Mir tut der Junge auch sehr leid. Wie verzweifelt muss er sein. Die Sorgen sind berechtigt, zumal er an einem Punkt zu sein scheint, wo er kurz vor einem Suizid stehen könnte. Das ist insgesamt eine ganz traurige Geschichte.
Ich stimme zu, dass man sofort alternative Maßnahmen ergreifen muss, wenn man einen alternativen Weg gehen will. Aus den Jahrzehnten der alternativen Behandlung ist bekannt, dass es um so schwerer möglich ist mit Naturheilmaßnahmen etwas zu erreichen, um so stärker der Körper mit Chemotherapeutika vergiftet wurde.
Selbst Affen bekommen von ihren Müttern gezeigt, welche Pflanzen sie bei welchen gesundheitlichen Problemen essen müssen. (Es gab dazu mal eine sehr ausführliche Doku.) Und das Erste wäre in meinen Augen sowieso eine Änderung der Ernährung. Da ist inhaltsloses Krankenhausessen kontraproduktiv.
Aber dass man hier Medikamente aus der Klasse der Chemotherapeutika/Zytostatika auf Basis von Pharmagehypten Artikeln bewertet und in gewisser Weise als möglicherweise hilfreich aufführt, weil sie als Inhibitoren arbeiten, obwohl sie genauso ein Gift wie die restlichen Zytostatika sind, das seit über 10 Jahren hier zugelassen ist (für mich nicht neu) und man sogar bestreitet, dass sie der Klasse der Chemotherapeutika angehören, kann ich nicht nachvollziehen. Abgesehen davon ist doch gar nicht bekannt, mit welchen Zytostatika der Junge behandelt wird.
Da auch die empfohlenen Gifte schwerste Nebenwirkungen auf den Körper haben können, kann ein Mensch an all diesen Zytostatika versterben oder irreversibel geschädigt werden.
Die Funktion als Inhibitor/Hemmer ist doch eine der ganz typischen Wirkweisen von Chemotherapeutika/Zytostatika. Wahrscheinlich nicht vollständig:
Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI): z.B. Bosutinib, Ibrutinib, Imatinib, Nilotinib, Regorafenib, Sunitinib
Serin/Threonin-Kinase-Hemmer: Dabrafenib, Everolimus, Temsirolimus, Vemurafenib
Proteasom-Inhibitoren: Bortezomib, Carfilzomib, Ixazomib
PARP-Inhibitoren: Olaparib, Talazoparib
monoklonale Antikörper:
Alemtuzumab, Bevacizumab, Brentuximab-Vedotin, Blinatumomab, Cetuximab, Rituximab
Checkpoint-Inhibitoren: Ipilimumab, Nivolumab, Pembrolizumab
Hier genauer erklärt. https://flexikon.doccheck.com/de/Zytostatikum
Sorafenib zählt zur Gruppe der Multikinase-Inhibitoren und wird als Zytostatikum zur Therapie von weit fortgeschrittenen Krebserkrankungen angewendet.
: https://proxy.metager.de/www.deutsche-a…ece09d501d30eea
Im Übrigen, auch Cisplatin, eine anorganische platinhaltige Schwermetallverbindung ist ein Zytostatikum und ein Hemmer: Es hemmt in Zellen die DNA-Synthese, indem es die DNA-Stränge sinnlos miteinander vernetzt. Die Information der DNA kann so nicht oder nur fehlerhaft abgelesen werden. So wird die Zellteilung gehemmt - die Zelle geht zugrunde. So viel zur Theorie. Mit dieser Behandlung ist auch ein Freund zu Grunde gegangen und gestorben. Meist habe ich nicht gewusst und auch nicht wissen wollen, was genau eingesetzt wurde.
Ein Zytostatikum ist immer eine toxische, chemische Substanz, welche in der Medizin als Arzneistoff - vor allem im Rahmen der Chemotherapie von Krebserkrankungen eingesetzt wird. Ein Zytostatikum stört, verzögert oder verhindert den Zellzyklus mit dem Ziel der Verhinderung, dass Tumorzellen sich teilen und verbreiten.
Da kann ich jedenfalls nichts Alternativmedizinisches erkennen. ![]()
Auch Contergan wurde als hilfreich und harmlos gehypt.
Man muss als verantwortliches Elternteil auch nicht den ärztlichen Empfehlungen folgen. Andererseits hat unser Rechtssystem wahrscheinlich Wege, die es Ärzten ermöglichen gegen sich verweigernde Eltern zu klagen.
Wenn man in die Studien und Zulassungen schaut, dann wird zumindest mir nicht besser. Wenn es soweit ist, dass man dann palliativ irgendwelche Zweit- und Drittlinienzytostatika anwenden muss, weil das erste, das normalerweise einen Rückgang des Tumors bewirkt, nichts gebracht hat, wie groß sind die Chancen dann überhaupt noch? ![]()