Locke, da Mehl seit 1957 nicht mehr mit CD aufgehellt wird, ist das Thema eh nicht mehr aktuell.
Ich werde nicht mit dir diskutieren. Aber Chlordioxid ist unter Bedacht zu verwenden und man kann nicht tun, als wäre es harmlos, wenn schon an der geringen Menge von 0,1ml 0,2%igem CD 50% der Ratten versterben.
Wer geimpft ist und Probleme hat, dem empfehle ich es, auch wenn ich es selbst nie nehmen würde. Aber ich würde mich freiwillig auch nie gegen irgendwas impfen lassen.
Natürlich ist bekannt, das behauptet wird aus Natriumchlorit plus Lebensmittelsäure= angesäuertem Natriumchlorit würde nur Chlordioxid entstehen.
Aber warum passiert das dann nicht, wenn man eine angesäuerte Natriumchloritlösung mit Natriumchlorit und einer der zugelassenen Säuren im Lebensmittelbereich wie z.B. Zitronensäure oder Apfelessig für das Chlorhuhn herstellt? ![]()
Denn in der Abhandlung ANGESÄUERTES NATRIUMCHLORIT (ASC) Chemische und technische Bewertung wird etwas ganz anderes beschrieben und es ist auch von verschiedenen Analysemethoden die Rede.
Da es sich bei ASC um eine Mischung aus Natriumchlorit und einer lebensmittelgeeigneten Säure handelt, ist davon auszugehen, dass alle Verunreinigungen in der resultierenden ASC Lösung die Verunreinigungen der einzelnen Säure- und Basenkomponenten sein dürften. Daher gibt es keine festen Reinheitskriterien für ASC. Vielmehr muss die zur Ansäuerung von Natriumchlorit verwendete Säure (d. h. Zitronensäure, Phosphorsäure, Salzsäure, Apfelsäure oder Natriumhydrogensulfat) den JECFA-Spezifikationen hinsichtlich ihrer Identität und Reinheit entsprechen.
Die Vermischung von Natriumchlorit mit der lebensmitteltauglichen Säure führt zur Bildung von Chlorit, Chlorat und Chlordioxid. Obwohl der Chlordioxidgehalt in der Lösung anfangs nicht mehr als 3 ppm beträgt, steigt der Chlordioxidgehalt während der Alterung der Lösung an. Chlordioxid ist sehr flüchtig und geht daher durch Verdunstung oder Reduktion zu Chlorit durch Oxidation von organischem Material (z. B. Bakterien) verloren.
Folglich ist es nicht als Rückstand im behandelten Lebensmittelprodukt vorhanden.
Außerdem sollten, wenn ASC, angesäuertes Natriumchlorit (ASC) (CTA) 2007 - Seite 5(12), gemäß der guten Herstellungspraxis (GMP) verwendet wird, auf dem besprühten oder getauchten Lebensmittel keine Rückstände einer der Sauerstoff-Chlor-Arten auf dem besprühten oder getauchten Lebensmittel verbleiben (weitere Einzelheiten siehe Abschnitt 6.1).
6.1 Potenzielle Rückstände von Oxychlorinarten
Wenn ASC auf rohe Lebensmittel gesprüht wird, wird chlorige Säure (HClO2) durch Reaktion mit Mikroorganismen und anderen organischen Stoffen auf der Oberfläche der behandelten Lebensmittel verbraucht. Mit dem Verbrauch der chlorigen Säure verschiebt sich das Gleichgewicht, so dass mehr chlorige Säure entsteht. Chlorige Säure kann über vorübergehende Zwischenprodukte wie hypochlorige Säure (HClO), Dichlordioxid (Cl2O2) und Dichlortetraoxid (Cl2O4) zu Chlorit abgebaut werden. Chlorit, das keine chlorige Säure bildet, kann als Chlorit-Ion in der Lösung bleiben oder mit Wasser zu Chlorat reagieren. Die vorherrschenden chemischen Rückstände aus dem angesäuerten Natriumchlorit-System sind also Chlordioxid, Chlorit und Chlorat. Innerhalb des angesäuerten Natriumchlorit-Systems bildet sich Chlordioxid einen äußerst geringen Anteil (<3 mg/l) der Gesamtmenge der Lösung.
: https://www.fao.org/fileadmin/temp…um_Chlorite.pdf
Eindeutig geht es bei angesäuertem Natriumchlorit nicht um die Herstellung von Chlordioxid, sondern um eine andere Substanz. Und deshalb hat Humble sich wohl ständig dahingehend geäußert, dass MMS eine sodium chlorite solution (Natriumchlorit- Lösung) ist. Dann macht das in meinen Augen auch Sinn.
Aber kein Mensch hat alle in der pdf beschriebenen analytischen Testmethoden zur Verfügung, um zu wissen, was er da genau produziert hat und wie stark das mit Quecksilber, Asbest, Blei, Chlorit, Chlorat und Dichlortetraoxid belastet ist. Auch ein exaktes Abmessen dieser Kleinmengen wird nie 100% genau möglich sein.
Und deshalb wird das für mich weiter ein Panschen mit Chemikalien bleiben, bei dem völlig ungewiss ist, was man genau herstellt.
Es gibt im Übrigen schon länger Videos zu dieser Weckglasmethode, die seit etlichen Jahren im Internet kursieren. Ich kann mich daran erinnern.
Aber was heißt schon, es gibt Bücher dazu und keiner widerspricht? Wer schreibt die denn? Fachbücher zur Herstellung von CD sind das wohl kaum.
Und wer soll da gegen irgend etwas aus bestimmten Büchern widersprechen, wenn sowieso ganz generell gegen die Anwendung widersprochen wird?
Die Chlorchemie vielleicht? ![]()