanie Ursache der Krankheit sind. Er verordnet das Alkaloid Digitalin in 4. Verreibung, einen Tag um den andern 1 Gran (0,06). Wir können nun aber versichern, daß wir bei sehr vielen Epileptikern dieses Mittel versucht, aber ganz und gar erfolglos gefunden haben. Um jedoch die Konstitutionsverhältnisse derartiger Patienten zu verbessern, empfehlen wir Acidum phosphoricum, China oder Nux vomica; mitunter bewährt sich auch Selenium.
Hyoscyamus: Krampfanfälle mit Kongestionen nach dem Kopfe, Angst, Unruhe, Geschrei und Zähneknirschen. Wird auch empfohlen bei Krämpfen, die mit tiefem Schlafe endigen.
Ignatia: Eignet sich besonders bei akuten Krampfanfällen, weniger bei solchen, die selbständig und in gewissen längeren oder kürzeren Zeitabschnitten auftreten. Auch fehlt bei diesem Mittel das der Epilepsie eigene Symptom: Bewußtlosigkeit im Anfalle. Sonst ist dieses Mittel aber zu empfehlen bei Krämpfen kleiner Kinder, jugendlicher Personen und hysterischer Frauen, besonders wenn Gram oder Kränkung die Ursache der Krampfanfälle sind.
Natrium muriaticum: Ist hier das beste Gegenmittel gegen Mißbrauch von Argentum nitricum.
Oenanthe crocata: Epilepsieartige Anfälle mit Aufschreien und Niederfallen ohne vorhergehende Aura; Einschlagen der Daumen und blutiger Schaum vor Mund und Nase. In mittleren Potenzen und öfterer Wiederholung hat sich dieses Mittel mitunter sehr gut bewährt.
Opium: Wird empfohlen, wenn die Anfälle durch Schreck verursacht worden sind, noch nicht lange bestanden haben und keine besonderen charakteristischen Erscheinungen darbieten. Schreck ist nun freilich ein Seelenakt, der die Widerstandsfähigkeit des Organismus entschieden herabmindert und dadurch feindlichen Agentien leichteren Zutritt gewährt; jedoch haben wir mit Opium bisher noch keinen Erfolg, weder bei epileptischen noch bei epileptoiden Zuständen, erzielt.
Plumbum: Konvulsionen mit deutlich ausgesprochener Aura; lähmungsartige Erscheinungen einzelner Körperteile, große Angegriffenheit nach den Anfällen und sich langsam wiederfindendes Bewußtsein.
Silicea: Bei sehr veralteten Krampfanfällen, die vor allem nachts und bei Neumond eintreten, besonders aber wenn die Kranken in der freien Zeit häufig das Gefühl haben, als wäre ein Haar auf der Zunge. Es ist dies ein sehr beachtenswertes Symptom für die Wahl des Mittels.
Sulfur: Hauptmittel bei skrofulösen Personen und solchen, bei denen Flechten und Ausschläge dagewesen und verschmiert worden sind.
Stramonium: Krämpfe mit heftigen Bewegungen der oberen Gliedmaßen, Zurückbiegen des Kopfes, blassem und aufgedunsenem Gesichte. Die Anfälle beginnen gewöhnlich mit einem lauten Aufschrei. In den meisten Fällen hat sich auch Dr. Willmar Schwabes Epilepsie-Mittel bewährt.
Zincum metallicum und Zincum valerianicum: Zwei bedeutende Nervenmittel, die sich oft bei Krampfanfällen und Reizzuständen, die vom kleinen Hirn und Rückenmark auszugehen scheinen, bewährt haben. Plötzliches Niederfallen bei vorhergehender, meist kaum merklicher Aura und lautem Aufschreien. Bewußtlosigkeit, Zähneknirschen und Herumschlagen mit den Armen. Darnach große Kopfangegriffenheit, Unbesinnlichkeit, Hinfälligkeit.
Der Gebrauch der Arzneien findet nach der in der Einleitung § 19 bis 20 angegebenen Weise statt. Man verabfolge übrigens die Mittel in gut zubereiteten höheren Potenzen und warte einige Wochen die Nachwirkung ab.
: https://www.projekt-gutenberg.org/gerharda/homoeopa/chap034.html
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Man kann Leid nicht teilen, meinte Lebenskraft sicherlich. Da unser letztes Kind 91 am plötzlichen Kindstod gestorben ist, teile ich diese Meinung über Leid. Man kann es nicht einmal mit seinem Mann teilen, weil jeder sein Leid anders verarbeitet und letztlich immer selbst damit fertig werden muss.
Geteiltes Leid ist halbes Leid ist einfach nur einer von diesen Sprüchen, über die man nicht wirklich nachdenkt.
Aber so wie man drüber nachdenkt, was Leid wirklich ist, sieht man, dass der Spruch Unsinn ist.
Das ist so ähnlich, wie man manchmal leichtfertig sagt, ich hasse das. Obwohl Hass das stärkste Gefühl der Abneigung ist, zu dem wir fähig sind, das selten auf das zutrifft, von dem sagt, das man es hasst.

Wir verwenden die Sprache manchmal in leichtfertiger völlig unüberlegter Weise.
Der Fehlkauf homöopathischer Mittel hat für mich jedenfalls nicht einmal Ansatzweise etwas mit Leid zu tun. Man weiß ja vorher, dass es immer viele Mittel gibt und dass das gewählte Mittel nicht unbedingt das perfekt passende sein muss. Aus heutiger Sicht würde ich dazu tendieren, einfach alle als passend ausgewählten Mittel zu nehmen, da meine Hahnemannzeit- es sollten nur ein- max. 2 Mittel sein, mit der Regenaplex-Therapie definitiv vorbei ist.
Ich bin zudem Sammler. Die homöopathischen Mittel sind Teil meines Lebens, unserer Krankheiten und unserer Erfahrungen. Ich will meine gar nicht tauschen, denn es gibt einen Grund, warum ich sie habe.
Ich empfinde es auch nicht als ärgerlich, wenn ich Mittel da habe, die nicht genau gepasst haben oder die hier rumstehen, weil sie mein Mann ohne Bedarf einfach nachgekauft hat. Ich sehe es als Erfahrung. Vielleicht kann ich sie später noch gebrauchen.
Habe auch schon einige aussortiert und zu den Hunden gestellt, da sie bei einigen Problemen gut passen.
Wenn es um Geld geht- dann habe ich in meinem Leben schon so viel Kohle für alles Mögliche ausgegeben, was ich nicht wirklich gebraucht habe, vieles davon hängt im Schrank oder steckt in meinen vielen Schuhkartons
, dass es mir auf das bisschen Geld einfach nicht ankommt. Wenn das der Fall wäre, könnte ich einen Teil der Schuhe und Klamotten verkaufen. Das wäre sogar sinnvoll.Für den Hund habe ich ein homöopathisches Einzelmittel in D6 geholt, das bei seiner Arthrose sehr gut wirkt. Das reicht bei 2x täglich 1 Tablette für 40 Tage. Nachdem das alle war, habe ich es auch schon in verschiedenen Potenzen für die nächsten Monate nachgekauft. Nach den ersten in D6 nimmt er jetzt D12 (Wirkung noch besser), dann D30 und dann C30. Wieder eine Art Versuch.

Wegen dieser Bestellung für den Hund habe ich vorzeitig schon die Regenaplexe für die nächste Therapierunde geholt, da ich immer vermeiden will Portokosten zu zahlen. Jeder hat so seine Ticks.

Seit Juli 2022 macht mein Mann mit Pausen eine Regenaplex-Therapie, da wir mit den Ergebnissen der Therapie sehr zufrieden sind.
Aktuell bin ich daher mehr bei den Regenaplexen, als bei homöopathischen Einzelmitteln.
Regenaplexe sind Komplexmittel, die zwischen 8 und 12 passende Einzelmittel enthalten.
Wenn ich davon lieber mehr als wenige Mittel für eine Therapie kaufe, auch weil eine Beschränkung nie optimal ist, dann tut mir das Geld dafür nicht im Geringsten leid, da ich weiß, dass sie viele Monate halten und ich damit bisher gute Ergebnisse erzielt habe.
Aber auch, weil ich diesbezüglich ein ziemlich klares Ziel vor Augen habe.
Während ich mich Anfangs mit der Folgetherapie wirklich sehr schwergetan habe, hat mein Mann mit der neuen Therapie noch nicht richtig angefangen und ich habe wegen der PC-Erfassung seiner großen und kleinen Blutbilder seit 2008 schon die Folgetherapie mit einem ganz neuen Thema im Kopf.

Mein Mann ist aber erst seit Anfang der 2000er Jahre, als es Warnungen für 2 seiner damals 4 Medikamente gab, mein freiwilliges Versuchsobjekt für homöopathische Mittel. Schließlich hatte sich nicht einmal unsere homöopathische Ärztin an das Problem Asthma getraut.
Durch die ersten Versuche mit verschiedenen Mitteln konnte er auf die 2 kritischen Mittel verzichten, hat dann sein Mittel gefunden und den Verbrauch seiner Asthmamedikamente auf 1/3 reduzieren können. Da ist es mir völlig egal, dass einige der Mittel nicht perfekt gepasst haben. Das ist es mir Wert gewesen.
Die Krankenkasse hätte die Mittel übrigens nur bezahlt, wenn ein homöopathischer Arzt sie verordnet hätte.
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Eigentlich bin ich jetzt sauer. Erst einmal erfahren wir also, dass sie Menschen seit Jahrzehnten auf Basis der LDL-Hypothese behandeln, von der sie jetzt glauben, dass sie sie bewiesen haben.
Dazu behandeln sie auf Basis von neuen Grenzwerten, mit denen sie perfekt ihre Medikamente einsetzen und dann auch noch sagen können, Werte sind gut. Während genug Menschen unter ihrer Behandlung mit Statinen bis hin zur Demenz immer weiter abbauen.

Dann erzählen sie den Menschen, dass diese ihre Cholesterinwerte und das gute HDL beeinflussen könnten, indem sie täglich viel laufen und sich gesund ernähren.
Aber sie erzählen nicht, dass neben bestimmten Erkrankungen und genetischen Defekten z.B. Cortison, Diuretika, Beta-Blocker und orale Kontrazeptiva zu Fettstoffwechselstörungen führen.
Sie behaupten sogar, basierend auf irgendeinem Amerikaner, der 1965 gesagt hat, dass die Ursache egal ist, man muss sich nur anstrengen, um bessere Werte zu erreichen.
Ohne diese Labor-Übersicht wäre mir jedenfalls nicht klar geworden, dass mein Mann es mit der Antikrebsdiät 2010/11 mit viel Rohkost, ohne Milch und Industrienahrung, auch mit Omega 3 (wenn auch nicht 2 gr.), Schwarzkümmelöl und einigen anderen Vitalstoffen, viel Fahrradfahren mit Prostatasattel und Laufen mit dem Hund, zwar geschafft hat, seinen PSA extrem zu senken.
Aber er hat es damit trotzdem nicht geschafft seinen HDL um mehr als einen einzigen Punkt auf 43 zu verbessern. Diesen einen Punkt HDL-Verbesserung hatte er auch noch ein gutes Jahr später in 2011. Aber schon 2012 war der HDL wieder wie vorher bei 42.
Deshalb glaube ich nicht, dass derjenige, der die entsprechenden Medikamente einnimmt, es mit eigenen Anstrengungen wie Ernährungsänderung und Bewegung schaffen wird seinen HDL wirklich bedeutend zu verbessern.
Und das ist in meinen Augen eine Form von schwerer Täuschung. Man macht die Menschen glauben, sie könnten etwas verbessern, obwohl die eingenommenen Medikamente eine wirkliche Verbesserung verhindern.
Dann hat die Medizin bei zusätzlichen Erkrankungen ein umso leichteres Spiel den Patienten zu Statinen zu nötigen.

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Auf der Seite von praktischerarzt.de von 2022 habe ich dann diese Aussage und Tabelle gefunden:
Das in der Leber und im Darm gebildete HDL Cholesterin sorgt bestenfalls dafür, dass das überschüssige Cholesterin, welches sich bereits an den Gefäßwänden abgesetzt hat, zur Galle transportiert und anschließend von der Leber ausgeschieden wird. Für gesunde Menschen gilt ein HDL-Cholesterinwert von mehr als 40 mg/dl für Männer und über 45 mg/dl für Frauen als günstig.
Cholesterinwerte Normwerte mg/dl Gesamcholesterin < 190 mg/dl LDL Cholesterinwert < 130 mg/dl HDL Cholesterinwert
Frauen
Männer
45 – 65 mg/dl
35 – 55 mg/dlTriglyceride < 150 mg/dl Diese Seite stellt für mich in Bezug auf HDL alles auf den Kopf, da das gute HDL nur noch bei 35 und höchstens auf dem alten Grenzwert 55 sein sollte.

Erhöhte Cholesterinwerte liegen vor, wenn das Gesamtcholesterin über 190 mg/dl entspricht. Liegt das Gesamtcholesterin über 240 mg/dl, spricht man von einer Hypercholesterinämie und es liegt eine Störung des Fettstoffwechsels im Körper vor.
Ob ein Cholesterinwert zu hoch ist, hängt jedoch auch insbesondere von den individuellen Risikofaktoren des Patienten ab. Aufgrund dessen kann man in der Regel nicht von normalen oder zu hohen Cholesterinwerten sprechen, ohne das Gesamtrisiko des Patienten wie Herzkreislauf-Beschwerden mit einzubeziehen.
Im Allgemeinen wird jedoch ein Gesamtcholesterinwert bis 200 ml/dl als normaler Wert angesehen. Alles was darüber liegt, gilt dementsprechend als zu hoch. Betroffene sollten sich allerdings nicht ausschließlich an Normalwerten orientieren, sondern den individuellen Risikofaktor berücksichtigen.
Cholesterinwerte – Wann zu niedrig?
Nicht nur zu hohe Cholesterinwerte können gesundheitsschädigend sein, auch zu niedrige Cholesterinwerte können zu verschiedenen Erkrankungen führen.
Generell spricht man von einem zu niedrigen Cholesterinspiegel, wenn der Wert sich deutlich unter dem Normalwert von 200 bis 220 ml/dl befindet.
Jetzt frage ich mich wirklich, ob das bei praktischerarzt schon die neuen Werte sind, die auf uns zukommen und was diese neuen Werte bringen sollen, außer den Körper komplett durcheinanderzubringen. Nach dieser Seite kann der Körper jedenfalls gar nicht ohne Schulmedizin funktionieren.

Nehmen wir an, ein Mensch soll nach den neuen Leitlinien einen LDL-Wert von 70 oder 100 einhalten, dann erreicht er das wohl am Besten dank Statinen und dann reicht natürlich der dank Medikamenten erreichte niedrige HDL für einen Quotienten von 2.
Gleichzeitig kann man lesen:
Das neue Update 2019 der gemeinsamen Leitlinie zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos der Europäischen Gesellschaften für Kardiologie (ESC) und Atherosklerose (EAS) ist da. Professor Dr. Müller-Wieland fasst die Kernpunkte zusammen. Atherogene Lipoproteine wie das LDL sind kausal mit der Entstehung und Progression der Atherosklerose verknüpft. Daher ist die erste Feststellung in der Leitlinie: Es gibt keine „LDL-Hypothese“ mehr, der Zusammenhang ist belegt! Daher ist das primäre Ziel einer Behandlung von Fettstoffwechselstörungen zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos die Senkung atherogener Lipoproteine.
Empfehlungen zur Reduktion der atherogenen Lipoproteine werden anhand von Zielwerten für LDL-Cholesterin (aber auch ggf. ergänzend für das Non-HDL-Cholesterin oder die ApoB100- Konzentration gegeben. Da der Zusammenhang zwischen LDL-C-Senkung und Reduktion des Risikos linear ist („the lower the better“), sind die Zielwerte tiefer, je höher das kardiovaskuläre Risiko ist.
Die Kommission Fettstoffwechsel der DDG ergänzt die Einschätzung „ideal“ für LDL < 55 mg/dl und „gut“ für LDL < 70 mg/dl in ihrer Praxisempfehlung 2019. Diese Ergänzung einer klinischen Beurteilung durch die Autorengruppe basiert darauf, dass die Evidenz für eine weitere effektive absolute Risikoreduktion bei Vergleich von LDL-C-Werten unter Behandlung zwischen < 70 mg/dl und < 55 mg/dl noch gering ist und sehr vom individuellen Risiko des Patienten abhängt.
Aber als ich gesehen habe, dass es schon Seiten gibt, auf denen der HDL-Wert noch weiter gesenkt und auf den alten Anfangswert von 2012 begrenzt wird, habe ich mich wirklich gefragt, ob bei der Erstellung der Seite Alkohol im Spiel war.

Im Prinzip beschreibt die Schulmedizin in meinen Augen ein System, das nicht der Gesundung dient, sondern dem dauerhaften in der Krankheit und im System gefangen halten.
Immerhin hat Bernd mit seiner Hochdosis Omega 3 Einnahme vollkommen bewiesen, dass es auch anders geht, seinen LDL/HDL-Quotienten stark abzusenken, wie ich vor Erstellung des Beitrags gelesen hatte. Auch wenn das HDL nach den neuesten Werten der Kommission Stoffwechsel schon wieder zu viel des Guten ist und auch er es nicht schafft, das LDL unter 70 zu bringen. Wobei ich bezweifle, dass das wirklich nötig ist.
Meinen Mann kann ich zwar nicht von der Einnahme der Omega 3 Kapseln überzeugen. Schon gar nicht nach den für ihn guten Blutergebnissen Lipoprotein-Stoffwechsel.
Aber wer die nicht hat, oder weitere Risikofaktoren, für den ist es unbedingt ein Option:
Zitat von bermibsMeine Cholesterinwerte vom 01.10. sind ausgezeichnet: Gesamt 170, LDL 85, HDL 82, Verhältnis 1,2
Denn das halte ich für die sehr viel bessere Alternative als Statine.

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LDL, HDL, LDL/HDL-Quotient
Einige Threads haben mich dazu angeregt, wie letztens bei den Hunden, am WE auch für meinen Mann alle Labor-Untersuchungen, die er besitzt, in einer Exceldatei einzutragen.
Mit Markierung der Werte in rot, blau und lila für erhöht, zu niedrig und früher normal.

Einen Wert habe ich grün gemacht. Den für das "gute" HDL-Cholesterin.
Das halte ich für eine wirklich interessante Sache, da man nur so eine wirkliche Übersicht über die Werte hat.
Wenn man eine Übersicht über viele Jahre hat, dann relativieren sich auch gleichzeitig manche Werte.
Und ganz nebenbei erfährt man, wie sich Laborwerte im Laufe der Zeit ändern.
Wie z.B., dass der Laborwert für Cholesterin jetzt bei kleiner 200 ist und 2008-12 (frühere Blutwerte gibt es nicht) bei kleiner 220 lag. Der Übergang von <240 war also schrittweise.
Oder dass die Triglyceride jetzt bei kleiner 150 sind und 2012 noch bei kleiner 200 lagen. Ganz schöner Unterschied.

Man erfährt also, dass man mit dem gleichen Wert 2008-12 noch gesund war und anhand der neuen Laborparameter krank wäre.

So kann ich am Ende tatsächlich sagen, das letzte große Blutbild meines Mannes ist besser als das aus 2008.
Aber man sieht auch eins.- Erstmals war das gute Cholesterin so hoch wie es 2012 sein sollte und der LDL/HDL-Quotient mit 2,3 so niedrig.
: https://www.laborwerte-app.de/laborlexikon/ldl-hdl-quotient/
Es gibt außer der Untersuchung aus diesem Jahr keine einzige Untersuchung, bei der das HDL meines Mannes höher als max. 43 war, etliche Male war er sogar unter 40, obwohl es 2012 noch größer als 55 sein sollte. Diesmal liegt er das erste Mal im Referenzbereich von 2012. Letztes Jahr noch bei 40.
Ich würde gerne sagen, das war die Regenaplex-Therapie und indirekt war sie es sicher auch.
Denn ich denke, es lag wahrscheinlich an den Asthmamedikamenten.
Denn diverse Medikamente blockieren das HDL. HDL ist quasi der Transporter für das LDL und transportiert das LDL aus dem Blut.
Diesen Bereich habe ich mir jetzt genauer angeschaut und mich auch gefragt, ob man wohl für den vermehrten Einsatz von Statinen die Parameter geändert haben könnte.

Die Parameter des Labors seines Arztes:
2023 2012 Bezeichnung Einheit Referenzbereich Referenzbereich Gesamtcholesterin mg/dl <200 <220 Triglyceride mg/dl <150 <200 HDL-Cholesterin mg/dl >40 >55 LDL-Cholesterin mg/dl <116 <130 LDL-HDL-Quotient LDL/HDL 2.5-4.0 Früher wurde der LDL/HDL-Quotient immer angegeben, aber in keiner Untersuchung seit 2017 wurde das noch getan.
Abgesehen davon wird man unschwer bemerken, dass der Quotient aus den angegebenen Grenzwerten 2012 einen Wert von 2.4 ergeben hat und der 2023 schon bei 2.8 liegt.

Das bei Weitem Verrückteste ist die Absenkung des HDL auf jetzt größer 40. Da frage ich mich, wie kann es sein, dass man das HDL jetzt abgesenkt hat, wo es doch so wichtig ist.
Ich nehme an, dass sehr viele Menschen mit Dauermedikamenten wie mein Mann, wenn überhaupt doch kaum (auch nicht in der Zeit der Antikrebsdiät) über ein HDL von größer 40 kommen und man ihn deshalb abgesenkt hat.
Mein persönliches Highlight ist Netdoktor. Denn nach den neuen Leitlinien, wird nicht mehr wie früher eingeschätzt, was ein guter oder schlechter Quotient ist, sondern es kommt auf den Einzelfall an.
Zur Vereinfachung kann man sich merken: die Blutkonzentration von HDL-Cholesterin bei Frauen sollte mindestens 45 mg/dl betragen, bei Männern 40 mg/dl.
Neben dem HDL-Cholesterin bestimmt der Arzt auch das Gesamtcholesterin und das „böse“ LDL-Cholesterin - für eine bessere Abschätzung des Arteriosklerose-Risikos.
Dazu kann er auch den Quotienten aus Gesamtcholesterin und HDL-Cholesterin errechnen (Ziel: < 4,5) sowie den LDL/HDL-Quotient.
Für letzteren gilt:
Bei Menschen, die keine sonstigen Risikofaktoren für Arteriosklerose (wie Bluthochdruck) haben, sollte der LDL/HDL-Quotient unter vier liegen.
Dagegen wird bei Menschen mit solchen weiteren Risikofaktoren ein Quotient unterhalb von drei und bei Menschen, die beispielsweise bereits Arteriosklerose haben, ein Quotient unterhalb von zwei empfohlen.
Der LDL-/HDL-Quotient hat mittlerweile etwas an Bedeutung verloren, wenn es um die Abschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos (kardiovaskulären Risiko) geht. Offenbar besteht nämlich bei extrem hohen Werten an "gutem" HDL-Cholesterin (oberhalb von ca. 90 mg/dl) eine erhöhte Gefahr für Arteriosklerose. Beim HDL-Cholesterin gilt also nicht: Je mehr, desto besser.
LDL:
Nach aktuell gültigen Leitlinien sollte der LDL-Cholesterin-Spiegel bei gesunden Erwachsenen mit einem niedrigen kardiovaskulären Risiko weniger als 116 mg/dl (Milligramm pro Deziliter Blut) betragen. Fällt der gemessene LDL-Wert zu hoch aus, wird der Arzt eine zweite Probe veranlassen. Ist dann das LDL-Cholesterin normal, besteht in der Regel kein Handlungsbedarf.
Liegen jedoch Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vor, sollte das LDL-Cholesterin noch niedriger sein, nämlich kleiner 100 mg/dl (oder zumindest das erhöhte LDL um mindestens die Hälfte reduziert werden). Leiden Patienten etwa schon an einer Koronaren Herzkrankheit empfehlen Experten ein LDL-Cholesterin weniger 70 mg/dl.
Zur Beurteilung des Arteriosklerose-Risikos eines Patienten kann auch der LDL/HDL-Quotient hilfreich sein: Je mehr LDL- und je weniger HDL-Cholesterin jemand besitzt, desto höher der Quotient, und umgekehrt.
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Hallo blablaelen, Du weißt aber schon, dass der Thread mehr als 4 Jahre alt ist und Ute hier möglicherweise gar nicht mehr mitliest?

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Da der Arzt damals diese 5 Produkte für seine Patienten bei Schwäche durch unbekannte Entzündungen zusammengestellt und in einem 1 Paket angeboten hat, gehe ich davon aus, dass man auch alle 5 Produkte nehmen soll.

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Bernd, ich wünsche dir von Herzen, dass es dir damit schnell viel besser geht.

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Ich stimme Lebenskraft zu.
Trial and Error gehört doch dazu. Davor ist niemand gefeit. Ich denke, wenn ein HP seine Mittel ändert, weil sie für viele Menschen passen, aber für diesen Menschen nicht optimal gepasst haben, wird man es erst gar nicht erfahren.

Ich habe eine Kollektion von homöopathischen Mitteln. Einige sind Reste von Mitteln, die zu unterschiedlichen Zeiten für unterschiedliche Menschen oder Tiere in Anwendung waren. Einige stammen im Ursprung von Ärzten, andere aus Versuchen nach dem besten Mittel oder aus gewählten Mittel bei bestimmten gesundheitlichen Problemen.
Einige werden regelmäßig nachgekauft und häufiger benutzt, manche nur manchmal und andere stehen seit Jahren rum.
Einige die rumstehen sind sicher aus der Zeit, als unsere Kinder noch unter 18 waren. Da hatte ich immer Kinderärzte/Ärzte, die ihnen im Rahmen der Krankenkassenleistungen homöopathische Mittel verschrieben haben und ihre Tätigkeit im Rahmen der allgemeinen Arzt-Behandlung abgerechnet haben. Die Mittel waren in der Regel niedrig potenziert, da Ärzte nur an das glauben, was einen nachgewiesenen Inhaltsstoff enthält.

Mercurius ist meiner Ansicht nach ein wunderbares Mittel. Eins von denen, die früher lange zu den Nachkaufmitteln gehörten.
Ich verstehe gar nicht, warum man es weggeben sollte, da es für viele Zwecke einsetzbar ist. Die Mittel sind doch unkaputtbar.
Zincum Valerianicum haben wir auch noch da. Es ist nach meiner Erinnerung das Mittel, das unsere damalige Hausärztin unserem Sohn zur Unterstützung bei der Rolando-Epilepsie verschrieben hatte und er für Jahre genommen hat. Es gehört zu den Mitteln aus der homöopathischen Psychiatrie.
Ich kann mich abgesehen von Komplexmitteln wie Traumeel und Zeel in der letzten Zeit nicht daran erinnern, je etwas bewusst gegen Schmerzen gesucht und gegeben haben. Selbst dann ist die Ursache doch immer im Vordergrund.
Kopfschmerzen sind generell eins der schwierigsten Probleme, da sie eine sehr große Anzahl an Ursachen haben können und daher auch eine Menge an möglichen Mitteln in Frage kommen. Da ich nicht an Kopfschmerzen leide, hat sich das Problem nie gestellt. Aber ich hatte Mal für einen Bekannten diesbezüglich recherchiert.
Tatsächlich habe ich mich vor Jahren auf die Potenz C30 festgelegt. Das ist eine Potenz, bei der früher kein Inhaltsstoff mehr nachweisbar war.
Finde, die passt immer und wirkt tiefer. Falls ein C30 Mittel aufgebraucht ist, nimmt man auch Mal was von den niedrig potenzierten Resten.
Das Höchste was ich bisher bestellt habe, waren Mittel in C200 für meinen Mann. Die haben auch gewirkt, wie sie sollten.
Nur bei den Hunden und mit den Komplexmitteln setze ich noch niedrige Potenzen ein.
Aber bei den Hunden wird sich das nach dem Buch von Wolff noch ändern.
Insgesamt habe ich mir schon lange vorgenommen ein Verzeichnis mit allen vorhandenen Mitteln zu erstellen, zumal ich letztens absolut davon überzeugt davon war, dass wir Rhus tox. hier haben, da es irgendwann hier in Benutzung war. Ist wahrscheinlich aufgebraucht.
Mein Mann hat eigentlich die Angewohnheit alles nachzukaufen, was aufgebraucht ist. Weshalb hier seit Jahren auch ganz neue Mittel stehen, die eigentlich wegen einer Anwendung vor Jahren eingesetzt wurden und seither nicht mehr.

Aber ohne eine Liste, in die ich alle Mittel und die damit verbundenen Anwendungsbereiche eintrage, werde ich wahrscheinlich nie durchblicken, was wir im Haus haben.

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Wer sagt "ich kann nicht", der sagt "ich will nicht".
(Mein Vater)