Donnerwetter, schon erstaunlich dieses Wissen über die Vorgehensweise in der Kriegsführung, oder hat die Glaskugel es verraten.
Quellenangaben wären schon erforderlich.
Meinen Kopf kann ich schlecht im Forum ablegen.
Ich kann nur meine Meinung widergeben, die ich durch Monatelange Recherchen in den diversen Medien gewonnen habe.
Russland hat sehr große militärische Kompetenzen in Bezug auf Waffen und Militär und wenn sie einen echten Blitzkrieg nach US-Art gegen die Ukraine geführt hätten, bei der sie sofort auch alle Energieversorgung und Bahnverbindungen zerstört hätten, wäre es wahrscheinlich erst gar nicht zur aktuellen Situation gekommen, die der Nato erst die Zeit gegeben hat sich derart zu mobilisieren.
Es war aber von Anfang an klar, dass es Russland nicht um Landgewinn ging. Dazu gab es von russischer Seite am Anfang klare Verhandlungsangebote mit der Westukraine, als es noch Verhandlungen gab, die zeigten das es nur um bestimmte Handlungen- Neutralerklärung der Ukraine wie mit der UdSSR vereinbart, Entmilitarisierung und Entnazifizierung, sowie Anerkennung der Autonomie der Donbassgebiete und der Krim- ging. Hatte das sehr genau verfolgt.
Die westliche Militärtaktik scheint Russland aber ganz generell regelrecht anzuwidern.
Die Ukraine ist eines der ärmsten Länder Europas, das von Russland in der Vergangenheit mehrfach große Mengen Strom unbezahlt entnommen hat, dessen Kriegskosten aus dem 2.WK von Russland komplett beglichen wurden, das zum großen Teil auf Basis der in der UdSSR geschaffenen Industrie existiert hat, das sich an den Westen verkauft hat und dabei wirtschaftlich noch stärker abrutschte. Das ist ein Land, das gar nicht alleine existieren kann.
Kein Mensch kann unter normalen Umständen Interesse daran haben dieses in jeder Beziehung ziemlich heruntergekommene Land besitzen zu wollen, dessen Aufbau viel kosten wird. Allenfalls hineinkommen, um auszubeuten. Oder den Bau bestimmter Dinge unterstützen, um den Westen billig zu versorgen. Oder biologische Labore bauen und heimliche Menschenversuche machen. Und ein Krieg kostet Russland nur unnötig Geld.
Man sollte vielleicht auch an die von Selenski geäußerten Großisrael-Pläne denken, die auf Zerstörung des ganzen Lands und Vernichtung der urbanen Bürger aufbauen, um es danach anderweitig für andere Menschen zu nutzen. Und das könnte auch der Grund sein, warum die Ukraine am 25.2. das ganze Land mobilisiert hat, und es praktisch keine Ausnahme gibt. Jeder, der sich irgendwie eignet, als Kanonenfutter eingesetzt zu werden, kann eingezogen werden.
Die Westukraine/USA/Nato haben sehr viele Jahre und schließlich einen starken Angriff auf die Ostukraine gebraucht, damit Russland auf Basis der Bitte um Unterstützung überhaupt erst dazu gebracht werden konnte sich nach 2014 erneut einzuschalten. Und das nur, um einen Genozid an der russischsprachigen Bevölkerung zu verhindern.
Unvergessen die bis zu 2.000 militärischen Angriffe der Westukraine täglich auf die Ostukraine, die vom OSZE aufgezeichnet wurden und erst zur Bitte um Hilfe durch Russland geführt hatten.
Doch Russland hat damit Anfangs lediglich in Form von Unterstützung der Ostukraine nach UN-Charta Artikel 51 gehandelt und nicht beabsichtigt diese Regionen zu einem Teil von Russland zu machen, was klar aus den ersten Verhandlungen hervorging.
Es war vorgesehen, sie wie schon vorher in den Minsker Friedenverträgen definiert, zu einem anerkannten autonomen Gebiet zu machen.
Und das obwohl die russischsprachigen Ostukrainer schon 2014 für die Zugehörigkeit zu Russland gestimmt hatten. Also auch wenn klar ist, dass viele Menschen in diesem Gebiet zu Russland zurück wollten war das ursprünglich nicht vorgesehen.
Die Entscheidung die Ostukraine in Russland einzugliedern ist meiner Ansicht nach klar darauf zurückzuführen, dass es unter den aktuellen Umständen schon lange keine Alternative mehr gibt etwas mit Verhandlungen zu lösen. Und das ist im Wesentlichen die Schuld des Westens, der Selenski auf diesen Weg geführt hat, was Verhandlungen schon lange unmöglich gemacht hat.
Sehr viele hatten berichtet, dass die RF-Truppen nur in sehr geringer Anzahl eingesetzt werden. Und ich kann nicht erkennen, dass sich das im Verlauf wirklich geändert hat. In der Ostukraine haben sich zudem seit 2014 immer wieder Männer und Frauen von der Volksarmee militärisch ausbilden lassen und tun das auch weiterhin.
Man sollte nie vergessen, das war die ersten Monate ein Kampf der Volksarmee der Ostukraine gegen die Westukraine, bei dem es um Autonomie ging. Und dass dieser Kampf von den RF-Truppen nur unterstützt wurde, aber kein Kampf Russlands war.
Diese RF-Truppen waren zum großen Teil spezielles Berufs-Militär. Die sehr erfolgreiche Wagnergruppe, der in einem afrikanischen Land sogar ein Denkmal gebaut wurde (ich hatte das wirklich anrührende Denkmal wie die Wagnergruppe Frauen und Kinder geschützt hat in einem telegram Kanal gesehen) und die Tschetschenen, die erfahrene Kämpfer sind oder die Leute aus dem Ural.
Diese Situation hat sich durch Nato/EU/UN total verändert und schließlich zum Referendum geführt.
Auch die aktuelle Verstärkung, die ich an den militärischen Erfolgen sehe, wird wahrscheinlich aus Tschetschenien kommen, denn die gesetzlichen Erfordernisse zur Eingliederung der Gebiete sind in Russland wohl erst seit heute abgeschlossen.
Zudem wird schon lange berichtet, dass nur ein kleiner Teil auf der russischen Seite fällt, aber sehr viele auf der ukrainischen Seite. Ich weiß nicht, wie das Verhältnis genau ist. Aber es scheint ziemlich frappant zu sein. Mindestens 1:10. https:/ / www.e1.ru/text/politics/2022/09/21/71671214/
Nato/Ukraine scheinen wie ein wilder Stier zu sein, der relativ unüberlegt handelt, mit viel Logistik und entsprechenden Waffen unterstützt wird, die eigenen Menschenleben völlig missachtet, Schwachstellen nutzt, nun in großer Zahl vor Ort ist und gerne kleine Ergebnisse als große Gewinne verkauft. Was ist der Gewinn eine Fläche, die hauptsächlich aus Feldern und Dörfern besteht, die ohne große Probleme zurück erobert werden können und insgesamt nur ein vergleichsweise kleines Gebiet betreffen?
Es gibt keinen Zweifel darüber, dass etliche russische Kriegsberichterstatter sich wünschen würden, dass die aktuelle Situation jetzt eine andere wäre. Vor allem weil es für die Kämpfer frustrierend wäre, wenn ein bereits gewonnenes Gebiet erst einmal wieder verloren geht.
Aber eigentlich ist es so, dass Nato/Ukraine mit extrem hohem Einsatz, gemessen an der dadurch bedingten Situation in den Natoländern und den Unmengen an eingesetztem Material und Menschenleben, bisher nur einen kleinen Gewinn verzeichnet haben. Was sich aber schnell wieder ändern kann.
Das Russland andere Kampftechniken als der Westen einsetzt, kann man auf diversen Seiten zu diesem Thema lesen. Es wurden deshalb sogar schon explizit Videos zur mongolischer Kampftechnik Rückzug/Angriff gesendet, die Beispiele auf dieser Technik basierender Siege zeigten. Dazu kommt, wie Baud sagt, dass Russen den Feind lieber vor der Tür als weit weg haben. Dann müssen sie nicht lange suchen.
Wenn Russland es für wichtig und erforderlich gehalten hätte, sofort nach oder schon vor dem Referendum eine große Anzahl an RF-Truppen zum Schutz des Teils der bald neuen Gebiete Russlands einzusetzen, dann hätte Russland das mit Sicherheit getan.
Es hört sich vielleicht böse an, aber für mich lässt die Situation eben nur den Schluss zu, das Russland es bewusst zulässt, dass der Westen jetzt Gewinne macht. Sie werden einen Grund dafür haben. Und der wird und soll zweifellos diverse Folgen haben.
Was könnten diese sein?
-Es wird in ganz anderer Weise der Entmilitarisierung dienen, da sehr viel Material vor Ort ist und tut das trotz allem auch jetzt schon.
Denn über 44 Panzer an 1 Tag und das ist nicht der erste Tag mit dieser Hausnummer sind fast das Doppelte der durchschnittlichen Zahl von 24. Gestern waren es 40. Im Prinzip wird die Nato, die immer stärker beteiligt ist, trotz des russischen Rückzugs gerade besonders stark entmilitarisiert. Zudem soll die Ukraine wegen sehr viel Regen ein sehr großes schlammiges Areal sein, in dem Panzer nicht mehr gut vorankommen.
- Die Situation wiegt den Westen in trügerischer Sicherheit, während er wirtschaftlich immer stärker verliert.
- Es ist günstiger, wenn die Nato/USA den Rückschlag erst kurz vor den Zwischenwahlen der USA erleiden wird. Denn das wird auch Einfluss auf die amerikanischen Zwischenwahlen nehmen. Trump war vor einigen Monaten auch bei Putin zu Besuch.
- Russland ist wegen der vielen Drohungen nuklearer Erstschläge besorgt und kann sich in Ruhe vorbereiten, wie jetzt mit Poseidon, bevor die westlichen Machthaber wegen Scheitern des aktuellen Angriffs komplett durchgedreht sind.
- Es macht dem russischen Volk klar, wie wichtig die Unterstützung ist, da die Teilmobilisierung nicht bei allen Unterstützung fand. Denn das russische Volk ist mit den Russen in der Ostukraine befreundet, verschwippt oder verschwägert. Aber nicht nur das.
Außerdem sind sehr viele Menschen aus Russland im Bereich von umfangreichen humanitären Hilfen in der Ostukraine. Es wurden auch 2 neue Krankenhäuser gebaut und mit russischen Ärzten und Schwestern, wo sie gefehlt haben und es sind viele russische Bautrupps dort, die gleichzeitig ständig sehr viel infrastrukturelle Aufbauarbeit leisten.
Vielleicht gibt es auch noch weitere.
Also ich bin in Bezug auf Russland ziemlich sicher, dass es einen genauen Plan gibt.
Und wir haben sowieso keine Wahl. Wir werden erleben müssen, was passieren wird. Denn es ist unstrittig, dass die mobilisierten Bürger Russlands, wie das Ministerium sie nennt, nach ihrer militärischen Weiterbildung in die Ukraine kommen werden.