Ich nehme kein Vitamin A als NEM und nehme es nur über die Nahrung zu mir.
Nachdem ich vor Jahren die krassen Nebenwirkungen bei stark Retinolhaltigen Produkten zur Behandlung von Akne gelesen habe, habe ich einen ziemlichen Respekt vor Retinol.
Es gibt zudem auch diverse Produkte, die mit Vitamin A oder Beta-Carotin angereichert werden. Beta-Carotin dient u.a. auch als Farbstoff.
Das sind Butterersatz für Vitamin A und wahrscheinlich immer noch Milchprodukte, Frühstückscerealien, Erfrischungsgetränke und Tafelgetränke, Fruchtsäfte, Kakao- und Schokoladengetränke für Beta-Carotin.
Eine solche Anreicherung gibt es aus unterschiedlichen Gründen mit ganz verschiedenen Vitaminen und verschiedenen Produkten. Zudem enthält auch Gemüse, Obst Fleisch usw. Vitamine.
Daher wird die allgemeine Empfehlung der Tagesmenge einer zusätzlichen Vitamineinnahme an die Bevölkerung nach meine Eindruck bei uns immer so ausgelegt, dass der Konsum der angereicherten Lebensmittel und der Vitamine in den Lebensmitteln in der Empfehlung berücksichtigt wird und aus Sicht des BfR nicht zu viele zusätzliche Vitamine aufgenommen werden.
Aufgefallen ist es mir hier:
BfR (2021): Aktualisierte Höchstmengenvorschläge für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmittelnˍ
Stellungnahme Nr. 009/2021 vom 15.03.2021
Bisher dachte ich ehrlich gesagt, dass es verschiedene Formen von Vitamin A gibt, wie α-, β- und γ-Carotin und β-Cryptoxanthin als Vorstufen von Retinol.
Retinylacetat, Retinolpalmitat, usw., die nachher alle zu Vitamin A werden.
Aber auch wenn das richtig ist, scheint es trotzdem ganz schöne Unterschiede in der Aufnahme von Vitamin A zu geben.
1 Retinoläquivalent (RAE) entspricht 1 µg Retinol sowie 12 µg ß-Carotin bzw. 24 µg anderer Provitamin-A-Carotinoide.
Da bekomme ich gleich einen kleinen Knoten ins Hirn. 
Zudem schreibt das BfR: In der VO (EU) Nr. 1169/2011 ist als Referenzwert für Vitamin A 800 µg angegeben. Unter Berücksichtigung des Umrechnungsfaktors für RE (1 mg RE = 6 mg β-Carotin) entspricht dies 4,8 mg β-Carotin.
Wikipedia schreibt:
In tierischen Nahrungsmitteln steht Vitamin A hauptsächlich als Retinylpalmitat zur Verfügung, in pflanzlichen als Carotine. Die Umrechnungen der biologischen Aktivität der zahlreichen verschiedenen Vitamere kann durch zwei Kenngrößen erleichtert werden:
Zum einen wird das sogenannte Retinoläquivalent (RE bzw. RÄ) angegeben.
Hierbei entsprechen 1 RE 1 µg all-trans-Retinol, 6 µg β-Carotin oder 12 µg andere als Provitamin A fungierende Carotinoide.[1][4]
Vereinzelt wird hierbei noch vom Gebrauch der Internationalen Einheiten (IE) für isolierte Substanzen mit Vitamin-A-Charakter gemacht,
wobei 1 IE Vitamin A 0,3 µg all-trans-Retinol bzw. 0,6 µg β-Carotin entsprechen.
Die Angabe in IE berücksichtigt nicht die geringe Absorption von Carotinoiden aus vielen Nahrungsmitteln.
Zum anderen nutzt man das sogenannte Retinolaktivitätsäquivalent (RAE bzw. RAÄ), was die unterschiedlichen Grade an Bioverfügbarkeit und Biokonversion in Rechnung trägt.[1]
Nach neueren Untersuchungen ist die Bioverfügbarkeit nur in öligen Suspensionen unter optimalen Bedingungen hoch. Gerade Provitamin-A-Carotinoide können mit anderen Nahrungsinhaltsstoffen interagieren, was deren Umwandlung in Retinol beeinflusst.[5]
1 RAE entsprechen 1 µg all-trans-Retinol, 2 µg β-Carotin (in Öl), 12 µg β-Carotin in Lebensmittel oder 24 µg andere als Provitamin A fungierende Carotinoide.
Der Körper kann überschüssiges Vitamin A kaum abbauen, weshalb es sich leicht im Körper anreichert, insbesondere in der Leber.
Daher enthält die Leber von Tieren so viel Vitamin A, dass häufiger Verzehr von Leber wiederum zu einer Anreicherung im Körper des Konsumenten führt. Dies kann zu Hypervitaminose führen. Schweineleber enthält beispielsweise bis zu 42 mg Vitamin A (140.000 IE) pro 100 g.
Daher empfiehlt das BfR während der Schwangerschaft auf Leber zu verzichten.
Laut BfR liegt die empfohlene tägliche Tagesmenge für Vitamin A bei 3mg, auch wenn klar ist, dass die aufgenommene Menge bei den entsprechenden Lebensmitteln sehr viel höher sein kann und die für Beta-Carotin bei 15mg.
Da ich bisher dachte Vitamin A ist am Ende immer Vitamin A finde ich das etwas irritierend.